Demokratie vs Scientokratie

Und die Reaktionen darauf, auch meine, tun das dann auch.
Gut erkannt. Reaktionen auf Reaktionen auf Reaktionen.

In meiner Bestimmung liegt aber, wie ich dann Deine Reaktion einordne.
Ja, aber nicht, wie sie universell eingeordnet ist.

Wie weit kann ein Bürger nach bestem Wissen entscheiden, wenn er oder sie nicht weiß, dass z.B. es hocheffiziente Verbrennungsmotoren gar nicht geben kann?
Nach seinem besten Wissen und Gewissen.

Du auch nicht bei mir. Wir befinden uns hier ber im Austausch und äußern auch beidseitig, wie wir die Reaktionen des jeweils anderen einordnen.
:LOL: :brav: Na, dann.
 
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Gut erkannt. Reaktionen auf Reaktionen auf Reaktionen.

Das nennt man dann mitunter Dialog.

Ja, aber nicht, wie sie universell eingeordnet ist.

Hab ich auch nicht behauptet.

Nach seinem besten Wissen und Gewissen.

Ah, da kann wieder zum Thema angeknüft werden: Wieso wäre es bestes Wissen und Geeissen, wenn ein Mensch sich gesichert brauchbaren Wissensquellen verschließt?

Du wirst jetzt wieder anmerken wollen, dass man der Wissenschaft nicht "religiös" anhängen brauch. Der Punkt ist: Mit der Wissenschaft können wir wirklivh ziemlich viele Dinge vorhersagen. Wir wissen auf Meter und Sekunde genau, wann Sonnenfinsternisse stattfinden werden. Wir wissen, dass der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren beschränkt ist und diese Schranken nicht hebbar sind.


?
 
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Ah, da kann wieder zum Thema angeknüft werden: Wieso wäre es bestes Wissen und Geeissen, wenn ein Mensch sich gesichert brauchbaren Wissensquellen verschließt?
ich stelle gerade individuelles bestes wissen und gewissen nicht in frage.
es geht ja gerade nicht drueber hinaus.
das sollte m.e. nicht zur entmuendigung von bürgerlnnen fuehren.
was fuer ihn brauchbare wissensquellen sind, gehoert zu seinem besten wissen dazu.
auch hier universalisierst du wieder: "gesichert brauchbare wissensquellen'
 
ich stelle gerade individuelles bestes wissen und gewissen nicht in frage.
es geht ja gerade nicht drueber hinaus.
das sollte m.e. nicht zur entmuendigung von bürgerlnnen fuehren.
was fuer ihn brauchbare wissensquellen sind, gehoert zu seinem besten wissen dazu.

Von welcher brauchbaren Wissensquelle kommt z.B. die Behauptung, es könne hocheffiziente Verbrennungsmotoren geben?

auch hier universalisierst du wieder: "gesichert brauchbare wissensquellen'

Ja, da habe ich bewusst universalisiert.

Du sitzt am Computer oder benutzt sonst irgendein Gerät, um hier zu lesrn und zu schreiben. Das sind Geräte, die mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurden. Die Welt, wie wir sie kennen, ist geprägt mit Entwicklungen, die nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse möglich wurden - teils leider auch mit negativen Folgen, die wir aber auch nur aufgrund dieses Erkenntnussystems entschlüsseln konnten. Man zeige ein Erkenntnis-System mit ähnlich weitreichenden intersubjektiv erfahr- und dichtbaren Erfolgen.
 
Von welcher brauchbaren Wissensquelle kommt z.B. die Behauptung, es könne hocheffiziente Verbrennungsmotoren geben?
es geht nicht darum, was ich fuef brauchbare wissensquellen halte.
es geht um das beste wissen und gewissen des je einzelnen, aus dem heraus er handelt.
das bestimmst kein einzelner fuer alle. das bestimmt jeder fuer sich.
 
Du sitzt am Computer oder benutzt sonst irgendein Gerät, um hier zu lesrn und zu schreiben. Das sind Geräte, die mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse entwickelt wurden. Die Welt, wie wir sie kennen, ist geprägt mit Entwicklungen, die nur durch wissenschaftliche Erkenntnisse möglich wurden - teils leider auch mit negativen Folgen, die wir aber auch nur aufgrund dieses Erkenntnussystems entschlüsseln konnten. Man zeige ein Erkenntnis-System mit ähnlich weitreichenden intersubjektiv erfahr- und dichtbaren Erfolgen.
Ich anerkenne dein bestes Wissen.
Darum geht's aber gar nicht.
es geht um:

ich stelle gerade individuelles bestes wissen und gewissen nicht in frage.
es geht ja gerade nicht drueber hinaus.
das sollte m.e. nicht zur entmuendigung von bürgerlnnen fuehren.
was fuer ihn brauchbare wissensquellen sind, gehoert zu seinem besten wissen dazu.
auch hier universalisierst du wieder: "gesichert brauchbare wissensquellen'
 
Es wäre ja schon ein Fortschritt, wenn Politiker in einigen Bereichen mehr auf Wissenschaftler hören würden als auf Lobbyisten.
Was bestimmte Bereiche angeht allerdings, Soziales, Psychologie, Gesundheit z.B., da würde ich es nicht wollen.
Ich will weiter Heilpraktiker haben und dass nicht erst Meditationskurse angeboten werden dürfen, wenn einer zweifelsfrei rausfindet, dass sie auf diese und jene Weise nützen. Oder Homöopathie verkauft oder oder.
Ich will die Freiheit behalten, gewisse Dinge selbst zu erfahren und selbst zu entscheiden, ob sie mir guttun.
Wird ja auch so bleiben, schätze ich. Der Horror, wenn es anders wäre....

Von daher finde ich "Scientokratie" dennoch ein spannendes Wort.
 
(...) Ich will die Freiheit behalten, gewisse Dinge selbst zu erfahren und selbst zu entscheiden, ob sie mir guttun.
Wird ja auch so bleiben, schätze ich. Der Horror, wenn es anders wäre....

Diese Freiheiten wird Dir niemand nehmen wollen, glaube ich zumindest. Ich mag die Wahl vielleicht nicht nachvollziehen können oder wollen und auch offen Vorbehalte äußern, aber verbieten wollte ich es nicht; auch nicht, falls ich es könnte.

Kein Mensch denkt rein rational, und Dein Befinden ist eben nur Dein Befinden. Es geht andere nicht viel an, wie Du Glück für Dich findest, sofern Du damit andere im gleichen Streben nicht behinderst.

Der Unterschied, wo Du mir glaube ich auch zustimmst, sind eben Entscheidungrn, die nicht nur einzelne Menschen alleine bettreffen - z.B. eben Klimapolitik.
 
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Mir ging es nur um das Wort, das kannte ich noch nicht, und da habe ich frei assoziiert, was passieren würde,
wenn Wissenschaftler in allen Bereichen das Sagen hätten.
Das bedeutet das Wort ja letztlich.
Gruselig.
 
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