Das Herz und die Seele Indiens

Regina.Svoboda schrieb:
warum tun Menschen so etwas
warum?
wieder und wieder

mit Menschen, die realisierten wer oder was Gott ist...
..was treibt sie an diese Meschen zu erniedrigen, zu verstossen, zu verleumden oder zu töten?

welche ANGST stachelt sie an?

es ist die ANGST, geringer zu sein, als dieser
es ist die ANGST unwissender zu sein, als dieser
manchmal ist es auch die ANGST, IHR/dieses Schicksal zu teilen
IHNEN gleich zu werden

es ist IMMER die ANGST

würde das erkannt werden, könnte der erste Schritt getan werden
um diese Angst und dieses Unwissen zu beenden

der, der Gott realisierte, erniedrigt nicht
obgleich jene, die diese Angst in sich tragen, es so empfinden KÖNNTEN
daher wird jener erniedrigt, wenn andere sich ernierigt FÜHLEN

..auf IHREM Weg zu Gott

Die Konkretion des Geistigen ist ein noch sehr langer Weg vor uns.
(Aurobindo)
 
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was bedeutet geschickt?

was bedeutet es "im Reinen" zu sein?

kannst Du das beantworten(?), sonst bleiben es Phrasen

btw
Das wissen wir doch beide.

erkennst Du hier DEINEN Anspruch?
ICH weiß nicht, was DU weißt, ich weiß nur, was ICH weiß

und wenn ich z.b. sage DU könntest es nicht ertragen, dann begründet sich diese Aussage nicht aus einem Anspruch zu wissen, was Du ertragen kannst und was nicht, sondern in der Summe meiner Erfahrungen über das was Gott ist und was die Umsetzung dieses Schmerzes bedeutet und wann und warum es geschieht...

LG
 
14
Wer Götter, Priester, Lehrer ehrt,
in Reinheit und Enthaltsamkeit,
wer keinem Wesen böses tut,
der seinen Körper recht kasteid

15
Wer wahres sagt, was heilvoll ist,
in Güte ohne Heftigkeit
und fromm die Vedaworte spricht,
der seine Rede recht kasteid

16
Wer seine Selbstbeherrschung wahrt,
wer stets sich übt in Schweigsamkeit,
mit mildem Heiterem Gemüt,
der seine Denkart recht kasteid

17
Wer so dreifache Buße übt
vertrauend auf den Glaubens Kraft
und doch Belohnung nicht begehrt
Dess Busse Freund ist wesenhaft

Es gibt eine sehr nette Geschichte, die ich in der arabischen Literatur über Jesus gefunden habe
(QUELLE ISBN 3-491-70355-7 "Der muslimische Jesus")

Sie entstammt der Zeit, als Jesus noch der Schüler des Johannes war
(es ist schön hier sogar eine Bestätigung für meine Worte gefunden zu haben..siehe meine Anmerkung über das 46 saying im TE)

obgleich es nicht wirklich wichtig ist
wer mich für einen Narren halten will, den wird (und soll) nichts umstimmen
und wer zuhören will, den wird (und soll) nichts abhalten

am Ende: es spielt keine Rolle

ich tue das hier nicht um "Fans" zu gewinnen
ich tue das hier um es MIT_ZU_TEILEN
um der Sache willen
weil es mir gegeben wurde, will ich es weitergeben
das ist der Impuls
zu teilen


die Geschichte
(39)
Jesus begegnete Johannes und sagte zu Ihm:
Ermahne mich!
Er sagte:
Vermeide es Zorn zu empfinden.
Jesus antwortete:
Das kann ich nicht!
Johannes sagte:
Besitze keine Reichtümer.
Jesus antwortete:
Das dagegen ist (mir) möglich

Die Christen werden die Geschichte vermutlich nicht mögen, weil sie dem MENSCHEN Jesus, seinen WEG und seine ENTWICKLUNG heroisierten.
Da die Muslime das NICHT taten (sie heroisieren jemanden anderen (g*)) kann man so in Ihrer Literatur auch etwas mehr über den MENSCHEN erfahren, der Jesus war, bevor er zu Christus wurde...

Warum erwähne ich es hier?
Ich möchte einem Anspruch entgegentreten: den Anspruch und die Forderung nach "Vollkommenheit"
Sie entspringt der Vorstellung der (eigenen) Unvollkommenheit des Menschlichen und erhält Ihre Kompensation durch die Erhöhung

Wer SO/in diesem SINNE
"Götter, Priester, Lehrer ehrt" tut sich selbst am Ende nichts Gutes

WIE kann man nun Götter, Priester, Lehrer ehren und seinem Körper/seiner VER_KÖRPERUNG seinem DA_SEIN Gutes tun?

Indem man SIE als LEITER benutzt um etwas über den zu erfahren DER MAN SELBST IST

WER ODER WAS BIN ICH?

Am Beginn dieses Weges steht die BEREITSCHAFT A_L_L_E_S in Frage zu stellen, was möglich ist, in Frage gestellt zu werden
(und wenn ich hier schon diese Quelle nutze gleich den passenden Auszug daraus)

(1)
Jesus sah einen Menschen, der einen Diebstahl beging.
Jesus fragte Ihn: Hast Du den Diebstahl begangen?
Der Mann antwortete: Niemals, ich schwöre bei dem der verehrungswürdiger ist, als jeder andere.
Jesus sagte: Ich glaube an Gott und strafe meine Augen lügen

Der Mensch dessen Augen auf das Aussen gerichtet sind, muss Jesus für einen Narren halten, MUSS denken, was für ein NARR!
Doch was sagt diese Geschichte aus?
Sie sagt

Ich habe keine Augen Herr, ich schließe sie
was ICH sehe, hat keine Bedeutung, sage DU MIR was ich sehe
Ich habe keine Gedanken Herr, ich bringe sie zum Schweigen, damit ich HÖREN KANN, was Du (hier) denkst
Ich habe kein Begehren mehr, darum will ich nicht mehr sagen
mir ist kalt, ich bin hungrig, oder müde
Sei Du der Herscher meines Hauses und ich folge dieser Empfindung von Kälte und Hunger und Schlaf und bewerte sie nicht

Was ist das?
Das ist Hingabe
Das ist der Weg Jesu
Das ist der Weg des Herzens

Wer WIRKLICH F_R_A_G_T: wer bin ich
gibt am Ende alles hin um es ERFAHREN zu können

doch dies ist DAS ENDE, wir sind hier IM BEGINN

der Verehrung von Göttern, Priester und Lehrer
auch HIER findet sich diese Anlehnung an Ihre Autorität

wo der WUNSCH im Vordergrund steht SICH SELBST zu erfahren, führt dies zum Guten
(auch Jesus hatte seine Lehrer und Schritt fort und fort)
wer SO IST, wird das was ER IST stets zum RICHTSTAB wählen, weil er das was ER IST nicht erniedrigt und nicht erhöht
und daher auch Götter, Priester und Lehrer weder erniedrigt, noch erhöht
weder sie rühmt, noch sie enttäuscht beschimpft

dies alles ist Zeichen der undienlichen Gesinnung
Wer sie als LEITER nutzt SICH SELBST zu formen, dem bringe sie NUTZEN in Ihrer Funktion.
So bestimmen den WERT von Göttern, Priestern und Lehrern die Schüler, den sie haben keine Wert FÜR SICH
nur in Ihrem DIENST offenbart sich Ihr Wert

Sie sind weder wertvoll noch wertlos, sie bleiben dem WERT(EN) des Irdischen entbunden

LG
&
Gute Nacht
 
Das ist nicht immer leicht, über das Medium i-net
:kiss3:


Die undienliche Gesinnung der Verehrung von Göttern, Priester, Lehrer offebart sich im Entstehen eines SELBST_WERTES dieser.
Durch eben diese Erhöhung kommt es zur Tennung mit dem was das EIGENE (Selbst) ist und kann so die Funktion der Leiter nicht mehr erfüllen.

ich möchte hier weiter diese (zuvor) genannte Quelle aus der arabisch/islamischen Quelle nutzen und sie hier zitieren

(sollte ich mich zu dem thread über das TE entschließen, wird es notwendig sein auch die Verbindungen zwischen Juden, Christen und Moslems aufzuzeigen, indem was Ihnen gegeben worden ist)

(44)
Jesus sagte:
Die Zeit dreht sich um 3 Tage (Zeitebenen):
einem Gestern (einer Vergangenheit), in dessen Verlauf Du ermahnt worden bist, einen Heute das Deine Bedürfnisse stillt (sich nach Deinen -heutigen- Bedürfnissen richtet) und einem Morgen, von dem Du nicht weißt was Dich erwartet.
Alle Angelegenheiten (Erfahrungen) drehen sich um 3 Dinge (spiegeln sich in 3 Zeitebenen)
etwas (die Erfahrung), dessen Richtigkeit Dir offenkundig wurde (die Du durch die Enheit mit Dir Selbst erkannt hast) UND AN DEM DU DICH ORIETIEREN MUSST(!)
etwas (die Erfahrung) dessen was DIR SELBST undienlich war und von dem Du Dich daher fernhalten (trennen) musst
und etwas (die Erfahrung darüber) das es etwas gibt, das ungewiss ist und in dem Du Dich Gott (diesem Nicht_wissen) überlassen musst/Dich ihm anvertrauen musst.

So ist DAS VERTRAUEN das RICHTMASS über das was die Zeit ist.
Dies bedeutet, das DAS VERTRAUEN das POTENTIAL der Wahrscheindlichkeiten bestimmt
in dem was MÖGLICH ist
und in dem was NOCH möglich ist

ich möchte dies verdeutlichen mit einer (bekannten) "Wundertat, die (in Wahrheit) ein AUSTAUSCH des VERTRAUENS ist in dem was Gott und/oder dieses Potential ist
(ein Austausch von GESCHENKEN(!), und nicht als Zirkusnummer oder BEWEIS erdacht oder erbracht...der BEWEISS ist immer eine Folge des Magels, da die FORDERUNG nach dem Beweis diesen Mangel an Vertrauen aufzeigt)

Wer diesen Weg geht oder gegangen ist beginnt vollkommen zu verstehen, worin die Prüfung liegt und was Ihr SINN ist

(47)
Man fragte Jesus
Warum kannst Du über Wasser gehen?
Er antwortete: aufgrund von Glaubensgewissheit.

lasst mich hier eine eigene Prüfung einfügen
um es -vielleicht- klarer machen zu können

NEIN! Die Daten! Sie werden verloren sein! Für immer!
Ich kann sie aus dem Gedächtnis nie wieder so gut für Euch erschaffen!
Doch ich kann Ihre Schwingung fühlen.
Sie heben mich empor aus meiner Verzweiflung und ich kann lächeln.
Also gut! Ich tue es!
So sei es.
Ich schalte den Computer ab.
Ich bin wie erstarrt. Was jetzt?
Ach ja, die Hunde!
Ich gehe mit Ihnen hinaus.
Mein Kopf ist wie leergefegt.
Da höre ich, das Gott mit mir spricht.

Ich sehe, Du brauchst ein Wunder.

Ja! Oh, ja bitte! Ich brauche ein Wunder!

Dann vollbringe eines.

Das kann ich nicht!
Ich bin verzweifelt.

Glaubst Du nicht, dass ich das bewirken kann, dass Du das bewirken kannst?

Ich zucke wie unter einem Schlag zusammen.
Ich erkenne: ich zweifle an Gott und doch fordere ich ein Wunder.
Wie mache ich das ? Wie beende ich das Zweifeln?

Versuche es!

Ich weiß, ich muß mich zunächst entspannen.
Ich muss Gott zulassen.
Zunächst will ich schneller gehen.
Ich will diesen Schmerz doch so gerne beenden helfen!
Doch ich weiß, das ist es nicht, was es bedeutet, Gott zuzulassen.
Also werde ich langsamer, gehe ganz ruhig.
Meine Nachbarin kommt mir entgegen.
Sie will ein Gespräch mit mir beginnen.
Ich schenke Ihr meine ganze Aufmerksamkeit und all meine Liebe, zu der ich fähig bin.
Denn kann ich es beurteilen, ob Sie nicht der Engel ist, den Gott mir sandte?
Wir sprechen miteinander bis Sie von sich aus bereit ist, das Gespräch mit mir zu beenden.
Ich lausche Ihren Worten und Ihrer Botschaft, dann gehe ich weiter.
Wie soll ich es bewirken? Wie kann ich nur das Zweifeln beenden?

Du kannst keine Macht ausüben, solange Du zweifelst.
Solange Du zweifelst, besitzt Du keine Macht.

Das Wunder!
Wenn ich ein Wunder bewirken soll, brauche ich Deine Macht!
Doch ich kann sie nicht besitzen, solange ich an Gott zweifle?
Ich denke an Moses.
Er hat das Meer geteilt.
Wie macht man das?

Indem Du nicht mehr zweifelst.
Moses zweifelte nicht an meiner Macht, daher besaß er sie.
Er beendete das Zweifeln.
Er zweifelte nicht daran, dass er es tun konnte.
Als er das Meer teilte, hatte er keine Zweifel.

Wie kann man nur das Zweifeln beenden?

Du musst Gott zulassen!

Ich versuche es. Gehe ganz ruhig, bleibe ganz in mir.
Mein Rüde läuft neben mir her und schleckt schon wieder Hündinnenlulu.
Ich verspanne mich.
Ich sage „Nein!“
Ich erschrecke. Was war das?
Das war nicht ich!
Ich wollte das nicht!
(Ich WOLLTE Gott zulassen!)
Oh’ mein Gott, ich wollte nicht an Dir zweifeln!
Es war ein Reflex! Mein Körper sagte NEIN, obwohl ich JA meinte.
Ich fühle mich wie auf einer Schaukel.
Zwischen Hingabe und Zweifel.
Ich will nicht zweifeln, doch dieser Reflex bewirkt, dass ich immer wieder zweifle
und das lässt MICH verzweifeln.
Ich versuche mich zu entspannen und es geht von vorne los.
Meine Nachbarin begegnet mir ein zweites Mal.
Was soll ich nur machen?
Eigentlich ist mir kalt.
Eigentlich will ich gehen.
Bringt sie mir eine Botschaft?
Doch mir ist kalt und ich weiß, Gott will nicht, dass mir kalt ist.

Du entscheidest, höre ich Ihn sagen.
Du entscheidest, ob Dir heiß oder kalt ist.
Du entscheidest alles.
Das hast Du und wirst es immer tun!

Also zweifle ich an Dir, wenn ich diese Welt als kalt empfinde?

Du entscheidest das.

Ich folge meinem Herzen, das habe ich schon immer getan.
Ich möchte nicht, dass ich friere.
Ich gehe nach Hause.
Die Hunde laufen vor mir her.
Ich kann Ihre Energie sehen!
Sie erscheint mir wie ein Wunder.

Sie sind ein Wunder!
Tiere sind das lebendige Wunder Gottes.

Sie sind das lebendige Wunder Gottes?

Ja. Sie repräsentieren meine Macht.

Das ist es also!
In Wahrheit übt Ihr keine Macht über Sie aus, Ihr SEID diese Macht.
Die Tier und IHR seid EINS.
Auf diese Weise steuert Ihr die Löwen!(*)
Äh, Ptahhotep, meine ich.
(*„Die Einweihung“ v. E. Haich)

Ja, wir sind eins. Die Trennung ist eine Illusion.

Also kann ich ein Wunder vollbringen, wenn ich in der Macht verweile
und wenn das so ist, kann ich auch die Tiere lenken?
Das wäre eine Übung, bevor ich an den Computer gehe!
Ich versuche es mit meiner Katze.
Ich sehe, sie reagiert auf meinen Impuls, doch sie vollführt Ihn nicht.
Sie entscheidet sich dagegen.

Das ist Ihr Recht, solange Du nicht in der Macht verweilst.

Es zieht mich zurück an den Computer.
Ich fühle mich leer.
Ich weiß, weiter kann ich nicht mehr gehen.
Ich bin am Ende meiner Kräfte angelangt.
Ich starte den Computer, impulsiv und einfach so.
Ich kann nichts mehr daran ändern.
Meine Kraft endet hier.
Es spielt keine Rolle mehr.

Der Computer fährt nicht einmal hoch.
Das Bild erscheint ganz einfach auf dem Monitor!
Sprachlos blicke ich auf den Bildschirm.
Was ist geschehen?
Ich kann es fühlen: ich verweile nicht in der Macht!
Ich sehe die Computermeldung:


„Datei wieder hergestellt.“


Ich kann es nicht glauben!
Ich sehe nur die erste Seite, ich beginne zu blättern.....
Darf es wahr sein? Kann es wahr sein?
Ich blättere mit feuchten Händen.
Plötzlich sehe ich den Namen unter dem die Datei gesichert wurde.....


„Fürchte Dich nicht.“


Ich sehe diese drei Worte und plötzlich bricht eine Emotion in mir durch.
Ich habe das Ende noch nicht gesehen, doch es spielt keine Rolle!
Ich schlage die Hände vors Gesicht und weine.
Ich liebe Ihn so sehr.
Ich liebe Gott so sehr, dafür gibt es keine Grenze.
Ich weine noch, während ich weiterblättere.
Ich sehe, dass sie da sind, die Worte.
Doch ich freue mich nicht, ich weine.
Ich kann nur diese Liebe fühlen und sonst gar nichts.
Es gibt nichts mehr für mich, dass außerhalb dieser Liebe liegt.

Gleichzeitig erkenne ich, dass ich diesen Schmerz schon einmal durchlebt habe.
Nur einmal, in meinem ganzen Leben.
Doch ich habe Ihn nie wieder vergessen.
So weinte ich um meinen ersten Hund, als ich Ihn sterben fühlte,
in meinen Armen.
Damals empfand ich diese Liebe UND diesen Schmerz.
Es hätte nichts gegeben, keine Preis, den ich nicht bereit gewesen wäre zu bezahlen,
wenn ich nur sein Leben in meinen Armen hätte bewahren können.
Dieser Schmerz ist ein Seienszustand und er kostet mich nichts.
Ich bin dieser Schmerz.

Ja, es ist der Schmerz der Mütter, wenn sie Ihre sterbenden Kinder in den Armen halten.
Deine Liebe hat dieses Wunder bewirkt und Du weißt jetzt, das Sie bereits besessen hast,
weil Du sie schon einmal empfinden konntest.

Ich stoppe verwirrt.
Willst Du mich auf den Arm nehmen?
Ich denke an all das Hadern, den Zweifel.
Du meinst, das Wunder war bereits vollbracht?
Nur weil ich einst diese Liebe empfand?

Ja, denn die Liebe ist die mächtigste Kraft im Universum.
Sie ist der Anfang und das Ende von Allem.

Habe ich jetzt das Wunder vollbracht, obwohl ich gar nicht in der Macht verweile?

Nein. Ich habe es für Dich geschehen lassen.
Du kannst es nicht, denn Du bist ein Mensch.
Der Zweifel ist ein Bestandteil Deiner Erfahrung.

Ich liebe Ihn!
Ich liebe Ihn so sehr!
Ich habe das mein ganzes Leben für Ihn empfunden!
Ich habe es nur nicht gewusst!

Ja, den diese Liebe war noch kein Bestandteil Deiner Erfahrung.
So gesehen ist Unwissenheit die einzige Sünde
und ich habe sie Euch bereits vergeben.
Das ist das letzte Geheimnis der Einweihung:
Wenn diese Liebe zu einem Bestandteil Eures Wesens wird,
seid Ihr erleuchtet.

Ihr seid dann, das Licht der Welt.

hier finden sich zwei wichtige Hinweise

das das was die MACHT ist dem Meschen nicht zugänglich ist, aber dadurch, das er sich dieser Macht annähert Ihm Ereignisse wie Blumen entlang des Weges gestreut werden

Ich möchte hier sagen
niemand der ein Wunder fordert, wird jemals eines zu Gesicht bekommen
Niemand, der ein Wunder anstrebt, wird jemals eines zu Gesicht bekommen.
Erst wenn es KEINE ROLLE mehr spielt, weil alles gegeben und getan und gesagt wurde, was gegeben, getan und gesagt werden kann, mag eine Blume erblühen, als WIRKUNG gemäß des Bemühens zu dieser Hingabe an Gott

erst in der vollkommemen Einheit mit Gott, das was ich ein Erleuchtetes Wesen nannte, gibt es für den, der handelt, keine Begrenzung mehr, da er in Einheit mit Gott handelt und in Einheit mit Gott ist.
Der Richtstab ist hier der Richtstab des Hirten, dessen Gleichnis nicht wirklich verstanden wurde, weil nicht gesehen wurde, was nicht geschrieben steht.

Der Schäfer, der das verlorenen Lamm sucht, ist FÜR ALLE Tiere seiner Herde verantwortlich(!)
und nicht nur für das eine
wäre das NICHT so, wäre er nicht der Schäfer sondern der Freund des Lammes oder dieses EINZELNEN
a so kann DIE MACHT über alles was geschieht nur jener inne haben, der JEDES EINZELNE Schaf kennt und ALLES was geschieht, geschah und geschehen wird kennt, nur er wird so ALS HIRTE ENTSCHEIDEN können, ob er das einzelne Schaf suchen geht und DIE HERDE verläßt

ODER

das einzelne Schaf verläßt um die Herde weiter beschützen zu können(!)

die AUFTEILUNG in dem was die Zeitebene und die Erfahrung und so auch der Erfahrungsraum IST, macht solch eine Entscheidung erst notwedig
Macht und (All)wissen sind somit ursächlich bedingt aneinander gekoppelt

ich möchte es klarer machen
(Auszug aus dem TE)
(107): Jesus sagte: "Das Königreich gleicht einem Hirten, der hundert Schafe hatte. Eines unter ihnen verirrte sich -- es war das größte. Er ließ 99 zurück; er suchte nach diesem einen, bis er es fand. Nachdem er sich abgemüht hatte, sagte er zu dem Schaf: ,Ich liebe dich mehr als die 99'. "

seht nun auf das NICHT geschriebene Wort:

Die Erkenntnis über Gott gleicht einem Hirten, der über hundert Schafe wacht.
99 von Ihnen verirrten sich - es war der größte Anteil. So ließ er das EINE zurück um zu suchen die 99. Er suchte sie, bis er sie fand.
Die 99 sprachen, das EINE war doch das GRÖSSTE gemäß der Liebe zu Dir von uns allen, warum hast Du es verlassen?
Ihr hattet Euch verirrt, darum trug mich meine Liebe zu dem größten Anteil des Schmerzes (der, Eurer Verirrung)

ich weiß nicht ob es GESEHEN werden kann
aber ob es der EINE oder die VIELEN sind, die die Liebe Gottes und so die BEWEGUNG/die ERFAHRUNG verursachen ist nur jemandem erkenntlich der ALLES sieht, also in Vollkommener Einheit mit Gott ist

Daher bleibt und ist die Macht dessen WAS DER MENSCH IST begrenzt, doch auf dem Weg zu Gott findet dieser Blumen/finden "Wunder der Liebe" statt.

Der zweite Hinweis ist der Hinweis auf die WIRKUNG gemäß der Tiere.
Ein Wunder das nicht erkannt werden will, wird stets dem "Zufall" zugeordnet werden.
Lasst mich Euch von (einem) dieser Zufälle erzählen....

Der Zenit meiner Erfahrung und meines Schmerzes war überschritten.
Ich erwachte im Krankenhaus.
Mein Bruder und seine Frau trafen ein und Ihre ersten Worte waren seltsam.
Sie waren zu Boten Gottes (für mich) geworden..und MERKTES ES DOCH SELBST NICHT(!)
Meine Schwägerin erzählte über ein (seltsames Phänomen..und es ist doch seltsam so etwas als erstes am Krankenbett zu erichte, oder?)
Wir sind von Wien nach Wiener Neustadt gefahren und entlang der Autobahn standen BESTÄNDIG RAUBVÖGEL. Unglaublich viele standen dort, als würden sie jagen..vollkommen lautlso in der Luft. Falken säumten den ganzen Weg entlang der Autobahn...

Ich sah durch Ihre Augen das Bild und lächelte. Ich verstand die Botschaft meines Vaters
und ich verstand, was er mir durch sie, das Bild und das Symbol der Falken (sie symbolisieren den GEDANKEN Gottes) sagen wollte...

Nun war mein Bruder an der Reihe und was ER sagte, war so seltsam, das meine Schwägerin energisch Ihn zum Schweigen brachte, weil sie PLÖTZLICh erkannte, wie seltsam das doch alles klingt (sie ANGST verspührte).
Mein Bruder sagte:
Die Menschen haben schon Kerzen in Ihre Fenster gestellt.

Auch hier verstand ich die Botschaft und lächelte. Auch HIER war meinem Bruder gar nicht klar, was er da überhaupt redete, er begann zu stottern und erzählte, das er Kerzen in den Fenstern der Menschen gesehen hatte.

Dies muss für niemanden WICHTIG sein, aber Gott kann ALLEM WAS EXISTIERT das Regieheft aus der Hand nehmen
und das ist es, was seine Macht bedeutet...


das ist eine Ausformung dieser WIRKUNG der Gegenwart Gottes

Das was ich hier (zum ersten Mal) erzähle, muss für niemanden eine Bedeutung haben, für mich hatte es diese und darum konnte ich lächeln...


back to the basics
 
was ist es, das sie den SCHÜLER lehren?

Götter als ASPEKTE Gottes sind stets Teile in Form von ERSCHEINUNGEN der Wirklichkeit, die gemäß diesen/Ihren Aspekten verehrt werden und als solche ERKANNT werden müssen(!)
Wird verstanden, das es sich dabei um ASPEKTE handelt, da dieser Gott EINEN NAMEN TRÄGT, der GESAGT werden kann, so dient die Verhrung von Aspekten Gottes, dem, der SELBST einen Namen trägt und genannt werden kann, um sich mit dem, was GOTT IST und nicht genannt werden kann, vertraut zu machen
..denn Gott steht AUSSERHALB DES ERFAHRBAREN und daher auch AUSSERHALB des NENNBAREN(!)

Priester waren ursprünglich Menschen, die anderen VORANGEGANGEN waren auf Ihrem Weg zu Gott. In Ihrer Funktion und Ihrem Verständins waren sie ähnlich den Bodhisattvas. Ohne Lehrer, da bereits VERBUNDEN mit Gott, der Quelle, veranschaulichten sie durch Leben, Lehre und Wirken was es bedeutet IM BUND mit Gott zu leben.

Lehrer hatten /haben diese UNIVERSELLE Funktion NICHT, da sie individuell WIRKEN und WIRKEN MÜSSEN:
Ihre Aufgabe besteht darin, den (einzelnen) Menschen, der dazu BEREIT IST und es WÜNSCHT (und für den SIE als Lehrer bereit sind und es wünschen)
die Verbindung zur Quelle zu INITIALISIEREN.

Das ist die FUNKTION des Lehrers.

Der Lehrer, der sich selbst unentbehrlich macht, mag aus dem Haus gejagd werden
Der Schüler, der den Lehrer überschreitet, mag seinen Lehrer ehren am Tage, an dem er Ihn verläßt.

Die INDIVIDUELLE Funktion des Lehrers ist auch in folgendem Auszug aus obgenannter Quelle über Jesus sichtbar

(89)
Gott gab Jesus ein Missionare zu den Königen der Erde auszusenden. Es sandte seine Jünger aus. Die, die in naheliegende Gebiete gesandt wurden, stimmten zu, aber jene, die weit weg geschickt wurden, waren nicht Willens zu gehen und sagten:
Ich spreche nicht die Sprache derer, zu denen Du mich gesandt hast.
Jesus sagte:
Oh Gott, ich befahl meinen Jüngern zu tun, was Du mir befahlst und sie haben mir nicht gehorcht.
Gott offenbahrte Ihm:
Ich werde Dir diese Sorge nehmen
Also lies Gott jeden Jünger die Sprache derer sprechen, zu denen er gesandt wurde.

Priester /Lehrer kann somit durchaus eine überschneidende Funktion sein, doch wird der Lehrer stets die individuellere Sprache sprechen müssen, da er die (persönliche) Initialiesierung des Schülers zum Ziel hat, während der Priester universeller wirkt ohne (normalerweise) selbst zu initialisieren.

Wer "höher" steht..Priester oder Lehrer ist gleichfalls in eine nette Geschichte (in dieser Quelle) verpackt
Johannes (hier in der Funktion des Lehrers) und Jesus (in der Aufgabe des Priesters)

(53)
Johannes und Jesus begegneten sich und Johannes sagte:
Bitte um Gottes Vergebung für mich, denn Du bist besser als ich.
Jeus erwiderte:
Du bist besser als ich. Ich verkünde Heil über mir (da ich bin, wer ich bin und dadurch zu heilen vermag), während Gott Heil über Dir verkündet (das Heil WIRKSAM wird, durch Dein Werk...der Funktion des Lehrers).
Gott erkannte den Verdienst BEIDER an (diese stehen gemäß Ihrer Funktion außerhalb des Bewertbaren oder Richtbaren)
ad Priester

dazu möchte ich doch noch etwas sagen, bevor ich hier im Text weitergehe

Gemäß der genannten Kriterien hatte Jesus primäre die Funktion eines Priesters.
Daher möchte ich hier auf einige Punkte hinweisen, die heute RITUS und daher TOT sind, doch einst LEBENDIG waren

Der SEGEN

der SEGEN geschah durch Handauflegen. Er BEWIRKTE eine augenblickliche VERSTÄRKUNG der Verbindung Geist_Seele_ Gott
Empfunden von dem Gesegneten als STÄRKUNG und mit FÜHLBARERE Wirkung.
Dies war so, da ein Priester tatsächlich WAR was er WAR und nicht VORGAB etwas zu sein, was er nicht ist.

"erhebet die Herzen"

die Messe oder FEIER hatte die FUNKTION die SPRACHE DER SEELE zu verstärken. Die Sprache der Seele ist die EMOTION. Lautes LACHEN oder WEINEN war daher ursprünglichster Bestandteil der FEIER mit dem Ziel Gott oder das, was nicht genannt werden kann "in Ihre Mitte einzuladen".

heute ist es grabestill und tot
die Worte "erhebet die Herzen" (sprecht die Sprache Eurer Seele und lasst Euer Herz mit Gott in Kontakt treten) klingt in einer heutigen rituellen Veranstaltung (genannt Messe oder Gottesfeier) nur traurig

Ich lachte sehr, als ich erkannte, was die heutige MESSE/Feier für Gott gemäß Ihrer FUNKTION ist
an welchen Dinge er sich erfreut, weil diese Emotionen dann DA sind/umgesetzt werden und wo manchmal vieles bewirkt wird, ohne das es erkannt wird..

es sind...

es darf geraten werden (schmunzel)

die Popkonzerte(!)

einfach deshalb, weil der MASSTAB für die WIRKSAMKEIT (einer Messe) die Umsetzung der EMOTION in Ausformung der Liebe ist
die größte MESSE, die nach dieser Definitiuon jemals veranstaltet wurde

(ich hätte es auch nicht erraten..)

war Woodstock

somit sei gesagt, das die (lächel) Ersatzpriester (also jene, die diese Funktion zur Zeit bestmöglichst erfüllen) zur Zeit meist eine E-gitarre schwingen (schmunzel)

An dieser Stelle möchte ich auch eine Seele nennen, die ich stets nur im Dienst Gottes angetroffen habe und die hier (wieder einmal) genau diesen Dienst nach eigenem Wissen und Gewissen bestmöglichst umsetzt
(aber er LIIIEEEBT diese Funktion wirklich)
Xavier Naidoo

ich hab Ihn weder gesucht noch gefunden, ich wurde auf Ihn hingewiesen
(vielleicht erzähle ich diese Geschichte irgendwann einmal..hier ist sie zu off topic)
und habe Ihn dadurch wiedererkannt

für all jene, die Ihn nicht kennen, hier einmal einen Auszug aus seinen Texten
(er ist ein gutes Beispiel für einen Priester mit e-Gitarre g*)

Komm heim!

Es kann losgehen, wenn das Boot voll ist
und wenn es nicht voll ist, dann bleibt nur (eine) kurze Frist
(Du) kannst Wünsche erfüllen in begrenzter Zeit.
Bleib an Ort und Stelle und halte Dich bereit!

Komm heim!

Du kannst Drachen (Dir fremde Mächte) anbrüllen
und Feuerwände stellen (und Dich gegen sie wehren)
dann (dannach) halte mit uns Ausschau auf den Türmen und Wällen!

Komm heim!

Neue Sieger oder Heimkehrer
Menschenfischer und Brotvermehrer

Heim, wo die Strasse Deinen Namen kennt!
Heim, zu der Liebe für die Dein Herz brennt!

Vor den Türen wird gekehrt und poliert (man wartet!)
Hinter den Toren disskutiert und formiert (man zweifelt!)
Jedem ist ewas wundersam passiert
und Freude auf FAMILIE (Rückverbindung) grassiert.

Komm heim!

Heim, wo die Strasse Deinen Namen kennt!
Heim, zu der Liebe für die Dein Herz brennt!

Neue Sieger oder Heimkehrer
Menschenfischer und Brotvermehrer

Komm heim!

Dieser Fluss (Leben) ist eine Ader, eine Welle und ein Weg
und zurück getragen (werden) Brücken (Verbindungen) von der Strasse an den Steg

Komm heim!

Neue Sieger oder Heimkehrer
Menschenfischer und Brotvermehrer

Komm heim!

Komm heim, kleiner Bruder, nimm Deine Schwester an die Hand,
nimm(wähle) den Fluß (das Leben), setz Dich ans Ruder und geh' erst bei uns ans Land.
Deine Füße (deine Verbindung mit dem Leben) tragen Schätze von denen Du und ich (noch) nichts wissen,
ich sende Grüße von diesem Ort und will DIch nicht länger missen!

Komm heim!

Neue Sieger oder Heimkehrer
Menschenfischer und Brotvermehrer

Komm heim!

Seine Funktion kam und kommt für mich besonders in einem Lied (und das war auch die Gelegenheit, bei der ich zu Ihm hingeführt wurde) zum Ausdruck.
(Die Söhne Mannheims stellten es damals am Sonntag dem 8 Juli 2001 in Wiesen, das ist nahe zu Wiener Neustadt, vor)

Er wirkt in diesen Worten tatsächlich als Medium/Sprachrohr für die Quelle/Gott

Wer den Text in diesem Sinne (als Wort Gottes) hört, mag seine Bedeutung vielleicht in Wahrheit erkennen...

Geh davon aus

Geh davon aus, das mein Herz bricht,
denn unsere Liebe ist erfror'n.
Wenn meine Seele nicht mehr spricht,
dann hab ich diesen Kampf verlor'n.

Ich muss versuchen Dich zu versteh'n,
(Du musst versuchen mich zu versteh'n),
denn so DARF es nicht weiter geh'n,
(SO DARF ES NICHT WEITER GEH'N(!)),
wir müssen versuchen uns in die Augen zu seh'n,
und nicht durch fluchen (Lügen) DIE WAHRHEIT zu beschämen.

Für die, die DANNACH kommen (sollen), können wir es ( nur gemeinsam) erreichen,
IGNORIERT NICHT die ZEIT DER ZEICHEN(!)

GEH(T) DAVON AUS, das mein Herz bricht(!),
denn unsere Liebe ist erfror'n.
Wenn meine Seele nicht mehr spricht,
dann hab ich diesen Kampf verlor'n.

Mein Herz bricht, wenn wir nicht einsehen,
das wir ZUSAMMEN gehör'n
und wir nicht aufhör'n
unser (gemeinsames) Leben zu zerstör'n.

Wenn ich Dich ansehe bist Du mir ähnlich(!)
nur unsere Ansichten dreh'n sich.
Mal stehst Du dort, mal steh ich hier.
Mal steh ich hier, mal stehst Du dort.
Da ist KAUM ein Unterschied(!) bei Dir (bei mir).

Ich halt' mich nur warm, damit ich nicht frier
(so beschütze ich meine Liebe hier)
ich halt' mich nur warm, damit ich nicht frier
(das ist meine Begründung hier)

GEH DAVON AUS, DAS MEIN HERZ BRICHT(!),
denn unsere Liebe ist erfror'n.
Wenn meine Seele nicht mehr spricht,
dann hab ich diesen Kampf verlor'n.

Was wir brauchen ist nicht
ZEIT
sondern
LIEBE
...es wäre hart für mich, wenn ich nicht meine Leben schriebe.
Doch ich schreib sie für mich und ich schreib sie für Dich
DARUM HÖRE MICH!

Alles was ich (dafür) brauche
IST EIN WENIG LICHT(!)

SO HINDERE MICH NICHT(!)
(Das hier für uns beide zu tun),
bevor meine Seele nicht mehr spricht!

GEH DAVON AUS, DAS MEIN HERZ BRICHT(!),
denn unsere Liebe ist erfror'n.
Wenn meine Seele nicht mehr spricht,
dann hab ich diesen Kampf verlor'n.​

LG
 
zu den TATEN eines Priesters
(ich spreche nun wieder von der URSPRÜNGLICHEN Form des Priesters)

da er im Bund mit Gott steht, hat er auch Einfluss auf die Tier_ und Pflanzenwelt und konnte diesen Einfluss sichtbar machen
entweder indem er das Rezept für die Heilung nannte, oder die Ursache für die Krankheit nannte und die Heilung selbst vollzog
durch die Einheit seines Geistes mit dem, was die karmischen Gesetze sind hatte er Einfluss auf das, was die physikalischen Gesetze sind.
Dadurch konnte er es sichtbar machen

in angeführter Quelle (der muslimische J.)finden sich viele Beispiele dieser Kommunikation und Heilung von Tieren oder Pflanzen...

obgleich EINFLUSS hier nicht das richtige Wort ist
Jesus verwedet dabei oft folgende Worte: Wenn es Gott gefällt/mit Gottes Erlaubnis (mag es geschehen)
das bedeutet, wenn es im Einklang mit dem göttl. Willen und somit mit den karmischen und geistigen Gesetzen, mit dem WORT/LOGOS steht
NUR DANN kann und konnte eine Heilung oder Veränderung geschehen
denn diese geistigen Gesetze sind die QUELLE der phsikalischen Gesetze und TRAGEN den Erfahrungsraum.
NICHTS existiert außerhalb von Ihnen(!)

Solange Jesus noch Mensch war, konnte er zwar vieles sehen (da er im Bund mit Gott stand) aber er war werder ALL_wissen noch ALL_sehend
(das was ich einen Adepten nannte)
die genannte Quelle erzählt dies einmal auf köstliche Weise

(174)
Jesus begegnete einem leidenden Mann, und weil er Mitleid mit Ihm hatte, sagte er:
Oh Gott, ich flehe Dich an Ihn zu befreien!
Da offenbarte Gott Ihm:
Wie kann ich Ihn von dem befreien, womit ich Ihn befreie?

hier gibt es nichts mehr hinzu zu fügen

das, was die Welt trägt (das WORT=LOGOS), ist das, was zugleich zur Quelle zurückführt.
Dieser Bund wird niemals und für niemanden außer Kraft gesetzte, da alles was existiert aus Gott kommt und zu Ihm zurück kehrt.
Dies ist es was DAS WORT bedeutet.

Aber zurück zur ("Wunder")Tat
Welchen SINN habe solche Handlungen oder Geschehen, die als Zeichen Gottes aufgrund Ihrer Ungewöhnlichkeit angesehen werden und als solche erkannt werden (denn am Ende ist ALLES was IST ein Wunder)

Ihr SINN liegt darin VERTRAUEN zu schaffen!
SEHT WAS MÖGLICH IST, wenn GOTT mit Euch ist! (in diesem Sinne!)
U_N_D
N_I_C_H_T
seht wer ICH(!) bin
(so wie es SPÄTER interpretiert und benutzt wurde um den einen zu erhöhen und den anderen zu erniedrigen)

es sei hier gesagt, das "Wunder" (ich kann hier nur aus der Perspektive des Aspiranten sprechen, für den Adepten, der Jesus war, mag anderes gelten) FÜR MICH passieren sichtbare "Wunder" nur dann, wenn keiner da ist (oder der, der da ist, sieht sie nicht/erkennt sie nicht, als das was sie sind)
...was mir aber ohnehin sehr viel lieber ist, weil ich sie
1. nicht erbitte
2. sie mich stets in Verlegenheit bringen..ich kann nicht damit umgehen

ich denke ICH wäre NICHT bereit mit dem PROBLEM konfrontiert zu werden, tatsächlich mit den geistigen Gesetzen SICHTBAR und WIRKSAM verbunden zu sein; etwas das dann am Ende als "Wunder" (außergewöhnliches Ereigniss) SICHTBAR werden würde

darfür bin ich eigentlich sehr dankbar
was meine "persönlichen" Wunder angeht, sie sind mir mehr als genug und ich bin dankbar für sie

aber um hier mal die Neugierde zu befriedigen
eins das mich manchmal quält (Gott sei dank, nie vor Zeugen)
..das sich ein Tor oder eine Tür öffnet wenn ich durch gehen will
(Gott Ihr solltet mein GESICHT sehen, wenn mir so etwas passiert
..ich gebs zu ich MAG ES NICHT!)
ich prüf dann das Tor, blick mich um und nehme es inzwischen schon ein ganz klein biserl gelassener
Ich sagte schon: Aufmerksamkeit vemeid ich wirklich gerne..daher sind das genau die Dinge die ich GERNE vermeide)

Der Sinn hier für mich?
keine Ahnung...vieleicht mich mit all den Veränderungen, die seit dem Geschehen 2001 auf mich eingestürmit sind und all dem Wissen das mir gegeben wurde, umgehen zu lernen, mich sozusagen "im "richtigen" Leben" daran zu gewöhnen
ich weiß das Gott REAL ist, davon muss mich nichts und niemand überzeugen..von daher brauch ich solche Erscheinungen nicht (mehr)
vielleicht haben sie hier aber auch (noch) die umgekehrte Funktion

so wie sie beim Adepten (oder Priester) dazu dienen ANDERE mit Gott und seiner Macht vertraut zu machen (im Sinne von:fürchtet Euch nicht)
MICH mit der Realität seiner Macht IN DER ERSCHEINUNGSWELT vertraut zu machen
(Gott ist für mich primär eine GEISTIGE Erfahrung)


Die TAT eines Priesters hatte somit nie die Funktion im Menschen FURCHT vor Gott zu erzeugen, sondern seine LEBENDIGE Gegenwart SICHTBAR und VERTRAUT zu machen.

Das war der URPRUNG jeder (priesterlíchen) Zeremonie.
Ursprünglich wurde TATSÄCHLICH etwas ungewöhnliches gezeigt (sichtbar) gemacht, um zu zeigen
"seht, das ist Gott, Gott ist DA (GEGENWART)"

später wurde alles umgekehrt und das Geschehen dazu MISSBRAUCHT um FURCHT anstatt von VERTRAUEN zu erschaffen.
Dadurch konnte (und musste) auch die Bindung an die Quelle nicht mehr offenbart werden..sondern sozusagen damit nur mit einer Offenbarung "gedroht" werden

das war aber weder urprünglicher SINN noch ZWECK solcher Zeichen/Offenbarungen

der Zweifler wird NIEMALS von einem Wunder überzeugt werden können
und der Liebende sucht sie nicht, doch freut er sich über solche Geschenke
(und Gott gibt sie um das Vertrauen zu stärken)

daher hat dies nur einen SINN
wenn die Liebe/Anbindung zur Quelle DA ist und das Vertrauen gestärkt werden soll
anders macht es keinen Sinn

Es gibt diese Erzählung von Jesus, den die Zweifler verfolgten:
sie wollten von Ihm wissen, wie man Tote zum leben erweckt
er mahnte sie dazu, das es nicht das Ihre sei, dies zu wissen
aber sie quälten Ihn immerfort, bis er es Ihnen sagte
sie schworen es "nie" anzuewenden, aber in der Wüste erlagen sie der Versuchung und sagten, das Wort, das er Ihnen gegeben hatte
da wurden die Knochen der Wüste lebendig, verwandelten sich in eine wilde Bestie und töteten die Zweifler

Es gibt eine ähnliche Erzählung in der genannten Quelle
(108)
Eines Tages begleitete ein Mann Jesus und sagte zu Ihm
Ich möchte mit Dir gehen und Dein Gefährte sein
Sie gingen weiter und erreichten das Ufer eines Flusses, an dem sie sich hinsetzten, um zu essen.
Sie hatten 3 Laiber Brot bei sich. Sie aßen zwei, der Dritte bleib übrig.
Jesus ging zum Fluss um zu trinken. Als er zurückkehrte was der 3. Laib verschwunden, weshalb er den Mann fragte
Wer nahm den Laib?
Ich weiß es nicht, erwiderte der Mann.
Jesus setzte seinen Weg mit dem Mann fort und er erblickte eine Ziege mit zwei Ihrer Jungen.. Jesus rief eines von den beiden und es kam zu Ihm.
Jesus schlachtete es, röstete etwas von dem Tier und aß mit seinem Gefährten (in dieser Quelle wird auch klar das J. das Essen von Fleisch ablehnt..hier tut er es aus einem bestimmten Grund)
Nach dem Mahl sagte er zu dem jungen Tier:
"Erheben Dich, mit Gottes Erlaubnis." Das junge Tier erhob sich und ging weg.
"Ich frage Dich im Namen dessen, der dieses Wunder zeigte (also im Namen Gottes), wer nahm den Laib Brot?
Ich weiß es nicht! erwiderte der Mann
Dann gelangten die beiden zu einem großen Gewässer, das in einem Tal lag. Jesus nahm den Mann an der Hand und sie gingen über das Wasser.
Als sie es überquert hatten, sagte Jesus zu Ihm:
Ich frage Dich im Namen dessen, der dieses Wunder gezeigt hat:
Wer nahm den Laib Brot?
Ich weiß es nicht, erwiderte der Mann
Sie gelangten zu einer wasserlosen Wüste und setzten sich auf den Boden. Jesus begann etwas Erde und Sand aufzusammeln und sagte:
Werde zu Gold, mit Gottes Erlaubis.
(man beachte, nicht das notwendige, Wasser, sondern Gold wird gerufen)

Jesus sagte: Ein Drittel für Dich, ein Drittel für mich und ein Drittel für den, der den Laib Brot nahm.
Da sagte der Mann:
Ich war es, der den Laib genommen hat!
Jesus sagte zu Ihm: das ganze Gold gehört Dir (denn es ist hier nichts das man brauchen könnte)
Dann verlies Jesus Ihn

Zwei Diebe überraschten den Mann und er sagte zu Ihnen:
lasst es uns in 3 Teile teilen und einer von Euch soll in die Stadt gehen und etwas Essen kaufen
Einer der beiden wurde dorthin geschickt und dieser sagte sich:
warum soll ich teilen? Er vergiftete das Essen
Währenddessen sprachen die, die zurück geblieben waren:
Warum sollen wir mit Ihm teilen? Warum Ihn nicht töten und durch zwei teilen?
Als er zurückehrte, töteten sie Ihn und aßen das vergiftete Essen.
Das Gold blieb in der Wüste (im Besitz, von der Erde, aus der es genommen wurde).
Jesus kam und traf sie tot an und sprach zu seinen Gefährten:
Das ist die Welt (der Menschen, die nach Ihr streben), nehmt Euch von Ihr in Acht

Was hier schön gezeigt ist, ist das "die Welt" uU etwas anderes ist, als das was jemand meint, wenn er von "der Welt" spricht (im Sinne von Natur/natürlicher Umwelt)
Mit diesen Worten benannte Jesus stets die Welt, die der Mensch sich gemäß seines Glaubens über sie selbst erschafft
Was er aus Unwissenheit und Gier aus Ihr für Ihn und alle anderen entstehen läßt

Kein Wunder kann den Charakter eines Menschen läutern oder verändern, der nicht dazu bereit ist, und sei "das Wunder" noch so groß
Darum ist BEREITSCHAFT eine Bedingung für das Wunder
die AUFGABE der (eigenen) FORDERUNG eine andere
Nicht das MOTIV sondern die URSACHE in die das "Wunder" eingebettet liegt, bestimmt über das, was möglich ist
Diese Ursache definert sich durch die Einheit mit dem Geistigen Gesetz.

Die QUELLE die ein "Wunder" offfenbart ist IN IHRERE KRAFT anders:
sie ist oder beginnt URSACHE zu werden und nicht WIRKUNG, somit ist sie der Wirkung nicht nur SELBST nicht mehr unterworfen sondern steht in Einheit mit dieer (urprünglichen) Kraft.
Sie kann als GEGENPOL wirken und wirksam werden zu der IN WIRKUNG tretenden Kräfte

in ein physikalischen Bild übertragen

zu "schweben" ist hier auf der Erde ein "Wunder" im Weltraum nicht
es gibt aber eine URSACHE der Schwerkraft im Bewußtsein/Geist
wer gemäß dieser Ursache seinen Geist beherrscht, kann sich sowohl im Weltalll setzen, als auch auf der Erde schweben

da der GEIST der Ursprung ist (und nicht die Erscheinungsform), definert das Potenzial des verursachenden Geistes den Einfluss auf das, was ist
(in der Art der Beherrschung des Bewußtseins gemäß dem, was die WIRKUNG der Schwerkraft verursacht, liegt auch das vermögen "über Wasser" zu gehen)
das Potenziel ist unsichtbar und DOCH ist AUCH DIESES Geschehen oder "Wunder" eben kein "Wunder" weil es nur IM EINKLANG mit dieser geistigen Gegenkraft möglich ist

die GEGENWART solche eines BEWUSSTSEINS(einer geistigen Gegenkraft) ist die Ursache für das geschaute "Wunder"

aber nun endlich
zur 15. Strophe..
 
bevor ich zur nächsten Strophe weiterschreite

was ich hier mit Priester und Lehrer titulierte, ist wie das, was ich den Weg des Herzens und den Weg des Geistes nannte
und da sie wie Yin und Yang sind, ist in jedem Lehrer auch etwas von einem Priester enthalten und umgekehrt
Und wie in allem gibt es höchste Ausformungen des Einen und höchste Ausformungen des Anderen
Und gemäß diesem individuellem Sein, das den Weg Augenblick für Augenblick neu bestimmt und beschreibt ist der Weg im Einen anders ausgeformt als im Anderen

Warum treffen wir Wunder vor allem bei der Auformung des Priesters an?
Weil Liebe der Stoff ist, aus dem die Welt erschaffen wurde und JEDE Erscheinungsform und Ihre Ausformung BESTIMMT (und Augenblick für Augenblick ERHÄLT).
Und Liebe der Stoff ist, der den Weg des Priesters ausformt
Weil dies die KRAFT ist, mit der der Priester arbeitet und seine Weg formt
Die Erscheinungsform des Priesters ist daher eine nicht so in sich Ruhende wie die des Lehrers weil er sich für die Ausformung seines Geistes die größte Kraft im Universum zu Nutze macht.
Da diese KRAFT aber nicht ohne die Wahrnehmung der TRENNUNG hervorgebracht werden kann, ist DIESE WAHRNEHMUNG DER PREIS für die Art der Erschaffung dieses Weges

Ich möchte Euch in Form eines Bildes erzählen, das es vielleicht sichtbar machen kann
Stellt Euch das Beste oder Schönste vor, das Ihr Euch vorstellen könnt..
wenn Ihr das versucht wird DIE ERFAHRUNG das sein, was Eure Vorstellung von diesem Besten bestimmt

Der Mensch des Geistes schreitet in Einheit mit seiner Erfahrung voran
Und da er nur wahrnimmt, was er bereits an Weg beschritten hat, ist sein Weg zur Quelle (und zurück) mehrheitlich von Zufriedenheit bestimmt.
Der Mensch des Herzens ersehnt sich das, was er sich noch NICHT vorstellen kann oder erfahren hat. (aber das hindert Ihn nicht..er FOLGT seinem Herzen)

Das Richtmass seinen Voranschreitens ist seine (persönlich) empfundene Liebe zur Quelle.
Da es diese Kraft ist, die Ihn in die Welt setzte, ist die Umkehrung davon das Nutzen dieser Kraft in umgekehrter Weise, für die RÜCKKEHR.

Was geschieht?
Die Emotion der Liebe ist eine Bewegung und Ihrer Natur nach illusionär. ABER
auch die Liebe zum Erschaffenen, die die Welt aus sich heraustreten lies, ist eine Bewegung, die Ihrer Natur nach illusioinär ist.
....da DER EINE Gott alles ist und DIE EINHEIT mit Ihm (in Wahrheit) nie verlassen werden kann

Wenn es aber kein Objekt und kein Subjekt mehr gibt, wer ist dann der Geliebte? Und wer der Liebende?
In diesem Sinne ist es daher BEIDES und beides WAHR, solange die Trennung ERFAHREN wird, gemäß Ihrer Wirkung und die Schöpfung EXISTENT ist, ist diese Liebe BEIDES Real UND Illusionär

In Ihrer Wirkung auf den Reisenden offenbahrt sie sich gemäß der STÄRKE der Empfindung der Liebe, die der Geist (des Reisenden) aus sich selbst hervorzubringen im Stande ist.
Er wird dadurch zu einem Abbild des Schöpfers, der aus dieser Bewegung (der Empfindung der Liebe) die Schöpfung aus sich selbst hervorbringt/hervorbrachte/hervorbringen wird.

Da der EINE (der Schöpfer, der sich im Geschöpf selbst erfährt) an Ihrem Anfang steht und der andere (das Geschöpf, das sich in Gott selbst erfährt) in Ihrem Ende, sind sie gemäß Ursache und Wirkung spiegelgleich.
Da sie sich IN IHRER WIRKUNG ZUR DECKUNG bringen wird die (ursprüngl) WIRKUNG gemäß der UMGESETZTEN ENERGIE aufgehoben.

Was bewirkt das?
Das der Reisende (des Herzens) durch die Initialisierung dieser Kraft in Ihm selbst bereits jenen Ort sieht, zu den seine Füße Ihn noch nicht tragen können, weil es Ihm noch an Reife, Zeit und Wegstrecke mangelt..und er es DOCH tun kann, weil er diese ´größte Kraft = Schöpferkraft NUTZT

Welche WIRKUNG hat das?
Denkt vielleicht an das Höhlengleichnis.
Dieser KENNT nun die Seligkeit der Einheit mit Gott, die Ihm gemäß seiner aus sich selbst hervorgebarchten Kraft zum Schöpfer, sich vor Ihm offenbarte, doch kann er diese (Kraft) nicht aufrecht erhalten.

Er MUSS NUN mit dem Schmerz leben, den GEGENSATZ zu KENNEN, den der andere noch nicht kennt und Ihn ständig vor Augen haben.

Dieser WEISS nun um das, was er verloren hat, der andere (in dieser Intensität) nicht
So ist der eine zufrieden mit der Gangbarkeit seines Weges, gemäß seiner Erfahrung, der andere nicht.
Das ist der Preis, der gewählt und bezalt wird, nach der (individuellen) Ausformung dieses Weges.

Die Erzählung (Quelle Der mulimische J.)
(124)
Johannes, der Sohn des Zacharias, begegnete Jesus, dem Sohn der Maria.
Johannes lächelte und begrüßte Jesus, während Jesus die Stirn in Falten legte und trübsinnig war.
Jesus sagte zu Johannes:
Du lächelst, als ob Du Dich (hier) geborgen fühltest!
Johannes sagte zu Jesus:
Du schaust (so) finster drein, als ob Du verzweifelt wärst (obgleich Gott mit Dir ist).
Gott offenbarte:
Was Johannes tut, ist uns lieber.

(209)
Es wird erzählt, das Jesus sechzig Tage in vertrautem Gespräch mit Gott war, ohne zu essen. Dann kam ihm der Gedanke an Brot (seine irdische Verkörperung verlangte nach seinem Geist/seiner geistigen Aufmerksamkeit) und seine Vertrautheit mit Gott war unterbrochen.
Sofort tauchte ein Laib Brot in seinen Händen auf.
Darauf setze Jesus sich hin und weinte (ich verstehe das wirklich bestens und ich hoffe, das es auch EUCH hilft, das was Jesus IST/WAR besser zu verstehen). In diesem Augenblick warf eine alter Mann (der seinen Weg angemessen und Schritt für Schritt gegangen war) seinen Schatten auf Ihn und Jesus sagte zu Ihm:
Gott segne Dich, Freund Gottes! Bete zu Gott für mich (an meiner statt), denn ich war in Ekstase, und mir kam der Gedanke an Brot, und (da) wurde meine Ekstase (mit Gott) unterbrochen.
Der alte Mann betete:
Oh Gott, wenn Du weißt, das mir jemals der Gedanke an Brot gekommen ist, seit ich Dich kenne, verzeih mir NICHT. Im Gegenteil(!), wenn mir irgendetwas gebracht (gegeben) wurde, aß ich es, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden.

Der alte Mann hat die Reife, die dem Meschen Jesus hier (noch) fehlt. Ihn trägt sein Herz, seine Sehnsucht. Geboren aus einem Mangel, den er FÜR SICH gewählt hat um diese Bewegung hervorzubringen
(so wie die TEILUNG in Materie und Geist als "Mangel" FÜR SICH gewählt worden ist, um die Liebe der Schöpfung und Ihre Bewegung (aus sich heraus) hervorzubringen).

Welchen Mangel wählte Jesus?
(45)
Jesus sagte (zu Gott)
Tröste mich, denn mein Herz ist weich und ich schätze mich (selbst) gering.

ad Wunder
das Wunder kann nicht angestrebt werden, in dem eine Veränderung des Geistes zum Zwecke des Wunders angestrebt wird
das SEIN strebt nach der Veränderung und bringt das, was man "ein Wunder" nennt, hervor

Das Wunder ist dann wie der Lehm an den Füßen des Wanderers
anders herum wäre es wie jemand, der in einer Wohnung lebt, viele Tage damit verbringt Krümelchen um Krümelchen Steinchen und Staub zu sammeln um es endlich zu Lehm_ähnlichen zu vermischen um es triumphal an seine Schuhe zu kleben..


LG
 
15
Wer Wahres sagt, was heilvoll ist,
in Güte, ohne Heftigkeit
und fromm die Vedaworte (Worte der Wahrheit) spricht,
der seine Rede recht kasteid.

Da es hier noch immer um Religion und somit um Bild und Nachahmung geht, wird hier darauf hingewiesen, das es gilt GUTE GEWOHNHEITEN anzunehmen.

Vieles was man eine "rauhe Sitte" nennt, könnte man auch eine schlechte Angewohnheit nennen.
Wer es nicht gewohnt ist rauh behandelt zu werden, wird am Beginn solcher Art von Behandlung erschrecken, sich aber rasch an diese gewöhnen und <oder stark in Gefahr sein, diese (schlechte) Angewohnheit SELBST anzunehmen.

Es geht hier also um ein BEWUSSTES TRAINING

daher spricht man auch von Kasteiung..SICH SELBST bezähmen, sich selbst ermahnen, Achtsamkeit üben, in dem man eben dies TRAINIERT. Den Impuls nicht nachzugeben..
Den das was in der Zeit zum schlechteren wirkt (als Gewohnheit)
ist auch umgekehrt möglich
und wird zur guten Sitte (die auch im Herzen in der Zeit Ihren Platz findet)

Es wird hier somit EMPFOHLEN empfänglich zu bleiben für schlechte Rede oder schlechtes Denken..es FÜR SICH und UM DER SACHE WILLEN zu vermeiden (!)

(80)
Christus ging an einer Gruppe Israeliten vorbei, die Ihn beleidigten. Jedes mal, da sie ein böses Wort sprachen, antwortete Christus mit einem guten. Simon, der Reine sagte zu Ihm:
Wirst Du Ihnen jedesmal mit einem guten antworten, wenn sie ein böses sagen?
Christus sagte: Jeder Mesch gibt von dem was er hat


(98)
Selig ist, wer mit dem Herzen sieht, aber dessen Herz nicht in dem ist, was er sieht

Wessen Herz IM Geschehen verstrickt ist, wird Leidenschaft entflammen..Schmerz fühlen
wer sich von diesem getrennt hält/trennen kann, erlangt (seinen eigenen) Frieden

Das Jesus dies lernte findet sich auch hier:
(88)
Man stellte Jesus die Frage:
Welcher Deiner Taten ist die beste?
Er erwiderte:
Das aufzugeben, was mich nicht betrifft.

genau das ist hier gemeint

(100)
Christus ging an einer Gruppe Menschen vorbei, die Beleidigungen gegen Ihn ausstießen und er antwortete mit Segenssprüchen. Er ging an einer anderen Gruppe vorbei, die Ihn ebenfalls beleidigten und er antwortete auf die gleiche Weise. Einer seiner Jünger fragte:
Wie kommt es, das DU sie um so mehr segnest, je mehr sie Dich beleidigen?
Christus antwortete: Ein Mensch kann nur hervorbringen, was in Ihm ist.

(121)
Jesus sagte:
Oh jünger, seid mit dem zufrieden, was (Ihr bekommt, auch wenn es) in dieser Welt als schlecht gilt, während (solange) Euer Glaube (das was in Euch ist) heil und unversehrt bleibt.
So wie die Menschen (die) dieser Welt (zugewandt sind) mit dem zufrieden sind, was im Glauben (das was IN IHNEN ist, für Sie) als schlecht gilt, während Ihre Welt (das, womit sie sich an die Welt binden) heil und unversehrt bleibt.

gleichzusetzen mit dem TE (14)
(14):
Es sagte Jesus zu ihnen: "Wenn ihr fastet, werdet ihr euch Sünde schaffen. Wenn ihr betet, werdet ihr verurteilt werden. Und wenn ihr Almosen gebt, werdet ihr eurem Geiste etwas Schlechtes tun. Und wenn ihr in irgendein Land geht und in den Gegenden wandelt, wenn man euch aufnimmt, so eßt, was man euch vorsetzten wird; die Kranken unter ihnen, heilt sie. Denn was in euren Mund eingehen wird, wird euch nicht verunreinigen. Aber was aus eurem Mund herauskommt, das ist es, was euch verunreinigen wird."

Zwei schöne hab ich noch für Euch aus der genannten Quelle:
(127)
Jesus und seine Jünger kamen an einem Hundekadaver vorbei.
Die Jünger sagten:
Wie übel ist der Gestank!
Jesus sagte:
Wie weiß sind seine Zähne!

und

(128)
Ein Schwein (es gilt im Islam als besonders unrein und sollte hier als Synonym verstanden werden) ging an Jesus vorbei, Jesus sagte zu Ihm:
Geh in Frieden!
Man fragte Ihn:
Geist Gottes, wie kannst Du das zu einem Schwein sagen?
Jesus erwiderte:
Ich verabscheue es meine Zunge an Böses zu gewöhnen.


ich denke das veranschaulicht nun genügend, wovon hier in der Gita die Rede ist

LG
 
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