zu den TATEN eines Priesters
(ich spreche nun wieder von der URSPRÜNGLICHEN Form des Priesters)
da er im Bund mit Gott steht, hat er auch Einfluss auf die Tier_ und Pflanzenwelt und konnte diesen Einfluss sichtbar machen
entweder indem er das Rezept für die Heilung nannte, oder die Ursache für die Krankheit nannte und die Heilung selbst vollzog
durch die Einheit seines Geistes mit dem, was die karmischen Gesetze sind hatte er Einfluss auf das, was die physikalischen Gesetze sind.
Dadurch konnte er es sichtbar machen
in angeführter Quelle (der muslimische J.)finden sich viele Beispiele dieser Kommunikation und Heilung von Tieren oder Pflanzen...
obgleich EINFLUSS hier nicht das richtige Wort ist
Jesus verwedet dabei oft folgende Worte: Wenn es Gott gefällt/mit Gottes Erlaubnis (mag es geschehen)
das bedeutet, wenn es im Einklang mit dem göttl. Willen und somit mit den karmischen und geistigen Gesetzen, mit dem WORT/LOGOS steht
NUR DANN kann und konnte eine Heilung oder Veränderung geschehen
denn diese geistigen Gesetze sind die QUELLE der phsikalischen Gesetze und TRAGEN den Erfahrungsraum.
NICHTS existiert außerhalb von Ihnen(!)
Solange Jesus noch Mensch war, konnte er zwar vieles sehen (da er im Bund mit Gott stand) aber er war werder ALL_wissen noch ALL_sehend
(das was ich einen Adepten nannte)
die genannte Quelle erzählt dies einmal auf köstliche Weise
(174)
Jesus begegnete einem leidenden Mann, und weil er Mitleid mit Ihm hatte, sagte er:
Oh Gott, ich flehe Dich an Ihn zu befreien!
Da offenbarte Gott Ihm:
Wie kann ich Ihn von dem befreien, womit ich Ihn befreie?
hier gibt es nichts mehr hinzu zu fügen
das, was die Welt trägt (das WORT=LOGOS), ist das, was zugleich zur Quelle zurückführt.
Dieser Bund wird niemals und für niemanden außer Kraft gesetzte, da alles was existiert aus Gott kommt und zu Ihm zurück kehrt.
Dies ist es was DAS WORT bedeutet.
Aber zurück zur ("Wunder")Tat
Welchen SINN habe solche Handlungen oder Geschehen, die als Zeichen Gottes aufgrund Ihrer Ungewöhnlichkeit angesehen werden und als solche erkannt werden (denn am Ende ist ALLES was IST ein Wunder)
Ihr SINN liegt darin VERTRAUEN zu schaffen!
SEHT WAS MÖGLICH IST, wenn GOTT mit Euch ist! (in diesem Sinne!)
U_N_D
N_I_C_H_T
seht wer ICH(!) bin
(so wie es SPÄTER interpretiert und benutzt wurde um den einen zu erhöhen und den anderen zu erniedrigen)
es sei hier gesagt, das "Wunder" (ich kann hier nur aus der Perspektive des Aspiranten sprechen, für den Adepten, der Jesus war, mag anderes gelten) FÜR MICH passieren sichtbare "Wunder" nur dann, wenn keiner da ist (oder der, der da ist, sieht sie nicht/erkennt sie nicht, als das was sie sind)
...was mir aber ohnehin sehr viel lieber ist, weil ich sie
1. nicht erbitte
2. sie mich stets in Verlegenheit bringen..ich kann nicht damit umgehen
ich denke ICH wäre NICHT bereit mit dem PROBLEM konfrontiert zu werden, tatsächlich mit den geistigen Gesetzen SICHTBAR und WIRKSAM verbunden zu sein; etwas das dann am Ende als "Wunder" (außergewöhnliches Ereigniss) SICHTBAR werden würde
darfür bin ich eigentlich sehr dankbar
was meine "persönlichen" Wunder angeht, sie sind mir mehr als genug und ich bin dankbar für sie
aber um hier mal die Neugierde zu befriedigen
eins das mich manchmal quält (Gott sei dank, nie vor Zeugen)
..das sich ein Tor oder eine Tür öffnet wenn ich durch gehen will
(Gott Ihr solltet mein GESICHT sehen, wenn mir so etwas passiert
..ich gebs zu ich MAG ES NICHT!)
ich prüf dann das Tor, blick mich um und nehme es inzwischen schon ein ganz klein biserl gelassener
Ich sagte schon: Aufmerksamkeit vemeid ich wirklich gerne..daher sind das genau die Dinge die ich GERNE vermeide)
Der Sinn hier für mich?
keine Ahnung...vieleicht mich mit all den Veränderungen, die seit dem Geschehen 2001 auf mich eingestürmit sind und all dem Wissen das mir gegeben wurde, umgehen zu lernen, mich sozusagen "im "richtigen" Leben" daran zu gewöhnen
ich weiß das Gott REAL ist, davon muss mich nichts und niemand überzeugen..von daher brauch ich solche Erscheinungen nicht (mehr)
vielleicht haben sie hier aber auch (noch) die umgekehrte Funktion
so wie sie beim Adepten (oder Priester) dazu dienen ANDERE mit Gott und seiner Macht vertraut zu machen (im Sinne von:fürchtet Euch nicht)
MICH mit der Realität seiner Macht IN DER ERSCHEINUNGSWELT vertraut zu machen
(Gott ist für mich primär eine GEISTIGE Erfahrung)
Die TAT eines Priesters hatte somit nie die Funktion im Menschen FURCHT vor Gott zu erzeugen, sondern seine LEBENDIGE Gegenwart SICHTBAR und VERTRAUT zu machen.
Das war der URPRUNG jeder (priesterlíchen) Zeremonie.
Ursprünglich wurde TATSÄCHLICH etwas ungewöhnliches gezeigt (sichtbar) gemacht, um zu zeigen
"seht, das ist Gott, Gott ist DA (GEGENWART)"
später wurde alles umgekehrt und das Geschehen dazu MISSBRAUCHT um FURCHT anstatt von VERTRAUEN zu erschaffen.
Dadurch konnte (und musste) auch die Bindung an die Quelle nicht mehr offenbart werden..sondern sozusagen damit nur mit einer Offenbarung "gedroht" werden
das war aber weder urprünglicher SINN noch ZWECK solcher Zeichen/Offenbarungen
der Zweifler wird NIEMALS von einem Wunder überzeugt werden können
und der Liebende sucht sie nicht, doch freut er sich über solche Geschenke
(und Gott gibt sie um das Vertrauen zu stärken)
daher hat dies nur einen SINN
wenn die Liebe/Anbindung zur Quelle DA ist und das Vertrauen gestärkt werden soll
anders macht es keinen Sinn
Es gibt diese Erzählung von Jesus, den die Zweifler verfolgten:
sie wollten von Ihm wissen, wie man Tote zum leben erweckt
er mahnte sie dazu, das es nicht das Ihre sei, dies zu wissen
aber sie quälten Ihn immerfort, bis er es Ihnen sagte
sie schworen es "nie" anzuewenden, aber in der Wüste erlagen sie der Versuchung und sagten, das Wort, das er Ihnen gegeben hatte
da wurden die Knochen der Wüste lebendig, verwandelten sich in eine wilde Bestie und töteten die Zweifler
Es gibt eine ähnliche Erzählung in der genannten Quelle
(108)
Eines Tages begleitete ein Mann Jesus und sagte zu Ihm
Ich möchte mit Dir gehen und Dein Gefährte sein
Sie gingen weiter und erreichten das Ufer eines Flusses, an dem sie sich hinsetzten, um zu essen.
Sie hatten 3 Laiber Brot bei sich. Sie aßen zwei, der Dritte bleib übrig.
Jesus ging zum Fluss um zu trinken. Als er zurückkehrte was der 3. Laib verschwunden, weshalb er den Mann fragte
Wer nahm den Laib?
Ich weiß es nicht, erwiderte der Mann.
Jesus setzte seinen Weg mit dem Mann fort und er erblickte eine Ziege mit zwei Ihrer Jungen.. Jesus rief eines von den beiden und es kam zu Ihm.
Jesus schlachtete es, röstete etwas von dem Tier und aß mit seinem Gefährten (in dieser Quelle wird auch klar das J. das Essen von Fleisch ablehnt..hier tut er es aus einem bestimmten Grund)
Nach dem Mahl sagte er zu dem jungen Tier:
"Erheben Dich, mit Gottes Erlaubnis." Das junge Tier erhob sich und ging weg.
"Ich frage Dich im Namen dessen, der dieses Wunder zeigte (also im Namen Gottes), wer nahm den Laib Brot?
Ich weiß es nicht! erwiderte der Mann
Dann gelangten die beiden zu einem großen Gewässer, das in einem Tal lag. Jesus nahm den Mann an der Hand und sie gingen über das Wasser.
Als sie es überquert hatten, sagte Jesus zu Ihm:
Ich frage Dich im Namen dessen, der dieses Wunder gezeigt hat:
Wer nahm den Laib Brot?
Ich weiß es nicht, erwiderte der Mann
Sie gelangten zu einer wasserlosen Wüste und setzten sich auf den Boden. Jesus begann etwas Erde und Sand aufzusammeln und sagte:
Werde zu Gold, mit Gottes Erlaubis.
(man beachte, nicht das notwendige, Wasser, sondern Gold wird gerufen)
Jesus sagte: Ein Drittel für Dich, ein Drittel für mich und ein Drittel für den, der den Laib Brot nahm.
Da sagte der Mann:
Ich war es, der den Laib genommen hat!
Jesus sagte zu Ihm: das ganze Gold gehört Dir (denn es ist hier nichts das man brauchen könnte)
Dann verlies Jesus Ihn
Zwei Diebe überraschten den Mann und er sagte zu Ihnen:
lasst es uns in 3 Teile teilen und einer von Euch soll in die Stadt gehen und etwas Essen kaufen
Einer der beiden wurde dorthin geschickt und dieser sagte sich:
warum soll ich teilen? Er vergiftete das Essen
Währenddessen sprachen die, die zurück geblieben waren:
Warum sollen wir mit Ihm teilen? Warum Ihn nicht töten und durch zwei teilen?
Als er zurückehrte, töteten sie Ihn und aßen das vergiftete Essen.
Das Gold blieb in der Wüste (im Besitz, von der Erde, aus der es genommen wurde).
Jesus kam und traf sie tot an und sprach zu seinen Gefährten:
Das ist die Welt (der Menschen, die nach Ihr streben), nehmt Euch von Ihr in Acht
Was hier schön gezeigt ist, ist das "die Welt" uU etwas anderes ist, als das was jemand meint, wenn er von "der Welt" spricht (im Sinne von Natur/natürlicher Umwelt)
Mit diesen Worten benannte Jesus stets die Welt, die der Mensch sich gemäß seines Glaubens über sie selbst erschafft
Was er aus Unwissenheit und Gier aus Ihr für Ihn und alle anderen entstehen läßt
Kein Wunder kann den Charakter eines Menschen läutern oder verändern, der nicht dazu bereit ist, und sei "das Wunder" noch so groß
Darum ist BEREITSCHAFT eine Bedingung für das Wunder
die AUFGABE der (eigenen) FORDERUNG eine andere
Nicht das MOTIV sondern die URSACHE in die das "Wunder" eingebettet liegt, bestimmt über das, was möglich ist
Diese Ursache definert sich durch die Einheit mit dem Geistigen Gesetz.
Die QUELLE die ein "Wunder" offfenbart ist IN IHRERE KRAFT anders:
sie ist oder beginnt URSACHE zu werden und nicht WIRKUNG, somit ist sie der Wirkung nicht nur SELBST nicht mehr unterworfen sondern steht in Einheit mit dieer (urprünglichen) Kraft.
Sie kann als GEGENPOL wirken und wirksam werden zu der IN WIRKUNG tretenden Kräfte
in ein physikalischen Bild übertragen
zu "schweben" ist hier auf der Erde ein "Wunder" im Weltraum nicht
es gibt aber eine URSACHE der Schwerkraft im Bewußtsein/Geist
wer gemäß dieser Ursache seinen Geist beherrscht, kann sich sowohl im Weltalll setzen, als auch auf der Erde schweben
da der GEIST der Ursprung ist (und nicht die Erscheinungsform), definert das Potenzial des verursachenden Geistes den Einfluss auf das, was ist
(in der Art der Beherrschung des Bewußtseins gemäß dem, was die WIRKUNG der Schwerkraft verursacht, liegt auch das vermögen "über Wasser" zu gehen)
das Potenziel ist unsichtbar und DOCH ist AUCH DIESES Geschehen oder "Wunder" eben kein "Wunder" weil es nur IM EINKLANG mit dieser geistigen Gegenkraft möglich ist
die GEGENWART solche eines BEWUSSTSEINS(einer geistigen Gegenkraft) ist die Ursache für das geschaute "Wunder"
aber nun endlich
zur 15. Strophe..