Das Herz und die Seele Indiens

Regina.Svoboda schrieb:
wenn Pferde selbst hinübergehen dürfen, gallopieren sie manchmal in den Tod
man beobachter sie dabei und kann nicht mehr traurig sein...

doch nur den wenigsten wird so ein Tod zum Schicksal
die meisten sterben unter dem Einfluss von Gift
anstatt mit diesem Gefühl der Freiheit sterben sie mit der Angst des Ertrinkens
des hinabgezogen werdens in eine Dimension die Ihnen fremd/unbekannt ist

eine unnütze Qual, die nicht erkannt wird, weil sie im Außen nicht in Erscheinung tritt

LG
........Gift..........Tod..........Ertrinken...


Ich habe mir Gedanken gemacht. Und ich habe ein paar Experimente mit mir gemacht. Glaubst du nicht, dass in dem Moment vor dem Tod, der Körper etwas ausschüttet, das dich dann ganz entspannt ins Licht bringt?
Oder hast du gesehen, in den Augen der Pferde (in den Augen der Menschen), dass das Nicht so ist.
 
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Ich habe mir Gedanken gemacht. Und ich habe ein paar Experimente mit mir gemacht.


ja mit DIR(!)
ich habe wieder und wieder versucht darauf hinzuweisen, das ALLES was ein Mensch wahrnimmt und empfindet, durch das wahrgenommen und empfunden wird, was DEN MENSCHEN definiert und nicht das Tier

und wenn im Bewußtsein des Menschen in der Zeit zurückgegangen wird, es durch eben DIESEN FOKUS geschieht

und nicht verändert wird das Bewußtsein gemäß seinem Seienszustand oder gemäß der Entwicklung seine entstandenen Fokusierung

Seth sagte "könntet Ihr Euch an Eure Geburt erinnern, Ihr würdet den Tod nicht fürchten"
ich möchte das ergänzen
"könntet Ihr Euch an den SCHMERZ Eurer Geburt erinnern (hier durch den Geburtsschmerz von der Mutter zT transformiert), Ihr würdet den Tod nicht fürchten"
aber es ist eine WAHL zu ERFAHREN, wie es ist, diese Furcht zu erleben und sie zu überwinden

im thread "Erleuchtung...." hier

habe ich versucht von der ENERGIE zu sprechen, die am Ende eine INTESITÄT beschreibt die dieser (Erwachsenen)Fokussierung nicht mehr zugänglich ist

und wenn diese Fokusierung tatsächlich verändert wird, droht das, was die Fokusierung AUSMACHT, hinweggefegt zu werden, wie ein Blatt im Sturm

siehe hier

im Auszug des Autors, auf welchen ich hier hinweise, sieht das dann so aus

(nur um hier nicht zum Springen zu nötigen
Dureiner schrieb:
Alles in mir sagte ja. Nun war ich nicht nur stumm, sondern unvorbereiteterweise auch blind. Tiefe Angst kroch in mir hoch. Aller Orientierung beraubt, sackte ich vor Angst und Schwäche zusammen und begann zu weinen. Nach etwa 20 Minuten wusste ich, dass ich die Kraft aufbringen würde, mich dem Problem zu stellen.

Ich war im Seminarraum. Aus der Erinnerung kannte ich seine Umrisse, wusste, wo ungefähr die Stereoanlage stand und begann kriechend und tastend mein Umfeld zu ergründen. Nach etwa zwei Stunden hatte ich mir auf der rechten Seite des Raumes ein Quadrat von 10 mal 10 Metern eingerichtet, begrenzt durch die Stereoboxen, die Schlafmatratze genau in die Mitte gelegt und hatte gelernt, blind die Stereoanlage zu bedienen und begann nun zu lernen, mich frei tanzend im Raum zu bewegen. Der gesamte Seminarraum wurde immer mehr Teil meines Bewusstseins, und ich lernte, welche Ausdehnungen und Grenzen er hatte. Die plötzliche Blindheit bestärkte offensichtlich den inneren Prozess, und allmählich spürte ich, dass ich in meine eigenen Kindheit, d.h. in die Erlebnisqualität und Empfindungsfähigkeit meines real gelebten Kindseins zurückfiel. Ich fühlte wieder, wie ich als Vierjähriger gefühlt hatte, wie ich als Zweijähriger gefühlt hatte, wie ich als Baby gefühlt hatte.

Es war erschütternd.

ja das ist es

nicht in Worte zu fassen, nicht zu beschreiben, nicht zu erklären, nur wahrzunehmen, wenn es wahrgenommen wird

wie auch im TE im 2. saying gesagt wird
Und wenn er findet, wird er in Erschütterung geraten

diese ERSCHÜTTERUNG erschüttert das was als DU oder ICH definiert wird
es erschüttert ALLES was dieses DU oder ICH ausmacht
es FEGT ES HINWEG

dies kann nicht verstanden, nur erfahren werden

Dureiner schrieb:
Als Erwachsene haben wir vergessen, wer und was wir als Kleinkinder oder Säuglinge waren, weil die Intensität und der Schmerz dieser Erfahrung für ein erwachsenes Nervensystem unerträglich ist

ja das ist es
UNERTRAGBAR
darum wird zerstört was diese Energie nicht TRAGEN KANN

das was dieses ich oder Du definiert kann diese Energie nicht tragen, darum wird es hinweggefegt werden

und darum geschieht es nur
wenn alles was dieses ich ausmacht dies auch WILL

und nun versuche nur einen Augenblick

NOCH WEITER zu gehen

dort wo der Mensch BEGINNT
ENDET das was das Tier ist

in der INTENSITÄT bedeutet das

das was der Mensch sich nicht mehr vorstellen kann
nicht mehr erfahren, wahrnehmen LEBEN kann,
das ist das Tier

es ist für den, der wirklich WEISS, weil es Ihm ERFAHRBAR G_E_M_A_C_H_T wurde
wie blanker Hohn

obgleich es doch nur einem Nicht-wissen entspringt
und doch bleibt es Anmassung und Glaube zugleich

von all jenen die nicht wissen dies zu hören
zu WISSEN was ein Tier ist und wie es fühlt durch den Fokus/die Wahrnehmung eines MENSCHEN

dies ist SO SCHWER in Worte zu bringen, das ich es eigentlich schon nicht mehr in Worte bringen WILL

weil es ohnehin nur VORGESTELLT werden kann, aber dem MENSCHEN nicht erfahrbar ist

erst in der letzten Wandlung, wo das Menschsein beendet werden wird, wird diese Intensität erfahrbar und nutzbar
im Sinne dessen, was ich ein Erleuchtetes Wesen nannte

ALLE Mystiker Schamenen etc NUTZEN diese (Tier)Energie nur

doch sie BLEIBEN was sie sind(!)..menschlich

so wie der Taucher in der Taucherkapsel

sie WERDEN nicht das, was das Tier ist(!)
AUCH wenn für den Taucher ein Gefühl der Einheit mit dem Ozean aufkommt
die Intensität dessen, was der Ozean ist, kann vom Taucher nicht erfasst werden


daher KANNST Du nicht wissen, wie es ist, für ein Tier diese Veränderung (erzwungen durch das Gift in seinem Nervensystem, das das MEDIUM für SEINEN Foksuierung stellt) zu erfahren

was es bedeutet

DU könntest es NIEMALS ertragen

der einzige Unterschied zwischen uns, ist der, das ich um diesen Unterschied weiss und Du nicht

Glaubst du nicht, dass in dem Moment vor dem Tod, der Körper etwas ausschüttet, das dich dann ganz entspannt ins Licht bringt?

wir reden hier nicht von mir und auch nicht von einem Menschen


darüber spreche ich hier nicht
ich WEISS auch, das der Todeszeitpunkt für JEDEN Menschen GETRAGEN wird
es gibt nichts zu fürchten, in diesem Augenblick

daher ist dies nicht der Gegenstand meiner Trauer
Oder hast du gesehen, in den Augen der Pferde (in den Augen der Menschen), dass das Nicht so ist.

wie gesagt es ist nicht zu vergleichen

ich war mit einem Menschen an der Schwelle des Todes im Geist verbunden
es ist nichts, was man korrekt in Worte fassen könnte
lass es mich so formulieren
Gott wartet bis der Geist der Seele bereit ist
für diesen letzten Schritt
davor kann ein Kampf, eine Angst sein, doch sie begründet sich auf das Nichtwissen was der Geist, was die Seele und was Gott ist
Sie begründet sich auf die Dunkelheit, die den Geist umfängt

über das andere (den Tod des Tieres) möchte ich hier (eigentlich) nicht mehr sprechen
ich zweifle daran es hier verständlicher machen zu können

das Tier LEBT in der Gegenwart Gottes
das Gift trennt es von dem, was Gott ist ab

der MENSCH wird im Augenblick des Todes Schritt für Schritt emporgehoben
das Tier fühlt sich (durch das Sterben unter dem Einfluss von Gift) versinken, bis das der Tod endlich eintritt (und das ist nicht die gleiche Todesdefinition wie unsere medizinische)
sie hat eigene/andere Kriterien

AL
&
danke für Deine Anteilnahme
 
Regina.Svoboda schrieb:
Gott wartet bis der Geist der Seele bereit ist
für diesen letzten Schritt
davor kann ein Kampf, eine Angst sein, doch sie begründet sich auf das Nichtwissen was der Geist, was die Seele und was Gott ist
Sie begründet sich auf die Dunkelheit, die den Geist umfängt
So viel ich weiss, finden nicht alle Menschen jemals zu dieser Bereitschaft noch vor dem Zeitpunkt ihres Todes.
 
ja aber du selbst gehst doch auch durch diese Fokussierung (wenn wir alle da durchgehen/durchsehen). Oder meinst du, dass durch wirklich extremen, tiefen Schmerz diese Fokussierung wieder aufgelöst wird. (Weil der Schmerz sie weggebrannt hat; also durch die Intensität des Schmerzes, dieser menschliche Filter losgelassen wurde; man kann gar nicht sagen freiwillig.)

Ich selbst habe diese letztendliche Streckung - dieses Loslassen kurz vor dem Tod (von dem ich oben, im vorigen Beitrag, theoretisch sprach) nie erlebt - weil ich mich wehrte. (Bei mir liegt psychischer Tod und physischer Tod sehr nah zusammen; und tatsächlich den Körper verlassen wollte ich dann doch nicht.
Anders ausgedrückt: Ich konnte in diesem Zustand nicht mehr unterscheiden, ob ich jetzt Wirklich sterben würde. Ich meine so, dass es eine Beerdigung gibt. Und deshalb habe ich mich mit Hände und Füßen - und vor allem auch mit meinem Verstand - dagegen gewehrt.

Für mich war das eine wichtige Erfahrung; zu erfahren, dass ich doch noch am Leben hänge. Ich war zwanzig Jahre lang nicht sicher.)




Ich habe noch eine weiter Frage an dich. Ja, es muss immer durch Schmerz geschehen. ABER:
Muss Es tatsächlich immer durch Schmerz geschehen?
Etwas in mir hofft sehr (und glaubt das auch), dass es eine Evolution geben wird, wo Entwicklung nicht mehr vordringlich durch Schmerz geschehen muss.

Es gab mal einen Thread hier im Forum, in dem das erörtert wurde. Und das ging in etwa so (so erinnere ich es zumindest):
Der Schmerz (der wirkliche, der letztendliche Schmerz; der sich eben auch so hinziiiieht) ist die Zeit VOR dem Loslassen. Nun, was macht es einem so Schwer loszulassen? Antwort: Die Konditionierung, Die Scham, Das noch-nicht-vorhanden-sein von einem innaten Verständnis, dass ein Anders-sein völlig normal ist >> und dem gefahrlos nachgegangen werden kann. (Die Gesellschaft fühlt sich bedroht. 'Die Gesellschaft' sind lauter Individuen - oder eben noch_nicht_individuen - die ihre eigene Individualität noch nicht begriffen haben.

Ich möchte jetzt gar nicht ins Detail gehen, was dann passiert (wenn eine stattliche Anzahl Menschen das begriffen hat) - denn es sind einstweilen nur Worte.




Du schreibst "die Unerträglichkeit des Schmerzes des Säugling, des Kindes".
Man kann in den Augen sehen, ob jemand da durch gegangen ist, nicht wahr. Ob er diesen Teil in sich hat -
dann wird er nur warten wenn es dir schlecht geht. (Er wird dich nicht therapieren versuchen.)

Die Lächerlichkeit eines psychologischen Therapieversuchs. Und doch wird man es machen, mit dem, der es noch nicht in den Augen hat.
(Auch Achtsamkeit ist ein Zeichen dafür.)


Du schreibst:
"und nun versuche nur einen Augenblick

NOCH WEITER zu gehen

dort wo der Mensch BEGINNT
ENDET das was das Tier ist

in der INTENSITÄT bedeutet das

das was der Mensch sich nicht mehr vorstellen kann
nicht mehr erfahren, wahrnehmen LEBEN kann,
das ist das Tier"

Ist es das, was ich bei meinen Tieren spüre; dass sie etwas tragen, bei dem ich ihnen nicht helfen kann.
Wenn ich sie anschaue, macht das mein Herz schwer.
Ich versuche alles - und es gelingt mir nicht. (sie glücklich zu machen.)
(Wieder etwas, über das man mit niemandem reden kann *gg*)




"der einzige Unterschied zwischen uns, ist der, das ich um diesen Unterschied weiss und Du nicht"
weißt du, Regina, vielleicht solltest du solche Sätze nicht sprechen; denn es macht es den Menschen unmöglich mit dir weiter zu gehen. (Vielleicht auch denen, die es Wert sind; und denen du menschlich was schönes abgewinnen könntest, so lange du/ich noch auf der Erde weilt.)
Ich könnte jetzt zum Beispiel zu dir sagen: So lange du noch so blindwütig bist, kann es auch in dir nicht sein.
Aber das hat doch gar keinen Sinn.

Leben-undLebenlassen.....ist ein so banaler Spruch; aber er ist auch weise.
Du siehst es doch ohnehin in den Augen.
 
Das ist dabei gar nicht der Punkt, mein Freund
der Gradmesser beim Sterben (wie schwer oder leicht die Verbindung gelöst wird) ist die ANGST und nicht die Bereitschaft

obgleich diese Bereitschaft beständig mit Vertrauen und Wissen verknüpft ist
Dieses Vertrauen ist proportional notwendig gemäß der empfundenen FURCHT (hier basiert die Bereitschaft auf eigener Erfahrung/Empfindung, im Kind auf den Mangel an vorhandener Furcht oder UNBEWUSSTEM Vertrauen)

ist diese ANGST bereits ein Bestandteil der (individuell) menschlichen Erfahrung muss dieses Vertrauen in die Quelle wieder BEWUSST gemacht werden
die Erfahrung mit dem was der Geist, die Seele oder Gott ist und somit auch der Tod ist, kann Vertrauen schaffen und diese Angst mildern helfen

somit braucht Vertrauen nur der, der Angst hat

Bereitschaft bedeutet am Ende nicht das Bekämpfen oder Auflösen irgendeiner Angst, sondern nur die Aufgabe oder das Beenden des WILLENS sich zu inkarnieren oder an der Inkarnation (und was sie bedeutet) festzuhalten
sich hinzugeben, was auch immer es bedeutet
Leben oder Tod (das Gleichgewicht, das TRÄGT)
diese Bereitschaft kann aber MIT BEIDEM begründet sein, der Liebe UND der Angst oder auch dem SEIN

aus dieser 3 er Konstelation ergeben sich die 5Bäume oder Wege
oder Abbildungen von Wegen (religio) auf dem Weg zurück

hier bleibt die Begründung für die Bereitschaft im Aussen un_erkennbar

Bedingung für Vertrauen ist die Bereitschaft IM LEBEN sich dieser erworbenen Angst zu stellen und seine (EIGENE!!) Erfahrung zu erweitern
die Todesangst ist nähmlich NICHT automatisch da, sondern zum größten Teil erworben
(Kinder sterben um so leichter, je jünger sie sind...der Schmerz der Seele ist geringer, auch Ihre Angst
der Schmerz der Umwelt ist (natürlicherweise) größer, da auch Ihr Verlust (der Verlust einer Inkarnation) größer ist..)

LG
 
ALLE Mystiker Schamenen etc NUTZEN diese (Tier)Energie nur

doch sie BLEIBEN was sie sind(!)..menschlich

so wie der Taucher in der Taucherkapsel

sie WERDEN nicht das, was das Tier ist(!)
AUCH wenn für den Taucher ein Gefühl der Einheit mit dem Ozean aufkommt
die Intensität dessen, was der Ozean ist, kann vom Taucher nicht erfasst
werden


Heute früh bin ich durch einen Link auf www.kondor.de getroffen. In seiner Erklärung werden Schamanen in der Reise tatsächlich zum Tier. Es ist eine ziemlich alte Technik, vor der ich viel Respekt habe. Möglicherweise kennen echte Schamanen ja den Weg der Verwandlung (und wieder zurück).
 
vielleicht solltest du solche Sätze nicht sprechen

Du hast recht
und TROTZDEM habe ich mich hier (in dieser Situation) dafür entscheiden

ich weiß das es dem anderen das Gefühl geben könnte (das Risiko), es möchte sich da jemand (oberlehrerhaft) über Ihn stellen und
sagen
"DU
weißt NICHT
und
ICH weiß"

wenn ein Arzt zu einem Unfall kommt, ist er schuldig zu sagen "ich weiß"?


das ist die Begründung für diesen Satz
ich möchte (hier) nur klarstellen, das es Dinge gibt die JEDER erfahren KANN
aber nicht JEDER erfahren WIRD
weil es eine BEGRÜNDUNg für Individualität gibt
und Farben

es ist GUT, dass das was Gott ist nicht wieder und wieder von Menschen neu UND gleich (auf diese Weise) transformiert werden wird, weil es nicht mehr (auf diese Weise) transformiert werden muss

ich möchte Dir ein Bild geben

in eine Flugzeug sitzen viele Menschen

der eine ist Soldat, der andere Arzt, ein anderer Kapitän, einer Pilot, eine Mutter, einer Techniker, einer Ingeneur

was immer die Besatzung dieses Flugzeuges nun erlebt

welches Drama sie auch ansteuert
für JEDEN wird es in diesem Drama SEINE ZEIT geben
wenn das Potenzial aller möglichen Dramen durchgespielt werden wird

wo NUR ER/SIE das BESTE aus der Situation machen kann

und er kann das, weil er IST was er IST
(Pilot, Ingeneur, Mutter)
und es wird IMMER jemanden geben der das (gerade im Beginn) anzweifelt,
das er es kann, das er es ist

dieser diese werden sagen:

warum sagt der das?
wer ist er?
(g*erinnert mich an das Falco Lied)

das macht Ihn aber nicht besser, nicht anders, nicht höher und nicht niederer
und es macht auch DEN ANDEREN nicht schlechter, nicht anders (in diesem Sinne!) und nicht niederer.
ES ERHÖHT NIEMANDEN diesen Anspruch zu erheben, weil JEDER erhoben ist, diesen Anspruch zu erheben
Es erhöht Ihn nicht, weder wenn er es ist, NOCH wenn er es nicht ist
Wenn er es ist, ist es nicht sein Anspruch, und wenn er es nicht ist, ist es nicht
Im einen weil es nur ein Anspruch ist, im anderen weil es seinem SEIN entspringt
zu sagen: das ist es was ich bin
UND
das ist es was ich weiß

wenn Du daraus Nahrung für DICH DEINE Individualität und DEINE Größe schöpfen kannst, dann schöpfe

Das was Du bestätigst, muss sei, was Du selbsrt ergriffen hast/von welchem Du selbst ergriffen wurdest
Buddha MI265

es definiert die (individuelle) Größe JEDES EINZELNEN GLIEDES

LG
 
aufgrund dessen was ich weiß, bleibe ich bei meiner Ausage

sie haben gelernt zu tauchen

den Taucheranzug können sie nicht verlassen, aber sie haben gelernt zu tauchen
(was auch eine sehr schöne und intensive Erfahrung ist)

zwischen Tier und Mensch git es eine energetische Trennung, die dem SCHUTZ beider individuellen Erfahrungsspären dient
(und die am Ende die Umpolung/Umkehr der RICHTUNG, die Wandlung überhaupt erst notwedig macht/bedingt)

LG
 
Al-Halladsch war ein eigenwilliger und unabhängiger Geist, der in mehrfacher Hinsicht gegen die zu seiner Zeit gängigen Ansichten und Verhaltensnormen verstieß. Durch exzentrisches Benehmen und angreifbare Äußerungen machte er sich bei den politischen und religiösen Autoritäten verdächtig. Seine Worte zeigen, dass er über die eng gefassten Glaubensmeinungen der Orthodoxie weit hinausgelangt ist. Besonderen Anstoß erregte er mit der Preisgabe seiner mystischen Erfahrungen, die von Menschen ohne solche Erlebnisse missgedeutet werden konnten und missgedeutet werden mussten. Halladschs absolute Gottesliebe und seine Lehre von der liebenden Einigung des geschaffenen menschlichen und des ungeschaffenen göttlichen Geistes, die der Mensch in seltenen Augenblicken der Extase erfahren kann, erschien den Theologen und Gelehrten unerlaubt, ja unmöglich. Hinzu kamen Berichte über angebliche Wundertaten. 912 wurde Halladsch verhaftet und 922 trotz der Fürsprache hochgestellter Persönlichkeiten zum Tode verurteilt. Das Urteil nahm er ungerührt entgegen, auf dem Wege zur Richtstätte lachte er und tanzte in seinen Fesseln.

»Sie sahen viele Wunder, die er bewirkte. Geschwätz ging um, und seine Reden wurden dem Kalifen hinterbracht. Schließlich war man sich darüber einig, dass er sterben müsse.
Der Kalif ließ ihn ins Gefängnis werfen. Sie schlugen ihn dreihundert Mal mit Stöcken. Dann führten sie ihn hinaus zur Hinrichtung.
Als sie ihn zum Galgen gebracht hatten, küsste er das Holz und setzte seinen Fuß auf die Leiter.
"Wie fühlst du dich?" verspotteten sie ihn.
"Der Aufstieg wahrer Menschen führt zur Spitze des Galgens" antwortete er.
Er wandte sich gegen Mekka, erhob die Hände und betete.
Dann hieben sie ihm die Hände ab. Er lachte.
Sie hackten seine Füße ab. Er sagte lächelnd: "Mit diesen Füßen machte ich eine Reise auf Erden. Ich habe andere Füße, die jetzt durch beide Welten wandern. Wenn ihr könnt, hackt diese Füße ab!"
Dann rieb er mit seinen blutigen Armstümpfen über sein Gesicht, so dass Arme und Gesicht blutig wurden.
"Warum hast du das getan?" fragten sie ihn. "Ich habe viel Blut verloren und glaube, dass mein Gesicht blass geworden ist. Ihr denkt, meine Blässe kommt aus Angst. Ich habe Blut auf mein Gesicht gewischt, damit ich in euren Augen rote Backen habe."
Dann stach man ihm die Augen aus.
Dann wollte man seine Zunge abschneiden. "Wartet noch ein wenig, gebt mir noch Zeit für ein Wort" bat er dringend. "O Gott", schrie er gen Himmel, "verstoße sie nicht wegen der Leiden, die sie mir um Deinetwillen antun, noch entziehe ihnen die Glückseligkeit. Gelobt sei Gott, denn sie haben meine Füße abgehackt, als ich auf dem Wege zu Dir war. Und wenn sie mir den Kopf abschlagen, so haben sie mich doch auf die Höhe des Galgens gebracht, wo ich Deine Majestät betrachte."
Dann schnitten sie ihm Nase und Ohren ab.
Die letzten Worte, die Halladsch sprach, waren: "Die Liebe zu dem Einen führt zur Einswerdung mit Ihm".
Nach diesen Worten schnitten sie seine Zunge ab. Zur Zeit des Abendgebetes schnitten sie seinen Kopf ab. Er lächelte, als sie das taten.
So starb Halladsch.«

warum tun Menschen so etwas
warum?
wieder und wieder

mit Menschen, die realisierten wer oder was Gott ist...
..was treibt sie an diese Meschen zu erniedrigen, zu verstossen, zu verleumden oder zu töten?

welche ANGST stachelt sie an?

es ist die ANGST, geringer zu sein, als dieser
es ist die ANGST unwissender zu sein, als dieser
manchmal ist es auch die ANGST, IHR/dieses Schicksal zu teilen
IHNEN gleich zu werden

es ist IMMER die ANGST

würde das erkannt werden, könnte der erste Schritt getan werden
um diese Angst und dieses Unwissen zu beenden

der, der Gott realisierte, erniedrigt nicht
obgleich jene, die diese Angst in sich tragen, es so empfinden KÖNNTEN
daher wird jener erniedrigt, wenn andere sich ernierigt FÜHLEN

..auf IHREM Weg zu Gott



Du fragtest nach dem Schmerz
und dem Opfer

lass mich Dir einen Auzug aus meinem Buch schenken, als Dank für Deine Frage


Nach einiger Zeit ebbten die Stimmen ab und verschwanden.
Was für eine Stimmung!
Nichts ist von Bedeutung!
Gott meldete sich hier zurück.

Ist es so?
Hat nichts mehr eine Bedeutung für Dich?

Äh nein, ja. Beides.

Was nun?
Erkläre es!

Puh, das ist schwierig!

Versuche es!
Hat es für Dich eine Bedeutung, wenn Du einen Unfall hast?
Dir ein Bein brichst?
Dein Pferd stirbt?

Nein. Es ist nichts von Bedeutung.
In Wahrheit ist nichts von Bedeutung.

Also bedeutet es Dir nichts, Dein Pferd?

Nein. Ja.

Was nun?

Das Ereignis selbst hat keine Bedeutung!
Das Pferd schon.

Erkläre das!

Wenn das Pferd leidet, leide ich. Zwischen uns gibt es keine Trennung.
Nur das Ereignis hat keine Bedeutung.

Viele Leser werden den Unterschied nicht erfassen.
Versuche es anders.

Alle Ereignisse gleichen Geschenken, die wir untereinander austauschen.
Geschenke, die nicht Liebe, sondern Schmerz bringen, sind eine Entscheidung, eine Wahl.
Jemand, der sich in diesem Bewußtseinszustand befindet oder Ihn, wie ich, kennenlernen durfte,
erkennt dies mit einem Mal ganz deutlich.
Weil Du den Schmerz aber nicht mehr wählst, hast Du auch keine Schmerzen mehr.
Die eigenen Schmerzen sind dann kein Bestandteil Deiner Erfahrung.
Nur die Schmerzen der anderen werden für Dich fühlbar.
Dadurch bekommt das Ereignis für Dich keine Bedeutung mehr und definiert sich ausschließlich
durch die Erfahrung der anderen.
Es sind Geschenke, die man erhält und sie werden als solche angenommen.
Wo der Schmerz endet, endet die Erfahrung darüber.
In diesem Bewußtseinszustand wird man weder Schmerzen verursachen,
noch wird man eigene Schmerzen erfahren können.
Die Schmerzerfahrung definiert sich durch die Schmerzerfahrung des anderen.
So wird der Schmerz des anderen die eigentliche Erfahrung.
Doch weil Du weißt, das ALLES ein Geschenk ist, verliert auch das seine Bedeutung!
Die Bedeutung, die der Schmerz für den anderen hat wird so zur Richtlinie der Bedeutung selbst.
Nichts ist von Bedeutung und doch ist nichts bedeutungslos.
Wow, Danke!
Danke, Du hat mir hier sehr geholfen es auszudrücken!

Bitte, mein Engel.
Ist irgendein Wesen in Deiner Erklärung besser oder schlechter, durch die Erfahrungen, die es anstrebt?

Nein.
Dieser Wahrnehmungszustand schafft einzig und allein einen Unterschied in der Perspektive.
Im Überblick der gesamten Situation.

Du hast soeben eine Erklärung dafür abgegeben, warum Gott nicht richtet.
Es fehlt hier nur noch der letzte Zusammenhang: in Wahrheit sind wir alle eins.
 
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Regina.Svoboda schrieb:
wenn ein Arzt zu einem Unfall kommt, ist er schuldig zu sagen "ich weiß"?
das ist ein Hilfskonstrukt, für jemanden der sich ärgert. Das wissen wir doch beide.

Jemand der so viel gesprochen hat, so viel mit Worten experimentiert - und so viel nachgedacht (auch über die eigene Legitimation) -
ist geschickt darin.

Aber wenn du auf jemanden stößt, der das auch getan hat...........



Du bist nicht im reinen mit dir. Ich bin nicht im reinen mit mir.
So ist das.

Macht nichts.


Vielleicht werden wir bis ans ende unserer Tage so sein.
(wenn wir weiter geschickt bleiben, vielleicht immer.)
 
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