Das Eva-Prinzip

mein partner soll seine stinkesocken selber waschen.
und das von ihm eingesdreckte geschirr selber spuelen
und den dreck, den er produziert selbst wegputzen.
ohne vorherige aufforderung.
er ist kein kind mehr (und ich nicht seine mama) <-- ich liebe die Klammersätze :kuss1: und
sollte diese dinge bereits beherrschen.
Ja, so war ich auch mal drauf, Luo. Ich kenne das bestens- das ist die Wut der Frau auf den Mann. Ohne vorherige Aufforderung! Das ist nämlich der Punkt: alles muss man ihm sagen! Sieht er nicht selbst, was zu tun ist? Ist nicht genau das der Beweis seiner Liebe? Schliesslich bin ich seine Frau, nicht seine Mama. Und dann sagt man ihm, was zu tun ist- und er tut es trotzdem nicht, lach. Ein solches Verhalten ist die typische Karrikatur der Rolle von Mann und Frau.

Der Mann sieht es nicht- er ist Mann. Er schaut darauf, was er Grossartiges vollbringen kann- er schaut nicht auf die Frau und ihre Belange. Weil das Adam-Prinzip dem Mars-Prinzip entspricht: Tatkraft.
Das Eva-Prinzip ist das des Dienen und der Hingabe- das Venus-Prinzip. Eine Frau schaut nicht darauf, welches Werk sie tut- sie schaut auf den Mann und sein Wohlergehen. Ein anderes Prinzip als ihr eigenes kennt sie nicht- und sie kann sich auch kein anderes vorstellen. Sie geht automatisch davon aus, dass alle Menschen gleich sind- also auch gleichberechtigt.

Aber gleichberechtigt sind Mann und Frau eben nicht, denn das Prinzip der Hingabe seiner selbst ist ein höherwertiges als das des Tuns- es ist das göttliche Prinzip. Die Frau gibt sich dem Mann hin- nicht nur sexuell, sondern in allen Lebenslagen. Er ist ihr Lebensinhalt. Unbewusst und deshalb stillschweigend geht die Frau davon aus, dass umgekehrt sie auch sein Lebensinhalt ist- dem ist nicht so. Das ist das Problem der Frau. Denn all ihre Hingabe an ihn sieht sie als nicht gewürdigt, weil er es ihr nicht gleichtut- er gibt sich ihr nicht hin. Er räumt nicht mal die Spülmaschine ein.

Luonnotar schrieb:
kinder erziehung ist beider angelegenheit.
arbeiten soll er oder sie, oder (muessen) auch beide.

mann und frau sind mmn gleichberechtigt.
keiner ist des anderen diener.
Wenn du von Gleichberechtigung ausgehst, dann sind natürlich auch beide zuständig. Sonst nicht. ;)
 
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Komisch, ich wäre lieber ein Mann - habe immer den Eindruck, dass ich doppelt so viel geschuftet habe...
Ja, das wollte ich auch mal- lieber ein Mann sein. Weil- die taten ja nix. Zumindest nix sinnvolles. Die spielten- wie kleine Jungs. Die Arbeit, die doppelte, die blieb an mir hängen, denn ich musste sie ja mittun.

Das war, bevor ich erkannte, was Frau ist. :daisy:
 
Hallo Simi! :)

Um das Sagen zu haben, muss die Frau aber unabhängig sein, d.h. sie muss selber Geld verdienen und somit ein Werk vollbringen. Sonst kann der Mann ja sagen, dass sie ohne ihn eh nicht lebensfähig ist und keine Ansprüche stellen soll.
Lilith :)

Ich verstehe, was du meinst- es ist ja ein Entwicklungsweg. Solange die Frau nicht weiss, was Frau-Sein eigentlich ist, solange weiss sie auch nicht, was Mann-Sein ist. Die Frau hat immer das Sagen- was sie nicht weiss, ist, wie sie den Mann dazu bewegen soll, auch drauf zu hören, lach.

Die Frau muss unabhängig sein- genau. Aber nicht nur finanziell, Lilith, das wäre ja nur eine Unabhängigkeit auf der Erd-Ebene. Emotional, also Wasser-Ebene, wäre sie dann immer noch abhängig. Auf deutsch: was nutzt es dir, wenn du dein eigenes Geld verdienst, aber so verknallt bist in den Typen, dass du ihn unmöglich loslassen kannst? Die Unabhängigkeit bezieht sich auf den Lebensinhalt als solchen- darum geht's.
 
Ich denke, beim Unabhängik sein im finanzieller Hinsicht, geht es darum, dass eine Frau, sich im schlechtesten Notfall (Kinder usw) auch selber ernähren kann.
Auch wenn der MAnn nicht mehr an ihrer Seite ist. Einfach, dass keine Frau sich einen Mann nimmt, nur um versorgt zu sein, sondern "aus freien Stücken" weil sie ihn liebt. Das war in den früheren und älteren Generationen, ein wichtiger Punkt. Bringt er uns durch??
Wenn ich absolut unabhängig sein möchte, brauch ich ja keine Beziehung.
Das würde ja bedeuten, dass die Frauen es als Ziel hätten, vollkommen alleine zuj leben, ohne irgendeine Beziehung, da sie ja emotional gefesselt sein könnten. Krankhafte emotionale Abhängigkeit ist wieder was anderes,aber eine Beziehung egal in welcher Form ist doch immer eine Bindung. DAs muss ja nicht gleich in einem geistesgestörten Abhängigkeitsverhältnis enden.
 
Hallo Simi,:)

Der Mann sieht es nicht- er ist Mann. Er schaut darauf, was er Grossartiges vollbringen kann- er schaut nicht auf die Frau und ihre Belange. Weil das Adam-Prinzip dem Mars-Prinzip entspricht: Tatkraft.
Das Eva-Prinzip ist das des Dienen und der Hingabe- das Venus-Prinzip. Eine Frau schaut nicht darauf, welches Werk sie tut- sie schaut auf den Mann und sein Wohlergehen.

Ich würde meinen, dieses von Dir beschriebene weibliche Verhalten zeigen sicher einige Frauen, aber eben nicht alle. Ich hatte mal einen Thread mit diesem Thema eröffnet, wo eine Typisierung der vier Archetypen "der Frau" beschrieben wird, die ich hier noch einmal reinstellen und zur Diskussion stellen möchte:

ANFANG:
Edmund Whitmont hatte mal einen Versuch einer typologischen Klassifizierung des "Weiblichen" unternommen. Wir haben es hier mit einer archetypischen Klassefizerung zu tun, die man nicht zu wörtlich interpretieren kann; aber Frauen neigen unbewußt dazu, einen dieser vier Grundaspekte des weiblichen Prinzips zu verkörpern oder sich mit ihm zu identifizieren.
Man nennt sie die MUTTER, die HETÄRE, die AMAZONE und das MEDIUM. Gewöhnlich fühlen sich Männer von einer dieser Vertreterinnen und ihrer Anima angezogen.

Beschreibung:

Die MUTTER ist eine Figur, die in hohem Maße schützende, nährende, fürsorgliche Qualitäten besitzt. Ihr helles Gesicht ist das des Heims, der Sicherheit, des Komforts und des Verzeihens; es verkörpert Mitgefühl und instinkmäßige Weisheit.
Ihr dunkles Gesicht ist das einer besitzergreifenden, vernichtenden und zerstörenden Frau, der den Mann aus dem Leben zum Tod hin zieht. Der Mann, der diesem Bild verhaftet ist, der nicht imstande ist, die vielen Facetten des Weiblichen zu verstehen, sondern nur an diese eine gebunden ist, wird gewöhnlich feststellen, daß er sich zu Frauen hingezogen fühlt, die ihn bemuttern können; und gewöhnlich wird er gegen die Abhängigkeit, Hilflosigkeit und Lähmung, die eine solche Beziehung mit sich bringt, ankämpfen.

Die HÄTERE ist völlig anderer Art, und die Kurtisanen des Altertums waren angemessene Symbole dieses Animabildes: Intellektuell begabt, kultiviert, allem Ästhetischen verbunden, voller Hinneigung zu den persönlichen Aspekten von Liebe und Verehrung, kapriziös, unbeständig, ungebunden und flüchtig wie ein Schmetterling.
Das dunkle Gesicht ist kalt, unbarmherzig, unberechenbar, trügerisch und unbeständig, unfähig dazu, irgendeiner Verbindung die Treue zu bewahren. Der Mann, der dem Bild der Hätere verbunden ist, mag die Frau wie ein heller Schmetterling erscheinen, unzuverlässig, wechselhaft wie der Wind und nicht imstande, ihm ein Gefühl von Sicherheit oder Verwurzelung zu geben.

Die AMAZONE deren Namen sich von den kämpferischen Frauen der griecheschen Mythologie ableitet - ist eine starke, fähige, erdhafte Figur, sie ist leistungsfähig, hilfsbereit, praktisch begabt und besitzt eine Art erdverbundener Weisheit. Ihr helles Gesicht ist die Fähigkeit, mit der Wirklichkeit fertig zu werden, sich mit der materiellen Welt und ihren komplexen Vorgängen auseinanderzusetzen zu können, und Sicherheit und Beständigkeit zu bieten.
Ihr dunkles Gesicht ist herrsüchtig, bevormundend, geltungsbedürftig. Unterwerfung verlangend, dogmatisch und Traditionen und dem Gesetz verhaftet. Der Mann, der die Amazone als Anima in sich trägt, kann Beziehungen suchen, in denen sein Leben für ihn hervorragend geleitet und organisiert wird, die ihm aber die Freiheit zur Verfolgung seiner kreativen Visionen lassen. Sieht man ein solches Verhältnis negativ, so entspricht es einer unmerklichen Gefangenschaft in einem Zustand ewiger Jungenhaftigkeit.

Das MEDIUM, das der Gegensatz zur Amazone ist, ist die Visionärin und Seherin, die Prophetin, die die Geheimnisse des Universums erschließen kann. Sie steht mit den Göttern in Verbindung und bringt Spontanität, Freude, Ekstase und die Hingabe an den Augenblick. Ihr helles Gesicht ist das der intuitiven Frau, der Frau, die für ihren Mann eine Quelle der Inspiration ist, ein Gefäß des kreativen Geistes.
Ihr dunkles Gesicht sind Hysterie, Tollheit, Chaos, eine maßlose, übertriebene Kapitulation vor den Kräften des Kollektiven und den dämonischen Mächten ihrer Visionen und Phantasien. Der Mann, der dem Medium als Anima verhaftet ist, kann feststellen, daß er eine Muse gefunden hat, einen Katalysator für den Ausdruck von Kreativität und Bedeutung in seinem Leben. Alternativ kann er feststellen, daß er auf dem Altar des Chaos geopfert worden ist, wobei sein Wille, seine Ordnung und Notwendigkeit, etwas Bedeutsames in dieser Welt zu leisten, sich in einem Strudel von Phantasmagorien aufgelöst haben./ENDE


Ich stelle mir gerade vor, wie mein Mann mit einer "Mutter" zurechtkommen würde, da er sich doch unbewusst eine "Amazone" als Lebenspartnerin gesucht hat...:clown:

Übrigens: Diese vier Archetypen gibt es auch bei den Männern.....




LG
Urajup
 
Hallo Gaby,:)

Woran erkennst du, dass sie dieses Gewaltpotential auf einen Mann projeziert? Ist es dieses Quadrat?

Also wissen tue ich es nicht, sondern ich vermute mal, daß sie das Pluto/Mars-QUA auf den "starken Mann" projeziert, da Frau Hermann selbst, wie ich schon schrieb, überhaupt nie in irgendeinerweise aggressiv "rüberkommt". Im Gegenteil, sie wirkt immer sehr ruhig, gesetzt, deswegen meine Annahme...... Ich kenne eine Frau in meiner näheren Umgebung, die auch ein Mars/Pluto-QUA hat und die lässt diese Kraft öffentlich raus; wirkt sehr dominant, sehr einschüchternd, hat einen superstarken Willen. Macht Judo als Kampfsport. M.E. ist das ein wunderbarer Weg, mit diesem QUA "fertig" zu werden. Aber es gibt eben Menschen, die diese Gefühle von sich abspalten und auf andere übertragen. Das kann so weit kommen, daß Frauen mit diesem QUA sogar Opfer von Gewalttaten werden, da sie selber diesen Aspekt für sich nicht leben und diese Kräfte von außen anziehen. Frau H. hat vielleicht den Weg gewählt, diese marsisch/plutonischen Gefühle auf den Mann zu übertragen, ja, dieser "starke Mann" ist zu einer Leitfigur für sie geworden und deshalb ist es ihr vielleicht unerträglich, ihn als "screwball" der Frau zu sehen.
Auch können sich Frauen mit diesem QUA bei einer Abspaltung von sich selbst in Männer mit "Gewaltqualitäten" verlieben, z.B. in einen Boxer oder zu Boxkämpfen gehen - so in der Art.......





Lieben Gruß
Silke
 
Huhu Juppi und alle, :)

Also wissen tue ich es nicht, sondern ich vermute mal, daß sie das Pluto/Mars-QUA auf den "starken Mann" projeziert, da Frau Hermann selbst, wie ich schon schrieb, überhaupt nie in irgendeinerweise aggressiv "rüberkommt". Im Gegenteil, sie wirkt immer sehr ruhig, gesetzt, deswegen meine Annahme......

Interessant, was Du sagst. Für mich kam Eva Hermann, in den Nachrichten zumindest, total fehl am Platz vor. Auf mich machte sie den Eindruck, als fühlte sie sich in dieser Position gar nicht wohl. Zudem wirkt sie auf mich ein wenig "hausbacken".

Mars/Pluto kann schon für verdrängte männliche Anteile stehen, aber es könnte ja auch sein, dass sie diese gerade mit diesem Buch in irgendeiner Form abgearbeitet hat oder aber, sie hat ihre Art, mit diesem Thema umzugehen gefunden oder sich selbst verstanden und der 4. Quadrant steht ja auch für ein Verständnis oder das Wirken in/für das Kollektiv.

Mundan/gesellschaftlich musste das eben jetzt irgendwie raus, unter's Volk sozusagen und das Aufsehen spricht ja dafür, wie ich finde.

Evtl. findet bei ihr gar keine Projektion mehr statt, evtl. hat sie erst durch ihre Arbeit in der rauen "Männer-/Medienwelt" erkannt, wo sie wirklich hin gehört... da kann vieles dahinter stecken.

Liebe Grüße
Martina
 
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Ja, so war ich auch mal drauf, Luo. Ich kenne das bestens- das ist die Wut der Frau auf den Mann. Ohne vorherige Aufforderung! Das ist nämlich der Punkt: alles muss man ihm sagen! Sieht er nicht selbst, was zu tun ist? Ist nicht genau das der Beweis seiner Liebe? Schliesslich bin ich seine Frau, nicht seine Mama. Und dann sagt man ihm, was zu tun ist- und er tut es trotzdem nicht, lach. Ein solches Verhalten ist die typische Karrikatur der Rolle von Mann und Frau.

Der Mann sieht es nicht- er ist Mann. Er schaut darauf, was er Grossartiges vollbringen kann- er schaut nicht auf die Frau und ihre Belange. Weil das Adam-Prinzip dem Mars-Prinzip entspricht: Tatkraft.
Das Eva-Prinzip ist das des Dienen und der Hingabe- das Venus-Prinzip. Eine Frau schaut nicht darauf, welches Werk sie tut- sie schaut auf den Mann und sein Wohlergehen. Ein anderes Prinzip als ihr eigenes kennt sie nicht- und sie kann sich auch kein anderes vorstellen. Sie geht automatisch davon aus, dass alle Menschen gleich sind- also auch gleichberechtigt.

Aber gleichberechtigt sind Mann und Frau eben nicht, denn das Prinzip der Hingabe seiner selbst ist ein höherwertiges als das des Tuns- es ist das göttliche Prinzip. Die Frau gibt sich dem Mann hin- nicht nur sexuell, sondern in allen Lebenslagen. Er ist ihr Lebensinhalt. Unbewusst und deshalb stillschweigend geht die Frau davon aus, dass umgekehrt sie auch sein Lebensinhalt ist- dem ist nicht so. Das ist das Problem der Frau. Denn all ihre Hingabe an ihn sieht sie als nicht gewürdigt, weil er es ihr nicht gleichtut- er gibt sich ihr nicht hin. Er räumt nicht mal die Spülmaschine ein.


Wenn du von Gleichberechtigung ausgehst, dann sind natürlich auch beide zuständig. Sonst nicht. ;)

Hallo Simi,

das Bild, das du hier zeichnest ist doch eher ein archaisches Urbild von Mann und Frau. Der Mann ist aktiv, der Jäger, die Frau passiv, dienend und hingebend.
Und obwohl auch in der heutigen Zeit immer noch das Patriarchat herrscht, und immer noch Männer entscheidend die Geschicke der Welt prägen, so kann man doch feststellen, das langsam auch Frauen in Entscheidungspositionen kommen - und das finde ich gut.
Das männliche und weibliche Rollenbild hat sich, gerade in den letzten hundert Jahren ganz stark gewandelt. Eine Frau braucht kein schlechtes Gewissen mehr zu haben, wenn sie die aktive Rolle übernimmt und z.b. das Geld verdient, während der Mann umgekehrt auch ohne schlechtes Gewissen oder Scham den passiven Part übernehmen kann. Schließlich hat Frau auch einen Mars im Horoskop und Mann hat auch irgendwo seine Venus stehen. Und überhaupt, im Horoskop herrscht Gleichberechtigung, schließlich haben sowohl Mann als auch Frau die gleichen Planeten drin.:stickout2

Liebe Grüße
Gabi
 
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