judasishkeriot
Sehr aktives Mitglied
*speib* ich halte es für sehr wichtig über Integration zu sprechen, aber solange diese Ackersleute am lautesten schreien, die von "Gästen" und "Gastgebern" von "dürfen" und "erwarten" oder von "Bittstellern" und "Lohn und Brot" und "Marxloh" prollarisieren, sehe ich schwarz. Der erste Schritt zur Redlichkeit wäre es einmal dieses völlig bescheuerte Bild des selbstlosen deutschen Samariters, der hier irgendwem die Tür öffnet und einen Platz an seinem Tisch zuweist in die Tonne zu treten. ich verstehe nicht wie man sich diese nationalistischen Synekdochen auch noch genussvoll ins Maul scheissen lässt und schmatzend wiederkäut.
Die jeweilige Sprache zu lernen ist ungemein wichtig, aber das Argument dahinter kann nicht lauten: "weil es sich so gehört" oder was man hier sonst noch liest. Integration kann auch nicht bedeuten hier irgendetwas zu übernehmen, damit der rechtschaffene Deutsche sieht, dass sein persönliches Opfer auch dankbar und respektvoll angenommen wurde. Das einzige Argument, dass da meiner Meinung nach wirklich zieht, ist, dass es in einer freien Gesellschaft Widerspruch geben muss, und dass eine solche Gesellschaft umso freier ist, je mehr Widerspruch zugelassen ist. Damit man aber widersprechen kann, muss man eine gemeinsame Sprache haben.
Ansonsten will ich noch sagen, dass Englisch eu-weit zur Amtssprache erhoben werden soll!
ausge*speib*t? Ich gebe Dir da größtenteils recht aber von Bittstellern und Co. habe ich nicht geschrieben, genausowenig von "weil es sich so gehört". Englisch Amtssprache, m.w. aber nicht mehr in dieser/meiner Inkarnation.
LG, JiK
