CSU fordert Strafe bei mangelnder Integration

Das ist dann oft Auslegungssache des betreffenden Sachbearbeiters... wie bei so vielen Sachen...
Die Zumutbarkeit dessen, was man zu akzeptieren hat um Arbeit zu finden, ist extrem ausgedehnt worden.
Richtig, es ist Auslegungssache und wenn du einen Fallmanager bei der Agentur für Stellenverundbehinderung hast, der einen schlechten Tag, dich nicht ausstehen kann oder von Haus aus ein Vollpfosten ist, wirst dich ggf. öfter mal um einen Termin beim RA bemühen oder auch mal ein Schreiben an die/den Dienststellerleiter richten dürfen.
Auch als Bezieher von Leistungen ist man nicht der Willkür eines Sachbearbeiters ausgeliefert.
 
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Das ist dann oft Auslegungssache des betreffenden Sachbearbeiters... wie bei so vielen Sachen...
Die Zumutbarkeit dessen, was man zu akzeptieren hat um Arbeit zu finden, ist extrem ausgedehnt worden.

Natürlich. Es bezog sich aber auch auf die Bemerkung, man könne den Kindern sowas nicht antun, die sich dort wo sie lebten, ja grad eingelebt hätten...

Das war nur Pseudo-Argument. Wenn Kinder sich gerade eingelebt haben, ist das etwas anderes, als wenn Kinder in DE geboren wurden und die Familie längst integriert ist.
 
Viele Familien müssen umziehen, weil das Jobcenter sie dazu zwingt einen Job 300 oder 500 km entfernt anzunehmen, da interessiert das auch keine Sau... ob die Kinder....

Davon habe ich noch nie gehört......Quelle?

Und was eine Sau interessiert ist irrelevant, denn es gibt Gesetze.

Hartz IV unzumutbare Arbeit / Tätigkeit

Eine Arbeit /Tätigkeit bzw. Arbeitsstelle darf von einem Hartz 4 IV ALG II Empfänger aus folgenden Gründen abgelehnt werden,

  • wenn die Berufstätigkeit die Erziehung eines Kindes gefährden würde.
http://www.hartz4hilfthartz4.de/cms/html/hartz-4-iv-alg-ii-zumutbarkeit.html
 
Richtig, es ist Auslegungssache und wenn du einen Fallmanager bei der Agentur für Stellenverundbehinderung hast, der einen schlechten Tag, dich nicht ausstehen kann oder von Haus aus ein Vollpfosten ist, wirst dir ggf. öfter mal um einen Termin beim RA bemühen oder auch mal ein Schreiben an die/den Dienststellerleiter richten dürfen.
Auch als Bezieher von Leistungen ist man nicht der Willkür eines Sachbearbeiters ausgeliefert.
Weiß ich doch alles... ist ja mitunter genau das, was ich für manch einen, der sich nicht so durchsetzen kann, dann in Gang setze... manchmal reicht ein nettes kleines Gespräch mit dem Dienststellenleiter auch aus...

Es gibt aber gesetzliche Vorgaben, gegen die du nichts ausrichten kannst, auch nicht per Anwalt. Z.B. sind Wege zur Arbeit von bis zu 2 Stunden als "zumutbar" deklariert... und da können sie dich drauf festnageln. Oder die Tatsache, dass wenn du Arbeit aufnimmst, dir seit der Gesetzesänderung 1 Monat Geld quasi "geklaut" wird... bzw. du dir dann Geld von denen leihen mußt, du beginnst also Arbeit nach Hartz 4 immer mit Schulden beim Amt. usw...usw...
Ich denke, hier jetzt die Hartz 4 Gesetzgebung in Einzelheiten zu diskutieren, führt uns dann aber doch zu weit OT, oder? Ddazu sollte dann ggf. ein eigener thread eröffnet werden...
außerdem bekomme ich gleich Besuch aus Wien, der drei Tage bleibt... und hab nicht mehr viel Zeit... :)

...ist übrigens die Freundin, die bei der Integration von Asylsuchenden beruflich tätig ist. Ich erwähnte sie hier in einem anderen Thema schonmal... ;)
 
Davon habe ich noch nie gehört......Quelle?

Und was eine Sau interessiert ist irrelevant, denn es gibt Gesetze.

Hartz IV unzumutbare Arbeit / Tätigkeit

Eine Arbeit /Tätigkeit bzw. Arbeitsstelle darf von einem Hartz 4 IV ALG II Empfänger aus folgenden Gründen abgelehnt werden,

  • wenn die Berufstätigkeit die Erziehung eines Kindes gefährden würde.
http://www.hartz4hilfthartz4.de/cms/html/hartz-4-iv-alg-ii-zumutbarkeit.html
Quelle: Das reale Leben.

Ja, ich weiß, was da drin steht. In der Realität werden solche Gründe oft nicht anerkannt und immenser Druck ausgeübt. Papier ist bekanntlich geduldig.
Kindeswohl steht auch bei Familienrechtsstreitigkeiten angeblich über allem anderen. Die Realität sieht da in vielen Fällen vor Gericht aber ganz anders aus und es wird in Zukunft vermutlich noch schlimmer, wenn das Wechselmodell tatsächlich gesetzlich eingeführt wird. Aber auch das führt dann jetzt vermutlich zu weit OT...

mein Besuch aus Wien fährt grad vor... :winken5:
 
Weiß ich doch alles... ist ja mitunter genau das, was ich für manch einen, der sich nicht so durchsetzen kann, dann in Gang setze... manchmal reicht ein nettes kleines Gespräch mit dem Dienststellenleiter auch aus...

Es gibt aber gesetzliche Vorgaben, gegen die du nichts ausrichten kannst, auch nicht per Anwalt. Z.B. sind Wege zur Arbeit von bis zu 2 Stunden als "zumutbar" deklariert... und da können sie dich drauf festnageln. Oder die Tatsache, dass wenn du Arbeit aufnimmst, dir seit der Gesetzesänderung 1 Monat Geld quasi "geklaut" wird... bzw. du dir dann Geld von denen leihen mußt, du beginnst also Arbeit nach Hartz 4 immer mit Schulden beim Amt. usw...usw...
Ich denke, hier jetzt die Hartz 4 Gesetzgebung in Einzelheiten zu diskutieren, führt uns dann aber doch zu weit OT, oder? Ddazu sollte dann ggf. ein eigener thread eröffnet werden...
außerdem bekomme ich gleich Besuch aus Wien, der drei Tage bleibt... und hab nicht mehr viel Zeit... :)

...ist übrigens die Freundin, die bei der Integration von Asylsuchenden beruflich tätig ist. Ich erwähnte sie hier in einem anderen Thema schonmal... ;)
Ich war selber mal "Kunde" des JC und habe dann auch den letzten Monat nachzuzahlen gehabt. So dramatisch ist letzteres aber auch nicht, kann in Miniraten abgestottert werden. Das JC lässt sich Zeit mit der Forderung der Rückzahlung.

Viel Freude mit deinem Besuch und nein, wir müssen hier keinen neuen Ha(r)tz4 thread aufmachen.
 
Viele Familien müssen umziehen, weil das Jobcenter sie dazu zwingt einen Job 300 oder 500 km entfernt anzunehmen, da interessiert das auch keine Sau... ob die Kinder....
Nun ja, wer einen Job haben will (das ist die gute Frage!), muß ggf. flexibel sein... Und ein Umzug innerhalb von D ist ja nun nicht die Katastrophe oder gar ein Kulturschock.

LG
Grauer Wolf
 
Nun ja, wer einen Job haben will (das ist die gute Frage!), muß ggf. flexibel sein... Und ein Umzug innerhalb von D ist ja nun nicht die Katastrophe oder gar ein Kulturschock.

LG
Grauer Wolf

Da muss ich dir ausnahmsweise mal recht geben :D
Wir sind bereits 2x wegen des Jobs umgezogen, mit Kind. Nicht weil das Jobcenter das so wollte, sondern weil wir das so wollten.
Obwohl, von NRW nach Bayern zu ziehen, war schon ein Kulturschock...ein kleiner :D aber geschadet hat es uns nicht.
 
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