Das ist doch der Punkt! Wenn man sich längere Zeit in einem fremden Land aufhält, will man sich natürlich auch in der Sprache verständigen können, die dort gesprochen wird. Das ist bei dir so, bei mir auch und ich sehe keinen Grund, warum das bei Flüchtlingen anders ein sollte. Ich gehe mal davon aus, dass es für sie, wie für die allermeisten anderen Menschen auch, ebenfalls eine Selbstverständlich ist. Wie hoch mag der Anteil der "Deutschkursverweigerer" wohl sein? 0,5%? 1%? Gibt es keine drängenderen Probleme, die es eher zu lösen gilt?
Und belohnt werden soll auch nicht diese Selbstverständlichkeit. Aber wenn jemand seinen Sprachkurs früher erfolgreich abschließt, als vorgesehen, dann spart er dem Staat, bzw. der Kommune ja Geld, andere können schneller nachrücken. Warum nicht einen Teil der Ersparnis als Bonus auszahlen oder irgendeinen anderen Vorteil gewähren? Vielleicht ist das ja auch Blödsinn, weil Menschen unterschiedlich begabt sind, was das Erlernen von Sprachen angeht und es damit ungerecht wäre. Aber es würde im Unterton wenigstens nicht mitschwingen, die bösen Flüchtlinge wollten alle nicht deutsch lernen, wie es beim Vorschlag aus der CSU der Fall ist. Oder bei solchen - wie soll ich es nennen - Kommentaren: