Buddhismus würde gern mehr erfahren

Ich denk mir, wir sind ja alle Verkünder. Du:

ich sowieso:
Uralte Weisheit beinhaltet die Erkenntnis das jedweger Glaube Glaube ist.
Beobachtung zeigt dass jeder von seiner Überzeugung überzeugt ist.
Eine Irrlehre ist jede Lehre von einer Lehre
selbst die von der Leere.
Halleluja

Und jeder Schreiber, Sprecher. Verkünder.
Der Papst vielleicht am wenigsten. Der schreibt seine Reden nicht mal selbst.
Lässt du schreiben, Kinnarih? Also ich schreibe selbst.
Verkünder.

Es ist schlimm.
Aber es ist so.


Und da es scheints nicht anders sein kann.
Gut dass es Spaß macht. (Manchmal auch nicht.
Aber das macht auch nichts.)






^Und^ schon wieder was verkündet. Da ist echt kein Rauskommen nicht.
Was soll man denn auch machen wenn die Leute andauernd: "...würde gern mehr erfahren!" >>Bittesehr

Wo ein Markt ist, dort ist auch Schrott.
 
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Es spricht sogar dein eigener Papst (und das heißt was) die wunderschönen Worte, "es gibt so viele Wege zu Gott wie es Menschen gibt".

öhm - das muß keineswegs "sein" papst sein.
christliche gruppierungen gibbet unzählige, und der papst ist nur für die röm.kath. zuständig.
verkünder kann genauso evangelikale sein oder sonst wat.
und die sind meistens nicht offen gegenüber anderem.

:)
 
Lässt du schreiben, Kinnarih? Also ich schreibe selbst.
Verkünder.

Es ist schlimm.
Aber es ist so.

Nö, ich finds gar nicht schlimm. Ist ja gut, wenn wer was verkündet. Nur Runtermachen ohne jeden sachlichen Grund, das mag ich nicht.

Es gibt einen wunderschönen Diskurs zwischen dem Dalai Lama und einem christlichen Pfarrer - wo sie sich über die verschiedenen/parallelen Denkweisen von Buddha und Christus unterhalten. Da ist es so wunderbar intensiv zu beobachten. Der Priester ist die ganze Zeit bemüht, Gemeinsames zu finden und über dieses Gemeinsame tief beglückt zu sein (Hintergrund: wir denken doch im Grunde dasselbe, lieber Dalai Lama, ist das nicht wunderschön, eigentlich seid ihr doch auch... nicht wahr, also da könnten wir doch ein einig Volk von Brüdern ... oder so ... :) ) und der Dalai Lama sagt mit feinem Schmunzeln, ja, in gewissen Punkten denken die beiden dasselbe, sind ihre Sichtweisen gleich - und in anderen Punkten sind ihre Sichtweisen verschieden - also lassen wir sie verschieden sein, das ist so und das macht auch gar nichts.

Deshalb unter anderem bin ich Buddhistin geworden.
 
ich finds gar nicht schlimm. Ist ja gut, wenn wer was
ja wie gesagt, empfindet man mal so, mal so. Und die verschiedenen Leute nochmal sehr verschieden im selben Moment.

Nur Runtermachen ohne jeden sachlichen Grund
Wie gesagt, ist halt sehr persönliche Empfindungnahme in dem Moment.
Der gute Kollege 'Verkünder' hat möglicherweise nicht mehr unrecht als ich oder du; aber vielleicht auch nicht weniger recht.

das mag ich nicht.
Wenn wir nur bei dieser Aussage blieben; und nicht den Rattenschwanz der intellektüllen Eigenberechtigungen ausladend immer dranschweißen müssten. (Tue ich ja genauso.) Ich denke dieses sich_permanent_insRecht_setzem Müssen, ist deshalb so zwanghaft, weil unsere Eltern sich selbst schon so furchtbar unberechtigt fühlten - und das einfach, natürlicherweise (leider), weiterwälzten. next generation.
(Scheint jetzt vielleicht weit hergeholt. Ist es aber möglicherweise nicht.)




Es gibt einen wunderschönen Diskurs zwischen dem Dalai Lama und einem christlichen Pfarrer - wo sie sich über die verschiedenen/parallelen Denkweisen von Buddha und Christus unterhalten. Da ist es so wunderbar intensiv zu beobachten. Der Priester ist die ganze Zeit bemüht, Gemeinsames zu finden und über dieses Gemeinsame tief beglückt zu sein (Hintergrund: wir denken doch im Grunde dasselbe, lieber Dalai Lama, ist das nicht wunderschön, eigentlich seid ihr doch auch... nicht wahr, also da könnten wir doch ein einig Volk von Brüdern ... oder so ... :) ) und der Dalai Lama sagt mit feinem Schmunzeln, ja, in gewissen Punkten denken die beiden dasselbe, sind ihre Sichtweisen gleich - und in anderen Punkten sind ihre Sichtweisen verschieden - also lassen wir sie verschieden sein, das ist so und das macht auch gar nichts.
Das hast du präzise beobachtet. Hat dich wahrscheinlich sehr interessiert.
Damit standen sich im Dalai Lama und im Priester, außen, die beiden Anteile gegenüber, die uns ja - besonders als Leidtragende Esoteriker - im Innen so beschäftigen: Das Entspannte, und das Unentspannte.

>und:
Deshalb unter anderem bin ich Buddhistin geworden.
 
Wie gesagt, ist halt sehr persönliche Empfindungnahme in dem Moment.
Der gute Kollege 'Verkünder' hat möglicherweise nicht mehr unrecht als ich oder du; aber vielleicht auch nicht weniger recht.

Aus genau diesem Grund habe ich auch kein Wort über seine Art des Weges zu Gott verloren. Ganz präzise: ich akzeptiere, wenn jemand sagt - auch mitten in ein Thema hinein, wo jemand um Zugang zu buddhistischen Sichweisen fragt - ich habe aber mein einzigwahres Heil im dreieinigen Gott gefunden. (Wenn dem so ist - wunderbar.) Ich akzeptiere nicht, wenn derselbe Jemand dann dazusagt - also müßt ihr euer einzigwahres Heil gefälligst auch beim dreieinigen Gott finden. Und mittels Befehlsform Anweisungen erteilt, was zu tun oder zu lassen sei.

Und das hier mitgeteilt zu haben war mir ein Bedürfnis. Bin momentan auf Übergriffigkeiten aller Art ein bissl allergisch. Befehlston ist ein solcher. Übergriff nämlich. Jaja :) ich weiß, "was soll der Scheiß" war auch ned wirklich entspannt. ;)

Stimmt - das Balancieren zwischen dem Entspannten und dem Unentspannten... aber das sprengt jetzt den Rahmen dieses Themas - oder doch nicht?
 
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Ja, aber derjenige ist zu diesem Zeitpunkt zu hundert (in Zahlen:100) Prozent überzeugt, dass er den Einzig wahren Weg gefunden hat, den auch geht, und jeder andere Solllte ihn auch gehen!

Und das unterscheidet sich in der Grundstruktur nicht von:
Ich akzeptiere nicht,...



Ich stimme dir spontan zu, Kinnarih, kann mich aber nicht gegen den Verkünder stellen.
Aus zwei Gründen: (Erstens tue ich dann was er tut.) Zweitens weiß ich wie es sich anfühlt ÜberZeugt zu sein.

>>Ich weiß also, dass es jemanden der ÜberZeugt ist panisch macht, wenn ich an seine Überzeugung taste.
Und ich verstehe ihn, denn eine ÜberZeugung überdeckt immer eine unerträglich große Wunde. Eine ÜberZeugung ist der Damm der das Wasser gerade noch am Ausbrechen hindert.
 
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