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botschaft ...

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von Mara, 14. Juni 2004.

  1. Diana

    Diana Guest

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    . . .und von mal zu mal wird es leichter und leichter , Alia ;-)

    Denn wenn wir bereit sind uns den schwersten Aufgaben mutig zu stellen, wohlweisslich ALLES durchaus bewältigen zu können, stark genug zu sein und überhaupt vollkommen genügend zu sein in dem wir uns einfach allen Dingen hingeben und darin liebevoll hingenommen zu sein erledigt es sich Alles sozusagen von selbst ;-)

    Liebe Grüße von Diana
     
  2. Mara

    Mara Guest

    ja ... erst war ich wütend ...

    aber du irrst dich, tarot ... ich habe kein problem damit anderen zu verzeihen. jeder ist an seinem ort, jede hat vll. da seine aufgabe und glaube sogar, dass es keine ordnung gibt, so wie wir uns das immer gerne einreden wollen.
    alles ist - in den moment - und wir treffen in jedem moment unsere entscheidung. jemand hat zur falschen zeit eine falsche entscheidung getroffen, möglich. aber wenn - dann weil er sich entschieden hat, in dem moment, dass er etwas lernen möchte und der andere hat gesagt: "okay ... hier bin ich. ich helfe dir." aber er hat sich nicht geopfert. er tat es aus liebe und er wußte es auch...

    nein, das ist es nicht. ich mache keinem anderen einen vorwurf. außer mir selbst. ich habe das wissen und ich war nicht an seiner seite. ICH habe nicht aufgepasst, ICH habe ihn zu einem opfer gemacht.

    aber auch das ist nicht schlimm, weil ich über das wissen und die mittel verfüge, dass wieder zu ändern, es zu heilen ...
    aber es ändert nichts daran, das ich einen schaden angerichtet habe, was ich mir im moment noch nicht verzeihen kann. warum weiß ich nicht. vielleicht damit ich in zukunft besser aufpasse, lerne, dass mein wissen nicht aus jux und dollerei in mir ist. damit ich lerne, dass ich tatsächlich verantwortung habe. das ich wohl wichtig bin. das ich meinen platz ausfüllen muss und zwar ganz ...

    und damit ich endlich kapiere, dass es kein zurück in die unwissenheit gibt. das etwas großes nicht mehr in was kleines paßt.
    ich verfalle jetzt wieder in die handlungsunfähigkeit, weil ich angst habe. ich gönne es mir. angst zu haben, fehler zu machen. aber es nimmt mir nicht den schmerz. weil ich die menschen liebe ...
    ich will helfen, heilen und bei jedem fehler sehe ich die folgen und es tut weh.

    so ist das nunmal ... ich bin, was ich bin ...

    jetzt sage ich

    danke schön, du hast mir geholfen ...
    wieder klarheit ...

    mara
     
  3. Mara

    Mara Guest

    ja - da war ich schon mal, diana ...
    es war leicht und schön.

    dann sah ich die anderen und ich wollte ihnen helfen. dafür mußte ich aber zurück. das habe ich getan. jetzt bin ich da, wo ich hinwollte. ich bin da, wo sie sind und jetzt suche ich den weg heraus, damit ich weiß, wie es geht. damit ich sie führen kann ...

    ich habe die dumme vermutung, dass ich mir was vorgemacht habe. das es vielleicht mein ego ist, das sich wichtig tun will, aber jetzt bin ich nunmal hier. ich bin wieder genau da, wo sich die meisten menschen tummeln, in der verantwortungslosigkeit. es ist eklig hier. ich hasse es ...

    weißt du - wie es da raus geht ??? wie kommt man aus diesem opfergefühl heraus, wie aus der lethargie ... wie übernimmt man, wenn man ganz aufgegeben hat, wieder die verantwortung für sein leben? wie ?



    :D mara

    ps: ich werd´s wohl selbst machen müssen, was ??? :rolleyes:
     
  4. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.176
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Hilfe ok - doch man hat nur die Verantwortung für sich selbst (und solange sie hilflos sind Kinder). Ich habe lange gebraucht um DAS zu verstehen.
    Sich für jemanden verantwortlich fühlen ist im Grunde genommen eine Anmaßung. Anmaßend - ihm nicht zuzutrauen, daß er sich selbst helfen kann.
    Mit der Hilfe immer wieder jemandem sagen - ich traue dir das nicht zu. Als ich das erste Mal darauf gestossen wurde, war ich beleidigt. Ich habe doch gerne geholfen. Und die denen ich geholfen hatte, brauchten meine Hilfe doch. Jetzt nach Jahren kann ich sagen, ich habe oft geholfen um von mir abzulenken. Um MICH von mir abzulenken. So selbstlos war es dann doch wohl nicht. Aaaaaaber ich helfe trotzdem noch gerne - da wo es angebracht ist. Mitleid braucht keiner - nur MITGEFÜHL. Da schreit grad´ jemand, der meine Hilfe braucht :escape:
    Tarot
     
  5. Mara

    Mara Guest

    hmmm ... da ist was dran ...

    weißt du. mir ging es prächtig. ich bekam alles, was ich wollte, hatte mehr als die anderen. es war schließlich das erste mal, gell. ich war viel leistungsfähiger, konzentrierter. mir flogen nur so die herzen zu ... auf dem höhepunkt des ganzen sah ich dann meine kollegen. aufgebraucht, krank, unzufrieden, lebensmüde usw. - es ist halt da extrem, ist auch ein extremer job und dazu wurde das haus noch auf einer ehemaligen müllkippe gebaut, was muss man mehr sagen.
    jedenfalls sass ich da und ich fühlte mich plötzlich unglaublich arrogant, wie ich so über sie gerichtet hatte. ich habe immer da gesessen und gedacht: seht doch her, wie leicht das ist. warum seht ihr es denn nicht... wie kann man nur so blöd sein usw. die chefs waren von mir begeistert. kunststück. ging doch all ihre theorie in wirklichkeit auf. aber war denn das die wirklichkeit? ich meditiere seit jahren. ich habe ein wissen, dass die anderen nicht haben und ich war in der lage mein leben selbst zu gestalten. ich sah es nicht als privileg an, sondern als "geschenk" und ich war davon überzeugt, das es dazu dienen müßte, anderen zu helfen.
    doch ich sah nur zunehmende hilflosigkeit. und die chefs hatte noch eine bestätigung dazu und schlugen noch mehr auf die anderen ein. das wollte ich nicht. ich sass da und habe gedacht: "nein - es ist so nicht richtig. so kann es nicht gehen" und dann war ich plötzlich außer mir. ich beobachtet mich sozusagen selbst und sah wie ich die situation zerschlug. mein chef gab den auslöser, in dem er auf der personalversammlung vor allen so tat, als habe ich mich mit ihm über die anderen unterhalten und "auch gesagt, dass..." ...
    ich mußte mich also entscheiden und ich entschied mich für die angestellten.

    seitdem hatte ich schlechte karten bei den chefs und es wurde immer schlimmer. ich habe angefangen das verhalten zu kritisieren und die angestellten in schutz zu nehmen und mein chef war wütend bis zur weissglut, weil er mir nichts tun konnte. also bekam ich für jedes kleinste vergehen oder ein falsches wort schon ermahnungen.

    ich habe mich selbst ausgetrickst. den angestellten habe ich die botschaft hinterlassen, entweder ihr übernehmt die verantwortung oder ihr verlaßt die situation... aber alles was sie haben jetzt ist angst. den die botschaft die von den chefs rüberkam ist: "hier geht es nicht um gute arbeit, sondern darum, wer nicht aufmuckt ..." alle sind verwirrt und irritiert. bis auf ein oder zwei vielleicht, die das ganze durchschaut haben, aber zu alt sind, was zu ändern.

    :D mit anderen worten ... versagen auf ganzer linie ...

    ich weiß jetzt, dass ich nur sein muss, was ich bin. so ganz für mich allein und den rest macht jeder für sich. und jeder, der fragt: wie machst du das ... dem kann ich antworten und vielleicht auf den weg helfen ...

    so viel energie für die katz ... :katze:

    danke das du meine ruf gehört hast ... ;)

    mara

    ps: naja ... jedenfalls habe ich jetzt mitgefühl - wieder ... ist ja auch was ... ich weiß jetzt wieder wie es ist, wenn man sich machtlos fühlt, ausgeliefert, hilflos ... und ich weiß auch wieder wie man es ändert ...

    indem man geht ... ! :rolleyes:
     
  6. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.176
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    Werbung:
    ...kein Versagen ...keine Energieverschwendung für die :katze:
    Du hast getan, was du in dem Moment tun musstest. Und wenn es dir dabei gut ging - war es ok. Sicherlich musst du die Konsequenzen tragen - aber die anderen sind für sich selbst verantwortlich. Und....um etwas zu ändern ist man NIE zu alt. Vertraue darauf, daß was du tust das Richtige ist. Meist erkennt man erst später, daß es das Richtige war.
    Vertrauen - ich tue mich auch sehr, sehr schwer damit. Aber das ist der Schlüssel.
    :kiss4: Tarot
     
  7. Mara

    Mara Guest

    entschuldige tarot ...

    ich hab da was durcheinandergeschmissen, aber es ist im endeffekt dasselbe.

    er ist mein sohn und er ist 6 jahre alt. ich habe verantwortung, aber ich war gerade in der obrigen situation. wollte ja gerade testen, wie es ist, wenn man sich leben läßt, anstatt zu leben ...

    mir ist schon klar, dass mein sohn sich diese phase ausgesucht hat, um diese seine erfahrung zu machen, die jetzt letzlich dazu geführt hat, dass er so krank geworden ist.

    alles klar. ich weiß es ja ... aber trotzdem - hätte - wäre ...

    schon gut ...

    ich halte es mit diana ... es ist was es ist und es ist gut wie es ist ...

    und trotzdem gibt es nichts schlimmeres als ein kind leiden zu sehen.

    ich denke, wenn ich ein wenig mehr verantwortungsgefühl hätte, etwas mehr mitgefühl, dann würde ich die menschen, die ich liebe erst gar nicht in solche situationen bringen. dann würde ich mir und den meinen sowas nicht antun...

    dann würde ich uns ein glückliches umfeld bescheren und mich nicht um fremder leutes befinden kümmern, sondern um mein eigenes und das meiner familie ...

    grrr... mara
     
  8. Mara

    Mara Guest

    hallo alia ...

    bist du wirklich der meinung, das urlaub und damit glück, liebe, geborgenheit, zufriedenheit usw. keine erfahrungen sind, die es wert sind gemacht zu werden ?
    gerade jetzt im moment wo ich wieder in meiner kindheit und jugend rumwühle regt sich bei deinen zeilen etwas sehr stark in mir (dank sei dir :kiss3: ) ...

    wenn man nie wirklich geborgenheit gefühlt hat. sich nie wirklich angenommen gefühlt hat. ist dann ein dauerurlaub nicht genauso wertvoll wie ein abo für die hölle ?

    bist du dir ganz sicher, bei nochmaligen reinfühlen, dass die erfahrung von liebe, wärme, sicherheit, geborgenheit uns nicht genauso wachsen läßt, wie schmerz ...

    und wenn ich es in mir bewege, dann würde ich sagen: liebe läßt uns schneller, weiter, besser, größer wachsen, als schmerz es je könnte. schmerz macht uns klein und hilflos ... liebe macht groß und stark ...

    :D mara

    ps: bitte denk nicht, dass ich dir in den rücken falle. schön, dass du diese zeilen hier hereingeschrieben hast und die erkenntnis in mir aufsteigen konnte.
    :danke:
     
  9. Eberesche

    Eberesche Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. Mai 2004
    Beiträge:
    2.176
    Ort:
    vielleicht ein bisschen näher dran
    ...sicherlich ist Dauerurlaub toll, aber auch er wird irgendwann langweilig. In manchen Situationen ist er äußerst wertvoll. Man meint nur, daß Schmerz einen kleinmacht - Schmerz läßt einen stark und stärker werden und enorm wachsen. Die Liebe, Wärme, Sicherheit, Geborgenheit macht uns stark für die Zeiten des Schmerzes. Gib deinem Sohn die Geborgenheit, die du dir so wünschst und du wirst sie von ihm zurückbekommen. Ich weiß, daß es nicht leicht ist welche zu geben, wenn man selbst keine erfahren hat. Aber es lohnt sich.
    Ich weiß wie du leidest Mara, ich habe selbst drei Kinder (18, 16, 0) ich habe alles schon durch... :saugen:
    Tarot
     
  10. Mara

    Mara Guest

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    ich würde dir gerne widersprechen ... :D

    ... aber wenn du nicht recht hättest, sässe ich jetzt nicht hier ...

    ich bin nur lieber wertvoll für andere und wenn ich leide und wie jetzt nicht mehr handeln kann und will, dann fühle ich mich wertlos ...

    dann habe ich nichts mehr zu geben ...

    auch das will wohl gelernt sein.

    alles liebe
    mara :(
     
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