botschaft ...

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Mara

Guest
"geliebte menschen wacht endlich auf!
nur die liebe kann frieden für die erde bringen."

das habe ich ostern als "botschaft" von jesus im internet gefunden...


ich frage mich nur:

wen interessiert das überhaupt?

wer interessiert sich für frieden?
wer für liebe?


wozu ist diese ganze arbeit überhaupt gut? es verändert kein kleines bischen.
die menschen interessiert nur macht, gewinn, anerkennung ... sie machen ihr eigenes ding und sind blind für alles andere ...

tut mir leid ... :rolleyes:

ich bin einfach müde ...

:schmoll:

wenn man immer nur in den leeren raum handelt bleibt das wohl nicht aus ...

:sleep2: mara
 
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YanaY

Mitglied
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4. Dezember 2002
Beiträge
173
Ort
Wien
Liebe Mara,
diese deine worte hat vor kurzem ein lieber freund gesprochen ...
ich habe mir angewöhnt, meinen blick auf das gute, die positiven veränderungen, die neuen kinder, die vielen liebenden menschen ... ... zu richten.
wenn wir nur auf das alte, negative schauen - lassen wir uns am ende hinunter ziehen, verlieren den optimismus, geben auf, vergessen die liebe, den frieden ...
daher: das glas ist noch halt voll (und nicht schon halb leer)
YanaY
 

Purelander

Mitglied
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12. Juni 2004
Beiträge
90
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Steyr / Oberösterreich
Liebe Mara, es sind nicht nur die Taten die Veränderung bewirken. Ein selbstloser Gedanke, ein Funke Liebe, ist fast so wichtig wie eine selbstlose Tat. Das gleiche gilt auch für negative Gedanken.

Die Veränderung in dir selbst ist nicht vergebens, da keiner von uns getrennt vom Ganzen ist. Daher, wenn wir selbst glücklich sind, profitieren andere davon - und wenn andere glücklich sind, profitieren wir selbst davon. Wir entscheiden im Geist, ob wir Glück teilen wollen oder ob wir unglücklich sein wollen. Viele entscheiden sich, unglücklich zu sein. Umso mehr braucht die Welt Menschen die begriffen haben, dass Glück und Liebe wen es geteilt wird, sich vervielfacht und zur unerschöpflichen Quelle an positiven Gedanken und Taten wird.

----------------

Buddha sagte:

Lass deine Liebe nach aussen fliessen durch das Universum,
Durch dessen Höhe, dessen Tiefem, dessen weiester Ausdehnung,
Eine grenzenlose Liebe, ohne Hass oder Feindschaft.
Dann, wenn du stehst oder gehst,
Sitzend oder liegend,
Solange du wach bist,
Strebe dannach mit zielstrebigem Geist;
Dein Leben wird den Himmel zur Erde bringen.
 
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Mara

Guest
YanaY schrieb:
Liebe Mara,
diese deine worte hat vor kurzem ein lieber freund gesprochen ...
ich habe mir angewöhnt, meinen blick auf das gute, die positiven veränderungen, die neuen kinder, die vielen liebenden menschen ... ... zu richten.
wenn wir nur auf das alte, negative schauen - lassen wir uns am ende hinunter ziehen, verlieren den optimismus, geben auf, vergessen die liebe, den frieden ...
daher: das glas ist noch halt voll (und nicht schon halb leer)
YanaY

ich bewundere jeden der das kann. ich kann es eben nicht ... nicht auf dauer.

zwischendurch wird es mir immer mal wieder zuviel. und zwischendurch meldet sich immer mal wieder mein willen, der eben auch mal will. etwas für mich will.

es stimmt schon, ich bekomme viel, aber nicht das, was ich wirklich will und ich weiß nicht, warum das so ist. vll. weil ich eben will ?

ehrlich gesagt, yanay ... denke ich - man kann nichts verlieren. es kommt darauf an, wie das grundwesen ist. meins ist leicht und optimistisch.
aber ich bin nur ein mensch ... jedenfalls stecke ich in einer menschl hülle und irgendwie scheint das niemand zu bedenken.

... und wenn ich mich beschwere, dann sagt man mir: das zeigt doch nur, wie stark du bist. welch verantwortungsvolle aufgaben du bekommst ...
das ist es eben... den menschen ist das wichtig. mir nicht ... ich brauche das nicht, es geschieht mir einfach ...
 
M

Mara

Guest
Diana schrieb:
Geniesse den Augenblick , Mara, er ist vollkommen ;-)

ja - gleich fahre ich wieder in die klinik. ich werde an dich denken, wenn mein sohn einen neuen zugang gelegt bekommt, für die nächsten infusionen oder wenn der kleine zimmernachbar wieder einen seiner wutanfälle bekommt, weil man ihm seit 10 tagen die finger schwarz und blau sticht, weil er bereits mit 5 jahren diabetes hat und auf meine frage, was er später mal werden will, nur große augen macht.
ich werde daran denken, wenn die eltern rat- und hilflos davor stehen und ihrem sohn nicht helfen können.

ich werde es geniessen, diana ... jeden augenblick.

:rolleyes: mara
 
M

Mara

Guest
Purelander schrieb:
Liebe Mara, es sind nicht nur die Taten die Veränderung bewirken. Ein selbstloser Gedanke, ein Funke Liebe, ist fast so wichtig wie eine selbstlose Tat. Das gleiche gilt auch für negative Gedanken.

Die Veränderung in dir selbst ist nicht vergebens, da keiner von uns getrennt vom Ganzen ist. Daher, wenn wir selbst glücklich sind, profitieren andere davon - und wenn andere glücklich sind, profitieren wir selbst davon. Wir entscheiden im Geist, ob wir Glück teilen wollen oder ob wir unglücklich sein wollen. Viele entscheiden sich, unglücklich zu sein. Umso mehr braucht die Welt Menschen die begriffen haben, dass Glück und Liebe wen es geteilt wird, sich vervielfacht und zur unerschöpflichen Quelle an positiven Gedanken und Taten wird.

----------------

Buddha sagte:

Lass deine Liebe nach aussen fliessen durch das Universum,
Durch dessen Höhe, dessen Tiefem, dessen weiester Ausdehnung,
Eine grenzenlose Liebe, ohne Hass oder Feindschaft.
Dann, wenn du stehst oder gehst,
Sitzend oder liegend,
Solange du wach bist,
Strebe dannach mit zielstrebigem Geist;
Dein Leben wird den Himmel zur Erde bringen.

ja ...

in der klinik gibt es ein kleines mädchen. sie ist schätzungsweise 2 jahre alt. niemand ist da. sie ist immer allein. aber sie sitzt immer in ihrem wagen, den die krankenschwestern mit sich rumschieben und singt und lacht und jauchzst vor sich hin ...

ich werde ihr schöne grüße von dir bestellen ...
 
M

Mara

Guest
sollte - ja ...

aber so ist es nun einmal nicht.

als mein sohn so alt war, war er genauso. bis er im kiga eine mutter traf, der seine nase nicht passte. sie hat ihn erfolgreich isoliert, kleingemacht und traurig. er fühlt sich abgelehnt und falsch seitdem.
er war unbeschwert, bis er mit seinem vater telefonierte, der ihm leere versprechungen machte. seitdem knirscht er mit den zähnen und geht männern lieber aus dem weg.

jetzt ist er so vergiftet, das er 14 tage antibiotika nehmen muss. 6 jahre nicht einmal medikamente und jetzt bekommt er alles doppelt und dreifach...

ich sehe die positiven aspekte, ohja ...

aber es kostet kraft. theoretisch ist das alles wunderschön, nur praktisch ist es leider so, dass man die menschen, die sich dazu entschieden haben, zu leiden, leider nicht aus seinem leben restlos entfernen kann, gell. auch das hat was mit liebe zu tun...
 
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Mara

Guest
Purelander schrieb:
Liebe Mara,
Viele entscheiden sich, unglücklich zu sein. Umso mehr braucht die Welt Menschen die begriffen haben, dass Glück und Liebe wen es geteilt wird, sich vervielfacht und zur unerschöpflichen Quelle an positiven Gedanken und Taten wird.

ja, ich denke, ich bin ziemlich überflüssig in dieser welt ...
ich fühle mich, wenn ich das lese als belastung für menschen, die es schaffen, sich für das glücklichsein zu entscheiden.

ich möchte aber für niemanden eine belastung sein ...

deshalb ziehe ich mich zurück mit meinem kummer und meinen sorgen und präsentiere mich der welt nur noch, wenn ich lache und glücklich bin.
 
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