Besseres Gefühl beim Umgang mit Tieren?

Wer auch nur ein bischen Gefühl hat, der muss zugeben, dass es einen gewaltigen Unterschied macht, ob man einer Kuh den Kopf abschneidet oder einen Salatkopf abschneidet. Wen jmd. sagt das sei das selbe , dann würde ich einen Besuch beim Psychiater empfehlen.

Ja, natürlich ist das ein Unterschied, weil die Kuh Augen hat und muhen kann oder weglaufen könnte.

Das kann der Salatkopf nicht. Das alleine macht den Prozess des Tötens sehr viel einfacher. Es ist weiter weg. Es lässt sich sehr viel einfacher verdrängen, was geschieht.

LG
Any
 
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"nochmalwiederhol"

das meiste getreide wird angebaut, weil es für die nutztiere gebraucht wird - ergo, weniger fleisch essen, weniger getreide verbrauchen

Eben, und würden die Tiere artgerecht ernährt werden, könnte eben dieser Teil an Fläche wieder der Natur zugute kommen.

Da bin ich ganz bei dir.

Nur kosten dann sechs Grillwürstchen 10 Euro anstelle von 2,99... und man müsste sie vorbestellen, weil Fleisch dann wieder den Stellenwert bekäme wie noch vor hundert Jahren: sehr teuer, sehr exklusiv, sehr wertvoll.

LG
Any
 
Du vermenschlichst gerade Tiere, es sind keine Menschen... Tiere wurden bereits vor Jahrtausenden "gehalten", um genau zu sein, seitdem der Mensch anfing sesshaft zu werden.

Tierwohl steht für mich an erster Stelle! Ich oute mich: ich gehöre zum geringen aber sehr bodenständigen Bevölkerungsanteil, welcher mit diesen Tieren ihren Lebensunterhalt verdient - ABER dieser geringe Bevölkerungsanteil ernährt uns ALLE mit Ackerbau und Tierhaltung.
Und ich weiß es ist ARTgerecht. Ich sage es nochmal, für mich steht das Wohl der Tiere an erster Stelle - das ist nicht diskutabel!
Sie ernähren mich - ich ernähre und sorge ich für sie.

Ohne weiter auf fachlich falsche Äußerungen einzugehen.

Sagen aber nicht gerade die Menschen, die Fleisch essen, dass sie selbst Tiere seien? :D

Ich selbst sehe das, wie du das in in DIESER Argumentation veräußerst. Das Tierreich wird inhaltsmathematisch der 2 zugeordnet, das Menschenreich der 3. Menschen sind also keine Tiere, ergo sind Tiere keine Menschen.

Tiere sind aber ohne jede Frage seelische Wesen, die ein Geburtsrecht auf eine volle Existenz haben. Seelische Wesen, mit denen man auch als Mensch konstruktiv kommunizieren kann, mit der universellen Sprache der Telepathie, die jede Sprache ohne Zeitverlust dolmetschen kann, sofern man aus dem Zentrum agiert.

Fleischessen wirkt, wenn man es mit einer Ballonfahrt vergleicht, wie schwere Steine, die man als Ballast in den Ballonkorb packt und zwar so, dass man selbst im Ballon keinen Platz mehr findet. Es erdet also im wahrsten Sinne des Wortes und verhindert so jeglichen Zugang zum Zentrum. Daher ist es gewissermaßen nachvollziehbar, dass Fleischesser keinen telepathischen Zugang zu Wesen des "Reiches 2" finden und sie daher eben der Einfachheit halber als Vieh abtun und dementsprechend misshandeln.

Und das ist ein durch und durch schadensbringender Zustand, der nur auflösbar ist, wenn die Menscheit aufhört, sich von der 2 zu ernähren, der Zahl des körperlichen Unbewusstheit.

:zauberer1
 
Ich brauche nichts verdrängen, Taftan.

Und ich sprach mich auch nicht für Kannibalismus aus, sondern habe aufgezeigt, dass diese Grenzen willkürlich von Menschen festgelegt werden bzw. Instinkte aktiv werden. Beim Kannibalismus sind es unsere Instinkte, die es verhindern, dass wir einander aufessen.

Ebenso Moral. Du scheinst dich für sehr moralisch zu halten. Wie gehst Du mit der Tatsache um, dass Geteideanbau jährlich zig Tausende tote Tiere fordert? Und das Wildtiere verdrängt werden? Teilweise durch die Düngemethoden, weil Arten verseucht und somit getötet werden oder aber durch das Rauben von Lebensraum verdrängt werden?

Du ziehst doch selbst deine persönliche Grenze. Und wenn man dich darauf hinweist wirst Du polemisch und greifst Leute an, die ihre Grenze anders ziehen als Du es tust.

Du greifst an, warum?

LG
Any



Du hast geschrieben Kannibalismus ist moralisch vertretbar.
Ich versuche Leid zu vermeiden, soweit ich es kann.
Für mich besteht ein Unterschied zwischen Tier, Mensch, Pflanze.
Ich greife niemanden an, aber es fühlen sich viele angegriffen, durch meine Argumente. :D
 
Eben, und würden die Tiere artgerecht ernährt werden, könnte eben dieser Teil an Fläche wieder der Natur zugute kommen.

Da bin ich ganz bei dir.

Nur kosten dann sechs Grillwürstchen 10 Euro anstelle von 2,99... und man müsste sie vorbestellen, weil Fleisch dann wieder den Stellenwert bekäme wie noch vor hundert Jahren: sehr teuer, sehr exklusiv, sehr wertvoll.

LG
Any

na toll! dann würde mit diesem lebensmittel endlich wieder ein bewußter umgang sein - und nicht nur als billigszeugs unbedacht 3x täglich verzehrt werden :kiss4:
 
Du hast geschrieben Kannibalismus ist moralisch vertretbar.
Ich versuche Leid zu vermeiden, soweit ich es kann.
Für mich besteht ein Unterschied zwischen Tier, Mensch, Pflanze.
Ich greife niemanden an, aber es fühlen sich viele angegriffen, durch meine Argumente. :D

Genaugenommen wäre Kannibalismus moralisch vertretbar... das schrieb ich.

Deine Argumente die da so aussehen, ein Mensch hätte kein Mitgefühl, weil er Fleisch isst?

Ich bitte dich. :zauberer1
 
ich denke einfach, dass menschen die noch fleisch essen einfach wegschauen, versuchen die tatsachen zu verdrängen um ein, ihr leben lang antrainiertes verhalten, zu rechtfertigen.

sich selbst anlügen...

war ja bei mir früher nicht anders ;)

wegschaun ist meist ein selbstschutz - das hat mMn nichts mit fehlendem mitgefühl zu tun
 
Ja, natürlich ist das ein Unterschied, weil die Kuh Augen hat und muhen kann oder weglaufen könnte.

Das kann der Salatkopf nicht. Das alleine macht den Prozess des Tötens sehr viel einfacher. Es ist weiter weg. Es lässt sich sehr viel einfacher verdrängen, was geschieht.

LG
Any

Das ist alles?? Einen anderen Unterschied fühlst du nicht? Was fühlst du wirklich?
Hast du schon mal ein Tier getötet?

Die Kuh, die geschlachtet werden soll, kann auch nicht weglaufen.

Um bei deiner Argumentation zu bleiben. ---Die Kuh hat 12 mal soviel Pflanzen "getötet" damit du 1 kilo Fleisch essen kannst. Oder waren es 14mal soviel? Ach ja, Pflanzen haben ja keine Augen......tzzzzz
 
ich denke einfach, dass menschen die noch fleisch essen einfach wegschauen, versuchen die tatsachen zu verdrängen um ein, ihr leben lang antrainiertes verhalten, zu rechtfertigen.

sich selbst anlügen...

war ja bei mir früher nicht anders ;)

wegschaun ist meist ein selbstschutz - das hat mMn nichts mit fehlendem mitgefühl zu tun

:danke:
 
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Genaugenommen wäre Kannibalismus moralisch vertretbar... das schrieb ich.

Deine Argumente die da so aussehen, ein Mensch hätte kein Mitgefühl, weil er Fleisch isst?

Ich bitte dich. :zauberer1

tja, mit den Tieren auf die er gerade Appetit hat, hat er kein Mitgefühl,
sonst könnte er es nicht essen, oder es würde nicht schmecken :D
 
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