Ich träume immer noch von einem "sowohl - als auch", von einem Miteinander. Es gibt durchaus Mediziner, die mit Heilern/Alternativen zusammenarbeiten, und ich finde das gut so, um nicht zu sagen ideal. Der Mediziner als Fachmann in Sachen medizinscher Diagnostik und Behandlung, und der Heiler als Unterstützung, der das Geistige, Seelische (damit sind keine Krankheitsbilder gemeint) abdeckt.
Der Trend geht in diese Richtung. Selbst viele Mediziner können sich heute mit dem Gedanken, ausschließlich eine "Brennpunkt-Behandlung" beim Patienten vorzunehmen, nicht mehr so recht anfreunden. Immer mehr interessieren sich für Ursache und Wirkung und tendieren zu der Zusammenfassung eines Gesamt-Ist-Zustandes des Patienten.
Leider haben z.B. unsere Hausärzte aber heute keine Zeit mehr, sich über einen längeren Zeitraum mit ihren Patienten zu unterhalten. Du hattest es bereits angesprochen. Dieses Zuhören ist aber ein wichtiges Kriterium, um eine Symbiose zwischen Arzt und Patient aufzubauen, Vertrauen zu gewinnen, trösten zu können. Wer heilen will, muss positive Energie übertragen können. Ich bin auch unbedingt der Meinung, dass bei aller Intelligenz nicht jeder Mediziner geeignet ist, einen Patienten wirksam zu begleiten. Leider wird auf diese Art von "Seelsorge" überhaupt keinen Wert gelegt. Dabei ist es die "halbe Miete".
Lg
Urajup