Beckmann/ Ich mach Dich gesund......

Erklären kann ich es mir schon, nur nicht wirklich verstehen.....ich versuche es zumindest.

Mangelndes Selbstbewusstsein, Faulheit, Bequemlichkeit......

Schau Dich im Forum um....da werden Pappe-Karten, Sterne,
Mediums, Pendel, Magie-Zauber, befragt.

Hauptsache keine eigene Entscheidung treffen zu müssen, lieber wird bezahlt als selbst mal in die Pötte zu kommen, denken....nein, man denkt nicht, man lässt denken......
Aha, und das ist jetzt ursächlich das Problem von Scharlatanen?

Oder nicht doch, wie auch zumeist Richter urteilen, Eigenverantwortung und das Menschen für sich dumme Entscheidungen treffen dürfen...

Lg
Any
 
Werbung:
Ireland schrieb:
Bei Alternativheilern passiert genau das Gegenteil: man wird komplett unkritisch, "schluckt alles", was einem dort mitgeteilt wird, fragt nicht mehr viel nach, läßt fast alles mit sich machen und bezahlt das auch noch komplett aus eigener Tasche.
Stutzig wird man wahrscheinlich erst, wenn das Ersparte aufgebraucht ist, die Beschwerden unerträglich geworden sind (die Beispiele in der Reportage brachten ja einige Hinweise).
Und wie kommt das?

Ich kann mir das nicht wirklich schlüssig erklären.

Mystik, Übersinnliches, Göttliches, Wunder-Heiler etc., Praxisräume sehen vermutlich anders aus als im nüchternen Arzt-Sprechzimmer, vielleicht auch Entspannungsmusik...

Keine Ahnung, ich war nie bei einem Heiler. Aber ich denke, das könnten ein paar Schlüsselwörter sein, warum sich bei manchen Menschen (sind ja nicht alle so) urplötzlich der Schalter umlegt.
 
Nenne mir Alternativen zu ..Darmverschluß, Herzinfarkt, Nierenversagen, Aids , ...usw.

Gibt nun mal Krankheiten da helfen weder Globoli noch sonstige versprechen.

Klar, zu Erkältung gibt es Alternativen.....

Du scheinst meine Message nicht verstanden zu haben. Es geht mir im eigentlichen Sinne nicht um verschiedene Therapien der Humanmedizin oder der Alternativmedizin, sondern darum, dass Menschen das Recht haben zu wählen, was ihnen mehr behagt oder zusagt.

Weißt du, fast alle Menschen sind bei uns zu fast 100 % mit der Humanmedizin aufgewachsen und wurden von Kindheit an damit konfrontiert. Wenn sich dann diese Kinder, die irgendwann erwachsen werden, in eine andere Richtung entwickeln, hat das seinen Grund. Ansonsten würden sie ja bleiben, wo sie sind. Und diese Entscheidung gilt es zu akteptieren. Wenn Du so willst, geht es mir um Akzeptanz und Respekt denjenigen gegenüber, die für sich einen anderen medizinischen Weg gewählt haben.

Lg
Urajup
 
Du scheinst meine Message nicht verstanden zu haben. Es geht mir im eigentlichen Sinne nicht um verschiedene Therapien der Humanmedizin oder der Alternativmedizin, sondern darum, dass Menschen das Recht haben zu wählen, was ihnen mehr behagt oder zusagt.

Weißt du, fast alle Menschen sind bei uns zu fast 100 % mit der Humanmedizin aufgewachsen und wurden von Kindheit an damit konfrontiert. Wenn sich dann diese Kinder, die irgendwann erwachsen werden, in eine andere Richtung entwickeln, hat das seinen Grund. Ansonsten würden sie ja bleiben, wo sie sind. Und diese Entscheidung gilt es zu akteptieren. Wenn Du so willst, geht es mir um Akzeptanz und Respekt denjenigen gegenüber, die für sich einen anderen medizinischen Weg gewählt haben.

Ja, dieses Recht haben Menschen, und dieses Recht wird niemandem genommen. Na und? Man kann dennoch auf die Existenz von Scharlatanen wiederholt und deutlich hinweisen, sowie darauf, dass "alternativen heilmethoden" die Evidenz fehlt. Diese Informationen können Menschen ja auch in ihre Entscheidungsfindung mit einfließen lassen... oder auch nicht. Das ist immernoch vollkommen ihnen selbst überlassen. Ich schlage niemandem das MMS-Fläschchen in der Hand, Ich werde niemanden mit Körpereinsatz daran hindern, eine Praxis eines Heilpraktikers zu betreten, der vielleicht auch Hamer-Fan ist, und ich werde keinen krebskranken Menschen mit Körpereinsatz zur Chemotherapie zwingen, sollte diese vom Arzt angeraten sein (ist ja auch nicht immer der Fall).

Wieso sehen einige Leute das Recht auf freie Entscheidung hier bedroht?
 
Joey schrieb:
Ja, dieses Recht haben Menschen, und dieses Recht wird niemandem genommen. Na und? Man kann dennoch auf die Existenz von Scharlatanen wiederholt und deutlich hinweisen, sowie darauf, dass "alternativen heilmethoden" die Evidenz fehlt. Diese Informationen können Menschen ja auch in ihre Entscheidungsfindung mit einfließen lassen... oder auch nicht. Das ist immernoch vollkommen ihnen selbst überlassen. Ich schlage niemandem das MMS-Fläschchen in der Hand, Ich werde niemanden mit Körpereinsatz daran hindern, eine Praxis eines Heilpraktikers zu betreten, der vielleicht auch Hamer-Fan ist, und ich werde keinen krebskranken Menschen mit Körpereinsatz zur Chemotherapie zwingen, sollte diese vom Arzt angeraten sein (ist ja auch nicht immer der Fall).

Na, das macht doch Hoffung!;)

Weißt du, die Menschen, die für sich die Alternativmedizin gewählt haben, wird nicht interessieren, wie du zur Alternativmedizin stehst, weil sie für sich ja bereits festgestellt haben, dass ihnen diese Art der Heilung mehr bringt oder Erfolg verspricht (ansonsten würden sie sie ja auch kaum anwenden).Von daher macht dieses Hickhack von pro und contra kaum Sinn. Jede Seite hat ihre Meinung. Und ein "dazwischen" wird es kaum geben.

Wieso sehen einige Leute das Recht auf freie Entscheidung hier bedroht?

Das Bestehen darauf, dass die Humanmedizin "das Glück auf Erden darstellt" und dem nichts gleichkommt, kommt von manchem Befürworter doch recht aggressiv rüber. Vielleicht daher? Einfach mal locker bleiben.....

Lg
Urajup
 
Zuletzt bearbeitet:
Gefällt mir, und ich bin sicher, dass man das bei etwas gutem Willen für "Alternative" entsprechend adaptieren kann. Sprich Pflegepraxis rausnehmen und dafür die Verbindung zur jeweiligen alternativen Thematik herstellen; quasi den Alternativen immer mal wieder fachlich an die Hand nehmen, in dessen eigener Praxis. Ein paar Themen wüsste ich schon, die mich selber interessieren. Allerdings bin ich persönlich weniger für's Heilen á la Reparieren, sondern mehr für Prävention bzw. bei Kleinigkeiten. Da zu wissen, wo bei welchen Beschwerden die Grenze ist, wäre sicher schon mal ein Vorteil.
In der Beckmann-Sendung kam ja ganz kurz eine seriöse Heilerin (so nannte er sie) zu Wort, die beschrieb, woran man Scharlatane erkennen könne.
Da hätte ich gern mehr zu erfahren.
Was macht diese Frau ganz genau, was anders ist als bei den Scharlatanen, wie arbeitet sie?

Lange Zeit gab es in Krankenhäusern mit kirchlicher Trägerschaft noch Nonnen, die sich nicht-pflegerisch um die Patienten kümmerten. Allerdings wurde das wegen dem religiösen Hintergrund abgeschafft (es gab wirklich gute dabei, die die Religion außen vor gelassen haben, aber das waren eher die Ausnahmen; leider "traktierten" etliche die Kranken mit Gebeten, empfahlen Reue, machten ihnen ein schlechtes Gewissen usw.).
Es gibt immer noch die "grünen Damen", die sinnvolle Arbeit leisten, aber leider komplett ehrenamtlich (ich lehne ehrenamtliche Arbeit generell ab).

Eine Art "psychosoziale Begleitung", ggfs. mit eigener Niederlassung, ohne besonderen "Überbau" (ich persönlich sehe religiöse Inhalte genauso wenig unbedenklich wie esoterische Inhalte, ... aber es gibt ja auch religiöse, die das außen vor lassen können oder klar trennen können ... hm) müßte man konzeptuell erarbeiten (das ist gewiss nicht einfach).
 
Mystik, Übersinnliches, Göttliches, Wunder-Heiler etc., Praxisräume sehen vermutlich anders aus als im nüchternen Arzt-Sprechzimmer, vielleicht auch Entspannungsmusik...

Keine Ahnung, ich war nie bei einem Heiler. Aber ich denke, das könnten ein paar Schlüsselwörter sein, warum sich bei manchen Menschen (sind ja nicht alle so) urplötzlich der Schalter umlegt.
Stimmt, auch das sind Faktoren, die stark beeinflussend wirken können.
 
Ireland schrieb:
In der Beckmann-Sendung kam ja ganz kurz eine seriöse Heilerin (so nannte er sie) zu Wort, die beschrieb, woran man Scharlatane erkennen könne.
Da hätte ich gern mehr zu erfahren.
Was macht diese Frau ganz genau, was anders ist als bei den Scharlatanen, wie arbeitet sie?

Wenn ich mich richtig erinnere, war das Sabrina Fox, die ist eigentlich Engelmedium. Aber gut möglich, dass sie auch energetische Heilarbeit macht. Scharlatane kann man ganz leicht schon zu Beginn erkennen, wenn man seine Sinne wach hält. Sobald ein Heiler seine eigene Methode über den grünen Klee lobt und im Gegenzug dazu medizinische Behandlung kritisiert, zum Abbruch rät, womöglich auch noch OPs für gefährlich erklärt etc., ist Feuer am Dach. Nix wie weg. Ebenso wenn der Heiler horrende Summen als Honorar nennt.
Einem seriösen Heiler liegt das Wohl des Kunden/Klienten am Herzen, und der hält schulmedizinische Behandlung für sinnvoll und richtig - und verweist den Betreffenden dorthin.
Hat alles mit Verantwortungsbewusstsein für den Hilfesuchenden zu tun, und vor allem auch mit der eigenen Bodenhaftung. Heiler, die Euroscheinchen in den Augen haben und sich als über der Schulmedizin wähnen, sitzen m.E. in einem Heliumluftballon.

Ireland schrieb:
Lange Zeit gab es in Krankenhäusern mit kirchlicher Trägerschaft noch Nonnen, die sich nicht-pflegerisch um die Patienten kümmerten. Allerdings wurde das wegen dem religiösen Hintergrund abgeschafft (es gab wirklich gute dabei, die die Religion außen vor gelassen haben, aber das waren eher die Ausnahmen; leider "traktierten" etliche die Kranken mit Gebeten, empfahlen Reue, machten ihnen ein schlechtes Gewissen usw.).
Es gibt immer noch die "grünen Damen", die sinnvolle Arbeit leisten, aber leider komplett ehrenamtlich (ich lehne ehrenamtliche Arbeit generell ab).

Ich kenne noch die Zeiten, wo in kirchlichen Krankenhäusern Nonnen als Krankenschwestern gearbeitet haben. Dieses nicht-pflegerische Kümmern kenne ich eigentlich nicht, dazu kam immer 1x pro Woche der zuständige Pfarrer oder Priester auf Krankenbesuch.

Ireland schrieb:
Eine Art "psychosoziale Begleitung", ggfs. mit eigener Niederlassung, ohne besonderen "Überbau" (ich persönlich sehe religiöse Inhalte genauso wenig unbedenklich wie esoterische Inhalte, ... aber es gibt ja auch religiöse, die das außen vor lassen können oder klar trennen können ... hm) müßte man konzeptuell erarbeiten (das ist gewiss nicht einfach).

Da stimme ich dir zu, das sollte wirklich erstmal aussen vor gelassen werden. Wenn man dann im Zuge von Gesprächen draufkommt, welche Einstellung der Betreffende hat, kann man immer noch darüber reden, sofern dieser das Bedürfnis danach hat.

Urajup schrieb:
Und ein "dazwischen" wird es kaum geben.

Ich träume immer noch von einem "sowohl - als auch", von einem Miteinander. Es gibt durchaus Mediziner, die mit Heilern/Alternativen zusammenarbeiten, und ich finde das gut so, um nicht zu sagen ideal. Der Mediziner als Fachmann in Sachen medizinscher Diagnostik und Behandlung, und der Heiler als Unterstützung, der das Geistige, Seelische (damit sind keine Krankheitsbilder gemeint) abdeckt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werbung:
Na, das macht doch Hoffung!;)

Weißt du, die Menschen, die für sich die Alternativmedizin gewählt haben, wird nicht interessieren, wie du zur Alternativmedizin stehst, weil sie für sich ja bereits festgestellt haben, dass ihnen diese Art der Heilung mehr bringt oder Erfolg verspricht (ansonsten würden sie sie ja auch kaum anwenden).Von daher macht dieses Hickhack von pro und contra kaum Sinn. Jede Seite hat ihre Meinung. Und ein "dazwischen" wird es kaum geben.

Es kann ihnen auch herzlich egal sein. Das schlimmste, was solchen menschen von mir droht, ist, dass ich sie nicht mehr ernst nehme - und das passiert noch nicht einmal allen Menschen, die sich für die "alternativen Heilmethoden" entscheiden. Und selbst, wenn es jemandem passiert, so ist das ein recht gut erträgliches Schicksal. Sich mit dem Hammer auf den Daumen zu hauen tut mehr weh.

Alles, was ich hier tue ist zu schreiben. Ich habe keinen Einfluss drauf, was Leser mit dem von mir geschriebenen Anfangen. Man kann es mit durchdenken oder lassen. man kann mit mir übereinstimmen, oder es lassen.

Das Bestehen darauf, dass die Humanmedizin "das Glück auf Erden darstellt" und dem nichts gleichkommt, kommt von manchem Befürworter doch recht aggressiv rüber. Vielleicht daher? Einfach mal locker bleiben.....

Vom "Glück auf Erden" schreibt hier niemand. Aber sie liefert nunmal bei diversen schweren Erkrankungen die einzige bekannte realistische Möglichkeit des Überlebens oder gar der Genesung. Und es wird fieberhaft dran gearbeitet, diese Chancen noch zu verbessern. Wenn andere Methoden das gleich gut oder gar besser könnten, wäre es kein Problem dafür auch gute Evidenz zu liefern. Es steht jedem frei, dieses Faktum zu ignorieren, aber es ist nunmal ein Faktum.
 
Zurück
Oben