Wenn du die Relation sehen willst, dann musst du halt akzeptieren, dass bei der Humanmedizin mehr Menschen im Jahr ums Leben kommen, als im Straßenverkehr.
Das Leben ist nun mal endlich, nicht unendlich!
Absurd und einfallslos ist doch Straßenverkehr mit Medizin zu vergleichen!
Daneben stelle dann die Todesfälle der Alternativheiler.
Wo finde ich die belegten Heilungen um was daneben/gegenüber stellen, vergleichen zu können?
Kann ich nachweislich geheilte Menschen (Krebs, H-Infarkt, Blinddarm, Knochenbrüche, Unfallopfer...usw....) mit Alternativen gegenüberstellen?
Wo sind den die Geheilten der "Alternativen" um einen Vergleich/eine Gegenüberstellung machen zu können?
Bisher kenne ich nur Menschen die von der S.-Medizin geheilt wurden, von angeblich alternativ geheilten gibt es nur Erzählungen von Hinz und Kunz.
Gut, es nehmen wohl ca. 95 % aller Menschen die Humanmedizin in Anspruch - auch mit diesem sehr großen Risikofaktor im Hintergrund.
Welches Risiko meinst Du?
Das Risiko Gesund zu werden?
Na klar, dieses Risiko müssen sie beim Heilversprecher nicht eingehen.
Das ist ihr gutes Recht. Genauso müssen aber auch die Menschen akzeptiert werden, die sich diesem Risiko nicht aussetzen wollen, kein Vertrauen in die Apparatemedizin haben oder generell einer Medizin misstrauen, die nicht den ganzen Menschen im Blickpunkt sehen, sondern nur einen "Brennpunkt", der dann behandelt wird. Gerade bei Krebs weiß man inzwischen, dass die menschliche Psyche bei der Entstehung, aber auch bei der Heilung eine sehr große Rolle spielt. Es ist also nicht damit getan, sich einer Bestrahlung zu unterziehen, ohne nach den wirklichen Ursachen zu suchen.
Jeder Mensch hat das Recht auf seine Entscheidungen, dennoch müssen wir versuchen Menschen aufzuklären, zu warnen, oder helfen die richtige Entscheidung zu finden.
Darf nicht vor ungeschütztem Geschlechtsverkehr gewarnt werden, nur weil es den Menschen besser gefällt, glauben ihnen kann ja nichts passieren?
Darf niemand darauf hinweisen welches Risiko sie eingehen?
Ich akzeptiere die Menschen, die sich alternativen Heilungsmöglichkeiten zuwenden. In vielen Fällen handelt es sich um Menschen, die von den Ärzten bereits austherapiert und als nicht heilbar entlassen wurden. Aber falls nicht: Es ist ihr Körper, über den sie bestimmen! Wenn sie für sich diese Verantwortung übernehmen, dann ist das für mich völlig ok. Wir müssen ja auch akzeptieren, dass Menschen sich in die "Keimschleuder" Spital/Krankenhaus begeben und sich damit einer großen Gefahr aussetzen, denn das "Sceening" eines Patienten in D bei der Aufnahme, ist immer noch nicht einheitlich und von Krankenhaus zu Krankenhaus verschieden. Pech gehabt also, wenn du eine Spital erwischt, in der es mit der Hygiene nicht so genau genommen wird: Operation gelungen - Patient tot.
U.
Du meinst...Operation gelungen - Patient tot.
Genau so kann ich sagen: Hand aufgelegt- Patient tot.
Wir sprechen nicht von austherapierten Menschen die verständlich jede Möglichkeit suchen und wahrnehmen.
Hier geht es darum, dass Hilfe und Heilung versprochen wird von Menschen die sich Heiler nennen, weil sie mal für viele Euronen ein Seminar besuchten, von Anatomie aber keine Ahnung haben.
Unter Alternative verstehe ich gleiche Wirksamkeit, und ich entscheide mich für dies oder das andere.
Bspl....ich entscheide mich wenn möglich für Kräuter, anstatt Chemie...dann ist aber auch bewiesen, das dieses Kraut heilende Wirkung hat.