Bald eine Invasion durch Außerirdische?

Ich fragte mich nur, ob so deine Sichtweise ist. Dass das Universum eben mehr ist als das, was aus dem Urknall - oder woran immer man sonst glauben mag - entstanden ist, weil bereits Raum da war. Oder kam der Raum zusammen mit der Materie?
Die Entstehung der Materie bedingt durch die "Ausbreitung" Raum.
Dieser Raum entsteht durch die Materie selbst und war vorher
nicht da. Auch Zeit ist eine Auswirkung der Bewegung dieser
Materie im, damit einhergehenden, Raum.
"Nichts" glänzt also tatsächlich mit der Abwesenheit jedweder
physischen Instanz. Ebenso "Raumlos" als auch "Zeitlos".
Was nun Zeitlos widerum wäre ist nur rudimentär
erklärbar, weil das sowohl "ohne Zeit" als auch
"ewiglich", also "immerwährend" inkludiert.
Aber besser wäre als Definition, rein von der Vorstellbarkeit her
die Abwesenheit von Zeit heranzuziehen, weil man dadurch beim
"Nichts" in einer beschreibungsfreien Weise verbleiben kann ...

Auf jeden Fall ist nichts ein spannendes Thema :D

Ischariot​
 
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Ich fragte mich nur, ob so deine Sichtweise ist. Dass das Universum eben mehr ist als das, was aus dem Urknall - oder woran immer man sonst glauben mag - entstanden ist, weil bereits Raum da war. Oder kam der Raum zusammen mit der Materie?

Meine Sicht ist, dass das alles ein unfassbares Wunder ist und dass alle Erklärungen Spekulation sind.
 
"Nichts" glänzt also tatsächlich mit der Abwesenheit jedweder
physischen Instanz. Ebenso "Raumlos" als auch "Zeitlos".

Jaa, es gibt es wirklich dieses masselose Nichts :-) Ich nenn dies das Noumenon.

Was nun Zeitlos widerum wäre ist nur rudimentär
erklärbar, weil das sowohl "ohne Zeit" als auch
"ewiglich", also "immerwährend" inkludiert.

Zeitlosigkeit ist Bewegungslosigkeit. Keine Bewegung , keine Ausdehnung , keine Materie----Nichts eben.
Bewegung ist eine Funktion der Zeit.
Demnach würde die Welt verschwinden, wenn es keine Zeit mehr gibt . Der Raum damit auch.


Die Zeit scheint eine Funktion unseres Wahrnehmungssystems zu sein, wir erleben die Dinge als eine Aufeinanderfolge,
weil wir anscheinend eine ziemlich beschränkte Sicht haben und nicht ALLES aufeinmal sehen und sein können.

Ja, wahnsinns Thema, zumindest für mich, wenn ich darüber nachdenke. ::-)
 
Unbeweglich....Zeitlos....Raumlos
immanent....transzendent.....grundlegend....jedes Ding durchströmend....ALLES ...jeden Gedanken...jede Vorstellung....einfach Alles...

Wenn nun Zeit nicht wirklich ist, sondern nur ein Konzept...........in dem wir gefangen sind,
hehehe...:ROFLMAO:....dann erscheint Reinkarnation , Prophetie, Kausalität und Karma in einem ganz anderen Licht :whistle:
Die Welt der Erscheinungen, ein Film nur, Maya ?
 
Die Entstehung der Materie bedingt durch die "Ausbreitung" Raum.
Dieser Raum entsteht durch die Materie selbst und war vorher
nicht da. Auch Zeit ist eine Auswirkung der Bewegung dieser
Materie im, damit einhergehenden, Raum.
"Nichts" glänzt also tatsächlich mit der Abwesenheit jedweder
physischen Instanz. Ebenso "Raumlos" als auch "Zeitlos".
Ich sehe genau das als die große Frage.
Zeit und Raum, beides Kontinuen, die einander bedingen. Doch ist Raum nur da, wo Materie ist? Wäre nicht dort, wo nichts ist, endloser Raum? Ich nehme Raum mal als Überbegriff für alle räumlichen Phänomene.
Wenn aus dem Nichts heraus Sein entsteht, so ist das Nichts der Raum, in dem Sein stattfindet; oder aber es ist als eine Art Umwandlung zu betrachten. Wo ein Pol ist, da muss auch irgendwo ein Gegenpol zu finden sein.
Sein oder nicht sein … *lach*. :D
"Nichts" müsste mit der Abwesenheit aller Instanzen, nicht nur physischer, glänzen, sonst wäre es ja nicht nichts. Wenn dieses Nichts aber kein Raum wäre, so wäre kein "Platz" für das Sein. Wäre es also möglich, dass es eine Art endloser leerer Raum ohne jedwede Inhalte/Orientierungspunkte wäre, so wäre das Nichts nicht mehr nichts. Raum und Zeit, sind ja durch die Wahrnehmung bedingt. Je nachdem, welche Einflüsse herrschen, kann die Wahrnehmung in andere Dimensionen rutschen und Raum und Zeit ändern ihre Kontinuität. Das Nichts zeichnet sich dadurch aus, dass es Raum ist oder gibt - dem Raum des Universums. Ist das Nichts vielleicht pures Potenzial, so wie ein Quadratmeter Wiese das Potenzial für einen zukünftig dort stehenden Baum in sich trägt, obwohl noch kein Same dort hingelangte?

Was nun Zeitlos widerum wäre ist nur rudimentär
erklärbar, weil das sowohl "ohne Zeit" als auch
"ewiglich", also "immerwährend" inkludiert.
Ich finde, @taftan hat das hier sehr schön erklärt. Zeitlos ist bewegungslos, bewegungslos ist zeitlos.
Aber im Grunde ist das alles immer noch Wahrnehmung. Es mag Bewegung geben, doch solange sie nicht wahrgenommen werden kann, bleibt es für den Wahrnehmenden zeitlos und raumlos.

Meine Sicht ist, dass das alles ein unfassbares Wunder ist und dass alle Erklärungen Spekulation sind.
Dies ist, zumindest für mich, eine schöne Sicht - die ich übrigens auch teile. :)
Aber sie soll uns doch bloß nicht daran hindern, uns dennoch die Köpfe darüber zu zermartern! Ich verstehe aber, wenn du nicht weiterdenken willst oder kein Interesse mehr an dem Thema hast. ;)


Ich jedenfalls beginne hierin, in solchen Gedankengängen, zu erfahren - ja fast schon körperlich - wie diese Intelligenz eines einzigen großen Gedankens, der alles durchfließt, in mir und in allem pulsiert. Das ist fantastisch. Und - es ist ein Beweis, für mich jedenfalls.
 
.... so wäre das Nichts nicht mehr nichts......
ein paar Gedanken dazu:
Ist das Nichts wirklich nichts oder was hat es für Eigenschaften?
eines braucht ein anderes
das sein braucht ein anderes, das nicht ist, um sich überhaupt als Sein erfahren zu können,
jede tatsächliche Eigenschaft würde es zum sein machen, somit könnte sich das Sein, gar nicht als dieses erfahren.
 
Ist das Nichts wirklich nichts oder was hat es für Eigenschaften?
Wenn nichts ist, gibt es auch keine Eigenschaften.
eines braucht ein anderes
das sein braucht ein anderes, das nicht ist, um sich überhaupt als Sein erfahren zu können,
Was nicht ist, kann nichts erfahren. Nur, was ist, kann erfahren. Das Sein erfährt sich nicht durch etwas, das nicht ist, sondern indem es sich aufspaltet in viele Facetten und durch die vielen Facetten die jeweiligen anderen gespiegelt sieht.
Wahrnehmung ist Projektion.
 
Dies ist, zumindest für mich, eine schöne Sicht - die ich übrigens auch teile. :)

:)

Aber sie soll uns doch bloß nicht daran hindern, uns dennoch die Köpfe darüber zu zermartern! Ich verstehe aber, wenn du nicht weiterdenken willst oder kein Interesse mehr an dem Thema hast. ;)

Oh, ich habe mir den Kopf schon recht früh und sehr oft darüber zermartert.
Man könnte sagen, dass es für mich der letzte Stand der Erkenntnis ist.
Habe keinen Schimmer, in welche Richtung ich da noch weiterdenken könnte.
Letztlich mündet jeder Ansatz für mich immer in dieselben Fragen, die nicht beantwortbar sind.


Ich jedenfalls beginne hierin, in solchen Gedankengängen, zu erfahren - ja fast schon körperlich - wie diese Intelligenz eines einzigen großen Gedankens, der alles durchfließt, in mir und in allem pulsiert. Das ist fantastisch. Und - es ist ein Beweis, für mich jedenfalls.

Ah ja. :)
Bei mir ist es so, dass mich eine Art Schauer erfasst, wenn ich mich tief darauf einlasse.
Ich fühle dann das große Mysterium, auch körperlich und wundere mich und bin entzückt, dass es das alles gibt, einschließlich mir selber.
 
Wenn nichts ist, gibt es auch keine Eigenschaften.
Was nicht ist, kann nichts erfahren. Nur, was ist, kann erfahren. Das Sein erfährt sich nicht durch etwas, das nicht ist, sondern indem es sich aufspaltet in viele Facetten und durch die vielen Facetten die jeweiligen anderen gespiegelt sieht.

Wahrnehmung ist Projektion.

Im Prinzip sehe ich das genauso.
Mich stört aber der Begriff "Projektion", denn Projektionen kommen ja aus jeweils einem Individuum und verzerren die Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Auch spaltet sich das Sein nicht wirklich auf, bzw, das klingt nach Trennung, obwohl es doch immer eins bleibt.
Vielleicht könnte man es so audrücken, dass das Sein, das Alles-was-ist, unendliche viele Facetten aus sich selbst heraus BILDET und diese Facetten können sich prinzipiell gegenseitig wahrnehmen.
Oder so.....
 
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Vielleicht könnte man es so audrücken, dass das Sein, das Alles-was-ist, unendliche viele Facetten aus sich selbst heraus BILDET und diese Facetten können sich prinzipiell gegenseitig wahrnehmen.
Das ist sicherlich eine bessere Beschreibung. (y)
Mich stört aber der Begriff "Projektion", denn Projektionen kommen ja aus jeweils einem Individuum und verzerren die Wahrnehmung der Wirklichkeit.
Weshalb stört dich das? Jede einzelne Facette des Einen bildet sich nunmal individuell - als Individuum - aus.
Es ist der Atem der Bewusstwerdung, Stück für Stück Verzerrungen zu glätten.
 
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