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Wellenspiel
Guest
Wie sollte es wohl jenseits vom Universum aussehen, wenn der Raum aufhört zu sein?Niemand behauptet, dass wir alles, was ist, wahrnehmen können, nichtmal Physiker.
Und im Nichts kann man nicht schweben, dazu braucht es zumindest Raum.
Dann muss wohl die Definition des Universums sein, dass es nicht nur die Ausbreitung von Energie aus der Singularität herum bezeichnet, sondern auch die gesamte, von nichts als Raum erfüllten Umgebung.
Oder aber man geht davon aus, dass sich der Raum ebenfalls ausbreitet. Dies stellte dann wohl eine nahezu unmöglich nachweisbare These dar, denn wir Menschen können nur wahrnehmen, was räumlich ist.
Anders gesagt, würde man sich demnach aus dem Universum entfernen, würde man selbst aufhören, zu sein. Das Universum als Wohnort des Seins?
Die Sache ist doch, dass, wenn man annimmt, das Universum wäre aus dem Nichts entstanden - oder zumindest aus einem unglaublich kleinen Teilchen heraus - dann ist das die Evidenz dafür, dass "etwas" aus dem Nichts entstehen konnte. Das Nichts brachte Existenz hervor.
Oder die ganzen Theorien sind absoluter Humbug.
Nehmen wir an, sie entsprächen der Wahrheit. Sie haben schon einen gewissen Reiz, das muss ich zugeben.
Aus dem Nichts heraus trat die Existenz ins Sein, Raum und Zeit und innerhalb davon alles andere.
Dann haben z.B. auch jene Theorien, die von einer "Wand" um das Universum sprechen, durchaus ebenfalls recht. Denn jenseits davon kann es nicht weitergehen, wenn der Raum im Nichts endet. Das Universum wäre im Sinne des Seins unendlich innerhalb der Zeit, aber endlich innerhalb des Raumes.
Und alles Sein, als Kind des Nichts, wäre letzendlich nur Illusion.
