was ich gelöscht habe, das kann ich nicht kopieren.
wollte ich mich daran erinnern, gibt es zuviele einzelheiten und zuviele stimmungen um es zu kopieren. darum kommt dabei immer was neues heraus.
jedes mal.
wie gefühlvoll auch ein fieber war, die kopie wurde von der temperatur erwärmt und gab diese in allen facetten wieder.
ohne stamm und wurzel breitete sie sich aus, die tiefgreifende kopie, echter als jedes originelle fieber.
tiefgreifend wie es ohne wurzel und stamm nun einmal gelingen kann.
da packte mich das fieber, als ich mich fragte; "welche wurzel ist schwächer als mein fieber?"
vom baume sprach einst ein wurzelschlagendes, in die höhe wachsendes.
was bringt der kräftige baum neben sauerstoff, kühlendem, lieben schatten und lebensraum für waldlinge? ein blatt und ein feuer.
ich kann akzeptieren und provozieren. ach ich wollte ich würde nicht mal zur provokation gezwungen. doch wo mein weh, da ist eines anderen weg.
nicht meiner. seiner. vielleicht deiner.
oh gewissensbiss, du mich aufsaugender und in deinen idealen bestärkender gewissenbiss. warum glaube ich nicht der taube, die gluckt und spuckt, verzückt vor glück und demokratie der tauben spricht. mutig wirkende taube, im letzten momente erst zurückzuckende taube ist.
vom persönlichsten geblendet aus respekt dem persönlichsten gegenüber schweigend, nicht sehen könnend, dass wesen mehr als persönlichkeit ist im universum dieser einsicht. einsicht nimmst du, wesen liebst du, aber namen hasst du. und aus respekt vor dem hass sprichst du den namen nicht aus.
wer kennt es nicht? die taube würde fliehen, fliehien, fliegen.
ich trat sie. unerrrrrrbamungsloos trat ich die taube.
aber sie flatterte nur.
in köln war ich zu besuch. die gleiche taube war es, da würde ich brief und siegel schwören, die schlief am fenster meines schlafzimmers. zwei tage lang schlief sie da, bis ich sie versehentlich mit einem glühenden zigarettenstümmel erschreckt habe. ich habe sie nicht abgefackelt, noch nach ihr geworfen, sie hat sich nur erschrocken. tauben erschrecken leicht, es sei denn man fährt mit dem auto auf sie zu.
manchmal auch für menschen. warum eigentlich?
das starke bremmst vor dem schwachen.
warum soll das starke vor dem starken bremsen?
nun, wer sich vertut und ein eigenes glück mit stärke verwechselt die mehr bewirken könnte als ein angenehmes behagen, der wird kopfschüttelnd sich die ohren zuhalten dabei kopfschüttelnd und mit zugekniffenen augen singen: "alles toll, alles gut, wenn ich mich doll lieben tu."
und so singt alles was das jetzt hasst mit viel talent doch singend: "nur wenn ich...", oder "sobald... eIn WEeSen sich sEEEElbssst LiebEEEEEEEEn kann, kann es erst aaaaaandeeeereeee lieeeeeben."
möglich aber nicht vorraussetzung.
Denn ein Wesen zu hassen erst.... WOooOW.
das andere singt dann wieder"ahabahär, so kaaahaaan es niehiehihimals lieeebehen. es muß erst zu liebehen lehernehen." singts.
im Kanon klingt es glaubwürdiger als in meinem unverfälschten gangstarap! V Peace
um nicht vom faden abzukommen.....; ich bin ganz ehrlich wer einen vermutet hat leidet vielleicht an fadenscheinigkeit, nicht zu verwechseln mit fadenscheinlichkeit.
ich kann aber mehr als das was ich preisgab. ich kann auch respekt.
denn ich habe niemanden beleidigt.
in meiner klasse kann mich niemand mit meinen eigenen waffen schlagen. aber ich helfe gerne sie zu perfektionieren, wenns sein muss.
aber da "den spieß umdrehen" zuerst einmal langweilig ist, danach mit jedem tag langweiliger, und dann auch irgendwann geistlos, darf jeder wieder frei sein ohne spieße oder stöcke im allerwertesten. denn nur lieb sein... achja. nur liebe. wen willst du eigentlich belügen, dich selbst, oder das universum?
nur respektierend? wen? wen verarschen? nur schweigend voller wissen? wen? spieße umdrehen? pffffff.
selbstsprechend. das wärs doch. leichter als eine funktion, wenn doch alles selbstsprechend wäre.
in einer suchfunktion taucht das wort kopie auf. wenn du? die auch? der auch? alle auch?
jeden tag aufhalten wo man geliebt wird. oh ja. darum komme ich jeden tag hierher. denn was ich lernen muss von jedem, ist vielleicht einfach; nicht die fremden, nicht die geliebten in den anus zu stechen oder mit anderen worten in den himmel zu loben, so spräche schließlich eine parodie eines meisters,
vielleicht einfach alles zu vergessen was einmal war. vielleicht einfach alles zu vergessen was einmal sein wird. alles vergessen ohne etwas zu verlieren. und die ansicht auch im niedrigsten finden. im höchsten gibt es davon genug.