Auch das noch! - Meldungen, die Kopf schütteln und mehr verursachen

Da fällt mir noch ein. Wir haben einmal eine Drachenbastelfirma gegründet.
Wir haben Drachen gebastelt und die im Viertel verkauft. Wir haben sogar Drachen auf Bestellung gebastelt.
Je nach Größe und Ausführung zwischen drei und fünf Schilling.

Heute würde vermutlich das Finanzamt vor der Tür stehen.
 
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So gibt es angeblich an den Schulen oft keine Wettbewerbe mehr. Es darf nicht sein, dass Kinder verlieren oder auch nur bloß nicht Erster sein. Stehen sie dann im Leben, bricht die Welt zusammen, wenn sie merken, dass es auch Situationen gibt, wo andere besser sind. Verlieren muss man eben auch irgendwann mal lernen - und auch, dass keine Katastrophe ausbricht, mal nicht der oder die Beste zu sein.

Wettbewerbe gibt es schon noch, aber die Teilnahme ist, zum Glück, meist freiwillig. Mir hat in der Grundschulzeit immer eine sehr unsportliche Mitschülerin leidgetan, die vor den Augen aller ihr Bestes geben musste.

Allerdings finde ich es alarmierend, dass immer mehr Spiele für den sozialen Zusammenhalt angepriesen werden (wo es keinen Gewinner und Verlierer gibt) aber mitunter Drittklässler in Tränen ausbrechen, wenn sie bei einem Würfelspiel verlieren.
 
Da fällt mir noch ein. Wir haben einmal eine Drachenbastelfirma gegründet.
Wir haben Drachen gebastelt und die im Viertel verkauft. Wir haben sogar Drachen auf Bestellung gebastelt.
Je nach Größe und Ausführung zwischen drei und fünf Schilling.

Heute würde vermutlich das Finanzamt vor der Tür stehen.

Wir haben Steine und Muscheln bemalt und an der Strandpromenade verkauft - bis unsere Eltern uns das Geschäft zerstörten. Unser Geschäftsmodell hat die Folgegeneration erweitert: Die Kinder verkaufen Blumen die am Strand angespült werden (von Seebestattungen).
 
Baustellen waren die aufregendsten Spielplätze für uns. Und es gab immer irgendwo einen Rohbau in der Umgebung.

Wenn meine Eltern gewusst hätten, was wir nachmittags so alles getrieben haben - weia ....

Einmal haben sie davon erfahren.
Wir hatten in der Straße einen Rohbau. Eines Tages war die Fassade gestrichen, aber die Fenster noch nicht eingesetzt.
Wir haben aber weiterhin unseren Wettbewerb gemacht, wer öfter mit den Lehmpatzen durchs obere Fenster zielen kann.
Und immer haben wir nicht getroffen - also die neu gestrichene Fassade war rund ums Fenster gleich wieder ziemlich dreckig. Boahhh - da hat es Watschen geregnet bei uns allen zuhause ....
Ich erinnere mich irgendwann im Vorschulalter, glaube mit 5 oder 6 dann endlich bis 17 Uhr alleine draussen bleiben zu dürfen, wir Kinder, alle gleich alt, haben uns dann morgens zusammengerottet und sind durch die Gegend gezogen bis wir dann abends irgendwann wieder nach Hause kamen.

Wenn ich mir meine Bekannten anschaue also meine Nachbarn und meine Patentochter, ist das überhaupt nicht so. Dabei wohne ich in einem recht überschaubaren Ort und meine Patentochter sogar auf dem Land.

Da sehe ich ganz direkt die "Verinselung" der Kinder. Den ganzen Tag zu Hause oder mit den Eltern irgendwo, also unter ständiger Aufsicht.
 
Wettbewerbe gibt es schon noch, aber die Teilnahme ist, zum Glück, meist freiwillig. Mir hat in der Grundschulzeit immer eine sehr unsportliche Mitschülerin leidgetan, die vor den Augen aller ihr Bestes geben musste.

Allerdings finde ich es alarmierend, dass immer mehr Spiele für den sozialen Zusammenhalt angepriesen werden (wo es keinen Gewinner und Verlierer gibt) aber mitunter Drittklässler in Tränen ausbrechen, wenn sie bei einem Würfelspiel verlieren.

Ich war beim Laufen und Weitspringen immer die Letzte. Die anderen sind locker über drei Meter gesprungen und mich hat es bei knapp über einen Meter wie ein letschertes Mehlsackl in den Sand geschmissen. Dafür war ich beim Völkerball die erste, die rausgeballert wurde. :D Ich war sowas von lost in der Leichtathletik und Ballsport

Dafür war ich im Bodenturnen und am Schwebebalken gut.
 
Wir haben Steine und Muscheln bemalt und an der Strandpromenade verkauft - bis unsere Eltern uns das Geschäft zerstörten. Unser Geschäftsmodell hat die Folgegeneration erweitert: Die Kinder verkaufen Blumen die am Strand angespült werden (von Seebestattungen).

Strand, ich lese immer Strand. Wo wohnst du denn?
 
Ich war beim Laufen und Weitspringen immer die Letzte. Die anderen sind locker über drei Meter gesprungen und mich hat es bei knapp über einen Meter wie ein letschertes Mehlsackl in den Sand geschmissen. Dafür war ich beim Völkerball die erste, dir rausgeballert wurde. :D Ich war sowas von lost in der Leichtathletik und Ballsport

Dafür war ich im Bodenturnen und am Schwebebalken gut.

Beim Laufen war ich immer unter den Ersten. Beim Springen immer unter den Letzten. Beim Völkerball war man immer unschlüssig, ob man mich ins Team wählen sollte. Ich wurde fast nie abgeworfen, fing aber auch fast nie einen Ball.
 
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Da fällt mir noch ein. Wir haben einmal eine Drachenbastelfirma gegründet.
Wir haben Drachen gebastelt und die im Viertel verkauft. Wir haben sogar Drachen auf Bestellung gebastelt.
Je nach Größe und Ausführung zwischen drei und fünf Schilling.

Heute würde vermutlich das Finanzamt vor der Tür stehen.
10000 Schilling pro Person und Jahr kann man sich ja steuerfrei dazuverdienen (jetzt etwa 700 Euro).
 
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