Atomstrom

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ein herzliches Servus aus Wien,

habe einen Großteil eurer Beiträge hier mit Interesse gelesen und möchte hier meine Gedanken dazu niederschreiben.

Wenn man sich so überlegt wie voll die "Lager" der Industrien sind mit Dingen die hergestellt wurden ohne Abnehmer jemals gefunden zu haben...(Autos, Textil....) nur weil sie - unmodern - wurden oder schlicht verdorben sind (Nahrung) und wie klein der Teil der Weltbevölkerung ist, der diese "Waren" herstellt für einen Teil der allgemeinen Weltbevölkerung -
Wieviele Menschen an diesen "Dingen" Freude hätten ...
Energie sparen könnte doch auch so aussehen, dass man alle Menschen der Erde beschäftigt - fleissige Länder wie Österreich, Deutschland, Schweiz und alle anderen in Europa oder Asien wären entlastet und alle anderen wären besser versorgt....alles wäre "günstiger" zu erstehen...

oder sehe ich das falsch?

Apropo Brot
http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/wirtschaft/1327274/index.do

und zudem, lasse man sich das aus dem Beitrag noch auf der Zunge zergehen:

Brot nur noch "Dekoration"? Unterm Strich bauten Österreichs Landwirte Jahr für Jahr auf 20.000 Hektar Getreide an, das letztlich im Abfall ende, rechnete Peter Lechner von der Wiener Universität für Bodenkultur laut Bericht vor. Mit dem weggeworfenen Brot verpuffe ebenso viel CO2, wie jährlich 30.000 Pkw erzeugten. "Ein Viertel der Produkte wird nicht gegessen." Diese Überproduktion gehöre hinterfragt, meinte Lechner, doch der Bevölkerung fehle es an Problembewusstsein. Fraglich sei zudem, wie es sich kleine Bäcker auf Dauer leisten könnten, ihre Waren den...... Supermärkten auf Kommission zu liefern, die oft nur als Dekoration der Vitrine dienten.

Und aus Japan:

Ein paar Dutzend Techniker sollen Japan vor der großen atomaren Katastrophe bewahren. Die Meiler im Kernkraftwerk Fukushima sind außer Kontrolle. Die Verzweiflung ist inzwischen so groß, dass die Betreiberfirma aus Hubschraubern Wasser durch Löcher in das teilweise zerstörte Dach des havarierten Block 4 schütten will, um die Brennstäbe zu kühlen. Aus technischen Gründen kann nicht direkt Meerwasser in den Meiler geleitet werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,751162,00.html#ref=rss
 
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's scheint , du warst noch nie an der Nordsee,da ist höchst selten Flaute...

Schau dir mal ganz genau die Antwort an. Du stellst eine selbsterlebte Frage aus Erfahrung und erhältst dafür eine mathematische Statistik aus einer vorgefertigten Abhandlung. Das ist echt zum Weinen, wenn es ernst genommen wird und zum Lachen, wenn der Ernst verschwunden ist. :D
 
Auch wenn überkapazität bestehen würde, wo ich nicht genau beurteilen kann, denn einige Politker sprachen von man müsse importieren.
Wenn sich DE das leisten kann, dann sollen sie es tun, ... .
Schlussendlich werden auch wiederum diejenigen von den AKWS arbeitslos, dh. diejenigen wo in denen gearbeitet haben und geschlossen werden, was sich wieder negativ auf die Arbeitslosenbilanz auswirkt.

Überkapazität besteht, das ist unstrittig. Wir exportieren Strom weil wir mehr produzieren als wir brauchen. Die ältesten sieben Meiler könnte man sofort vom Netz nehmen ohne dass es eine ernsthafte Versorgungslücke gibt. Und die Frage ist nicht ob sich ein Land das leisten will. Abschalten ist einfach ein entgangener Gewinn der Betreiber. Aber die verschmerzen das. Die AKWs sind längst steuerlich abgeschrieben und der Atomstrom wird mit Subventionen klein gehalten. Da keine Haftpflichtversicherung die Schäden nach einem GAU absichern würde, haben AKWs praktischerweise gleich gar keine Versicherung. Mit Haftpflicht wäre der Strompreis wesentlich höher.

Und Arbeitsplätze - das ist für das Dorf in der Nachbarschaft ein Thema, überregional gesehen marginal.

Kernspaltung klingt toll - aber ewig strahlender Müll der sich nicht entsorgen lässt und nicht beherrschbare Risiken zeigen: es war ein Irrweg. Egal wie vermeintlich sicher die Technik - der Unsicherheitsfaktor Mensch bleibt.
 
Kernspaltung klingt toll - aber ewig strahlender Müll der sich nicht entsorgen lässt und nicht beherrschbare Risiken zeigen: es war ein Irrweg. Egal wie vermeintlich sicher die Technik - der Unsicherheitsfaktor Mensch bleibt.

Und dann gibt es immer noch Menschen die behaupten AKW produzieren
sauberen Strom :D
 
hihi, hugo is gut....
ich wäre schwer für Volksabstimmungen, was vorausetzt, dass Volk sich informiert,bzw.neutrale Informationen erhält (was bei diesem politischen Filz denke ich fast unmöglich erscheint, man schaue sich das geschacher bei S21 an und der Mappus- Deal mit den EnBW- Anteilen) das würde das" Gekungel" um eigene Vorteile vllt. eindämmen können, aber lassen sich diese Seilschaften so einfach "entmündigen"???
:umarmen:

Vor einer Volksabstimmung muß in Ö scheinbar erst eine Unterstützungserklärung in Form einer Unterschriftenaktion gemacht werden damit so eine VA überhaupt mal zugelassen wird, bzw. in den Medien publik gemacht wird. Und das traurige an der Sache ist: das wir´s oft nicht erfahren und es zu ungenügend Stimmen kommt und erst gar nicht in die medien oder sonstwohin. Ich schrieb mal bereits: als kleiner Bürger bist du genötigt dir die <infos zu erbetteln oder zu erschnüffeln.

Deshalb mein Vorschlag: 1 mal in der Woche im Inet googeln unter "Unterstützungserklärung".

Ach ja: und wenn Vernünftig, dann unterschreiben.:D
 
Ich frage mich was schlimmer ist: Das zu glauben O D E R es zu behaupten. :D

Interessant. Doch ich lege bewusst noch einen drauf.

1) Wenn ich glaube, dann weiß ich es nicht.

2) Wenn ich behaupte, dann weiß ich, dass es nicht stimmt, will jedoch, dass es geglaubt wird.

Ich denke wir brauchen nicht rätseln, was schlimmer ist. :D
 
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