Atomstrom

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Aufgrund des sauren Regens damals, nahmen Pilze unverhältnismässig viele Isotope auf. Das hatte zur Folge, dass gesagt wurde, man solle sie auf keinen Fall öfter als 1-2 x im Jahr essen.

Radioaktive Verseuchung um Tschernobyl ist heute gefährlicher als 1986

Wolf-Dieter Roth 04.08.2005
Die radioaktive Zerfallskette von Plutonium und ihre Spätfolgen
Dass der explodierte Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl die Umgebung auf Jahrhunderte unbewohnbar machen würde, war zu erwarten. Unerwartet, doch physikalisch erklärlich ist, dass die Radioaktivität in Weißrussland heute allerdings noch gefährlicher ist als in den Jahren direkt nach dem Unglück.........
 
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Das mag sein. Ich glaube aber dass diejenigen, die sich in Tschernobyl opferten gar nicht über die Gefahr aufgeklärt waren. Ich denke nicht dass sie sich selbst entscheiden konnten, ob sie sich in die Nähe des Reaktors wagen wollen. Die wurden meiner Meinung nach grausam verheizt. Damals wurden ja Soldaten dahin geschickt, ohne auch nur annähernd mit Schutzkleidung ausgestattet zu sein. Ich bin mir sicher dass denen die Gefahr verheimlicht wurde.

Ich weiß noch dass ich damals dachte, "wir kriegen hier wahrscheinlich mehr Informationen als die russische Bevölkerung"

Ja, das ist so gewesen. Nicht einmal die entsandten Wissenschaftler waren sich wirklich im Klaren welcher Gefahr sie sich aussetzten. Die "Liquidatoren", die zum Teil jeweils für weniger eine Minute aufs Reaktordach gingen um das verstrahlte Material wegzuschaffen, wussten aber sehr schnell wie krass das ist (wahrscheinlich nur nicht, wie schlimm es auf Zeit gesehen ist).

Das waren Soldaten und für sie war es so etwas wie ein Krieg, in den sie auch mit einem gewissen Stolz gingen. Die Überlebenden sind teilweise heute noch stolz darauf, fühlen sich aber auch alleine gelassen. In einer Doku verglich einer von ihnen seinen Einsatz mit dem der Afghanistan-Veteranen... und dass die Veteranen älter sind, aber gesund. Alle die auf dem Dach waren und überlebten sind krank.
 
Ja, das ist so gewesen. Nicht einmal die entsandten Wissenschaftler waren sich wirklich im Klaren welcher Gefahr sie sich aussetzten. Die "Liquidatoren", die zum Teil jeweils für weniger eine Minute aufs Reaktordach gingen um das verstrahlte Material wegzuschaffen, wussten aber sehr schnell wie krass das ist (wahrscheinlich nur nicht, wie schlimm es auf Zeit gesehen ist).

Das waren Soldaten und für sie war es so etwas wie ein Krieg, in den sie auch mit einem gewissen Stolz gingen. Die Überlebenden sind teilweise heute noch stolz darauf, fühlen sich aber auch alleine gelassen. In einer Doku verglich einer von ihnen seinen Einsatz mit dem der Afghanistan-Veteranen... und dass die Veteranen älter sind, aber gesund. Alle die auf dem Dach waren und überlebten sind krank.
Die haben denen kürzlich die "Sozialhilfe" gekürzt.
 
Fukushima-Arbeiter in höchster Strahlengefahr

Tokio - Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), André-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala. Einen Unfall der Stufe 6 gab es bisher nur einmal, 1957 in Kyschtym in Russland.


Wie die Nachrichtenagentur Kyodo mitteilt, ist die radioaktive Belastung in den Kontrollräumen des Kraftwerks gravierend angestiegen. Die verbliebenen 50 Mitarbeiter müssten demnach abgezogen werden.
Die "New York Times" hatte zuvor berichtet, das bereits 800 Mitarbeiter das Gelände des Kernkraftwerks verlassen hätten. Rund 50 Mitarbeiten seien zunächst verblieben, um die Reaktoren zu kühlen.

(...)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,751020,00.html
 
Meine Fresse... informier Dich doch mal. Ich gab Dir gestern so viele echt gute Infos, aber nix davon kommt bei Dir an. Du schwafelst einfach immer nur weiter. Informier Dich mal über Wirtschaftlichkeit und wem sie überhaupt nützt. Informier Dich mal, warum alternative Energien bisher unterdrückt werden. Informier Dich mal über das vermeintliche CO2-Klimawandel-"""Gift"""...

Nur ein Hinweis: Atomkraft, Kohlekraft, alternative Energien... kommen alle von den gleichen Konzernen (nimm RWE als Beispiel). DIE machen Kasse mit Atomkraft, für DIE rechnet sich das.. warum? Weil ein großer Teil der AKWs schon lange abgeschrieben ist. Für die stromverbrauchende Bevölkerung und die Wirtschaft hat das keinerlei Vorteile, sondern extreme Nachteile... Die Atomwirtschaft produziert nicht nur teuren Strom, sondern auch unglaublich teuren Müll... für die Entsorgung zahlt der Steuerzahler. WEIL die AKWs für die Energie-Konzerne wirtschaftlich sind, setzten sie durch, dass Laufzeiten wieder verlängert werden und die alternative Energie (auf der sie auch den Daumen drauf haben) geschwächt bleibt.

AKWs und Kohlekraft stehen auch keineswegs in Konkurrenz zueinander wie Du zu glauben scheinst... Das ist alles von denselben Energiekonzernen. Die haben wiederum extreme Macht, weil sie große Banken auf ihrer Seite haben und durch die Macht der Banken auch die Politik bestimmen. Und deshalb ist, anders als Du in einigen Beiträgen heute sagtest, die Regierung momentan auch nicht in einer supertollen Situation... sie sind in einer extremen Klemme.

Aber... auch das wird nicht bei Dir ankommen. ;)
komm endlich mal mit wissenschaftlichen Fakten.

Geballte Kraft auf kleinstem Raum
Kernkraftwerke produzieren CO2-armen Strom. Und im Unterschied zu Sonnen-und Windkraftwerken, deren Produktion sehr stark von Wetter und Tageszeit abhängt, liefern sie diesen Strom rund um die Uhr, gleichmässig und zuverlässig. Kernkraftwerke produzieren zu relativ tiefen Kosten. Und sie erzeugen bei geringem Ressourcenverbrauch sehr grosse Strommengen. Zum Vergleich: Um das Kernkraftwerk Mühleberg zu ersetzen, bräuchte es 30 km2 Solarzellen – eine Fläche so gross wie der Thunersee
https://kernenergie.bkw-fmb.ch/ohne-kernenergie-gehts-noch-nicht.html
Also komme endlich mal mit wissenschaftlichen Fakten, ebenfalls wäre es dann noch Tageszeit und wetterabhängig!
lg
Cyrill
 
In Süddeutschland sind Pilze und Wild immer noch ungeniessbar.



Halbwertszeit für Radioaktivität ist ja auch ein Begriff, der schnell wieder vergessen wird. Und da kommen wir mit 25 Jahren nicht ganz hinne.

Die Halbwertszeit für die Erhaltung von Informationen und daraus folgenden nachhaltigen Konsequenzen ist rasant dagegen - Milisekunden .....

;)
 
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nach diesen meldungen ist scheinbar niemand mehr an ort und stelle um in das disaster einzugreifen.
es scheint als wären die meiler sich selbst übelassen worden.

Die Atomkatastrophe in Japan hat eine neue Dimension erreicht: Nach einem Brand und einer Explosion in der Nacht ist nun die innere Hülle von Reaktor 2 in Fukushima beschädigt. In den Kontrollräumen ist die Radioaktivität nun so hoch, dass die letzten verbliebenen Mitarbeiter dringend abziehen müssten.

Wie die Nachrichtenagentur Kyodo mitteilt, ist die radioaktive Belastung in den Kontrollräumen des Kraftwerks gravierend angestiegen. Die verbliebenen 50 Mitarbeiter müssten demnach abgezogen werden.
 
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