Atomstrom

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Es geht ja darum, man muss alle Aspekte sehen, es nützt nichts die AKWS zu verteufeln und Ereignise die hier nie eintreten können (Tsunami) als Argument nehmen und auch Erdbeben in dieser Stärke sind nicht möglich.
Es geht ja rein darum, man benutzt die schweren Unfälle um damit etwas zu bewirken gegen eine Technologie, die sehr sicher ist und vom CO2 Aspekt besser abschneidet als fossil. Ich bin auch kein Atomfreund, ich sehe es einfach als Möglichkeit, dass man damit weniger Treibhausgase produzieren kann. Am liebsten wäre mir auch, man könnte den Energiehunger mit Wasserkraft oder anderen Alternativen decken, was aber technisch nicht möglich ist und auch nie bezahlbar wäre, ... .
Dh. es ist komplexer als man denkt, mit jeder verteurung wird der Wirtschaftsstandort schlechter und weniger konkurrenzfähig, dh. die Globalisierung ist auch ein riesengrosses Problem was Umwelbelange angeht.
Denn verdrängen ins Ausland und so weiter bringt auch nichts, dh. wenn ich irgendwo billig produziere unter schlechteren Umweltauflagen, so verseuche ich den Planteten genau gleich, wie wenn ich es vor der Haustüre mache.
Dh. vielen ist nicht bewusst, dass es nur globale Lösungen geben kann.
Dh. die Atmospähre betrifft alle weltweit und es gibt nicht die Glaskuppel über den Ländern. Also alles was irgendwo billig produziert wird, verursacht auch die Emissionen. Somit wäre es am sinnvollsten global zu denken in Sachen Umwelt aber gegen die Globalisierung sein, weil es eine Verlagerung ist immer in billigere Produktionsgebiete wo billiger sind u.a. wegen Umweltauflagen.
lg
Cyrill

Meine Fresse... informier Dich doch mal. Ich gab Dir gestern so viele echt gute Infos, aber nix davon kommt bei Dir an. Du schwafelst einfach immer nur weiter. Informier Dich mal über Wirtschaftlichkeit und wem sie überhaupt nützt. Informier Dich mal, warum alternative Energien bisher unterdrückt werden. Informier Dich mal über das vermeintliche CO2-Klimawandel-"""Gift"""...

Nur ein Hinweis: Atomkraft, Kohlekraft, alternative Energien... kommen alle von den gleichen Konzernen (nimm RWE als Beispiel). DIE machen Kasse mit Atomkraft, für DIE rechnet sich das.. warum? Weil ein großer Teil der AKWs schon lange abgeschrieben ist. Für die stromverbrauchende Bevölkerung und die Wirtschaft hat das keinerlei Vorteile, sondern extreme Nachteile... Die Atomwirtschaft produziert nicht nur teuren Strom, sondern auch unglaublich teuren Müll... für die Entsorgung zahlt der Steuerzahler. WEIL die AKWs für die Energie-Konzerne wirtschaftlich sind, setzten sie durch, dass Laufzeiten wieder verlängert werden und die alternative Energie (auf der sie auch den Daumen drauf haben) geschwächt bleibt.

AKWs und Kohlekraft stehen auch keineswegs in Konkurrenz zueinander wie Du zu glauben scheinst... Das ist alles von denselben Energiekonzernen. Die haben wiederum extreme Macht, weil sie große Banken auf ihrer Seite haben und durch die Macht der Banken auch die Politik bestimmen. Und deshalb ist, anders als Du in einigen Beiträgen heute sagtest, die Regierung momentan auch nicht in einer supertollen Situation... sie sind in einer extremen Klemme.

Aber... auch das wird nicht bei Dir ankommen. ;)
 
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Ich glaube, beim Thema Atomkraft ist die Bevölkerung durch mehrere Faktoren schwer zu manipulieren. Einen davon erlebe ich hier immer wieder. Folgendes: auch wenn jetzt in Bezug auf Japan immer so getan wird, als wären die bestehenden Probleme weniger schlimm, wenn die mit Strahlung kontaminierte Luft aufs Meer zieht oder auf dem Weg nach Tokio abregnet - die Strahlung ist ja damit nicht aus der Welt, sie geht ja nicht verloren. Sie verteilt sich nur.
Das ist egal, sobald die Verdünnung sich der natürlichen Radioaktiven Isotopen annähert. Bei Unterwasseratomtests, die wesentlich mehr Radioaktivität freisezten als oberirdische, war nach kurzer Zeit keine erhöte Radioaktivität mehr feststellbar...

Und ich als 1980er DDR-Jahrgang hörte und höre immer noch jede Menge Erzählungen von den älteren Generationen darüber, was zu Tschernobyl-Zeiten für Pilzmassen in ungewöhnlicher Menge und Größe in den Wäldern und auf den Wiesen wuchsen etc. Auch wenn Ostdeutschland schlecht informiert wurde, es war allen die mir davon erzählten klar, dass dieses spontane Wachstum mit der Strahlung zusammenhängt und das das nicht gut sein kann. Das sind Erfahrungswerte, die kann man nicht wegdiskutieren - da fällt es dann natürlich schwer, den Leuten AKWs schönzureden.

Erfahrungen sind keine Beweise - man hört dass die Pilze radiaktive Isotope angesamelt haben und achtet so besonders genau auf die Pilze und bekommt so einen falschen Eindruck. Wenn die Pilze tatsächlich mutierten, und dann sogar noch positiv, dass sie grösser und schneller wachsen (was ja sehr unwahrscheinlich ist, wenn man sich mit Genetik auskennt), müssten sie es immer noch so sein, und in diesem Fall sogar alle anderen verdrängt haben...
Hier machen viele Leute methodische Fehler (egal bei welchem Thema oder der tatsächliche Wahrheitsgehalt der Gesamtaussage, zB Aussagen über Tschernobyl), man wird erst sensiblisiert wenn mans bei anderen merkt. Zb wenn ich über die DDR was erzähle und du siehst mein Irrtum weil du dort wohntest
 

Es wird anders sein, aber trotzdem ein fauler Kompromiss... also: Von den 7 AKWs, die jetzt erst mal abgeschaltet werden, gehen einige davon wieder ans Netz. Es werden Sicherheitsnachrüstungen versprochen. Aber an der Laufzeit wird sich wahrscheinlich nicht viel ändern.

Die jetzige Regierung kann nicht mal wirklich den Ausstieg anpacken, und selbst wenn sie noch vor Ende der Legislaturperiode abtreten müsste und SPD und GRÜNE an die Macht kämen, würde es keinen schnellen Ausstieg geben. Die Macht der Energiekonzerne und Banken ist dafür viel zu groß. Die können zuerst mal juristisch dagegen vorgehen. Wenn sie verlieren, können sie ganz einfach erpressen...
 
Lieber Condemn, es ist doch wohl ganz offensichtlich, daß wir es hier mit einem User zu tun haben, der alle klassischen Merkmale eines Trolls aufweist. Einem Troll geht es nicht um das Thema, vielmehr benutzt er ein Thema, um Leute hochzubringen und sich daran zu ergötzen, wenn er es geschafft hat.

Einen Super-Erfolg feiert ein Troll, wenn es ihm gelingt über Dutzende von Seiten Mittelpunktsfigur zu sein, statt des Themas.

Ein Troll weiß auch (aus Erfahrung), daß nichts geeigneter ist, Leute auf die Palme zu bringen, als daß er Behauptungen, die ihm dutzendmale widerlegt wurden, unverändert so zu bringen, als seien keine Widerlegungen erfolgt und anzufügen: "bringe doch endlich mal Argumente" bzw. "Dir sind wohl die Gegenargumente ausgegangen." Weil dies eben gegen elementare Regeln einer Diskussion und auch gegen Gesetze der formalen Logik verstößt. Jede neue Argumentation ist ein Lustgewinn für den Troll, der genüßlich zusieht, wie sich andere ob solcher maßlosen Faktenresistenz echauffieren. Und dieses Strickmuster führt ein gewisser User hier bereits über Dutzende Seiten mit Erfolg vor.

Es hilft gegen Trolle nur das eine Gegengift, das jeder kennt. Man muß nur wissen, daß es einem Troll nicht um das geht, was er sagt, sondern um den Effekt, um das, was er mit dem Gesagten bewirkt.

Deshalb ist meine Verfahrensweise jetzt klar, und wenn viele so verfahren, können wir vielleicht doch noch zu einem sachhaltigen Gespräch kommen.

sehr gut beschrieben thommy

ein neurologischer super-gau der stufe 7

danke

:morgen:
 
Um ehrlich zu sein finde ich die Schicksale derer, die erst nach solchen Katastrophen schwer krank und behindert geboren werden, noch schlimmer, als das Schicksal derer die sich opferten/opfern mussten. Es würde mir persönlich wahrscheinlich leichter fallen mich verstrahlen zu lassen, möglicherweise damit noch viele Leben zu retten, als wenn ich selbst gesund bliebe aber Vater eines schwer kranken Kindes würde, weil mein Erbgut vollkommen pervertiert wurde.

Das mag sein. Ich glaube aber dass diejenigen, die sich in Tschernobyl opferten gar nicht über die Gefahr aufgeklärt waren. Ich denke nicht dass sie sich selbst entscheiden konnten, ob sie sich in die Nähe des Reaktors wagen wollen. Die wurden meiner Meinung nach grausam verheizt. Damals wurden ja Soldaten dahin geschickt, ohne auch nur annähernd mit Schutzkleidung ausgestattet zu sein. Ich bin mir sicher dass denen die Gefahr verheimlicht wurde.

Ich weiß noch dass ich damals dachte, "wir kriegen hier wahrscheinlich mehr Informationen als die russische Bevölkerung"
 
CO2 (Kohlekraftwerke) ist biologisch problemlos abbaubar, für Pflanzen ist CO2
der Hauptrohstoff damit die Pflanze wachsen und gedeihen kann. Es ist für Tiere auch ungefährlich. Da ist dann halt der Treibhauseffekt, zugegeben, besser sind dann sicher noch modernere alternative Energiequellen. Die anderen Schadstoffe z.B: SO2 kann man in modernen Kohlekraftwerken gut zurückhalten, und wenn ein Kraftwerk mal hochgeht passiert mittelfristig gar nichts. Selbst eine Ölpest wird durch Bakterien recht schnell abgebaut, auch die letzte im Golf von Mexiko.
Radioaktivität hingegen kann durch keinen Organismus abgebaut werden (es gibt Pilze die aus der Strahlung Energie gewinnen, aber auch dadurch wird es nicht weniger). Da muss man schon ewig warten (Jahrtausende) bis das meiste von selbst zerfallen ist. Zudem sind die Vorkommen von Uran auch begrenzt, reichen vielleicht für 200 Jahre. Wenn man auf alternative Energiequellen und ihre Erforschung setzt wird man da später auch mit Gewinn exportieren können.
Ich bin ja auch für die genetische Erschaffung von Mikroorganismen, die dann
"Erd"öl und andere Energie produzieren sollen (anderes Thema).

LG PsiSnake
 
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