Atomstrom

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Nichts desto trotz war Atomkraft für die menschliche Entwicklung extrem wichtig.

Ja... es ist eben Teil der menschlichen Entwicklung. Ich bin da nicht dogmatisch. Und ich persönlich bin auch ziemlich angstfrei was mich selbst betrifft. Ich weiß aber noch, wie mich Tschernobyl als Kind geängstigt hat, und gerade wenn man das mal nüchtern durchdenkt, muss man doch eigentlich zu dem Schluss kommen, dass es Wahnsinn ist.

Selbst wenn kein einziges AKW in hunderten von Jahren hochgehen würde, wird immer noch eine unglaublich große Menge an Atom-Müll produziert. Das wird v e r m e i n t l i c h sicher gelagert und wir wissen ja sogar in Deutschland, dass etwa Asse keine 2 Jahrzehnte sicher war, sondern die Suppe das Grundwasser zu verseuchen droht. Und wie lange muss es sicher gelagert werden?

Dieser Vergleich macht es ganz gut klar:
Plutonium und der Pharao
Wenn der bekannte ägyptische Pharao Cheops vor 4550 Jahren nicht die berühmte Pyramide gebaut, sondern ein AKW 4 Jahre lang betrieben hätte, dann wären neben vielen anderen Abfällen ca. 1000kg Plutonium zusammengekommen. Bei einer Halbwertszeit von 24110 Jahren (Plutonium 239) wären heute noch 877kg vorhanden. Nach 10 Halbwertszeiten, also nach 241100 Jahren, müssten immer noch ca. 0,1% der Ausgangsmenge, also 1kg Plutonium dauerhaft sicher gelagert werden. Mit der schon im Normalbetrieb gefährlichen Nutzung der Atomenergie (Harrisburg, Tschernobyl) hat die Atomindustrie weltweit ein unglaubliches Gefahrenpotential für die nachfolgenden Generationen geschaffen.



Der giftigste Stoff der Welt
Plutonium - sinnigerweise benannt nach Pluto, dem griechischen Gott des Totenreiches - ist der giftigste Stoff, den es gibt. Seine kurzreichende Alpha-Strahlung reißt gewissermassen tiefe Schneisen in jedes lebende Gewebe und zerstört es. Dabei kann es nur schwer oder gar nicht ausgeschieden werden, es setzt sich fest, reichert sich sogar an, die Strahlung ist bei einer Halbwertszeit von 24000 Jahren faktisch dauerhaft vorhanden. Bereits wenige Millionstel Gramm (Mikrogramm) können sofort, sogar nur etliche Milliardstel Gramm (Nanogramm) langfristig tödlich wirken ... " Zitat Frankfurter Rundschau

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/atommuell-endlager-info.html
 
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Ja... es ist eben Teil der menschlichen Entwicklung. Ich bin da nicht dogmatisch. Und ich persönlich bin auch ziemlich angstfrei was mich selbst betrifft. Ich weiß aber noch, wie mich Tschernobyl als Kind geängstigt hat, und gerade wenn man das mal nüchtern durchdenkt, muss man doch eigentlich zu dem Schluss kommen, dass es Wahnsinn ist.

Selbst wenn kein einziges AKW in hunderten von Jahren hochgehen würde, wird immer noch eine unglaublich große Menge an Atom-Müll produziert. Das wird v e r m e i n t l i c h sicher gelagert und wir wissen ja sogar in Deutschland, dass etwa Asse keine 2 Jahrzehnte sicher war, sondern die Suppe das Grundwasser zu verseuchen droht. Und wie lange muss es sicher gelagert werden?

Dieser Vergleich macht es ganz gut klar:

Es gibt ja theoretisch Plätze, bei denen seit Millionen Jahren kein Stoffaustausch statfand und sogar Gebirgsbildung überstanden. Die Frage ist natürlich obs auch so bleibt, wenn man Löcher dort hineinbohrt...
Wegen dem Plutonium: Es ist ein sehr giftiges Schwermetall, das hat eigentlich nichts mit seiner Radioaktivität zu tun, alpha-Strahler gibts viele - harmlos solange sie nicht in den Körper gelangen, dann aber schlimmer als alle anderen Strahlungsarten.
 
Klar ist das ziemlich durcheinander, was die so verraten XD

Allerdings ist ein Anstieg der Beta-Strahlung und der Temperaturanstieg
so ziemlich auf jedem (Wetter)Satelliten an zumessen. Selbst wenn sie
wollten, da kann man nix mehr verheimlichen;)

Auf Dauer kann da natürlich wenig verheimlicht werden. Was ich damit sagen will: Momentan wird es durchaus kleingeredet, obwohl die Strahlung doch offensichtlich massiv erhöht ist. Man kann also schwer behaupten, dass die nur dann Infos rausgeben, wenn sie sicher sind dass diese wahr sind.

Die beste Version ist: Es gab durch eine Wasserdampfexplosion einen gewissen Strahlungsaustritt, während der Stahlkern nicht beschädigt wurde, so dass es dabei bleibt. Das wiederum kann so sein, wenn es keine Kernschmelze gibt, bzw. nur ansatzweise, so dass sie unter Kontrolle gebracht werden kann.

Ich persönlich glaube, dass erst nach und nach das Ausmaß bekannt werden wird und dass es schlimmer ist als bisher kommuniziert wird.
 
Die beste Version ist: Es gab durch eine Wasserdampfexplosion einen gewissen Strahlungsaustritt, während der Stahlkern nicht beschädigt wurde, so dass es dabei bleibt. Das wiederum kann so sein, wenn es keine Kernschmelze gibt, bzw. nur ansatzweise, so dass sie unter Kontrolle gebracht werden kann.

Da biste (unpersönlich) dann doch nicht so ganz richtig informiert.
 
Dann hätten sie anderen wieder angeschaltet ;)

Na und, Hauptsache der Unfall wäre nicht passiert, oder? Ist doch bezeichnend dass ausgerechnet der älteste Reaktor Probleme macht. Schliesslich entsteht Wasserstoff wenn Wasser mit dem veralteten Grafitreaktor in Kontakt kommt (wie Tschernobyl), neue hätten Sicherheitssysteme gegen Gefahren, die vor 40 (!) Jahren noch nicht bedacht worden sind.

Übrigens, der Zwillingsreaktor von Tschernobyl war erst letztes oder vorletztes Jahr abgestellt worden - das ist doch recht bedenklich!
 
Na und, Hauptsache der Unfall wäre nicht passiert, oder? Ist doch bezeichnend dass ausgerechnet der älteste Reaktor Probleme macht. Schliesslich entsteht Wasserstoff wenn Wasser mit dem veralteten Grafitreaktor in Kontakt kommt (wie Tschernobyl), neue hätten Sicherheitssysteme gegen Gefahren, die vor 40 (!) Jahren noch nicht bedacht worden sind.

Spannend! Welche?
 
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