+++ Strahlung um Fukushima 1 "nicht unmittelbar gesundheitsschädlich" +++
[10.10 Uhr] Die japanische Regierung übt sich in Deeskalation: Wie deren Sprecher Yukio Edano am Mittwoch mitteilte, stelle die rund um die schwer beschädigten und von Kernschmelze bedrohten Reaktoren in Fukushima I gemessene Strahlung "kein unmittelbares Gesundheitsrisiko dar".
Die Strahlung außerhalb der 20-Kilometer-Zone um das Kraftwerk habe vor zwei Stunden, um vier Uhr Ortstzeit, 1500 Mikrosievert betragen. Genaue Berichte über womöglich radioaktiv verseuchtes Trinkwasser lägen der Regierung bisher nicht vor, sagte Edano.
Mit Helikoptern sollte über dem Reaktor 3 Wasser ausgeschüttet werden, um die zum Teil freiliegenden Brennstäbe zu kühlen. Der Einsatz eines Militärhubschraubers wurde aber abgebrochen, wie Edano bestätigte. Der Grund sei eine zu hohe radioaktive Strahlung, berichtete die Agentur Kyodo. Rettungskräfte wollen den Reaktor 4 nun vom Boden aus kühlen, die Vorbereitungen dazu laufen.