Atomstrom

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ich interessiere mich eben mehr für Fakten und Hintergründe als für Meinungen von einem der ganz Japan 20 Meter verschiebt, tagelang von sauberer Atomenergie faselt, sich im Bereich, Psychologie, Analyse, Magie usw. usw. für ungemein versiert hält, nachdem er .........ne ich hör besser auf.....sonst müßt ich seitenweise schreiben.

:rolleyes:

Du kannst die beiden Fälle nicht vergleichen, in Tschernobyl haben sie eine Testreihe gefahren und Sicherheitssysteme ausgeschaltet und den Reaktor künstlich in einen kritischen Zustand gebracht, durch die Spaltnebenprodukte u.a. Xenon135 gab es Probleme beim wieder hochfahren und der ganze Reaktor kam in eine unkontrollierte Kettenreaktion und er überhitzte, die Brennelemente begannen zu schmelzen und die Seuerstäbe konnten nicht mehr Einfluss nehmen auf das ganze, so ging der ganze Reaktor hoch, weil dazumals auch keine Überdrückvorrichtung vorhanden war, die heute bei den Reaktoren vorhanden ist. Aus Teschernobyl wurde gelernt.
Aber war absolut menschliches Versagen bei Tschernobyl, eine Kette von unglücklichen Ereignissen und nicht einhaltung der Sicherheitsvorschriften.

Hier sind es Naturkatastrophen in einem Ausmass die es bei uns nicht geben kann, dh. bei uns kann es keinen Tsunami geben, das Wasser war schlussendlich das, was den ganzen Gau auslöste und nicht das Erdbeben.
Dh. die Japaner haben auf Erdbebensicherheit ausgelegt, trotz. den stärken Erdbeben, was den Faktor ehöht der Belastung, konnten die restlichen Standhalten. Hier muss man davon ausgehen, dass die Technik versagte aufgrund von Ereignissen die vieleicht alle zig Tausend Jahre eintreten.
Das worauf sie ausgelegt waren (Erdbeben) haben sie überstanden, das Wasser gab aber den Rest (Tsunami).
Da zumindest bei uns ein Tsunami als absolut unmöglich erscheint, ist es sichergestellt, wenn die Reaktoren Erdbebensicher sind, wo sie auch sind.
lg
Cyrill
 
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Also es wird ein erechntetes Risiko geben, aufgrund dem ein AKW konzipiert wird.

Es gibt eben kein errechnetes Risiko. Sonst gäbe es ja auch eine auszurechnende Haftpflichtprämie. Die gibt es für kein AKW. Der Schadensfall mag sehr unwahrscheinlich sein - aber komplett ausschließen kann ihn niemand. Und wenn dieser unwahrscheinliche Fall eintritt ist der Schaden nicht bezifferbar weil je nach Wetterlage und Fall-Out ein halber Kontinent auf tausende Jahre kontaminiert sein kann. Keiner Versicherung der Welt könnte das bezahlen (abgesehen davon dass Geld da auch nicht helfen würde).
 
Es gibt eben kein errechnetes Risiko. Sonst gäbe es ja auch eine auszurechnende Haftpflichtprämie. Die gibt es für kein AKW. Der Schadensfall mag sehr unwahrscheinlich sein - aber komplett ausschließen kann ihn niemand. Und wenn dieser unwahrscheinliche Fall eintritt ist der Schaden nicht bezifferbar weil je nach Wetterlage und Fall-Out ein halber Kontinent auf tausende Jahre kontaminiert sein kann. Keiner Versicherung der Welt könnte das bezahlen (abgesehen davon dass Geld da auch nicht helfen würde).

danke.
grade eben wollte ich sowas auch schreiben!
was für eine augenauswischerei und blödsinnige argumentation von versicherungen, etc. zu reden....

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Du kannst die beiden Fälle nicht vergleichen, in Tschernobyl haben sie eine Testreihe gefahren und Sicherheitssysteme ausgeschaltet und den Reaktor künstlich in einen kritischen Zustand gebracht, durch die Spaltnebenprodukte u.a. Xenon135 gab es Probleme beim wieder hochfahren und der ganze Reaktor kam in eine unkontrollierte Kettenreaktion und er überhixte, die Brennelemente begannen zu schmelzen und die Seuerstäbe konnten nicht mehr Einfluss nehmen auf das ganze, so ging der ganze Reaktor hoch, weil dazumals auch keine Überdrückvorrichtung vorhanden war, die heute bei den Reaktoren vorhanden ist. Aus Teschernobyl wurde gelernt.
Aber war absolut menschliches Versagen bei Tschernobyl.


Hier sind es Naturkatastrophen in einem Ausmass die es bei uns nicht geben kann, dh. bei uns kann es keinen Tsunami geben, das Wasser war schlussendlich das, was den ganzen Gau auslöste und nicht das Erdbeben.
lg
Cyrill
Und WER hat es dort, wo es Tsunamis gibt hingebaut?

Ganz genau, der Mensch.

Also WER hat hier absolut versagt? ;)
 
Du kannst die beiden Fälle nicht vergleichen, in Tschernobyl haben sie eine Testreihe gefahren und Sicherheitssysteme ausgeschaltet und den Reaktor künstlich in einen kritischen Zustand gebracht, durch die Spaltnebenprodukte u.a. Xenon135 gab es Probleme beim wieder hochfahren und der ganze Reaktor kam in eine unkontrollierte Kettenreaktion und er überhixte, die Brennelemente begannen zu schmelzen und die Seuerstäbe konnten nicht mehr Einfluss nehmen auf das ganze, so ging der ganze Reaktor hoch, weil dazumals auch keine Überdrückvorrichtung vorhanden war, die heute bei den Reaktoren vorhanden ist. Aus Teschernobyl wurde gelernt.
Aber war absolut menschliches Versagen bei Tschernobyl.

könntest du bei dir auch mal ne Testreihe fahren, sieht ebenfalls sehr nach Überhixung, Überdrück und unkontrollierten Seuerstäben aus....aber bitte unter fachmännischer Kontrolle.

Hier sind es Naturkatastrophen in einem Ausmass die es bei uns nicht geben kann, dh. bei uns kann es keinen Tsunami geben, das Wasser war schlussendlich das, was den ganzen Gau auslöste und nicht das Erdbeben.
lg
Cyrill

bei uns gibt es Flugzeuge (USW...), was schon reichen würde...aber das haben dir ja schon einige umsonst erklärt.......
 
Hier sind es Naturkatastrophen in einem Ausmass die es bei uns nicht geben kann, dh. bei uns kann es keinen Tsunami geben, das Wasser war schlussendlich das, was den ganzen Gau auslöste und nicht das Erdbeben.
Dh. die Japaner haben auf Erdbebensicherheit ausgelegt, trotz. den stärken Erdbeben, was den Faktor ehöht der Belastung, konnten die restlichen Standhalten. Hier muss man davon ausgehen, dass die Technik versagte aufgrund von Ereignissen die vieleicht alle zig Tausend Jahre eintreten.
Das worauf sie ausgelegt waren (Erdbeben) haben sie überstanden, das Wasser gab aber den Rest (Tsunami).
Da zumindest bei uns ein Tsunami als absolut unmöglich erscheint, ist es sichergestellt, wenn die Reaktoren Erdbebensicher sind, wo sie auch sind.
lg
Cyrill

Wann gibst du endlich auf und befasst dich mit Fakten und Tatsachen? Du bist fur: Fakten vor Meinungen und tust doch selbst das Gegenteil.

Tsunamis in der Schweiz. Wenn meterhohe Wellen auf dem Vierwaldstättersee entstehen
Würsten, Felix;

Tsunamis - hohe Wellen von grosser Zerstörungskraft - sind ein bekanntes Phänomen auf den Weltmeeren. Dass Tsunamis auch auf Binnengewässern entstehen können, ist indes kaum bekannt. 1601 hat ein Erdbeben Rutschungen im Vierwaldstättersee ausgelöst. Der dabei entstandene Tsunami hat ganze Uferpartien verwüstet. Die Wellen, die diese Verwüstungen ausrichteten, wurden nun am Rechner simuliert.

http://www.baufachinformation.de/zeitschriftenartikel.jsp?z=2003089013339
 
dein großonkel ist in psychologischer und neurologischer behandlung?

...
Ne, denn sonst hätte ich ihn nie erwähnt ;)

Menschliches Versagen, Baumängel, Erdbeben usw. usw. interessieren sich blöderweise nicht die Bohne für Statistiken.

Und ich finde deine Beiträge zunehmend wirr, aber vielleicht bin ich auch nur doof.

Doof würde ich dich nicht bezeichnen, schlimmstenfals gibst du dir einfach zu wenig Mühe ;) Naja, da ich von Fehlern sprach, dachte ich, es wäre klar dass ich nicht die genau gleichen begehe, wie du mir unterstellst.
Aber die Statistik interessiert sich für Erdbeben etc ;) Und die Wahrscheinlichkeitsrechnung auf die Statistik, aber das war gar nicht der Punkt. Es geht um falsche Interpretationen, Aussagen etc die aus der erwähnten Unkenntnis entsehen. Das gillt nicht nur hier und für alle Parteien!
Das Misstrauen in Statistiken liegt zum grössten Teil daran, das unzulässige, falsche Aussagen als solche erkannt werden, aber nicht den Interpretationsfehler dahinter erkennen.
 
ich hatte es schon mal verlinkt - auch wenns keine sau von den befürwortern interessiert, die die ganze zeit davon reden, dass akw-unfälle wohl nur passieren, wenn naturkatastrophen eintreten .. aber es reicht ein mensch!

und da ist noch gar keiner eingerechnet, der das vll. mit absicht macht.

:rolleyes:
 
Das worauf sie ausgelegt waren (Erdbeben) haben sie überstanden, das Wasser gab aber den Rest (Tsunami).

Auch in Japan war menschliches Versagen im Spiel.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/die-beruehmteste-pannenfirma-der-welt/3952432.html

Und der Faktor Mensch ist immer dabei. Auch bei uns. Ich würde den deutschen Betreibern ohne weiteres unterstellen, dass sie einen tadellosen Job machen und hervorragende Ingenieure sind. Aber der Müll lässt sich nicht entsorgen und eine Verkettung von unglücklichen Umständen (Materialermüdung, Bedienfehler, Flugzeugabsturz, leichtes Erdbeben, Terroranschlag, Stromausfall) lässt sich nie völlig ausschließen. Die Kernkraft wird in einigen Jahrzehnten keine Rolle mehr spielen und Deutschland kann einer der Vorreiter sein wenn es um die Entwicklung der Alternativen geht.
 
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