Astrologie kritisch

Nein. Egal welches Datum stimmt. Wer zweimal richtig geraten hat beweist gar nichts.



Lies doch selber nach. Die genauen Uhrzeiten der häufigsten Geburten kenne ich nicht. Ich weiß nur, dass statistisch betrachtet die Wahrscheinlichkeit einer Geburt in den Morgenstunden am höchsten ist.



Weil ich es nicht wissen kann. Woher auch?
Mit astrologischen Methoden lässt sich herausfinden, was die richtige Geburtszeit ist.
 
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Ich warte noch ab bis ich es auflöse. Und dann siehst du, dass es um mehr geht, als nur um 50:50 Wahrscheinlichkeiten.

Ich könnte dir ein paar Geburtszeiten nennen, von einer Familie die ausgewandert ist. Sechs falsche Daten und sechs richtige. Bist du dann etwa in der Lage zu erkennen, welches die richtigen sind?
 
Bei meiner Geburt zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort ist eine Perspektive zu bestimmter Sternenkonstellation festgelegt.

Im Grunde entstehen mit der vergehenden Zeit und meiner Ortswechsel immer wieder neue Perspektiven.

So können die verschiedenen Konstellationen in Verhältnisse gesetzt werden.

Das kann rein mathematisch geschehen.

In der Astrologie nun werden den Konstellationen Bedeutungen zu geordnet.
Diese Bedeutungen einzelner Konstellationen werden dann in Verhältnis zu den dynamischen Veränderungen der Konstellationen in Beziehung gesetzt. Immer aber doch in Perspektive zu meinem jetzigen Ort zu dieser Zeit.

In Frage gestellt sein kann ja im Grunde nur die Bedeutung von Sternbildern und ihren Dynamiken.

Also ich glaube daran, dass der Weltraum und seine Zustände energetisch auf mich wirken.
Deutungen dessen sehe ich als Deutungen dessen.
 
Man könnte sagen:

Die Perspektiven, Konstellationen und ihre Dynamiken sind berechenbar.
Die Bedeutungen und Deutungen sind mehr oder weniger sinnvoll verwendbar.
 
Also ich glaube daran, dass der Weltraum und seine Zustände energetisch auf mich wirken.
Deutungen dessen sehe ich als Deutungen dessen.

Und der Deuter befindet sich ja nun auch perspektivisch unter dynamischen Konstellationen sich wieder.
Letztlich ist die Deutung auch davon abhängig und auch davon , wo zu welcher Zeit sie stattfindet.
Wenn nun auch die Wirkungen von Galaxien und Krümmungen des Kosmos mit einbezogen werden als Faktoren und darüber hinaus angenommen wird , dass ein Kosmos unendlich sei oder nie gänzlich überschaubar und durchschaubar (also eine nicht physikalistische Weltanschauung), ist der Sinn einer Deutung , diese Deutung , die gerade geschieht. M.E. bedarf es da einer intuitiven Sensibilität zur Deutung (und einer intuitiven Sensibilität zur Wahrnehmung der Deutung. ), da faktoriell( rechnerisch) nicht alles zur Verfügung steht.
Nun ist Beratung dann Beziehungsarbeit, wenn solche vorgestellte Deutung und ihre Wahrnehmung kommunikativ harmonisiert.
 
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Ich könnte dir ein paar Geburtszeiten nennen, von einer Familie die ausgewandert ist. Sechs falsche Daten und sechs richtige. Bist du dann etwa in der Lage zu erkennen, welches die richtigen sind?
Als Experiment schlage ich folgendes vor:


Testpersonen:



Beschaffen ein standesamtliches Dokument bezüglich der eigenen Geburtsdaten.


Haben keine astrologischen Kenntnisse.


Kennen vom eigenen Horoskop ausschließlich das „Sternzeichen“ und sind bereit sich vom Astrologen hinsichtlich charakterlicher Wesenszüge und biographischer Begebenheiten befragenzu lassen.


Versuchsaufbau:


Dem Astrologen wird Datum und Ort der Geburt mitgeteilt, die Geburtszeit im 12 Stundenformat, jedoch o h n e Angabe, ob es sich um die erste oder die zweite Tageshälfte handelt. Das standesamtliche Dokument mit den vollständigen Daten wird dem Versuchsleiter in einem geschlossenen Umschlag ausgehändigt. Dierichtige Tageshälfte soll der Astrologe herausfinden und er darfhierzu die Testperson alles fragen, was ihm in diesem Zusammenhang hilfreich erscheint – ausgenommen Fragen, deren Beantwortung Hinweise auf die ihm unbekannte Tageshälfte beinhalten.


Durchführung des Versuchs:


Die Testpersonen werden vom Astrologen sowohl per E-Mail (Kopien der Emails gehen jeweils auch an den Versuchsleiter), als auch persönlich (der Versuchsleiter hier mit anwesend) hinsichtlich charakterlicher Wesenszüge und biographischer Begebenheiten befragt. Nach dieser Befragung entscheidet der Astrologe sich bezüglich der Geburtszeit für die ihm richtig erscheinende Tageshälfte, der Versuchsleiter ebenso und beide Entscheidungen werden vom Versuchsleiter protokolliert.


Nach wissenschaftlicher Anschauung hat ein solcher Zuordnungstest dann ein signifikantes Ergebnis, wenn fünf von fünf Horoskopen hinsichtlich der Tageshälfte richtig zugeordnet werden (statistische Wahrscheinlichkeit ist hier 1 : 32).


Das Ganze wird umso aussagekräftiger, je mehr Astrologen sich daran beteiligen. Für Rückfragen stehe ich zur Verfügung und selbstverständlich würde ich als Astrologe gerne auch selbst teilnehmen.​
 
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