Was findest du an dem Artikel denn so gut? Ich finde ihn ziemlich flach und knapp - hätte aber gern von der Studie gelesen, die zugunsten der Astrologie ausging.
Er zeigt auf, auf welche Weise seriöse wissenschaftliche Studien aufgebaut werden
können, indem er verschiedene Settings miteinander vergleicht. Damit schafft er erstmal eine Basis dafür, wie man überhaupt mit empirischer Wissenschaft vorgehen kann bzw. sollte, um die Resultate der Astrologie zu überprüfen.
Das finde ich durchaus spannend.
Abgesehen davon verweist die Studie auf diverse andere Studien, die eben die Verlässlichkeit von astrologischen Zusammenhängen auf realweltliche Ereignisse nachweisen - oder es zumindest versuchen. Wir können also hingehen, und uns diese Studien näher anschauen um zu sehen, ob wir sie verlässlich halten oder nicht. Und, nur mal angenommen, diese Studien sind tatsächlich seriös gemacht - was noch zu überprüfen wäre - dann wäre das ein Beweis, dass selbst unter einem recht reduktionistisch-szientistischen Vorgehen Astrologie tatsächlich funktioniert. Und das wäre dann eine echte Sensation, weil wir noch immer keine Ahnung hätten, wie sie eigentlich funktioniert.
Das Ding ist bloss: Allgemeine Paradigmen werden nicht umgestossen durch Evidenz, sondern dadurch, dass jene wegsterben, die am Paradigma festhalten.