Astrologie als Thema beim ZDF Magazin Royale

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Mir geht's echt nicht so sehr um die Frage, ob ich von Nicht-Astrologen Anerkennung kriege. Sondern mich interessiert letztlich hauptsächlich die Frage: Wie funktioniert Astrologie eigentlich? Ich bin gerne dabei, das Wissenschaftsparadigma zu erweitern, wenn es gute Gründe dafür gibt. Aber da müssen wir Astrologen uns eben ein wenig anstrengen für.
Nö, nicht "wir". Wenn dir das wichtig ist, musst du dich halt anstrengen.
Außerdem hast du natürlich so angefangen, dass man immer in der Gesellschaft blöd dasteht (es ging ja um die Böhmermann-Sendung) und dass man sich als Astrologen dann eben mal anders postionieren sollte, damit das aufhört.
Natürlich ging es dir darum.


Ich sehe, dass sie funktioniert, das reicht mir an sich.
Von wissenschaftlicher Seite tippe ich, wie vor etlichen Posts dargelegt, auf Neutrinos.
Das hat mir nochmal irgendwann einen Schub gegeben, dieses Thema Neutrinos, weil ich es gut finde, wenn sich Zeichen zeigen, die so langsam in Richtung einer zumindest gewissen Beweisbarkeit weisen, aber ich kann
das so stehenlassen, ohne mich nun in ein Astrophysik-Studium zu stürzen. Was by the way auch keine Antworten liefern wird.
 
ist eben auch nicht gerade hilfreich, wenn man dann die Böhmermanns dieser Welt vor sich hat, die mit den ewig gleichen Totschlagargumenten die ewig gleichen Argumente schwingen.
Siehe hier. Das impliziert, wenn man denn endlich genügend nachgedacht hätte wie und warum sie funktioniert, dann könne man den Totschlagargumenten der Böhmermanns dieser Welt endlich was entgegen setzen.
Kann man nicht, aber daran redest du ständig erstens vorbei und zweitens weiter.
 
Ich habe ein Angebot erbracht, einen - wie ich finde guten - Artikel zu diskutieren. Dazu hast du nichts gesagt, weder ja noch nein. Auch kein Gegenvorschlag kam.
Was findest du an dem Artikel denn so gut? Ich finde ihn ziemlich flach und knapp - hätte aber gern von der Studie gelesen, die zugunsten der Astrologie ausging.
 
Was findest du an dem Artikel denn so gut? Ich finde ihn ziemlich flach und knapp - hätte aber gern von der Studie gelesen, die zugunsten der Astrologie ausging.
Er zeigt auf, auf welche Weise seriöse wissenschaftliche Studien aufgebaut werden können, indem er verschiedene Settings miteinander vergleicht. Damit schafft er erstmal eine Basis dafür, wie man überhaupt mit empirischer Wissenschaft vorgehen kann bzw. sollte, um die Resultate der Astrologie zu überprüfen.

Das finde ich durchaus spannend.

Abgesehen davon verweist die Studie auf diverse andere Studien, die eben die Verlässlichkeit von astrologischen Zusammenhängen auf realweltliche Ereignisse nachweisen - oder es zumindest versuchen. Wir können also hingehen, und uns diese Studien näher anschauen um zu sehen, ob wir sie verlässlich halten oder nicht. Und, nur mal angenommen, diese Studien sind tatsächlich seriös gemacht - was noch zu überprüfen wäre - dann wäre das ein Beweis, dass selbst unter einem recht reduktionistisch-szientistischen Vorgehen Astrologie tatsächlich funktioniert. Und das wäre dann eine echte Sensation, weil wir noch immer keine Ahnung hätten, wie sie eigentlich funktioniert.

Das Ding ist bloss: Allgemeine Paradigmen werden nicht umgestossen durch Evidenz, sondern dadurch, dass jene wegsterben, die am Paradigma festhalten.
 
Abgesehen davon verweist die Studie auf diverse andere Studien, die eben die Verlässlichkeit von astrologischen Zusammenhängen auf realweltliche Ereignisse nachweisen - oder es zumindest versuchen.
Eben. Sie versuchen es. Und unterliegen bezüglich der realweltlichen Ereignisse Bestätigungsfehlern. Oder wie sollten realweltliche Ereignisse nachgewiesen werden?

Darin haben sich viele Astrologen versucht - aber nicht überzeugend. Die Aussagen waren immer so vage, dass man stets etwas hineininterpretieren konnte.
 
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Eben. Sie versuchen es. Und unterliegen bezüglich der realweltlichen Ereignisse Bestätigungsfehlern. Oder wie sollten realweltliche Ereignisse nachgewiesen werden?
Na, das ist ja genau in der Studie erklärt, die ich verlinkt habe. Du musst sie halt eben erstmal lesen und auch verstehen. Und wenn du behauptest, da seien Bestätigungsfehler, dann musst du uns erklären, wo sie sind. So funktioniert Wissenschaft nun mal. Einfach was behaupten, das können alle. Aber fundiert kritisieren, das muss man erstmal können. Und ja, um jene Studie wirklich zu verstehen, dafür sind unter anderem fundamentale Statistikkenntnisse nötig. Ich hoffe mal, du hast die, denn ohne ist kaum zu verstehen, was dort steht.
 
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