An Gott glauben oder Gott lieben?

Gnade, die man Gott entgegen bringt?
Ananda Mayi Ma sagte einmal, dass schon die Sehnsucht nach Gott Gott selber sei.
Was sich in mir nach Gott strebend regt ist Gott selber.
Das ist Mystik, denke ich....
In der Sehnsucht und Liebe, die ich empfinde, zeigt sich schon Gott selber
 
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Ich find 's besser, die Ursache aufzuspüren, denn nur dann kann man 's endgültig gehen lassen.
Nun, es gibt diverse gute Möglichkeiten.
Etwas zu verwandeln funktioniert eenso, dann muss ich nichts gehen lassen, weil meine Aufmerksamkeit auf dem Endergebnis liegt.
Funktioniert bei Verdrängtem schlechter, das ist auch richtig so.
Ural Verdrängtes, das muss angeguckt werden.
Hass (oder anderes) im Hier und Jetzt, das kann ich wandeln.
 
Nun, es gibt diverse gute Möglichkeiten.
Etwas zu verwandeln funktioniert eenso, dann muss ich nichts gehen lassen, weil meine Aufmerksamkeit auf dem Endergebnis liegt.
Funktioniert bei Verdrängtem schlechter, das ist auch richtig so.
Ural Verdrängtes, das muss angeguckt werden.
Hass (oder anderes) im Hier und Jetzt, das kann ich wandeln.

Die Verwandlung geschieht doch ganz von selbst, wenn man die Ursache findet. :)
 
Die Verwandlung geschieht doch ganz von selbst, wenn man die Ursache findet. :)
Ja. Nur auf meine Weise bestimme ich, wohin die Verwandlung geht. Ich hab ja ein Ziel, ein konkretes ("Gott"). Ich will nicht nur, dass alles "irgendwie gut" wird - ich folge einem ganz bestimmten Pfad.
Ist halt meine Weise. Jede Art und Weise ist perfekt.....man kann nichts und niemanden mit sich oder Anderen vergleichen.
 
Ja. Nur auf meine Weise bestimme ich, wohin die Verwandlung geht. Ich hab ja ein Ziel, ein konkretes ("Gott"). Ich will nicht nur, dass alles "irgendwie gut" wird - ich folge einem ganz bestimmten Pfad.
Ist halt meine Weise. Jede Art und Weise ist perfekt.....man kann nichts und niemanden mit sich oder Anderen vergleichen.

Ok, ich verstehe. :)

Da unterscheiden wir uns, mein Ziel ist es lediglich, möglichst authentisch zu sein, egal, wie das nun gerade aussieht.
 
Ich glaube wir sind zu nichts fähig und wenn wir suchen und suchen und wirklich finden wollen
Dieses Wort „wirklich“ möchte ich herausgreifen. Wir drohen, uns selbst etwas vorzumachen, was bei näherer Betrachtung sich als Trug herausstellen mag. Was wollen wir wirklich, ist es denn nicht Wahrheit und Wahrhaftigkeit? Wie kommen wir dahin? Wer meint, es bereits gefunden zu haben, ist er denn dann nicht erstarrt und ertötet sich selbst?

Wir sind fähig, uns selbst immer wieder auf den Prüfstand zu bringen, sonst macht’s unser Schicksal für uns zu gegebener Zeit.

Wie ist das mit der Diskussion hier, die durch meine hartnäckigen Provokationen entstanden ist über die Frage des Gebots, nicht Töten zu sollen? Wer ehrlich ist, erkennt, dass dies von der Gottheit Kommende erstarrt, wenn es so genommen wird, als ob man sich daran artig wie ein Kleinkind halten solle, als ob es ein weltliches Gesetz wäre und man so nicht Strafe bekommt. Wer es so nimmt, erstarrt selber an seiner eigenen Auffassung.


dann wird uns etwas eröffnet was uns weiter hilft.
Ja, das alles zur gegebener Zeit, die zuvor ihrer Reifungszeit bedurft hat.

Das empfinde ich als Gnade.
Dann müsste „Gnade“ von einem gewöhnlich infantil verwendeten Wort zu einem spirituellen Fachbegriff erhoben werden.
 
Nichts bleibt, wie es ist, und das ist richtig so! Bliebe etwas für immer gleich, wäre das Stillstand, das wäre richtiger Tod (den es aber m. E. gar nicht gibt - weil, wie gesagt, es nur Wandlungen gibt, die aber ständig)
Eine Kraft ist nie allein, zu ihr gibt’s irgendwo und irgendwie ihre Gegenkraft und beide brauchen zueinander ein Verhältnis, sodass sie sich gegenseitig befruchten können. Alles kann über- und untertrieben werden. Im menschlichen Leben brauchen wir einerseits eine Ruhe, was aber übertrieben werden kann und in Richtung eines totalen Stillstands und Erstarrung reichen kann, wobei alles Lebendige erstickt. Auf der anderen Seite braucht das Leben Wandlung und Veränderung. – Ich komme im nächsten Beitrag noch einmal darauf zu sprechen und führe das fort.
 
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Für mich ist es eher Gnade, wenn ich spüre, dass Gott MICH liebt, ganz ohne von mir eine Gegenleistung zu verlangen.
Es gibt heute so viele Menschen, die nicht an etwas glauben oder lieben wollen, was manche "Gott" nennen. Was hat es aus göttlicher Sicht bzw. aus höherer Warte gesehen nur für einen Sinn, dass der (heutige Mensch jedenfalls) so denken und entscheiden kann?

@LalDed hat einen Vortrag über Verwandlung gehalten, kann es da denn nicht auch bei der Menschheit sein, dass sie über die Zeiten hinweg aus höherer Warte gesehen notwendig Perioden durchmacht, wo es sich einmal so entwickelt und dann andersrum, um zu einer weiteren, ganz anders gearteten kommt?
 
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