An Gott glauben oder Gott lieben?

@Gida
Aha,und schon fehlt das obligate "In Liebe, Gida"! als Zeichen deiner Verachtung!
Und es zeigt sich mehr und mehr die Verlogenheit, hinter der du dich zeit deines Lebens versteckst.
Statt respektvoll mir offen zu antworten, zu erklären und sich dabei zu entschuldigen, zeigst du mich durch die für alle sichtbare Methode der Nichtantwortung öffentlich an und demonstrierst auch damit weiterhin deine Verachtung.

Lieber Desperado
Warum sofort so feindlich mir gegenüber. Das ich mich vertan habe , dafür hab ich mich entschuldigt. Und woher nimmst du an, dass ich verlogen bin und dir mit Verachtung entgegentrete. In meinem ganzen Leben ist mir noch nie jemand so boshaft entgegen getreten. Und das wegen eines kleinen Fehlers.
In Liebe Gida
 
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doch man kann leben ohne Tiere und Pflanzen zu schaden indem man sich einweisen lässt.

B12 ist außerdem zu genüge in den Pflanzen vorhanden aber durch den modernen Menschen wird es zestört, deshalb ist der Veganer auf Tabletten angewiesen und so viele Insekten gibt es jetzt auch nicht.
 
Eben, und deshalb stimmt da irgendetwas nicht. Wer das zugeben kann, ist zwar damit zunächst ehrlich, aber was wird er dann tun, etwa an den verwendeten Worten des Gebots Veränderungen vornehmen, damit's dann eeendlich passt?

Es ist eine Frage der "Fehler".
Akzeptiert man das Unausweichliche?
Oder bezeichnet es als eigenen "Fehler" - und versucht man es wieder "gut zu machen".
Vielleicht schafft man es dann irgendwann, diesen "Fehler" nicht mehr zu begehen.
Vielleicht auch nicht - und man wird ewig darunter leiden und darunter es wieder "gut machen zu müssen".
 
Wenn man versucht nicht zu hassen, ist man der Liebe schon ein ganzes Stück näher,
in Liebe Gida

Hass ist auch Liebe. Im Übrigen ist der Versuch nicht zu hassen möglicherweise schon im Akt erstickt, da Hass hassen auch Hass ist. Da Hass aber ja auch Liebe ist, macht das nix. Ausser, dass der Versuch nicht zu hassen folglich dem Versuch entspräche, nicht zu lieben. Der Versuch nicht zu lieben entspräche wiederum die Liebe zu hassen. Die Liebe zu hassen allerdings entspräche nun die Liebe zu lieben. Gut, der Versuch nicht zu hassen heisst also die Liebe lieben, weil Hass auch Liebe ist. WOW!
 
Irgendein amerikanischer Präsident sagte mal: Alle Guten Dinge sind einfach und einfach zu beschreiben: Ehre, Moral,......
Die Finsternis ist da viel komplizierter und komplexer.
Intelligente suchen ja geradezu nach noch intelligenteren Weisheiten. Nicht nach billigen Schablonen.

als Teenie hab ich an nem Postkartenstand ne Karte gekauft auf der stand
"alle genialen Ideen haben etwas gemeinsam: sie sind einfach." ja, hat was.
wenn einem das Einfache nicht ausreicht, steckt man schon in der Falle.
 
als Teenie hab ich an nem Postkartenstand ne Karte gekauft auf der stand
"alle genialen Ideen haben etwas gemeinsam: sie sind einfach." ja, hat was.
wenn einem das Einfache nicht ausreicht, steckt man schon in der Falle.

Dann bin ich in der Falle. Und ich weiß auch wieso.

Muss nicht heißen: "in diesem Leben".
Hier sollte ich mich anpassen können.
Weil es keine Alternativen gibt, für mich.

Ich nehme mich zurück, bin ja auch noch jung...
 
Was klagst du die Verwendung des Wissens an? Zudem bitte richtig lesen. Ich habe bewusst zum Wissen andere Begriffe verwendet, weil hier schnell Vorurteile entstehen. Warum sprichst du diese anderen denn überhaupt nicht an und siehst alle Begriffe miteinander im Verbund, wie sie geschrieben worden sind?
Aber wenn du kein Wissen über eine Blume oder über deinen "Mann" hast, kannst du dich weder von einer Blume ergreifen lassen und dich auch nicht in ihn unversehens verlieben - oder etwa doch in ein völlig Unbekanntes, weil nichts darüber gewusst wird?
Max Frisch: Du sollst dir kein Bildnis machen
Es ist bemerkenswert, dass wir gerade von dem Menschen, den wir lieben, am mindesten aussagen können, wie er sei. Wir lieben ihn einfach. Eben darin besteht ja die Liebe, das Wunderbare an der Liebe, dass sie uns in der Schwebe des Lebendigen hält, in der Bereitschaft, einem Menschen zu folgen in allen seinen möglichen Entfaltungen. Wir wissen, dass jeder Mensch, wenn man ihn liebt, sich wie verwandelt fühlt, wie entfaltet, und dass auch dem Liebenden sich alles entfaltet, das Nächste, das lange Bekannte. Vieles sieht er wie zum ersten Male. Die Liebe befreit es aus jeglichem Bildnis. Das ist das Erregende, das Abenteuerliche, das eigentlich Spannende, dass wir mit den Menschen, die wir lieben, nicht fertigwerden; weil wir sie lieben, solange wir sie lieben.

Man höre bloß die Dichter, wenn sie lieben; sie tappen nach Vergleichen, als wären sie betrunken, sie greifen nach allen Dingen im All, nach Blumen und Tieren, nach Wolken, nach Sternen und Meeren. Warum? So wie das All, wie Gottes unerschöpfliche Geräumigkeit, schrankenlos, alles Möglichen voll, aller Geheimnisse voll, unfassbar ist der Mensch, den man liebt - Nur die Liebe erträgt ihn so.

Unsere Meinung, dass wir das andere kennen, ist das Ende der Liebe, jedes mal, aber Ursache und Wirkung liegen vielleicht anders, als wir anzunehmen versucht sind - nicht weil wir das andere kennen, geht unsere Liebe zu Ende, sondern umgekehrt: weil unsere Liebe zu Ende geht, weil ihre Kraft sich erschöpft hat, darum ist der Mensch fertig für uns. Er muss es sein. Wir können nicht mehr! Wir künden ihm die Bereitschaft auf, weitere Verwandlungen einzugehen. Wir verweigern ihm den Anspruch alles Lebendigen, das unfassbar bleibt, und zugleich sind wir verwundert und enttäuscht, dass unser Verhältnis nicht mehr lebendig sei.

"Du bist nicht", sagt der Enttäuschte oder die Enttäuschte: "wofür ich Dich gehalten habe." Und wofür hat man sich denn gehalten? Für ein Geheimnis, das der Mensch ja immerhin ist, ein erregendes Rätsel, das auszuhalten wir müde geworden sind. Man macht sich ein Bildnis. Das ist das Lieblose, der Verrat.

Du sollst dir kein Bildnis machen, heißt es von Gott. Es dürfte auch in diesem Sinne gelten: Gott als das Lebendige in jedem Menschen, das, was nicht erfassbar ist. Es ist eine Versündigung, die wir, so wie sie an uns begangen wird, fast ohne Unterlass wieder begehen - Ausgenommen, wenn wir lieben.
 
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