An Gott glauben oder Gott lieben?

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Was sagt dir das Foto ?

Ich weiß ja wer es ist von daher ...
 
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Er hat uns, wie eine Mutter ihren Kindern, alles zur Verfügung gestellt, damit wir in sciherheit aufwachsen, genügend Nahrung haben, jederzeit. Wir streiten und hauen uns, nehmen uns gegenseitig was weg - wie Kinder das nun mal tun. Auch das hat "Raum". Verdient "Gott" nicht dafür geliebt zu werden?
Sollen wir dankbar aufblicken da wir das Geschenk bekommen haben der Liebe oder ist es kein Geschenk, sondern eine Laune der Natur , wie der Mensch selbst ?
 
Wer liebt egobefreit ?
Das Ego wird ihnen erst anerzogen
ich weiß nicht ob das so stimmt, weil gerade Kinder sind sehr egoistisch und wollen viele Süßigkeiten, Spielzeug etc. und wenn es was nicht gibt dann wird geweint als Taktik.

Dieser Egoismus entspringt dem Materialismus, u. der ist tatsächlich anerzogen.

Egobefreite (Kinder)Liebe zeigt sich in Offenheit u. Vertrauensvorschuss ihrerseits.

Wem schon mal ein Kind mit offenen Armen entgegengelaufen kam, obwohl vorher erst 1 od. 2 x gesehen, weiss was ich meine.

Ich denke so ähnlich definiert sich auch der Glauben an Gott u. die (idealerweise) daraus resultierende Liebe zu ihm (od. ihr :D )

Glauben ist das feste Vertrauen, dass alles wahr ist, was man über Gott gelesen u. gehört hat.
Gott lieben heisst damit konform gehen dass er es gut mit seiner Schöpfung meint. Wer kann da nicht dankbar sein?
 
Wer Moralpredigten hält, tötet seelische Lebendigkeit. Wer Moralprediger beschützt, mordet Seelisches!

Jetzt übertreib mal nicht.
Klar gehen einem Moralpredigten auf den Senkel, aber töten tun sie nicht, sofern Mensch sich nicht entscheidet, den Inhalt der Moralpredigt als eigene Handlungsmaxime zu übernehmen.
 
"Wir müssen hier eine klare Unterscheidung zwischen Glaube und Glauben treffen, denn in der allgemeinen Praxis ist der Glaube zu einem Geisteszustand geworden, der fast das Gegenteil des Glaubens ist. Der Glaube, wie ich das Wort hier verwende, ist das Beharren darauf, dass die Wahrheit das ist, was man "lügen" würde oder sich wünscht. Der Gläubige wird seinen Geist für die Wahrheit öffnen, unter der Bedingung, dass sie zu seinen vorgefassten Vorstellungen und Wünschen passt. Der Glaube hingegen ist eine vorbehaltlose Öffnung des Geistes für die Wahrheit, was auch immer es sein mag. Der Glaube hat keine Vorurteile; er ist ein Eintauchen ins Unbekannte. Der Glaube haftet, aber der Glaube lässt los. In diesem Sinne des Wortes ist der Glaube die wesentliche Tugend der Wissenschaft, und ebenso jede Religion, die keine Selbsttäuschung ist."

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Hm, ich dachte immer, wenn man das Unbekannte erforschen will, braucht es Mut und Wißbegierde.
Mit Glaube(n) hat das mMn nichts zu tun.
Evtl noch Vertrauen darauf, dass einem nichts Schlimmes dabei passiert, bzw, dass man schon klarkommt.
 
Kein Erleuchteter sagt, er sei erleuchtet. Nie. Das sagen immer nur andere von ihm. Der Erleuchtete (wie andere ihn nennen) hat oft nicht einmal mehr ein Wort füt "ich". Dann wird "dieser Körper" gesagt oder andere Begriffe verwendet.
Ich wende mich dem Göttlichen zu, weil es selber in mir sich dem zuwendet.
Ich werde ihm zugewendet.....Es passiert mir, ich tue es nicht. Ist wie atmen. Ich atme ja auch nicht. Der Atem vollzieht sich in mir ohne mein Zutun.

Und wer nimmt das Atmen wahr?
Also, das halte ich für eine Masche, nicht mehr "ich" zu sagen.
 
Er kann nicht mehr sagen "ich" bin dies oder das.
Es gibt kein Ich mehr, dass das sagen kann.
Er wird über sich nicht mehr nachdenken.
Er ist nicht wichtig - wieso sollte er über sich etwas sagen oder denken?
Wer Erleuchtug erfahren hat, erkennt, glaube ich, gar nichts mehr.
Er ist.
Aber ich bin nicht erleuchtet und kann da aus eigener Erfahrung nichts sagen :)
Nur wie Erleuchtete früherer Zeiten redeten, gibt mir einen kleinen Einblick....

Muss man erleuchtet sein, um nicht über sich nachzudenken. :dontknow:
Dann kenne ich etliche Erleuchtete. :D
 
Liebe freut sich, wenn sie den Anderen bei sich hat. Sie fühlt sich ohne den Anderen nicht vollständig.
Ohne den Anderen fehlt ihr etwas von sich selber.
Die Faszination von einander überwiegt die Krisen.....
Das ist Liebe.
Es gibt, letztlich, nur eine.

Das wäre dann aber keine Seinsliebe, sondern Brauchliebe.
Solange man den/die Anderen noch BRAUCHT, um vollständig zu sein, ist man eben nicht vollständig, also nicht heil.
 
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Nun - so liebt eine Mutter ihr Kind, z. B., oder?
Eine Familie ist ein Organismus, in dem jede einzelne Person ein wesentliches Teil ist. Ohne diese Person zerbricht der "Organismus".
Lange Beziehungen (60 Jahre oder so) werden so.....
Das ist keine Abhängigkeit. Das ist ein Zusammenwachsen. Man "verschmilzt" miteinander.

Bei Co-Abhängigkeit ist der Andere eine Last. Man leidet (auch) unter dem Anderen.
Bei Liebe ist er eine notwendige Bereicherung.

Jedenfalls ist meine Liebe so.

Das wäre so ungefähr das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann.
Ich liebe meinen Sohn, aber als eigen- und vollständiges Wesen und verschmelzen möchte ich auf keinen Fall mit ihm.
Wir verstehen uns sehr gut, sind aber keinesfalls EIN Organismus.
Verschmelzen ist ok, solange man nicht vollständig ist, dafür hat man ja auch Partner - aber die Verschmelzung kann immer nur temporär sein.
 
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