Alles was wir festhalten, wird zu Gift....

nö, sonst würde es wohl bedeuten, das NUR Frl.Zizipe Engstirnig wäre, was aber ein Blödsinn ist.

Um Engstirnigkeit zu erkennen, muss man ja zwangsläufig nicht selbst engstirnig sein.. sowenig wie man ja selbst nicht süss sein muss, um Süsses zu erkennen u. Schmecken usw..:D

Sicher. Nichtsdestotrotz ist das Bewusstsein für Engstirnigkeit in Dir, um es erkennen zu können - sonst wäre das nicht möglich, hättest Du kein Bewusstsein dafür. Dem entsprechend ist alle Welt in uns.
 
Werbung:
Und glaubt nicht auch ein Atheist an etwas, zumindest an sich selbst? ;)

Atheisten (die meisten) haben ein großes Selbstfallenstellenproblem.

Die häufigste Frage an einen Atheisten wird ungefähr so gestellt,
wenn er nicht an Gott glaubt:

An was glaubst du dann?

Die häufigste Antwort des Atheisten:

An nichts (Nichts)

Er glaubt also an nichts - Ergo: er glaubt - ist ein Gläubiger

Ein Gläubiger des Nichts
 
Eben - und das Unverständnis, dass es für jemand anderen eben nicht so sein muss, finde ich engstirnig.

Ich behaupte ja auch nicht, dass jemand der an Gott glaubt geistig kein Selbstbewusstsein hat. Ich seh da gar keinen Zusammenhang ...


:)
Frl.Zizipe

Woraus ergibt sich Dir denn mein angebliches Unverständnis?

Die Frage ist, was genau Du unter Selbstbewusstsein verstehst?
Wessen ist sich dann ein Individuum vollkommen bewusst?

Wahrhaftiges SELBST-Bewusstsein beruht auf der Kenntnis von Gott, auch wenn Dir das geistig zu begrenzt erscheint. ;)
 
Das. Das was du geschrieben hast. Ich kann nichts dafür, dass du es nicht verstehst ...

Ich finde es engstirnig, wenn jemand behauptet, dass Gottlosigkeit das gleiche ist wie geistige Selbstunbewusstheit.



:)
Frl.Zizipe

Ich habe kein Problem damit, dass Du meine Worte eng verstehen möchtest.

Geistige Selbstunbewusstheit beruht auf Gottlosigkeit, da nunmal Gott das KOSMISCHE SELBST aller Welten und Dimensionen ist. DAS ist dann das zeitlose Bewusstsein des WAHRHAFTIGEN oder ALLEINENDEN SELBST.

Weite integriert Enge und löst sie auf.
 
Wahrhaftiges SELBST-Bewusstsein beruht auf der Kenntnis von Gott, auch wenn Dir das geistig zu begrenzt erscheint. ;)

Dia, so kommen wir nicht weiter.

Wir beide, obwohl oft unterschiedlicher Ansicht,

gehören zu jenen Gläubigen, für die Gott KEINE

Personifizierung darstellt, im Unterschied zu Jenen Gläubigen,

die aus Gott eine Person machen.

Und auch unter den Nichtgläubigen, gibt es "Glaubende",

die diesen Unterschied nicht "bewusst wahrnehmen",

und sich deshalb "bewusst" sperren, weil sie NICHT an

den Personifizierten Gott glauben, statt nicht an den

NICHTpersonifizierten Gott (welcher unser Glaube ist - wenn auch auf

verschiedene Weise) ^^
 
Dia, so kommen wir nicht weiter.

Wir beide, obwohl oft unterschiedlicher Ansicht,

gehören zu jenen Gläubigen, für die Gott KEINE

Personifizierung darstellt, im Unterschied zu Jenen Gläubigen,

die aus Gott eine Person machen.

Und auch unter den Nichtgläubigen, gibt es "Glaubende",

die diesen Unterschied nicht "bewusst wahrnehmen",

und sich deshalb "bewusst" sperren, weil sie NICHT an

den Personifizierten Gott glauben, statt nicht an den

NICHTpersonifizierten Gott (welcher unser Glaube ist - wenn auch auf

verschiedene Weise) ^^


Glaube?

Es geht um Kosmisches Bewusstsein und um das Unvergängliche Selbst.
Gott ist das Grosse oder Grenzenlose oder Aller-Welt-Ich, was alles Kleine oder Begrenzte Ich integriert.
 
Ich bin nicht der Meinung, dass ein Mensch einen Gott braucht, um ein gewissenhafter Mensch zu sein, der von Herzen gut ist.

Der eine braucht einen persönlichen Gott um gutherzig daherzukommen, der andere meint, keinen zu brauchen. Der eine schafft es, ohne Gott grausam zu morden, ein anderer, ebenfalls von Wahnsinn verzeichnet und entstellt, tötet gar in Dessen Auftrag, wie er behauptet.

Ich weiß nur, der Glaube an das ÜBER MIR öffnet mir neue Fenster der Wahrnehmung und Möglichkeiten der Handlung und Herangehensweise an alltägliche Problemstellungen. Der Glaube an das ÜBER MIR bietet bietet mir die Möglichkeit, die Gefangenschaft meiner Herkunft und persönlichen Geschichte zu durchbrechen. Ich brauche diesen Glauben an das ÜBER MIR, weniger wegen meiner Gutherzigkeit, eher wegen meiner Freiheit, denn meine eigenen Grenzen empfinde ich oftmals wie einen Kerker. Ohne ein ÜBER MIR bin ich nur ein Gefangener meiner Selbst. Und ich kann trotzdem auch wunderbar damit leben, dass ein anderer das nicht braucht, weil er offenbar mit dem Glauben an SICH SELBST ausreichend bedient ist. Dieser macht seine Erfahrungsreise, ich mache die meine.

Mein Glaube an das ÜBER MIR ist allerdings nicht immer gleich stark und in schwachen Momenten bin ich versucht, ihn festzuhalten. Wodurch er natürlich ebenfalls zu einem Gift wird.

Ich vermute nur, dass es sich, würde ich nur an MICH SELBST glauben und zwanghaft daran festhalten, ebenso verhalten würde. Ob ich es allerdings bemerken würde, in der grenzenlosen Überzeugtheit von mir selbst, das sei dahingestellt.

Die Liebe selbst verwandelt sich in Gift, will man sie zwingen.
 
Werbung:
Zurück
Oben