Ich würd sagen, ein Großteil bzw. die Mehrheit erzählt einfach nur Mist und/oder steigert sich in Märchen rein, verliert den Bezug zur Realität und glaubt die Märchen selbst.
Das gilt m.E.n. für den Bereich der Mystik sowie für den Bereich der Wissenschaft. Beides kann zum Märchen werden.
Da wir heute in einer immer noch patriarchalen Gesellschaft bevorzugen hauptsächlich dem
Animus (Verstand) zu folgen und die
Anima (Seele/ Intuition) so oft ungehört bleibt, ist es nur eine natürliche Folge, dass wir der Seelenwelt, der Mystik und den uns unerklärlichen Phänomenen und Fähigkeiten der Menschen weniger Bedeutung beimessen, viel mehr noch ein Beweise für Alles und Jeden einfordern. Es ist beinahe, wenn nicht gar vollkommen so, dass wir abhängig sind von Beweisen, für Dinge, die von ihrer Natur aus garnicht bewiesen werden wollen und für Menschen, die das erkannt haben auch nicht bewiesen werden müssen. Mir ist, seitdem ich meinem
horizontalem Weltbild (Ursache-Wirkung-Prinzip) das
vertikale Weltbild (Wie-oben-so-unten-Analogie-Prinzip) hinzugefügt habe unklar, wie der Mensch nicht beide Seiten als gleichbedeutend und gleichwichtig wahrnehmen kann. Denn das und nichts anderes sind sie. Sie ergänzen sich gegenseitig, sie schließen sich niemals aus, das machen alleine wir, indem wir der einen oder der anderen Seite jeweils mehr Bedeutung beimessen und sein Äquivalent so verneinen. Übrigens ist es die einzige Möglichkeit, mit der Welt ganz im Bilde zu sein.
VG,
Ever