Aiwanger-Skandal (Er darf bleiben)

Ja, ernsthaft.
Man kann so ein Flugblatt wahrlich nicht ernst meinen, anderenfalls wäre man nicht ganz bei Trost.

Aber wie gesagt, sowas nimmt man als gänzlich rechtschaffener, deutscher Bürger natürlich nicht als Satire wahr, sondern als einen ganz, ganz üblen Scherz des untersten Niveaus.
Deswegen kann ich mir die nachhaltige Beschämung damals und heute bei den Aiwanger Brüdern durchaus ganz gut vorstellen.

sechs Millionen Menschen sind in KZs gefoltert und ermordet worden... Darüber scherzt man nicht, nie. Egal ob man das jetzt ernst nimmt oder nicht. Das ist menschenverachtend.


Es wurde ja jetzt mehrfach ausführlich erklärt, verstehen kann es aber keiner für dich.
 
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sechs Millionen Menschen sind in KZs gefoltert und ermordet worden... Darüber scherzt man nicht, nie. Egal ob man das jetzt ernst nimmt oder nicht. Das ist menschenverachtend.
Na, sag das mal ein paar etwas unterbelichteten Jugendlichen, die mit ihrem Auftreten auf Teufel komm raus provozieren wollen.

Ich kann mich noch gut an Prinz Harrys Fauxpas erinnern, der ordentliche Schlagzeilen - nicht nur in D - verursachte.

Jugendliche sind wie sie sind.
Das Schlimme ist, dass Aiwanger sich aktuell zu einem Opfer hochstilisiert anstatt Farbe zu bekennen.

Es wurde ja jetzt mehrfach ausführlich erklärt, verstehen kann es aber keiner für dich.
Mein Vater war als politischer polnischer Häftling in Auschwitz.
Ich denke nicht, dass mir da das entsprechende Verständnis fehlt.
 
@Laguz
DAS ist also das Skandal-Flugblatt ?! Danke dir fürs Präsentieren, Laguz.
Das Flugblatt prangert das Geschehen in den KZs doch ganz klar als verwerflich an!

Man kann es als geschmacklos kritisieren, klar. Aber es richtet sich doch nicht gegen
Juden und andere damalige Opfer, sondern eben genau gegen die damaligen Täter!
Plus die Politik aus der Zeit, als das Flugblatt `88 erschien, wird aufs Korn genommen.

Jetzt versteh ich noch weniger, was das eigentlich für eine Nummer um Aiwanger ist.
Und daß HIER derart persönlich werdend abgegangen wird, ist ebenso befremdlich.
 
@Laguz
DAS ist also das Skandal-Flugblatt ?! Danke dir fürs Präsentieren, Laguz.
Das Flugblatt prangert das Geschehen in den KZs doch ganz klar als verwerflich an!

Man kann es als geschmacklos kritisieren, klar. Aber es richtet sich doch nicht gegen
Juden und andere damalige Opfer, sondern eben genau gegen die damaligen Täter!
Plus die Politik aus der Zeit, als das Flugblatt `88 erschien, wird aufs Korn genommen.

Jetzt versteh ich noch weniger, was das eigentlich für eine Nummer um Aiwanger ist.
Und daß HIER derart persönlich werdend abgegangen wird, ist ebenso befremdlich.
Befremdlich trifft es ziemlich gut. Tu dir selber einen Gefallen
und höre auf in diesem Faden weiter zu schreiben.

Antisemitismus ist keine Meinung, es ist ein Verbrechen.
 
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Nee, ich sag das dir. Du hast das als nicht ernstzunehmende Satire deklariert.
Du verdrehst meine Worte!
Über "nicht ernstzunehmende Satire" schrieb ich nicht.
Ich schrieb:
Abgesehen davon, auf mich wirkt dieses Flugblatt alles andere als Ernst gemeint, sondern schlichtweg wie eine Satire, die den Vogel komplett abschießt und deshalb völlig geschmacklos ist.
und:
Man kann so ein Flugblatt wahrlich nicht ernst meinen, anderenfalls wäre man nicht ganz bei Trost.

das Faschisten, meistens auch Faschisten bleiben.
Und es gibt durchaus Menschen, die irgendwann merken, dass sie auf dem Holzweg unterwegs waren.

Wie man ja jetzt sehr gut sieht und präsentiert bekommt.
Der Aiwanger war schon immer einer, der sich wie ein Aal gewunden hat und sich wichtig machte.
Aber dass der politisch überhaupt so weit kommen konnte, liegt wohl daran, dass ihn andere unterstützt haben - auch welche aus der rechten Schmuddelecke.
Mir ist schon seit Jahren schleierhaft, dass ihn Leute wählen.
Aber gut, daran kann man nix ändern.

Doch anstatt sich über das über 35 Jahre alte Flugblatt aufzuregen, sollte man sich vielleicht lieber über die Art echauffieren, wie er mit den Vorwürfen umgeht, die ihm jetzt um die Ohren fliegen.
Damit beweist er nämlich, dass er nicht gereift ist und daher auch nicht auf die politische Bühne gehört.
 
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