Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die Liederbuch-Affaire, die damals in Ö während des Wahlkampfes in NÖ an die Öffentlichkeit kam.
Hier gings um grausliches Liedgut einer Burschenschaft, bei der Udo Landbauer (FPÖ) Mitglied war.
Er hatte allerdings wenigstens soviel Anstand, vorübergehend alle politischen Ämter niederzulegen, bis die Sache durch eine Untersuchung geklärt wurde.
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Diese Eier hat Aiwanger offensichtlich nicht. Und Söder wohl auch nicht.
Zu groß ist die Angst vor Machtverlust.
Die beiden haben da wohl einen faulen Kompromiss ausgehandelt und hoffen, das ganze durchtauchen zu können.
Bleibt fraglich, ob sich das ausgeht.
Es sind schon Politiker wegen "weniger" zurückgetreten.
Das ist halt das Risiko in so einem Amt, auch wenn es manchmal möglicherweise ungerecht scheinen mag.
Denn grundsätzlich bin ich schon der Meinung, dass in einem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung zu gelten hat, solange man nicht verurteilt ist.
Aber der politische Anstand verlangt eben höhere Maßstäbe.....
PS: Udo Landbauer ist längst wieder in die Politik zurückgekehrt und heute Landeshauptfrau-Stellvertreter (dasselbe, was Aiwanger in Bayern ist)....