Aiwanger-Skandal (Er darf bleiben)

Ja, es gibt Grenzen der Toleranz, eindeutig. Marcuse nannte eine Toleranz, die sich gegenüber menschenverachtenden Ideologien tolerant/gleichgültig verhält, "repressive Toleranz".

Bezieht sich jetzt auf #197 von JV
 
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2019....

Er sagte: „Ich bin überzeugt, Bayern und Deutschland wären sicherer, wenn jeder anständiger Mann und jede anständige Frau ein Messer in der Tasche haben dürfte und wir würden die Schwerkriminellen einsperren. Das wäre der richtige Weg.“

 
Ohne Zugang kann ich nicht sehen, von wem der Kommentar geschrieben wurde.
Doch, einfach nach den beliebtesten Kommentaren filtern dann kommt man direkt zum Zitat.

Ich würde nicht sagen dass ich da 100% dahinter stehe.

Finde es aber verständlich wenn eine grosse Mehrheit das so sieht.

Ob sich das auch bei den Wahlen bemerkbar macht wird man bald sehen.

Ich persönlich glaube dass die "Hetzkampagne" (ob das Wort gut gewählt ist mag jeder selbst entscheiden) ihm bzw. der Partei eher genutzt statt geschadet hat.
 
..... Ob sich das auch bei den Wahlen bemerkbar macht wird man bald sehen.
Ich persönlich glaube dass die "Hetzkampagne" (ob das Wort gut gewählt ist mag jeder selbst entscheiden) ihm bzw. der Partei eher genutzt statt geschadet hat.

Ja, wer weiß, bei sowas gibt´s die dollsten Entwicklungen. Aufmerksamkeit generieren ist das große Schlagwort.
Und für die Presse gilt das vorneweg. Für Auflage, Abos, Klicks. Action ist angesagt. Skandale ziehen immer gut.
 
Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die Liederbuch-Affaire, die damals in Ö während des Wahlkampfes in NÖ an die Öffentlichkeit kam.
Hier gings um grausliches Liedgut einer Burschenschaft, bei der Udo Landbauer (FPÖ) Mitglied war.

Er hatte allerdings wenigstens soviel Anstand, vorübergehend alle politischen Ämter niederzulegen, bis die Sache durch eine Untersuchung geklärt wurde.

Diese Eier hat Aiwanger offensichtlich nicht. Und Söder wohl auch nicht.
Zu groß ist die Angst vor Machtverlust.
Die beiden haben da wohl einen faulen Kompromiss ausgehandelt und hoffen, das ganze durchtauchen zu können.
Bleibt fraglich, ob sich das ausgeht.
Es sind schon Politiker wegen "weniger" zurückgetreten.
Das ist halt das Risiko in so einem Amt, auch wenn es manchmal möglicherweise ungerecht scheinen mag.
Denn grundsätzlich bin ich schon der Meinung, dass in einem Rechtsstaat die Unschuldsvermutung zu gelten hat, solange man nicht verurteilt ist.
Aber der politische Anstand verlangt eben höhere Maßstäbe.....

PS: Udo Landbauer ist längst wieder in die Politik zurückgekehrt und heute Landeshauptfrau-Stellvertreter (dasselbe, was Aiwanger in Bayern ist)....
 
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