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Ich bin auch noch gegen Pocken geimpft.
Anscheinend gab es bis 1976 in Westdeutschland die Impfpflicht gegen Pocken lese ich auf einer Seite, auf einer anderen, dass die Impfpflicht gegen Pocken erst 1983 aufgehoben wurde, irritiert bin ... .
Ah, so war das: Aber auch für die Bundesrepublik wäre eine Impfpflicht kein Novum. Hier bestand zwischen 1949 und Ende 1975 ein allgemeiner Impfzwang – um die Pocken auszurotten. Bis in die 1980er Jahre galt eine Pockenimpfung für Kinder im Alter von einem bis zwölf Jahren als obligatorisch. 1983 wurde die Impfpflicht aufgehoben. In der DDR waren seit den 1950er Jahren bestimmte Impfungen gesetzlich vorgeschrieben. Die Bestimmungen wurden ab den 1960er Jahren stark ausgeweitet. Unter anderem waren Impfungen gegen Pocken, Tetanus, Diphtherie, Tuberkulose und Polio verpflichtend. Durch ähnlich konsequente Programme in anderen Ländern konnten viele Infektionskrankheiten weltweit eingedämmt werden. Bei den Pocken gelang sogar eine vollständige Eradikation, das heißt, es gibt weltweit keinen Erreger der Pocken mehr – nur noch in einigen wenigen Hochsicherheitslabors.
Ich bin Jahrgang 65, war in Hessen in der Schule und bin nicht gegen Pocken geimpft. Gegen Polio aber. Das war ein Zuckerwürfel, weiß ich noch. Mein Mann ist ein Jahr jünger, in Berlin (West) aufgewachsen. Er hat die typische Narbe
der damaligen Pockenimpfung am Oberarm.
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