HHhallo Astralengel, ich würde dich gern mal fragen, was Du machst, wenn jemand sich von Dir die karten legen lässt und über einen längeren Zeitraum anfängt, das er jeden tag eine beratung von dir möchte?
Ich würde sagen, dass das keine Lösung ist...darauf hinweisen, was ich sowieso schon gesagt habe und helfen, andere Lösungen zu finden bzw. zusehen, dass derj. Hilfe dort erhält, wo er/sie an der richtigen Stelle ist, evtl. psychologische Beratung. Da es viele unterschiedliche Fälle gibt, kann ich auch nicht pauschal sagen, was genau ich tun würde. Es kommt immer drauf an, um welches Problem es wirklich geht.
desweiteren, wieso vorsichtig umgehen, wenn sich jemans schon 1000 mal hat beraten lassen,
ist die frage da nicht eher, besser nicht zu beraten???
Nicht zu beraten in der Form von Kartenlegen oder ähnlchem, klar. Aber Hilfestellung zu geben in anderer Form und nicht einfach abweisend sein - das wäre doch ganz falsch, zu sagen: Ich berate dich nicht...dann sucht derj. sich einfach einen anderen, der es dann tut. Nein, da muss man fragen: Wieso so oft..ich mein, man merkt doch, wenn einer Probleme hat. Übrigens, das ist keine Geldfrage..ich würd da jedenfalls kein Geld für nehmen, jemand zu helfen, aus einer Sucht-Situation o.ä. herauszukommen.
soweit man natürlich dazu in der lage ist.
Wenn ich auf einer Line arbeite, muss ich gezwungener maßen alle beraten, die mir mir sprechen möchten, auch wenn sich darunter Leute befinden, die mich täglich anrufen und denen kartenlegen garnicht mehr gut tut und man merkt, das sich der ein oder andere von den karten abhängig macht oder gemmacht hat,
das ist einer der Gründe, weshalb ich niemals auf einer Line arbeiten würde. Aber selbst wenn ich es täte, (was sowieso ausgeschlossen ist) und jemand ruft mich immer und immer wieder an mit der gleichen Sache oder jeden Tag - da würde ich schonmal drauf hinweisen, dass das so nichts bringt und die Probleme wo ganz anders liegen. Hat auch was mit Ehrlichkeit zu tun...
wenn ich aber frei und unabhängig arbeite, hab ich ja einen Einfluss und muss nicht jeden beraten, vorallem nicht die, wo ich schon weiß, das ich warscheinlich mehr schade, als das ich jemanden helfe..
und gut, im Vorfeld kannst du ja auch nicht wissen, ob jemand schon mal 1000 mal bei anderen angerufen hat, das merkt man ja erst, wenn man mit dieser Person Kontakt hat,
wo ziehst Du da deine grenze?? L.G
Nicht wissen, meinst du ? In gewisser Weise hast du Recht, man weiss es nicht immer. Viele sagen aber schon von sich aus, ob und bei wie vielen sie waren...und ehrlich, ich hab das gleich im Gefühl, ob jemand sehr oft beraten lässt oder nicht und wenn ich denke, es muss sein, frage ich auch mal danach. Ich denke, jemand der medial arbeitet, sollte soviel Gespür haben, den Menschen in etwa einschätzen zu können. Ausserdem arbeite ich auf Vertrauensbasis..ich betreue viele Menschen über längere Zeit (ich nehme nur für die Erstberatung Geld). Da kommt so einiges ans Licht...und das Wichtigste, den allermeisten (!) ist daran gelegen, ihre Probleme tatsächlich in den Griff zu kriegen. Die Leute, die ich habe bzw. hatte, kommen nicht mit einer einzelnen Frage auf mich zu, sondern denen ist daran gelegen, ihre Probleme wirklich zu erörtern, auch mal tiefer zu gehen...und das braucht eben manchmal Zeit. Wenn ich für jede einzelne Mail Geld nehmen würde...nun ja..dann könnt ich auch auf ner Line arbeiten.
Übrigens, was die Grenze ziehen angeht: In Gesprächen lernt man den Menschen kennen und vieles geht bei der Medialität auch über´s Gefühl bzw. ich erhalte ja Informationen nicht nur von dem Mensch, der vor mir sitzt bzw. mit dem ich in Emailkontakt stehe. Wenn sich nun herausstellt, schon zigmal beraten und immer noch das gleiche Problem, dann würd ich sehen, sowas wie ein Abkommen zu treffen, das dann so aussieht: Ich seh mir deine Sache an, du nimmst aber an, was ich dir sage und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung. Durchziehen musst du es schon alleine, aber ich bin da und helfe dir, so gut ich kann und wir "trennen" uns erst voneinander, wenn dein problem für dich zufriedenstellend geklärt ist.
Desweiteren bin ich überzeugt, dass man auch seine eigenen Grenzen kennen muss. Wenn ich merke, da komm ich nicht weiter oder da komm ich nicht durch, sollte man zusehen, denjenigen weiterzuleiten irgendwohin, wo ihm richitg geholfen wird, also besser, irgendwo, wo die Kompetenzen dafür vorhanden sind. Niemand kann Gott spielen, aber jemand fallen lassen, nur weil man mit seiner Arbeit am Ende ist, nein, niemals, da würde sich mein Gewissen aber drastisch melden. Ich möchte Menschen, die ich betreue oder betreut habe, danach "gut aufgehoben" wissen bzw. jemand erst aus der Beratung entlassen, wenn der richtige Zeitpunkt da ist.
Ein Ausnahmefall: Wenn jemand sagt: Ich möchte nicht mehr, lass gut sein, für mich reicht es..usw..hier kommt man nicht mehr durch, egal, was man noch sagen will, egal, wie sehr man helfen will..wenn jemand nicht annehmen möchte - auch von niemand sonst - kann man nicht helfen, so leid es einem tut.