Abhängig von Questico

naja ich bin halt der meinung, dass man am besten erkennt, was mit den karten los ist, wenn man sich selber damit beschäftigt. ich hab das an mir selber erkannt. hatte auch eine zeit, wo ich mir selber regelmässig legte, und ich hab mich wirklich und ehrlich damit auseinander gesetzt, was da alles auftauchte. udn siehe da, ich hab jetzt nur noch sehr selten (so 2-3 mal im jahr) das bedürfnis, mir zu einer bestimmten situation die karten zu legen.

aber wie gesagt, das ist halt meine meinung.
 
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Alika, ich hatte mit meinen letzten beitrag esofrau geantwortet, trotzdem Danke :-)
Und ich stimme dir auch zu..
Ich will nicht sagen, das es mir auf der Line schlecht ging, habe gutes geld auch dabei verdient, die geschäftsleitung hatte mich damlas sogar gefragt, nachdem ich dort einige zeit gearbeitet hatte, ob ich bereit wäre, testberatungen durchzuführen, das heißt, Kollegen zu testen,.
Ich fand das anfangs recht interessant , denn ich hab Geld dafür bekommen, das ich mir von einer Kollegin die karten hab legen lassen und anschließend musste ich sie in ihrem können bewerten! Das haben die sogar besser bezahlt, als wenn ich beraten hab! Die kollegen wussten das natürlich nicht, das ich sie teste..
trotzdem im nachhinein find ich auch das nicht richtig und fair..und ja , du hast recht, das arbeiten auf einer Line kann ich mit meiner Einstellung nicht vertreten! :-) L.G
 
HHhallo Astralengel, ich würde dich gern mal fragen, was Du machst, wenn jemand sich von Dir die karten legen lässt und über einen längeren Zeitraum anfängt, das er jeden tag eine beratung von dir möchte?

Ich würde sagen, dass das keine Lösung ist...darauf hinweisen, was ich sowieso schon gesagt habe und helfen, andere Lösungen zu finden bzw. zusehen, dass derj. Hilfe dort erhält, wo er/sie an der richtigen Stelle ist, evtl. psychologische Beratung. Da es viele unterschiedliche Fälle gibt, kann ich auch nicht pauschal sagen, was genau ich tun würde. Es kommt immer drauf an, um welches Problem es wirklich geht.

desweiteren, wieso vorsichtig umgehen, wenn sich jemans schon 1000 mal hat beraten lassen,
ist die frage da nicht eher, besser nicht zu beraten???

Nicht zu beraten in der Form von Kartenlegen oder ähnlchem, klar. Aber Hilfestellung zu geben in anderer Form und nicht einfach abweisend sein - das wäre doch ganz falsch, zu sagen: Ich berate dich nicht...dann sucht derj. sich einfach einen anderen, der es dann tut. Nein, da muss man fragen: Wieso so oft..ich mein, man merkt doch, wenn einer Probleme hat. Übrigens, das ist keine Geldfrage..ich würd da jedenfalls kein Geld für nehmen, jemand zu helfen, aus einer Sucht-Situation o.ä. herauszukommen.

soweit man natürlich dazu in der lage ist.
Wenn ich auf einer Line arbeite, muss ich gezwungener maßen alle beraten, die mir mir sprechen möchten, auch wenn sich darunter Leute befinden, die mich täglich anrufen und denen kartenlegen garnicht mehr gut tut und man merkt, das sich der ein oder andere von den karten abhängig macht oder gemmacht hat,

das ist einer der Gründe, weshalb ich niemals auf einer Line arbeiten würde. Aber selbst wenn ich es täte, (was sowieso ausgeschlossen ist) und jemand ruft mich immer und immer wieder an mit der gleichen Sache oder jeden Tag - da würde ich schonmal drauf hinweisen, dass das so nichts bringt und die Probleme wo ganz anders liegen. Hat auch was mit Ehrlichkeit zu tun...

wenn ich aber frei und unabhängig arbeite, hab ich ja einen Einfluss und muss nicht jeden beraten, vorallem nicht die, wo ich schon weiß, das ich warscheinlich mehr schade, als das ich jemanden helfe..
und gut, im Vorfeld kannst du ja auch nicht wissen, ob jemand schon mal 1000 mal bei anderen angerufen hat, das merkt man ja erst, wenn man mit dieser Person Kontakt hat,
wo ziehst Du da deine grenze?? L.G


Nicht wissen, meinst du ? In gewisser Weise hast du Recht, man weiss es nicht immer. Viele sagen aber schon von sich aus, ob und bei wie vielen sie waren...und ehrlich, ich hab das gleich im Gefühl, ob jemand sehr oft beraten lässt oder nicht und wenn ich denke, es muss sein, frage ich auch mal danach. Ich denke, jemand der medial arbeitet, sollte soviel Gespür haben, den Menschen in etwa einschätzen zu können. Ausserdem arbeite ich auf Vertrauensbasis..ich betreue viele Menschen über längere Zeit (ich nehme nur für die Erstberatung Geld). Da kommt so einiges ans Licht...und das Wichtigste, den allermeisten (!) ist daran gelegen, ihre Probleme tatsächlich in den Griff zu kriegen. Die Leute, die ich habe bzw. hatte, kommen nicht mit einer einzelnen Frage auf mich zu, sondern denen ist daran gelegen, ihre Probleme wirklich zu erörtern, auch mal tiefer zu gehen...und das braucht eben manchmal Zeit. Wenn ich für jede einzelne Mail Geld nehmen würde...nun ja..dann könnt ich auch auf ner Line arbeiten.

Übrigens, was die Grenze ziehen angeht: In Gesprächen lernt man den Menschen kennen und vieles geht bei der Medialität auch über´s Gefühl bzw. ich erhalte ja Informationen nicht nur von dem Mensch, der vor mir sitzt bzw. mit dem ich in Emailkontakt stehe. Wenn sich nun herausstellt, schon zigmal beraten und immer noch das gleiche Problem, dann würd ich sehen, sowas wie ein Abkommen zu treffen, das dann so aussieht: Ich seh mir deine Sache an, du nimmst aber an, was ich dir sage und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung. Durchziehen musst du es schon alleine, aber ich bin da und helfe dir, so gut ich kann und wir "trennen" uns erst voneinander, wenn dein problem für dich zufriedenstellend geklärt ist.

Desweiteren bin ich überzeugt, dass man auch seine eigenen Grenzen kennen muss. Wenn ich merke, da komm ich nicht weiter oder da komm ich nicht durch, sollte man zusehen, denjenigen weiterzuleiten irgendwohin, wo ihm richitg geholfen wird, also besser, irgendwo, wo die Kompetenzen dafür vorhanden sind. Niemand kann Gott spielen, aber jemand fallen lassen, nur weil man mit seiner Arbeit am Ende ist, nein, niemals, da würde sich mein Gewissen aber drastisch melden. Ich möchte Menschen, die ich betreue oder betreut habe, danach "gut aufgehoben" wissen bzw. jemand erst aus der Beratung entlassen, wenn der richtige Zeitpunkt da ist.

Ein Ausnahmefall: Wenn jemand sagt: Ich möchte nicht mehr, lass gut sein, für mich reicht es..usw..hier kommt man nicht mehr durch, egal, was man noch sagen will, egal, wie sehr man helfen will..wenn jemand nicht annehmen möchte - auch von niemand sonst - kann man nicht helfen, so leid es einem tut.
 
Es wäre schon sehr hilfreich, wenn keine Antworten gegeben würden, sondern offene Antworten in Form von Fragen, so dass der Anrufer immer die Möglichkeit hat, zu wählen - nur so! kann man dem Ratsuchenden wirklich helfen! :)

LG
Esofrau

Mh..das ist eine Möglichkeit, die wende ich selbst manchmal an, d.h. manchmal fragen sie "von drüben" und ich geb das dann so an den "Kunden" (wie ich dieses Wort hasse :confused:) weiter. Da geht so manchem ein Licht auf durch...es ist keine Möglichkeit für jede Beratung..aber so zwischendurch kommt es rüber und es ist oft überraschend, welche Auswirkungen das haben kann...
 
Also, es ist sicher sehr schön, wenn jemand die zeit und den finanziellen Hintergrund hat, das wenn er karten legen kann, dieses gratis tut,
ich muss allerdings dazu sagen, das dieses bei mir in den allerwenigsten Fällen vorkommt, das ich berate und kein geld dafür möchte,
und das hat berechtigte Hintergründe,
denn ich habe auch mal so gedacht, das man das ja eigentlich nicht dürfte, wenn jemand in der Not ist, auch noch geld zunehmen, deshalb hab ich damals ganz zu Anfang nichts genommen, als ich damit angefangen hab, fremde Leute zu beraten!
das war ein großer fehler..
denn erstens spricht sich sowas ganz schnell rum, und die Leute reissen sich wirklich...an leuten, die beraten werden möchten, mangelt es nämlich nie.....das heisst, Du kannst dem garnicht mehr gerecht werden, müsstest auf gut deutsch Tag und Nacht arbeiten um allen gut zutun und man fängt an, sich selbst damit zu überfordern.....
desweiteren wenn ich karank bin und zum Arzt oder heilpraktiker gehe oder zum Psychologen, wird der auch dafür bezahlt,
schließlich kostet es Dich ja auch deine zeit und jemanden zu beraten, stellen sich viele immer sehr einfach vor,
nämlich man mischt mal ein bissle die Karten, erzählt was und zieht dann den leuten damit das geld aus der Tasche.....stimmt nicht.
Um jemanden verantungsbewusst beraten zu können, muss ich nämlich in der lage sein, mich ganz und gar auf die person einlassen und einen neutralen Abstand zu der eigenen Siituation haben, sonst passiert nämlich folgendes,
ich lege mir über den Kunden die karten selbst und so sollte das ja nicht ablaufen..
Alleine das kostet eine unheimliche Konzentration und ist auch sehr anstrengend...
ich nehme mir nach jeder Beratung ein bis zwei stunden zeit, um wieder zu mir zurück zukommen..deshalb arbeite ich heute auch nur halbtags mit den karten,
mehr als 2- maximum 3 Gespräche mache ich am tag nicht mehr, weil ich die andere zeit zum Ausgleich brauch
hinzu kommt, das ich natürlich auch Kosten habe und leben muss,
deshalb finde ich es auch richtig, das man geld dafür bekommt,
entscheidend ist nur wieviel ich nehme.
Es gibt Leute, die wollen ein halbes Vermögen für eine beratung, das ist Abzocke,
das was ich für eine Stunde nehme, das kann ich gut verantworten, denn ich liege mit Sicherheit weit unter dem Durchschnitt, aber das bin ich mir auch wert und ich zwinge ja niemanden mich anzurufen.
und ich kann mich an mangelnden Anfragen zur zeit überhaupt nicht beschweren, den neue Leute kommen automatisch ohne mein dazu tun auf mich zu und fragen nach einem termin durch Mundpropaganda,
darüber freue ich mich, aber wenn keine Anfragen kommen, ist das auch ok, dann lerne ich weiter und investiere mehr zeit für meinheilpraktiker.
Also, das sehe ich recht gelassen...L.G
 
Nein, ganz umsonst sollte man es nicht machen. Man sollte einen Preis haben, der angemessen ist. Ich nehme für die erste Beratung, also meine erste Antwort Geld und wenn dann noch Fragen da sind bzw. aufkommen bespreche ich solange mit demj. bis alles geklärt ist. Wenn jemand später irgendwann mal wieder kommt, nehme ich natürlich auch was dafür. Aber ich würd nie sagen: So, du hast meine (erste) Antwort, wenn du jetzt noch Fragen hast, kostet das wieder..ich "entlasse" sozusagen erst, wenn alles geklärt ist.
Über mangelnde Anfragen kann auch Ich mich nicht beklagen, - ich sehe aber auch zu, dass ich nicht zu viele Termine an einem Tag vergebe, das bringt ja niemand was, wenn man unter Zeitdruck steht. Ausserdem brauche ich auch Zeit für mich und meine Familie, meine 4 Kinder.
Ich hatte schon Leute, von denen ich wusste, sie haben kaum Geld - aber es hat niemand erwartet, dass ich kostenlos berate. Wenn ich dies dann mal anbiete, bringen sie was anderes mit, eine kleine Aufmerksamkeit. Die meisten Menschen wollen eine gute Beratung auch gar nicht kostenlos haben.

Was die Abzocke angeht: Ich hab mal einer Dame geschrieben, deren Internetsite ich gefunden habe und als ich ihre Preise las, wurde ich echt wütend. Ich mein, nun ja, wenn sie genug Leute findet..aber es gibt immer auch welche, die nicht wissen, dass man solche Preise nicht bezahlen muss, dass es auch andere gibt - ich rede da vornehmlich von Leuten, die sich weder in dem Bereich noch mit der INternetnutzung besonders auskennen...ich könnte jedenfalls keinen so hohen Preis nehmen, da würde auch mein Gewissen nicht mitmachen.

LG
Astralengel
 
Dann kann ich mich auch mit ner freundin zusammen setzen und bei ner Tasse kaffee mit ihr klönen. Ich bezahl doch nicht so vile Geld um mich nur zu unterhalten.

Finde ich supertoll Alika, daß Du so eine gute Freundin hast, die Dir in schwierigen Zeiten zuhört! Das ist echt etwas Wertvolles. :liebe1:
Aber seien wir uns mal ehrlich, wieviele Leute rennen herum und haben NIEMANDEN zum quatschen?!
Ja, für oberflächliche Sachen wie das Wetter findet sich schon ein Nachbar, aber wenn es ins Eingemachte geht, wer bleibt den wirklich da und hilft???

Drum verfallen ja so viele Leute in Süchte, einfach weil die Tiefe fehlt!
 
@Astralengel

Also für mich paßt das alles so, wie Du es schreibst.
Ich glaube mit Deiner Einstellung, wirst Du Geldmäßig nie am Hungertuch nagen und immer ein gutes Gefühl bei Deinen "Kunden" hinterlassen. :)

Meister ist man, wenn man Jemanden hinführt selbst ein Meister zu sein!
 
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Danke ihr Beiden, Bestätigung tut immer gut :)

Mal ehrlich: Sich eine Beratung mal holen ist nicht schlimm...aber was man dann draus macht, ist doch wichtig.

Leider sind auch einige Leute auf dem Standpunkt, ich lasse mir die Karten legen und dann verändert sich meine Situation von alleine...und damit meine ich, dass einige diesen Standpunkt unbewusst haben, also nicht mit Absicht. Sowas kann auch abhängig machen...
 
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