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Zen und Tengrismus

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von heugelischeEnte, 4. Oktober 2013.

  1. heugelischeEnte

    heugelischeEnte Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    19. März 2011
    Beiträge:
    5.093
    Ort:
    Bad Ischl, St. Florian, Grundlsee
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    Der Weltenbaum steht da in der Mitte der Welt und verbindet Unterwelt, irdische Welt und Himmel miteinander im Tengrismus.´

    Symbolisch kann Tengrismus als auch Zen mit einem Kreis und einem Punkt Inder Mitte dargestellt werden.

    Der Punkt steht für die Zahl 1 und der Kreis für die null; addieren wir die 1 und die Null erhalten wir die Numerologische 10 unserer Zahlenlehre.

    Der Punkt ist aber in weiter Folge Weltenbaum und das Ego, dass den Verstand schuf, aber schießlich auch das Geschlecht oder sogar das Zentrum der Liebe - eben das was zurzeit in unserem eigenen Universum unser physisches Verständnis fundamental regiert.

    Religiös-schamanischen Tengrismus ist nicht nur sehr alt, sondern ist die älteste Erlösungslehre von dem leidenschaftlichen Verhältnisses des Menschens zu Seins und Handlungsphilosophien, sowie Tod und Leben.

    Genauso wurde Zen als erstes in der untergegangene Zivilisation der Wüste Gobi (Mongolei) praktiziert, war einst die Praxis aller mongolischen, indischen, japanischen und Turkvölker Zentralasiens.

    Der Praktizierende kann unfassbare Dinge vollbringen, und so Überzeugungskraft schaffen, innerhalb der beobachtenden und verfolgenden
    Mitmenschen.

    Der Glaube baute in zweiter Instanz (die erste Instanz ist das Ego) vor allen auf Himmelsgott Tengri auf, eine Art wiederauferstandener Engel, der aufgrund seiner spirituellen Vorliebe unbewusst spirituellen Stolz in sich schuf, das ichverbundene innerhalb seiner Ziele oder das Trickreiche.

    Tengri war der erste der das Pendel der Zeit zwischen Manifestietem und Nicht-manifestiertem schuf innerhalb der Theurgen Zeitrechnung, ähnlich wie die alten nordischen Götter, deren zentralster Vertreter und Jesus von Nazareth ist.

    Ihre Werkzeuge sind Animismus, Schamanismus, Ahnenverehrung und einer speziellen Form des persönlichen Totemismus, mit all seinen Aufstellungen,
    Wundern und Genialitäten.

    Im Tengrismus besteht der Sinn des Lebens für einen Menschen darin, mit „allem, was unter dem Himmel ist“, also mit seiner Umwelt im Einklang zu leben, sei sie schwarz, weiß, rot, gelb, männlich, weiblich.

    Der Mensch steht in der Mitte der Welten und sieht seine Existenz zwischen dem „ewigen blauen Himmel“ ("Mönkh khökh Tengeri" auf Mongolisch), der „Mutter grüner Erde die Zeit für seine alten Fehler schuf ("Gazar Eje" auf Mongolisch)“, die ihn stützt und ernährt, und einem Herrscher, der als „Sohn des Himmels“ gilt, dem Praktizierenden einer Lehre, der bereits praktische Erfahrungen hat, und weiß was erlaubt ist, und do einen dritten Bereich hervorruft.

    Mit einer ausgeglichenen Lebensweise innerhalb seiner Praxis hält der Mensch seine Welt im Gleichgewicht und strahlt seine persönliche Kraft „Windpferd“ nach außen. Der Kosmos, die Naturgeister und die Ahnen sorgen dafür, dass es dem Menschen an nichts fehlt und beschützen ihn, während seiner Bewusstseinserweiterung.

    Wenn das Gleichgewicht durch eine Katastrophe oder durch den Eingriff böser Geister außer Kontrolle gerät, wird es durch den Eingriff eines Schamanen wieder hergestellt, der er in weiterer Folge auch selbst sein kann.

    Dieser sehr persönliche religiöse Schamanismus ist sehr verschieden zum unpersönlichen Schamanismus der amerikanischen Urvölker, die das persönliche nicht kennen, und so ständig als Form zwischen Menschen, Tier, Pflanzen und Mineralreich wechseln können.

    Westliche (Amerikanische) Nordische (Europäisch/Russisch) Östlich (von der Mongolisch, Indisch, Japanisch Chinesisch über den Mesopotanischen Raum bis Ägypten und der Süden (Afrika) bilden ein Kreuz, was seine Wiederholung im Griechisch-Römischen findet.

    Das Ewig-Südliche korrespondiert am Fortgeschrittensten zum Tod oder zum Geschlecht, während das Ewig-Westliche am Fortgeschrittensten zum Leben korrespondiert und das Zen im Osten und als Folge eines Hügels (das griechische O) das Nördliche oder das Gehirn repräsentiert, das wenn es manifestiert ist, das OM, dann also die Spiegelung der gesamten Milchstrasse auf Erden ist.



    :rolleyes: ups, das ist aber lang
     
  2. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2013
    Beiträge:
    5.236
    Ort:
    Oberösterreich


    Interessant
     
  3. Moondance

    Moondance Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Juli 2012
    Beiträge:
    11.271
    geht so....aber wie gehts jetzt weiter.?
     
  4. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. November 2006
    Beiträge:
    6.054
    Ort:
    burgenland.at
    Tatsächlich glaubt der Mensch Gott erkannt zu haben und führt dazu die unterschiedlichsten Herangehensweisen ins Treffen,
    es gäbe einen geraden und einen verkehrten Weg ihm zu begegnen, und der gerade sei eben dieses unfassbare Große, während in der direkten Kommunikation zwar eine Verbindung gesucht wird und diese lässt sich auch finden, sei jedoch nicht wirklich so erhaben wie die zuvor genannte und ursprüngliche Form der Gottesfindung, aber dieses Befinden in Gemeinschaft und im Überleben stellt den nächsten Schritt dar nach der eigenen Persönlichkeitsentwicklung.

    Dieser Geselligkeit ist es mit einer Spanne vom Behinderten bis zum Genie egal was Du bist, Hauptsache ist, es muss mehr als nur ein Individuum sein, damit ein größerer Zeitraum berechnet werden kann, als sagen wir lediglich etwa 100 Jahre.

    Bei dieser Hinwendung zur Mehrzahl an Menschen, sogar über den Tod hinaus, nach einer profilaktischen alltäglichen Vorbereitung handelt es sich nicht mehr um eine Unterwerfung gegenüber einer göttlichen Allmacht, die man gelegentlich bereit ist selbst zu demonstrieren und Ungläubigen zeigen möchte wo es lang geht, sondern in diesem zweiten und erweiterten Level wendet man sich ganz und gar der Menschheit zu und ihren Aufgaben in diesem geschlossenen System.

    Im Sinne einer solchen Betrachtungsweise liegt es daher, nicht nur ein Leben zu leben von der Wiege bis zum Grabe, um danach plötzlich ganz bei Gott zu sein. Sondern mehr und mehr wird der Gedanke reifen, einen solchen vollkommenen Abschluss ein wenig später anzusteuern, sagen wir einmal in 2000 oder 3000 Jahren, oder gar etwas danach.

    Bemerkenswerter Weise finden wir solche Erkenntnisse und Hinwendungen besonders dort, wo der Zeitraum zwischen Geburt und Tod ohnehin radikal abgekürzt wurde, und darum ein Danach erstrebenswert geworden ist, denn man gönnt sich doch sonst nichts als nur eine Reise über den Jordan, wo man mindestens einmal schon war, und danach mit der üblichen Dauerwerbung von dort überschüttet wird: „Sie haben gewonnen.“ Die tauchen immer wieder in der Post auf, unter all den Rechnungen, neuen Versicherungsangeboten und Bankauszügen, Werbefahrten und Sonderangeboten von Lebensmittel- und Einrichtungsfirmen.

    Im Übrigen bin ich jedoch der Meinung, „M“ hin oder „N“ her,
    jeder kann nach seinem Übergang aus dem Leben in den Tod,
    sofort und unmittelbar vor seinen Herrn treten.

    Warum eigentlich nicht?




    und ein :weihna1
     
  5. Dhiran

    Dhiran Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2013
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    Oberösterreich


    Stimmt eigentlich
     
  6. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
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    Vielleicht nicht weil man seinen Herren (noch?) nicht erkannt hat?

    Denn wie sollte man vor seinen Herrn treten können ohne ihn zu kennen?
     
  7. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    6.054
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    burgenland.at


    Aus der Position des Menschen bin ich in der glücklichen Lage und habe sowohl den Herrn M als auch den Herrn N als Person kennen gelernt. Aber das sagt nicht viel, wird eher als romantische Spielart angesehen, seit dem uns Darwin erklärt hat es habe sich die Konstruktion Mensch in lang gestrecktem Zeitraum wie eine Pyramide selbst entwickelt, und diese Entwicklungsphase sei in unserer reduzierten Lebensphase gar nicht erreichbar, kann vielleicht nur nachempfunden werden.

    Den Weg möchte ich gar nicht in Abrede stellen, es ist nur so ich frage mich danach, was ist eigentlich dieses kreative Element dabei gewesen und wo sollte es denn geblieben sein, existiert es noch und womit beschäftigt es sich jetzt?
    So wie man sagt, es bestehe das Gehirn aus einem Bündel von Nerven, und dies steuert, hat sich also aus den funktionellen Nerven entwickelt.
    Dann kommt man doch nicht um die Frage herum, wo denn diese Nerven her rühren. Und wenn man das nun auf die Bewegungen an sich begründet, muss man sich wieder fragen woher kommt den die Bewegung. Lässt sich das auf den Wind zurückführen, sollte man sich erkundigen woher Wärme und Kälte kommen und wie sie entstehen, und so weiter …

    Gehe ich von einer ursprünglichen flächendeckenden und zentral gesteuerten Entwicklung aus, die es erlaubt eine Art entstehen zu lassen, ohne wesentliche Aufsplittung in sternenförmiger Verzweigung der Weiterentwicklung, wenn wir etwa den Menschen und den Vogel gegenüber stellen, so muss ich anderseits feststellen, dass heute der moderne Mensch bestrebt ist seine Lebensphase nun gegenteilig davon dezentral zu gestalten, und in seinen persönlichen Bereich alles was möglich ist herein ziehen möchte. Wobei eine Geselligkeit nur darauf bedacht ist in einer gleichmäßigen Verteilung dies in jedem einzelnen Teilnehmer so wirken zu lassen, und das soll es dann gewesen sein.

    Bemerkenswert ist die Auswirkung in diesem Bereich beim Herrn M der einer Strategie nach hing die besagt es sei der Angriff die beste Verteidigung, auch in der gleichen Art Mensch, und in diesem Rahmen hatte er es dann auch seiner Meinung nach mit den Djinns zu tun, die wir heute gerne unpersönlich als „Gewissen“ bezeichnen, und weit entfernt von Persönlichkeiten sehen wollen, denn es handle sich nicht mehr um Personen im eigentlichen Sinn. Darum müsse man auch keine Kommunikation darin erkennen – oder vielleicht doch?

    Ähnlich ist die Gesellschaftsbildung bei Herrn N der die Anwendung der Gemeinschaft mit positiven Vorzeichen propagierte und auch selbst so gestaltete. Wobei jeweils sowohl die Gesellschaft als nächst höhere Ebene erkannt, als auch eine darin vorkommende Kommunikation auf seelischer Basis für die Nachwelt dokumentiert wurde, wie sie auch lange davor und selbst heute noch festzustellen ist.

    Freilich, wir könnten die Frage auch auslagern, davon ausgehend wir hätten vorangegangene Arten wie die Vögel nur kopiert in ihrem Verhalten.
    Aber unklar bleibt dabei wovon es dann dieses Original genommen oder bekommen hat, damit es als Vorbild dienen konnte.

    Was ich mit dem zitierten Text sagen wollte bezieht sich jedoch nur auf ein Desinteresse unserer gemeinsamen Vergangenheit Mensch, und da ist es nicht weit, dass man sich die andere Ausrichtung in der Zukunft auch nicht näher bringen will. Hervorgerufen durch eine dezentrale Denkweise, reduziert auf den eigenen Bereich, dieses Verhalten hat man nur so kennen gelernt, es war scheinbar immer schon so, fast schon eine Art „Naturgesetzt“ und so soll es dann auch bleiben, etwas erhöht klingt es dann so:

    „Aus Natur bis Du und zu Natur kehrst Du zurück.“

    Früher oder später.

    Nun, ich tendiere zu einem gedehnten entfernten solchen Moment.
    Ich bin ein Mensch; und der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen.



    und ein :weihna2
     
  8. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. Mai 2012
    Beiträge:
    5.391
    Ort:
    Jenseits von Gut&Böse

    Das sagst du,und es ist auch dein Recht,denn du bist ein Individuum.

    Die Frage danach,warum es Menschen gibt,heute nach 4,5 milliarden Jahren der Existenz der Erde,lässt sich doch auch ganz einfach und undogmatisch beantworten;
    "weil die Dinge die geschehen sind geschehen sind"
    Dafür braucht man weder einen Schöpfer noch einen Herrn der dies scheinbar geplant hat.

    Nur weil wir Menschen zielgerichtet sind,projezieren wir unsere eigene Eigenschaft und Dynamik auf die Dinge die ausserhalb von uns passieren bzw. wovon wir glauben das wir keinen Einfluss darauf haben.
    Ebenso verhält es sich mit dem Aspekt der Kreativität.
    Wir Menschen sind Kreativ und somit sehen wir in der evolutionären Entwicklung eine Kreativität bzw. eine Kreation,
    aber letztlich sehen wir uns nur selbst als Kreatur.
    Letztlich ist es unsere Selbstwahrnemung als Kreatur die das universelle geschehen einer Kreatur zuschreibt.

    Dabei ging es doch darum ob man vor den Herrn treten kann.Und wenn nicht,warum eigentlich nicht?
    Nun,es regnet gerade draussen.
    Ich weiss das ich den Regen nicht verursacht habe,ich weiss aber dass ich es bin der den Regen wahrnimmt.
    Und wärend meine Frau um diese Zeit in ihrem Bett schläft,bekommt sie nicht nur nicht mit das es gerade draussen regnet,
    sondern für SIE findet der Regen nicht statt.
    Auch das ist Realität!
    Wo ist der Herr meiner Frau der es gerade regnen lässt,sie es aber nicht mitbekommt?
    Wenn ich ihr morgen früh sage;"es hat geregnet wärend du schliefst" muss sie mir das glauben,denn in ihrer Realität hat sie das nicht mitbekommen.Das heisst aber auch dass ihr Herr es nicht regnen liess.

    :weihna1
     
  9. Teigabid

    Teigabid Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    burgenland.at
    Sei mir nicht böse, SchattenElf, aber das sind alles "faule Ausreden",
    und es ist nicht so, dass von Deiner Seite nichts getan werden möchte,
    im Gegenteil, du forcierst sogar den Gedanken der Verzettelung,
    aber dabei kommt doch auch lediglich heraus - um in der Küche zu bleiben -
    es wird aus dem "Staubzucker" nur mehr ein sinnloser Staub,
    und der süße Geschmack wird bis zur Unkenntlichkeit ausgedünnt.

    Das nennt man strategisch eine Blockade und Hinführung in einem Zug.
    Ein Muster das gerne nachgemacht wird. Immer wieder.

    Hast Du dir schon überlegt,
    dass man sich von der kindlichen Vorgabe einer vermeintlichen Elternfigur trennen könnte,
    und dann auch ein Wandel in den Fähigkeiten und Eigenschaften passieren wird?

    Einmal ganz anders als wie beim Menschen,
    unabhängig von der Natur, die ihre Funktion als Basis verliert;
    obwohl der Mensch in dieser Natur steckt und scheinbar von ihr geschaffen wurde,
    und hier liegt der Hund begraben,
    der von dir kolportierte Gedankenfehler,
    wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf.

    Überleg doch einmal, warum heißt es in unserem Sprachgebrauch:

    "Ein Erfinger hat es erfunden." (=> von: ich finde, was schon da ist)

    und nicht:

    "Ein Macher hat es gemacht." (?)


    Leider sah ich mich gezwungen dir bereits in so früher Stunde zu schreiben,
    aber beim Lesen Deiner Zeilen ist mir das Geimpfte gleich aufgegangen!



    und auch :D
     
  10. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Bevor ich weiter auf deinen Text eingehe:

    Faule Ausreden wofür?
    Was rede ich aus?
     

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