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Wir alle haben noch einiges zu lernen …

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von hakage, 12. März 2020.

  1. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    1.169
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    Zitat von @Seal144

    „Und das zeigt mir, dass wir alle noch so einiges zu lernen haben, ...“
    [aus http://esoterikforum.at/threads/gnosis-die-botschaft-des-fremden-gottes.231000/page-71#post-6712833 ]

    Ja, ich finde wir haben noch einiges zu lernen,
    bis der Planet, Mutter Erde, wieder das Paradies ist.
    Wir haben noch einiges zu lernen und zu üben,
    bis wir – was meiner Meinung nach unser göttlicher Auftrag ist –
    den Himmel auf die Erde gebracht haben.

    In meinen eigenen Anfängen von
    Religion und Esoterik wollte ich hier nur weg.

    Bis ich einen Traum (vielleicht beschreibe
    ich den Traum ein andermal ausführlicher) hatte,
    in dem Gott mir schmunzelnd erklärte, dass er mir
    bereits alles geschenkt hat und dass ich Ihm (Gott)
    versprochen hätte, den Himmel (die Gnostiker
    nennen das Pleroma habe ich gelernt), die
    überfliessende Fülle, auf die Erde zu bringen.

    Und was soll ich sagen? Dieser freundliche Gott hat
    mich immer wieder auf die Erde geschickt.
    Da war nichts von Strafe, Sünde oder Karma.
    Da war ein Auftrag. Und ich war mutig genug,
    abenteuerlustig genug, diesen Ruf Gottes,
    den heiligen Auftrag anzunehmen ...

    Ich wusste damals vor Abermillionen Jahren noch
    nicht, was mich erwartet ... Zeit kannte ich ja noch nicht ...

    Strafe, Sünde und Karma gibt es in der einen und
    anderen Form. Auch für mich. Spielt ein Rolle im
    Menschsein, und im Lernen und siehe unten: Wachstum.

    Was ich später noch bemerkte, ist: Wachstum.

    Die Natur wächst und lernt.
    Alles wächst und lernt.
    Kinder wachsen und lernen.
    Und Erwachsene?

    Der Mensch als komplexes Wesen aus Geist und Materie
    wächst und lernt nicht nur wie die Natur,
    sondern auch wie Geist.
    Wachsen und lernen des Geistes (NICHT: des Verstandes,
    Kopfes, Mindes, der Gedanken etc.) ist etwas anderes,
    das ich, ehrlich gesagt noch nicht kapiere.

    Lange Rede, kurzer Sinn:

    Lernen, Wachsen.
    Lernen zu wachsen.
    Ins Lernen wachsen.
    Lernen. Wachstum.

    Was fällt Dir dazu ein?
     
  2. Syrius

    Syrius Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. August 2009
    Beiträge:
    6.742
    Ort:
    Schweizer Mittelland
    Die Erde war doch NIE "das" Paradies und kann es somit auch nicht "wieder" sein!

    Das in der Bibel erwähnte Paradies war und ist eine geistige Sphäre, die von Gott einzig zu dem Zweck geschaffen wurde, die gefallenen Engel - das sind wir alle - in einem vergleichsweise kurzen Rückweg wieder in den Himmel zu führen.

    Leider haben wir versagt und in der Folge wurde die Materie - unsere ERde - erschaffen. Sie dient als Schule, in der jede/r mit so vielen Inkarnationen wie er / sie will, sich von den angeeigneten Untugenden befreien kann, um anschliessend den ursprünglichen Platz im Himmel wieder einzunehmen.

    lg
    Syrius
     
  3. Samana Johann

    Samana Johann Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. August 2019
    Beiträge:
    632
    Ort:
    Kampuchea, Aural
    Ittha Sutta: Was willkommen ist
     
  4. Enndlin

    Enndlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16. Juli 2019
    Beiträge:
    3.287
    Ort:
    "Hexenkessel" NRW
    Es kann kein unbegrenztes Wachstum geben. Alles wächst, kommt auf einem gewissen "Höhepunkt" an, um dann zu zerfallen und zur "Quelle" zurückzukehren. Das betrifft auch das Lernen. In Wachstumszeiten - sprich: im Kindes-/Jugendalter - fällt Lernen sehr leicht. Je älter man wird, desto schwerer fällt es. Ein natürlicher Prozess des Lebens, ein Kommen und Gehen, ein Auf und wieder Ab.

    Das, was heutzutage propagiert wird - ein stetes Wachstum in allen Bereichen, ein "lebenslanges Lernen" - ist wider die Natur.
     
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  5. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    1.169
    Aufgewachsen bin ich auch mit dieser Ansicht.
    Ich habe immer Zweifel gehabt, ob das richtig
    sein kann.

    Auch die Erde war zuerst das und ein Paradies.
    Erst als wir alle gefestigte Meister und Meisterinnen
    des Lichtes, der Liebe und den Lebens (die 3 grossen
    L's) waren, hat sich Gott entschieden, diese gute
    Schöpfung zu prüfen.

    Gesucht wurden Abenteurer, Wagemutige, die sich
    freiwillig noch tiefer in die Materie meditieren wollten.

    Der Auftrag war auch diese Sphären zu durchlichten,
    dem Pleroma wie die Gnostiker sagen, hinzuzufügen.

    Wir hier sind alle diese Abenteurer und Wagemutigen.

    Wir durchliefen harte Prüfungen im Himmel und
    wir hatten das Versprechen, dass wir am Ende des
    Experimentes, egal was geschieht, wieder heil und
    ganz sind (und um eine unvergleichliche Erfahrung
    reicher).

    Diese Facette des riesigen Diamanten der Wahrheit
    fühlt sich für mich stimmiger an.

     
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  6. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    1.169
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    Darin ist auch für mich viel Wahrheit.
    Wachsen und Lernen sind zyklisch.
    Und es ist wesentlich komplexer zugleich.

    Es gibt ja auch unterschiedliche Typen.
    Im Alter lernt man z.B. auch verlernen,
    also einmal Gelerntes zu korrigieren.
    Korrektur ist für mich auch lernen und
    hört nie auf.

    Was ich allerdings noch nicht benennen
    kann, ist wie Geist lernt und wächst, das
    scheint nämlich völlig anders zu sein.

    Und das ist noch lange nicht alles ...
     
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  7. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    19.376
    Lernen ist ein so natürlicher Prozess, dass ich gar nicht auf die Idee käme zu sagen "Ich habe noch viel zu lernen".
    Das wäre in etwa so, als würde ich sagen "Mein Herz hat noch oft zu schlagen".


    Hier geht es um ein Wachsen, das nicht irgendwohin wachsen will oder muss, sondern die Bewegung ist. Gäbe es ein Ziel, wäre dies das Ende, und bereits von Anfang an im Ende zu sein würde gleichwohl bedeuten, tot zu sein.
    Ich nenne diesen Wachstum "Werden, was ich bin".

    Ist ja egal. Hauptsache, sie ist "dein" Paradies. Ansonsten wäre es doch scheiße für dich.
    Ich denke, wir haben grundsätzlich ein kollektiv falsches Bild des Wachstums verankert.
    Wachstum hat mit Größe nichts zu tun. Sondern mit Richtung.
     
  8. Wellenspiel

    Wellenspiel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. Mai 2016
    Beiträge:
    19.376
    Das wirkt nur so. Weil Zyklen nicht wie Kreise, sondern Spiralen sind. Eine nicht abgeschlossene Form führt auch im Verstand zu einem nicht abgeschlossenen Gedanken. Verstandesmäßig wollen wir aber immer das Vollständige überblicken.
    Wo wähnst du einen Unterschied zwischen dir und Geist?
     
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  9. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    1.169
    Schön dass es für Dich so ist und ich bin
    einverstanden mit Dir.

    Das "Wir haben noch einiges zu lernen" entsteht,
    wenn ich z.B. erkenne, dass in mir oder um mich
    herum nicht der Frieden herrscht, den ich mir
    wünsche ... egal, was ich tue, egal wie ich handle,
    oder nicht handle, es entsteht kein Frieden ...
    Eine Erkenntnis ist: ich kann den Frieden, den
    ich mir wünsche, offensichtlich nicht fördern und
    herstellen. Weitere Erkenntnisse sind: ich könnte,
    ich will, ich werde lernen Frieden zu schaffen ...
    Einhergehend: Ich habe noch einiges zu lernen ...

    Das zu ergründen ist mir ein Teil dieses Fadens.
    Danke Dir.
     
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  10. hakage

    hakage Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2017
    Beiträge:
    1.169
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    Schwieriges Thema.
    Grundsätzlich wähne ich erstmal keinen Unterschied
    zwischen mir und Geist.

    Ich benutze oft Beispiele aus der Natur (natürliche
    Umwelt, mein Säugetierkörper, etc.) um Wachstum
    zu verstehen: etwa, wie ein Baum wächst.

    Aber Geist, das Spirituelle, Gott, das Namenlose
    scheint anders zu wachsen oder:
    Das mir sichtbare, fühlbare Wachstum ist nur ein
    Teil davon wie Geist, Gott wächst.

    Mehr kann ich Dir gerade nicht sagen.
     
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