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Sünde, Karma, Wiedergeburt und Evolutionssprung.

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von Demetrius, 19. Juni 2016.

  1. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
    13. April 2012
    Beiträge:
    86
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    Was ist Sünde?
    Sünde ist ein falsches Handeln in Tat, Wort oder Gedanken. Worauf die Sünde beruht, ist der BEWEGGRUND des Handelns. Ein Beispiel: Ein Kind reißt die Zimmerpflanzen aus - trotz mehrfacher Ermahnungen. Die Mutter gibt dem Kind einen kräftigen Klaps auf den Hintern. Das alleine ist noch kein schlechtes Handeln, denn die Mutter kann aus Wut zuschlagen, oder auch aus Notwendigkeit, damit das Kind endlich lernt. Der Klaps oder das vorherige Ermahnen oder das Schimpfen ist nicht die Sünde, sondern der Beweggrund - WARUM man ermahnt, schimpft, oder schlägt. Aus WUT, weil die Pflanze kaputt ist - oder weil dem Kind Ermahnungen und Schimpfen nicht geholfen haben - und jetzt unbedingt ein kräftiger Klaps notwendig für den Lernprozess des Kindes ist. Ich habe in der Gastronomie über Jahrzehnte Jugendliche ausgebildet. Da habe ich festgestellt, daß bei manchen ein ernster Blick in die Augen genügte, Andere brauchten einen aufmunternden Klaps auf die Schulter (streng Dich an) und Anderen mußte man einen kräftigen Tritt in den Hintern geben. Das war nicht aus Wut, sondern hilfreich und notwendig für den Lernprozess. Jeder wie er es braucht. Die schlechtesten Beweggründe des Handelns sind Wut, Hass, Neid und Eiversucht. Letztendlich jedes Handeln aus Eigennutz.

    Der Beweggrund des Handelns erzeugt das Karma:
    Beim Karma muß man eigentlich nur wissen, daß es die Summe aller Handlungen ist, welche im aktuellen Leben zum Eigennutz oder zum Wohle Anderer ausgeführt wurden. Da der Mensch in 3 Bereichen handelt (Tat, Wort und Gedanken) gibt es auch 3 Arten der Ergebnisse. Sinnbildlich könnte man sagen: Tat = Fleisch, Wort = Gemüse und Gedanken = Früchte. Wobei Wort aus Wissen entsteht, Gemüse aus Erkenntnis und die Früchte aus Verständnis. Es ist also immer ein BEWUSSTERES und ABSICHTLICHERES Handeln. Diese 3 Faktoren: Wissen, Erkenntnis und Verständnis bilden wieder eine EINHEIT, welche als BEWUSSTSEIN bezeichnet wird. Es kommt also darauf an, aus welchem Bewusstsein eine Handlung ausgeführt wird. Darum ist eine falsche Handlung unbewusst (unabsichtlich) ausgeführt, nicht so schlimm, wie die GLEICHE Handlung bewusst (mit Absicht) auszuführen. Dieses, im jetzigen Leben aufgebaute Karma, ist entscheidend für das nächste Leben. Im eigentlichen Sinne BEWIRKT das Kama die Wiedergeburt, weil jede erzeugte URSACHE, zwangsläufig eine WIRKUNG hervorbringen MUSS!!!

    Die Wiedergeburt:Die Wiedergeburt ist also bedingt durch den jeweiligen Bewusstseinszustand, welchen der Mensch beim Tod seines benutzten Körpers erreicht hat.
    Das Leben ist ein Lernprozess. Dem entsprechend wird jeder da (in diese Gegebenheiten und Lebenssituation) wieder geboren, wo er das lernen kann, was er bisher noch nicht erkannt und verstanden hat. Dadurch kann der Mensch nach und nach neue Erfahrungen sammeln sich und im Bewusstsein weiter entwickeln.
    Wir sehen in der heutigen Welt die Extreme zwischen extremem Reichtum und extremer Armut. Es wäre ein sehr schlechter Gott der diese absolute Ungerechtigkeit zulässt, wenn es nur EIN Leben geben würde. Der Mensch lebt aber nicht nur einmal. Wer in diesem Leben sehr reich ist, kann im nächsten Leben bettelarm sein und umgekehrt. Wer in diesem Leben Mann ist, kann im nächsten Leben Frau sein und umgekehrt. Wer in diesem Leben sehr berühmt ist, der kann im nächsten Leben verlacht werden und umgekehrt. Wer in diesem Leben Generaldirektor ist, kann im nächsten Leben Bettler sein und umgekehrt - usw. Es gibt immer einen Ausgleich. So wirkt die Gerechtigkeit dieses Gottes.
    Jeder Mensch lernt NUR aus seiner jeweiligen Lebenssituation und den gegebenen Umständen und Möglichkeiten. Darum müssen wir auch öfters (in verschiedene Situationen) geboren werden, um alles lernen, erkennen und verstehen zu können.
    Wer BLIND glaubt, daß nur EIN Leben notwendig ist, um die Vollendung zu erreichen (oder in den "Himmel" zu kommen, der irrt sich ganz gewaltig.
    Doch bei dieser geistigen Entwicklung (Bewusstwerdung) geht beim körperlichen Tod nichts verloren, was der Mensch aus dem Leben SELBST erkannt und verstanden hat. Doch alles theoretische Wissen, das auswendig gelernte, das nur in Büchern gelesene und blind geglaubte, das geht verloren.
    Je mehr Erkenntnisse der jeweilige Mensch in Hunderten und Tausenden von Leben gesammelt hat, um so schneller entwickelt dieser Mensch sich im nächsten Leben. Denn alle Erkenntnisse liegen schon in seinem Unterbewusstsein. Also in seinem individuellen Selbst. Dieses Unbewusste muß nicht mehr mühevoll erarbeitet werden, sondern kann viel schneller aus dem Selbst hervorgebracht werden. Alles, was der Mensch in vielen Leben an Erkenntnis und Verständnis gewonnen hat, wird ihm immer schneller BEWUSST.
    So ist zu verstehen, daß eigentlich jeder Mensch früher oder später die Vollendung erreichen wird. Der hat sich dann alles bewusst gemacht, löst seinen Geist vom Körper, und vereint sich im Geiste wieder mit seinem göttlichen Selbst. Der wird nicht mehr in der Welt in einem Körper geboren, sondern ist bei Gott, seinem Ursprung, EINS MIT ALLEM.


    Der Evolutionssprung:
    Wenn wir die Evolution der Erde ansehen, so ist ersichtlich, daß dieses Ganze (wohl auch das Universum) einem kontinuierlichen Entwicklungsprozess unterliegt. Was schlichtweg bedeutet, daß alles was lebt, sich weiterentwickelt, vom einfachsten körperlichen Aufbau, bis zum (aktuell) kompliziertesten Aufbau des jeweiligen Körpers.
    Alles ist lebendiger Geist mit einer unterschiedlichen Vorstellung vom Sein, einem unterschiedlichen Bewusstsein. Die Materie bildet entsprechend der geistigen Vorstellung, die Form des jeweiligen Körpers. Jeder Grashalm, jeder Busch und jeder Baum, ist materialisierte Vorstellung des Geistes - belebt durch den Geist. Gleiches gilt für Fische, Landtiere und Vögel, und letztendlich auch für die Rassen der Menschen.
    Das konnte aber nur geschehen, wenn von der Pflanze Zum Tier, und vom Tier zum Menschen, so etwas wie ein Evolutionssprung stattgefunden hat. Die Wissenschaft nennt es Quantensprung. Also müssen sich auch Pflanzen zu Tieren, und Tiere zu Menschen im Bewusstsein weiterentwickeln können und weiterentwickelt haben.
    Das wird vielleicht nicht gerne "gehört", aber anders kann es eigentlich nicht sein.
    Was sich verändert ist das Bewusste SEIN. So muß bei der Pflanze im Geist das bewusste Sein von ICH BIN Baum gelöscht worden sein, damit die NEUE geistige Vorstellung vom ICH BIN Tier entstehen konnte. Gleiches gilt dann auch für das Tier. Das Bewusste Sein - geistige Vorstellung - von ICH BIN Tier, muß im Geist gelöscht werden, damit die NEUE Vorstellung von ICH BIN Mensch in diesem Bewusstsein entstehen konnte.
    Denn nur so ist es auch beim Menschen. Das persönliche ICH-Bewusstsein vom ICH als Körper, muß "sterben" (im Geist gelöscht werden), damit das NEUE Bewusstsein - ICH BIN EINS mit dem Göttlichen entstehen kann.

    So müssen wohl bei der Evolution dieser Erde, 3 gewaltige Bewusstseinsänderungen stattgefunden haben - und wahrscheinlich immer noch stattfinden.
    Denn alles in der Welt (im Universum) ist WEITERENTWICKLUNG des geistigen Bewusstseins bis zur endgültigen Vollendung der göttlichen Schöpfung.

    Mit freundlichen Grüßen
    ©Demetrius Degen
     
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  2. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
    Der sogenannte Big Bang,der Urknall brachte keine einheitlichen Bewusstseine in vollendeter Gänze hervor,
    sonder bringt immer noch Bewusstseine hervor welche sich in Mineralien,Pflanzen oder Tieren offenbaren.
    Solange sich das Universum weiter ausdehnt ist es nicht vollendet und bringt immer wieder neue Bewusstseine hervor.
    Durch den Reinkarnationsprozess des Bewusstseins wird nichts gelöscht sondern immer in komplexeren Formen offenbart.
     
  3. Demetrius

    Demetrius Mitglied

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    86
    Das Universum breitet sich aus, auf Grund von immer mehr geistigen VORSTELLUNGEN.

    Es breitet sich beschleunigt aus, weil aus EINER Vorstellung (durch Zu- und Abneigung) immer DREI Vorstellungen hervor gehen.

    Die bestehende Vorstellung – BAUM – dazu kommt (Zuneigung) mehr Blätter oder (Abneigung) weniger Blätter.
     
  4. Bibo

    Bibo Sehr aktives Mitglied

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    sehr im Süden Deutschlands
    Viele Ideen. Wer weiß, wer weiß, ob das alles so stimmt?
     
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  5. MichaelBlume

    MichaelBlume Sehr aktives Mitglied

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    .
    das sind für mich lauter Denkfehler.
     
  6. Demetrius

    Demetrius Mitglied

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    Jetzt kommt es nur darauf an, wer falsch denkt?
     
  7. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
    Ist das wirklich so,oder ist das nur eine geistige VORSTELLUNG !?

    Das ist allerdings eine sehr originelle und unkonventionelle Philosphie von dir.

    Neigungen an sich sind neutral,
    erst durch menschlich-individuelle Wertung der Neigung entsteht eine Zu- oder Abneigung.
     
  8. SchattenElf

    SchattenElf Sehr aktives Mitglied

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    Jenseits von Gut&Böse
    Das sind immer die Anderen!
     
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  9. Demetrius

    Demetrius Mitglied

    Registriert seit:
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    86
    Wenn Du das PRINZIP verstehen willst, habe ich Hier einen Beitrag: http://www.demetrius-degen.de/geistesschule/wahrnehmung.htm

    Was das Universum betrifft, dann ist das so! Jede geistige Vorstellung, kommt früher oder später in der materiellen Welt zum Entstehen.
    Der Geist (männlich) ist der Erzeuger, und die materielle Natur (weiblich) ist die Gebärende.
    Alles, was der Mensch sich vorstellen kann, kann er auch verwirklichen.
    Aber, wie Schopenhauer schon sagt: "Der Mensch kann zwar TUN was er will, aber er kann nicht WOLLEN (auch nicht Vorstellen) was er will"! Das liegt wieder an der Sinneswahrnehmung. Weil das Denken der Massen durch die Sinneswahrnehmung (Begehren) gesteuert wird.
     
  10. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

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    Die Wiedergeburt:
    Wir sehen in der heutigen Welt die Extreme zwischen extremem Reichtum und extremer Armut. Es wäre ein sehr schlechter Gott der diese absolute Ungerechtigkeit zulässt, wenn es nur EIN Leben geben würde. Der Mensch lebt aber nicht nur einmal. Wer in diesem Leben sehr reich ist, kann im nächsten Leben bettelarm sein und umgekehrt. Wer in diesem Leben Mann ist, kann im nächsten Leben Frau sein und umgekehrt. Wer in diesem Leben sehr berühmt ist, der kann im nächsten Leben verlacht werden und umgekehrt. Wer in diesem Leben Generaldirektor ist, kann im nächsten Leben Bettler sein und umgekehrt - usw.Es gibt immer einen Ausgleich. So wirkt die Gerechtigkeit dieses Gottes.



    Hallo Demetrius:

    In diesem Absatz werden genau jene Gedanken zur Wiedergeburt aufgezählt, die ich einfach nicht hinnehmen möchte. Gerade der fettgedruckte Satz ist für meine Begriffe unakzeptabel.

    Ich schließe daraus, dass ein Armer und Leidender wohl in seinem früheren Leben Schuld auf sich geladen hat und deshalb zu seinem augenblicklichen Dasein verurteilt wurde. Ich schließe daraus, dass man sich auch zu einer Frau Gedanken machen muss, warum sie als solche geboren wurde (Indien lässt grüßen). Ja und ich kann daraus auch schließen, dass die Reichen und Schönen dieser Welt, die wenigen Guten aus dem letzten Leben sind.

    In Afrika und den anderen Entwicklungsländern leben dann also all jene, die sich dieses Schicksal selbst verdient haben. Ja, das nenne ich die Gerechtigkeit dieses Gottes.

    Was kann ich also von den Reichen und Mächtigen lernen? Etwa, dass es sich lohnt, rücksichtslos und habgierig zu sein? Es wäre von diesen sicherlich sinnvoller, das Teilen im Hier und Jetzt zu praktizieren, als dann im nächsten Leben wieder ein Bettler sein zu müssen. Aber eventuell sind die Mächtigen und Reichen ja jene, die kurz vor ihrer Erleuchtung stehen.

    Eines ist gewiss, ich werde wohl an diesem Samsara nicht teilnehmen wollen.


    Merlin
     
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