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Wie wird man Astrologin?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von drilling, 12. Juli 2008.

  1. drilling

    drilling Mitglied

    Registriert seit:
    7. August 2005
    Beiträge:
    43
    Ort:
    Oberösterreich
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    Gibt es einen üblichen Weg? oder einen besseren? oder braucht man nur ein Computerprogramm und wenn ja welches ist gut und wieviel kostet es ca.?
    LG
    drilling:)
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hi

    geht alles nur langsam.
    Man kann hier nichts lernen, wie man es normal mit anderen Dingen tun könnte, sondern nur begreifen lernen. Es geht um Symbole, und Energien.
    Ein Programm ist sinnvoll, wenn man eine gewisse Schwelle erreicht hat, wo einem die Konstellationen schon etwas sagen (ohne dass man in ein Buch schauen muss) .
    Man muss immer am Ball bleiben und sich Unwissenheit eingestehen können. Je nach Temperament und Anlage sind aber die einzelnen Schritte verschieden. Der eine besucht Seminare, und der andere paukt sich durch dutzende Buecher und wieder eine findet ein einziges Buch oder eine Methode (TPA, MRL, API usw.) mit der er die grössten Fortschritte macht.

    LG
    Stefan
     
  3. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    1. November 2004
    Beiträge:
    3.703
    Ort:
    Köln Höhenhaus
    Ich bin zwar mehr der Numerologiefreddie, aber eines hat Numerologie und Astrologie gemeinsam: Lernen, Lernen, Lernen...
     
  4. Pars Fortuna

    Pars Fortuna Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juni 2007
    Beiträge:
    349
    Ort:
    Darmstadt
    Hallo Drilling,

    für den Anfang würde ich empfehlen:

    http://www.papertv.com/index_de.html
    und das Horary Textbook v. John Frawley

    LG Markus
     
  5. Spica

    Spica Mitglied

    Registriert seit:
    4. Juni 2008
    Beiträge:
    111
    Hallo drilling,

    ich schließe mich Ironwhistle und Pars Fortuna an ...

    Astrologie ist wie eine Fremdsprache oder wie Mathematik. Die muss man lernen, nicht "erfahren". Wenn du die Grundlagen (Bedeutungen der 7 Planeten mit ihren Würden und Rezeptionen, 12 Zeichen, 12 Häuser, 5 Aspekte, arabische Punkte und Fixsterne), die der Fremdsprache - mit Vokabeln, Grammatik, Rechtschreibung - entsprechen, gelernt hast, wendest du das Ganze, wie in der Mathematik, logisch an.

    Das "Horary Textbook" von John Frawley (gibts bald auch in Deutsch) kann ich dir, wie alle seine Bücher, nur wärmstens empfehlen. Klar, strukturiert, absolut präzise. In kürzester Zeit kommst du damit zu konkreten Ergebnissen. Alles, was du tun musst: Lernen und üben.

    Viele Grüße
    Spica
     
  6. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
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    Hallo

    Man kann Astrologie nicht wie Mathematik oder Geologie lernen. Da gibt es keine Formel, die lernst du auswendig und dann kannst du deuten.

    Ohne Intuition wird kein Horoskop, das so einzigartig ist wie jeder Augenblick, nicht adäquat gedeutet werden können. Aber Intuition verstehen schon die meisten falsch, da frag ich mich: Wie wollen die eigentlich deuten, wenn sie nicht intuitiv die richtigen Zuordnungen treffen? Etwa mit dem Verstand?
    Ich baue mir eine Kochbuchastrologie?

    Natürlich musst du wissen, was die 7 oder 10 Hauptplaneten bedeuten, das kann man "lernen", natürlich musst du wissen, was die 12 Zeichen bedeuten, das kann man "lernen", das bleiben aber nur EINZELHEITEN.
    Man kann nicht das Deuten lernen.

    Sage mir, was bedeutet Mars in 12 in Aspekt zu Venus in 5, und Venus steht in Steinbock. Das geht nur über ANSCHAUUNG, nur über das Hineinversetzen in diese Energien, meist über das ganze RADIX, und das SIEHT man, UND DAS NENNT MAN ANSCHAUUNG, und WO ANSCHAUUNG IST, DA IST INTUITION. Da kann man mir sagen was man will.

    BASTA A LA PASTA. Mmmh lecker. Wenn ein anderer ein anderes Leibgericht hat, dann mag das zwar hinhauen, aber ich glaube, er wird auch dann nicht über Intuition hinweg kommen, auch wenn der nicht weiss, dass er intuitiv deutet. Ohne das, wird jede Deutung viel zu unstimmig und grob.
    Wenn ich Häuserherrscher interpretiere, der Mars in 4 kommt aus 10, dann versetze ich mich in diese Kombination oder erkenne die Bedeutung, indem ich das erkenne, egal was ich erkenne, benutze ich Intuition.

    Wer also sagen würde, Intution ist nicht so wichtig, dem kaufe ich das nicht ab. Nichts anderes ist das, BE-GREIFEN. Sich ein Bild machen, was die Dinge bedeuten.

    Da kann man nicht lernen: Ich setze zwei Dinge zusammen und heraus kommt 4. Das ist nicht richtig. Es gibt eine gewisse Logik der Anordnung, aber um zu stimmigen Deutungen zu kommen, muss MAN ALLES beachten,daher findet eine Einzelheit (die man lernen kann) auch immer ihre Grenzen. Man muss etwas vom MENSCHEN verstehen, von der PSYCHOLOGIE, um das Radix zu verstehen. Und man versteht den Menschen immer besser, umso mehr das Radix , also die Planeten und die 12 Häuser verstanden werden. Und vieles weitere.

    Begreifen tut man etwas Ganzes. Lernen kann ich Einzelheiten, die man nur zusammensetzen braucht. Aber das funktioniert hier nicht.

    Gruß
    Stefan
     
  7. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

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    1. November 2004
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    Köln Höhenhaus
    Astrologie, Sterne wandern, widerkehrende Ereignisse, Konstelationen, Formationen. Der Bezug auf Längen und Breiten - ich finde es steckt viel Mathematik in der Astrologie und Mathe kann man lernen...

    Stimmt schon, aber trotzdem - die Grundlagen muss man lernen. Und wenn man diese beherrscht, kann man sich auf die Intuition berufen...
     
  8. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
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    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hi

    natürlich , Grundlagen sind das Wichtigste, sollte klar sein.

    Aber meist glaubt man als Anfänger, man könne die Astrologie lernen, wie man lernt, dass zwei mal zwei vier ist. Oder wie man lernt, dass die Einwohnerzahl Deutschlands umgefähr 80 Millionen beträgt. Oder wie man eine Fremdsprache lernt, das ist nämlich nicht so. Wenn man Spanisch anfängt zu lernen, mag es bis zu einer bestimmten Grenze gehen, aber dann kommt der Moment wo sich entscheidet, ob man "ein Sprachgefühl" hat und nicht mehr die DINGE nachplappert, die man gelernt hat.

    Feste Wahrheiten sind die eine Sache (Planeten, Zeichen, Prinzipien, Aspekte, Häuser), aber hat man das zusammen, kommt man nicht weiter.
    Diesen Irrweg möchte ich mit meinem dezidierten Hinweis dem Anfänger ersparen.

    Und um keine Unklarheit zu schaffen: Drilling, fang mit den Grundlagen an, lerne sie, (aber glaube nicht, dass das genügt).

    P.S.: Der Verweis auf die Mahematik betrifft nur die Astrologische Anordnung. Aber die versteht man in der BEDEUTUNG auch erst, wenn man das Deuten gelernt hat. Astronomie ist im Grunde die VORSTUFE dieser Begebenheiten am Himmel, und wir wollen doch einen Schrittt weiter gehen, als wie die Mahematiker der Astrophysik, die nur zeigen, was ist. Aber wir sagen, was diese Dinge für unser Leben oder für das Leben bedeuten. Das ist der springende Punkt .

    LG
    Stefan
     
  9. Ironwhistle

    Ironwhistle Sehr aktives Mitglied

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    1. November 2004
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    Köln Höhenhaus
    Nu erschreck ihn doch nicht gleich so - Gut Ding will Weile haben!

    Dein Hinweis, ok, da muss ich dir Recht mit geben, aber er steht doch gerade mal am Anfang. Das später Fragen auftauchen wird nicht ausbleiben, dann kann man immer noch auf die Intuition verweisen. So wirkt es nähmlich ein wenig erschreckend... ;)
     
  10. pluto

    pluto Aktives Mitglied

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    Hallo Stefan,

    erst einmal ist es wichtig die Grundlagen zu verstehen und im täglichen Leben zu sehen bzw. anwenden zu können: aha, dieses Ereignis, das könnte Venus-Saturn-Bezug haben. Das mit dem erspüren ist was ganz anderes und hat eigentlich mit Astrologie nichts zu tun. So sehe ich das jedenfalls. Astrologie lässt sich über den Verstand erfahren und da gehört als Grundstock: lernen. Erstmal die Zeichen, Planeten und Häuser, Einteilungen, Elemente, und dann noch den Rest. Hat man diese Grundprinzipien der A. einmal verstanden geht es daran sie in einem ganzen Horoskop in Bezug zu setzen.

    a
    Doch dann kommt man weiter, wenn man anfängt die Grundprinzipien miteinander zu kombinieren und in Beziehung zu setzen. Ganz systematisch. Ist ganz viel Lernarbeit dahinter. Hat man dieses Gerüst einmal verstanden, dann ergibt sich daraus auch eine Intuition, was in so einem Horoskop wichtig ist. Aber erst dann.

    So wie du argumentierst, so ähnlich hat mein erster A-Lehrer auch zu mir gesagt und das hat mein Lernen ganz schön gebremst. Damals dachte ich noch, dass Intuition etwas übersinnliches ist, das nicht jeder kann und da ich von da an Probleme mit dem Horoskop hatte, dachte ich es läge an mir. Tat es auch, aber anders: ich hatte die Grundlagen zu wenig verstanden. Und genau diese sind enorm wichtig. Darauf baut jedes Horoskop auf. Die Feinheiten lassen sich dann durch üben intuitiv erfassen. Andersherum funktioniert es nicht.

    Ist schon komisch: in den esoterischen Angelegenheiten haben plötzlich die Menschen ganz viel Intuition, was für mich eine Art Hellsehen bedeutet. in keinem anderen Beruf käme jemand auf die idee intuitiv die tätigkeit erfassen zu wollen. Dabei kann man nämlich auch ganz viele Irrwege gehen. Nehmen wir mal einen Metzger: es macht wohl einen Unterschied, ob er ein schwein intuitiv zerlegt, oder ob er vorher gelernt hat, wie es funktioniert.


    @ Drilling,

    am besten du fängst mit der klassischen Astrologie an. Da gibt es klare Regeln, auf die dann alles weitere aufbaut. Stundenastrologie ist dann eine weitere Disziplin, die hervorragend darauf aubaut.

    Willst du eher die psychologische A. erlernen, bist du bei der Huber-schule am besten aufgehoben.

    Liebe Grüße Pluto
     
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