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wie weit darf eine Meditation gehen?

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von Nahatkami, 3. Mai 2006.

  1. Nahatkami

    Nahatkami Guest

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    Hallo an all die Meditierenden,

    habe folgende Frage. Meist ist es ja so (zumindest im Yoga), daß durch eine Meditation die Sinne zurückgezogen werden (sollen). D.h. "abschalten" und auf das Innere konzentrieren.
    Während meiner Ausbildung erzählte unser Lehrer von einem Heiligen, der so lange meditierte, daß Maden und Würmer Besitz von seinem Körper übernahmen (da er mehrere Tage in diesem Zustand verharrte). - Naja, sicher nicht jedermans Geschmack... Mir stellte sich dann aber die Frage, was denn eigentlich übrig bleibt, wenn alle Sinne ausgeschaltet sind (das Hirn nicht mehr arbeitet, Gedanken nicht mehr existieren) und ja eigentlich gar nichts mehr sein dürfte. Was bleibt übrig, wenn man nicht hört, sieht, riecht, spürt usw.? Die Antwort die ich zu hören bekam, war:

    Die Liebe ist das, was übrig bleibt.

    :confused:

    Was haltet ihr davon? Was bleibt bei euch übrig, "wenn ihr nicht mehr seid"?
    Und ist es Sinn und Zweck der Meditation, seinen Körper dem Gewürm vorzuwerfen?

    Danke für eure Antworten, falls jemand eine Antwort hat.

    Kami
     
  2. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
    Das was wahr nimmt bleibt...
    Das was all ist bleibt...

    Den dauerhaften Rückzug aus dem Körperbewusstsein brauche ich nicht...
    Zur Zeit bleibe ich auch ganz im Körper, ziehe aber meine Aufmerksamkeit von allem Äußeren ab. Andere Male spüre ich einfach, was innen und außen IST. Manchmal geschieht ein Zustand, des kompletten Loslassens, der die Grenzen zwischen Körper und "All" aufhebt und sich als reine, formlose Energie erleben lässt, unbegrenzte Weite.
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten Meditation zu erleben.
    Was führt dich zur Meditation?
     
  3. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Juni 2003
    Beiträge:
    5.803
    Das ist Blödsinn. Wenn das Liebe wäre, so wäre es eine Liebe, die den eigenen Körper nicht bloss vernachlässigt, sondern ihm gar feindlich gesinnt ist. Wie kann jemand behaupten, er besässe die Liebe, und wäre seinem Körper so sehr abgetan?
     
  4. Nahatkami

    Nahatkami Guest

    "Das was wahr nimmt bleibt..."
    - dann nehmen wir nicht über die Sinne wahr?

    "Das was all ist bleibt..."
    - dann gehört diese Welt nicht zu dem, was bleiben wird?

    "Es gibt verschiedene Möglichkeiten Meditation zu erleben."
    - Unterscheiden sich diese Möglichkeiten auch in ihren Auswirkungen?

    "Was führt dich zur Meditation?"
    - Meinst Du jetzt, wie ich zur Meditation gekommen bin? Oder welche "Methoden" ich benutze?

    Entschuldige diese Fragen. Ich frage so, weil ich mir über etwas klar werden möchte, nicht, weil ich etwas "zerreden" oder kommentieren möchte. Ich hoffe, es kommt nicht falsch an.

    Viele Grüße :),
    Kami
     
  5. Haris

    Haris Guest

    Was haltet ihr davon? Was bleibt bei euch übrig, "wenn ihr nicht mehr seid"?
    Und ist es Sinn und Zweck der Meditation, seinen Körper dem Gewürm vorzuwerfen?


    Ich mag das Wort Einfachheit in diesem ZUsammenhang, weil es dem nahekommt, was ich ansatzweise erfahre, wenn sich bei mir Meditation einstellt. Es bleibt Einfachheit übrig: einfach leben, einfach sein - viel zu einfach für das Denken. Meditation erreicht gar nichts, als das was ist aber das pur und unverdünnt, hautnah und mit 100%er Intensität. Man kann das Liebe nennen, Ich-losigkeit, Gott oder sonstwie. Aber das ist in der Einfachheit nicht von Bedeutung - dort ist alles ohne Deutung, alle Fragen, alle Erklärungen sind ohne Bedeutung, weil Einfachheit das Selbstverständlichste ist. Es ist unerklärlich einfach und es hat überhaupt nichts mit Würmern und Sinne abschalten zu tun
     
  6. Saraswati

    Saraswati Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2005
    Beiträge:
    4.608
    Ort:
    Nähe Stuttgart
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    Wenn du nach "innen" schaust, brauchst du deine Augen nicht und wenn du nach "innen" lauschst, brauchst du die Ohren nicht. Und siehst und hörst trotzdem... Wer beobachtet?

    Wann bleiben wird?
    Die Welt halte ich für einen sehr kleinen, materiellen Teil des Alls.
    Die Welt hat große Bedeutung für uns, da wir als inkarnierte Wesen hier unseren Wirkungskreis haben. Wir sind als Menschen dafür geschaffen, uns in der Welt tätig zu bewegen... Trotzdem schöpfen wir aus Quellen, die auch jenseits der Materie zu finden sind. Eine Möglichkeit des Zugangs wäre, die analoge Sinnhaftigkeit des Materiellen im Geistigen zu betrachten oder zu erspüren...

    Ganz gewiss. Was aber gemeinsam sein dürfte, ist der Weg in die Mitte, ins reine Sein...

    Was der Auslöser war, dich mit Meditation zu beschäftigen... Dass du verschiedene Methoden schon ausprobiert hast, zeigt ja dein Text.

    Frag nur, das Antworten ist auch für mich immer wieder ein Bewusstwerdungsvorgang... :)

    lg :liebe1: Kalihan
     
  7. Nahatkami

    Nahatkami Guest

    Wer beobachtet... - kann ich nicht sagen, da ich es nicht erfassen kann.
    Man sieht und hört trotzdem, auch ohne Augen und Ohren... - Das stimmt, doch ist dieses Sehen sicher ein anderes als jenes Sehen. Was natürlich nicht schlecht ist und wahrscheinlich auch einen Sinn macht, sonst wäre es nicht so.

    Doch in Bezug auf meine Eingangsfrage: wann kommt die "Grenze"? Und was geschieht, wenn man diese überschritten hat? Was gewinnt man "dort" für Erkenntnisse, die "hier" nützlich sind? - Klar wirkt Meditation, habe es ja selbst erfahren - doch was "transformieren" wir tatsächlich? Und wozu?

    Wird nicht dennoch eine Verbindung zu diesem kleinen materiellen Teil im All bestehen bleiben? Also wenn wir nun als Körper "verschwinden", bleibt der Erdkörper ja dennoch bestehen. Ich denke schon, daß man diesen dann noch wahrnehmen kann. Oder anders gefragt: wird nicht eine Veränderung im "Geist" bzw. dem, was übrig bleibt, geschehen, durch die Erfahrungen, die wir hier machten? Wozu hätte Leben sonst einen Sinn? - Ich sträube mich nach wie vor noch immer gegen die Vorstellung des Nirvanas oder Samadhis. Zumindest wenn man diesen Zustand als "verschmelzung" in einem "Einheitsbrei" versteht. Den Zustand mag es geben - doch wird er nicht von jedem anders wahrgenommen? Das könnte ich mir noch eher vorstellen. Jeder erlebt seine eigene Glückseligkeit, doch nicht alle erleben die gleiche Glückseligkeit. - Und ist das tatsächlich das Ziel des Lebens??? Nichts weiter? Das finde ich ebenso seltsam. (bin wohl noch zu "verhaftet" :confused: )

    Yoga war der Auslöser.

    Schön das Du das so siehst. das geht mir eigentlich ähnlich. Denn durch das Antworten "muß" man nachdenken und kommt so mitunter auch zu neuen Schlüssen oder anderen Betrachtungsweisen. Und es ist immer wieder spannend, wie man die Welt (oder Nicht-Welt :) ) erfahren oder sehen kann.

    :)

    Viele Grüße,
    Kami
     
  8. Nahatkami

    Nahatkami Guest


    Danke für Deine Atwort, Haris.

    Kami
     
  9. Nahatkami

    Nahatkami Guest

    Ja, das ist eine gute Frage... Wie weit sollte Meditation also gehen? Sicher verfolgt jeder andere Ziele. Und bei jenem "Heiligen" war das Ziel womöglich die "Erleuchtung". Doch um die Erleuchtung zu erreichen, einen solchen Weg beschreiten zu müssen - dafür wäre das Leben mir ehrlich gesagt zu schade. Oder ist jene "Glückseligkeit" wirklich so mächtig, daß man seinen Körper vergißt?
    Wozu hat man diesen dann aber? Und was ist eigentlich "Erleuchtung"? Kann sich da jemand von euch eine Vorstellung von machen?
    Ist Erleuchtung = Befreiung vom Kreislauf des Karmarades (sprich von Tod und Wiedergeburt) oder etwas völlig anderes? Gibt es zwischen Erleuchtung und Befreiung einen Unterschied?

    Kami
     
  10. Haris

    Haris Guest

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    Ist Erleuchtung = Befreiung vom Kreislauf des Karmarades (sprich von Tod und Wiedergeburt) oder etwas völlig anderes? Gibt es zwischen Erleuchtung und Befreiung einen Unterschied?


    Dazu fällt mir ein, was ein Freund einmal dazu gesagt hat: "Erleuchtung ist der Wahn des Ich, nicht zu existieren"

    und nein: zwischen Erleuchtung und Befreiung gibt es nach meiner Auffassung keinen Unterschied.
     
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