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Wie leben Menschen mit zu vielen Gegensetzen im Horoskop?

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von wolkenbruch, 5. April 2008.

  1. wolkenbruch

    wolkenbruch Mitglied

    Registriert seit:
    27. Februar 2008
    Beiträge:
    87
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    Hallo,

    wie kommen eigentlich Menschen klar, welche viele extreme Gegensetze im Horoskop haben? Zum Beispiel Fische Aszendent, mit Uranus am Aszendenten im Gegensatz eine Sonne im Löwe aber im 6. Haus in direkter Konjuktion mit Saturn. Jetzt nur als Beispiel, wenn ich einige Faktoren habe, die auf absolute Rebellion und Durchsetzungskraft hinweisen, wieder andere aber auf das absolute Gegenteil mit einem Hang zu Zwängen und sich zu unterwerfen? Wenn ein Horoskop aus vielen dieser absoluten Gegensätze besteht und es kaum "Harmonie" der einzelnen Aspekte gibt, haben es solche Menschen dann schwerer ihr Leben zu meistern?
    Wie ist eure Meinung?

    LG und ein schönes Wochenende!
     
  2. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo,
    :)

    ich erfahre in meinem Horoskop solche Gegensätze.
    Zum Beispiel die Wasserbetonung mit Planeten, die meinen Bezug zum Emotionalen anzeigen, und das Feuer, vor allem mit Mars in Widder, da brenne ich so vor mich hin, und gleichzeitig gibt es das Wasser, was ich verbrennen könnte, kann mich also in Verzückung bringen oder in Abgründe, wenn zum Beispiel etwas an mir nagt oder ich nicht weiter komme, all der Einsatz keine Früchte bringt. Und dann aber noch drauf: der Saturn in 12, der Bilanz zieht, aus dem, was geworden ist oder noch werden könnte . Da brauche ich dann oft Vertrauen. Alles zusammen braucht es dann einen richtigen Weg, der mir klar sein muss. Aber oft nur zu ahnen ist. Das ist dann das Vertrauen, wenn es gerechtfertigt ist (aus Erfahrung).
    Eigentlich eine harmonische Ergänzung. Aber doch ein Gegensatz. Vor allem Saturn am absteigenden Mondknoten, und Schütze-Sonne am aufsteigenden.

    Oder Krebs AC. Und Schütze-Sonne. Ist ein Quinkunx Verhältnis, das sogar durch einen direkten Quinkunx Aspekt von AC zur Sonne verstärkt wird. Weiss aber noch nicht, wo ich innerhalb meines So-Seins dieses Quinkunx wiederfinde. Kann sein, dass es genau dieses Bestreben ist, ureigentliches Sein (AC) und ideelles Sein-Wollen (Sonne) in Übereinklang zu bringen, was mir immer Bedürfnis war: ich wollte und will mir selbst treu sein und wenn ich irgendwo feststelle, dass ich zu launisch bin (Krebs AC), liegt es an mir (Sonne), daraus meine Schlüße zu ziehen (Saturn in Opposition zur Sonne und der Saturn steht ja auch im selben Zeichen wie der AC). Aber meine Schlüße zu ziehen, darf mich nicht in Depression bringen, das tat es früher oft. Weil mir das Vertrauen fehlte.
    Man muss also vieles zusammenrbingen.

    Wenn es Gegensätze gibt, müssen Brücken gebaut werden. Egal wie stark diese sein können, - es kommt glaube ich irgendwo ein Quentchen seelische Kraft oder was auch immer hinzu, was nicht im Radix steht. Das ist dann das, womit man vorwärts kommt. Aber das ist nur ein alter Hut. So erkläre ich mir aber, wenn der eine ein total spannmungsvolles Radix hat und in der psychiatrischen Klink landet, und der andere kann noch was daraus machen.

    Ich kenne einige Leute, die aufgrund dieser Gegensätze sich
    immer um sich selbst drehen, hin und her pendeln zwischen ihren verschiedenen Wesensanteilen, sie kommen nicht zu einer klaren Linie, fallen auf das eine herein und versuchen sich mit dem anderen herauszuwinden, aber bringen beides nicht in Einklang, und so geht es dann immer wieder.
    Bei denen fällt mir oft auf, dass die Aspekte das Radix in zwei oder drei Teile spalten. Da gibt es dann auf der einen Seite die Sonne, mit zwei oder drei Aspekten, und dann auf der anderen Seite zum Beispiel eine starke Opposition , vielleicht ein T Quadrat zwischen egal welchen Planeten, und vielleicht noch einzelne zwei Planeten, die zu den jeweiligen Konglomeraten der Opposition und der Sonne in keinem Bezug (durch die Aspekte) stehen.

    Aber ich denke, das hat einfach etwas mit Mut, Willen und Klarheit zu tun.

    In jeder schwierigen Konstellation, müsste eigentlich auch eine Menge Potential stecken
    - auch in solchen geteilten Aspektbildern, vielleicht kommt es bei solchen auf Übersicht an, dass man sich selbst beobachten kann.

    Das ist auch oft bei losgelösten Planeten angebracht, die ja eigentlich oft tun, was sie wollen. Wenn man das beobachtet, kann man seine Schlüße ziehen.

    Quadrate und Oppositionen, gegensätzlich betonte Zeichen mit Planeten, die für die Persönlichkeit wichtig sind (zB AC, Sonne, Mond, Mars), offenbaren nicht automatisch die fehlende Harmonie, denn in der Weise, in dem man die Kluft überbrückt, mit dem Maß an Anstrengung, das man aufbietet, hat man eine Menge Erfahrung und Lebensweisheit. Die Anstrengung wird es irgendwo geben, gewisse Lebensphasen oder mit der Zeit erkennt man, was in einem irgendwo balanciert werden muss. Manchmal dauert das so seine Zeit. Manchmal könnte man noch mehr tun, die meisten Menschen können sich auf ein oder zwei Punkte im Leben (d.h . im Radix) konzentrieren, wo sie etwas besonderes leisten. Und das ist gerade durch solche Energie verursacht, die sie anspornt.

    Meine Trigone haben mir überhaupt nichts gebracht, wenn ich nicht mal Wege finden müsste, um Spannungen abzubauen. Entscheidungen zu treffen. Das kommt durch die Oppositionen, und Quadrate, vor allem wenn diese mit aktiven Planeten noch dazu verbunden sind (besonders Sonne, Mars). Trigone als die bekanntesten harmonischen Aspekte, helfen offensichtlich, dann auch wirklich günstige Wege zu finden.

    Normal sagt man den Trigonen Bequemlichkeit nach, und den Sextilen Anpassung an Umstände. Obwohl es können auch Quadrate dazu führen, letztendlich ein bequemes Leben zu führen, gerade wenn es ein T-Quadrat ist. Man hat sich dann auf eine Verhaltensweise oder Denkweise fixiiert und ruft sie immer wieder wach. Für mich sind Quadrate und Oppositionen daher besondere Fingerzeige, nicht unbedingt in erster Linie immer Spannungen (natürlich das ist auch Spannung). Weil das Leben aber grundsätzlich aus Spannung besteht (weil an sonst keine Erfahrungen machen könnte), kann man mit den kräftigsten Schwierigkeiten im Horoskop sehen, wohin das Leben geht und/oder gehen sollte.
    Die Schwierigkeit und gleichzeitige Antwort auf das konkrete Leben, liegt anscheinend immer in den kräftigsten Konstellationen. Diese können einem persönlich den Weg zu sehr betonen (das wäre die Schwiergkeit). Die Antwort lautet fast immer, die kräftigsten Konstellationen im richtigen Maß und niveauvoll anzugehen. Dann schwingt das übrige Radix mit, weil es noch den Platz gebührend erhält, der dem ganzen Radix zukommt.

    Grüße in die Runde
    Stefan
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2005
    Beiträge:
    4.970
    Ort:
    Kirchseeon/München
    Hallo Wolkenbruch,

    Alle Planeten, Zeichen, Häuser und Aspekte haben ihre Polarität, wobei sich Gegensätze immer wieder wie Salz und Wasser anziehen. Es ist eine Art von Entwicklungsdynamik dabei, wie die Saturnstufe ( Als neugeborener Mensch ist man lange der Umwelt hilflos ausgeliefert ), die Mondstufe, also Konflikte, sowie die sonnenhafte und autonome Stufe. Es kommt daher immer darauf an, wie ein Mensch in seiner Entwicklung fortgeschritten ist und wie er sein Horoskop lebt und erlebt. Hat ein Mensch seine drei Persönlichkeitsplaneten einigermaßen auf die Reihe bekommen ( Saturn steht für das physische Körper-Ich, der Mond für das Gefühls-Ich und die Sonne für das Mental-Ich ), dann kann er sich auch den drei Leitbildern Uranus, Neptun und Pluto annähern, welche doch zumeist auf der kollektiven Ebene ( Zeitgeist ) erlebt werden. Es gibt keine schwierigen oder leichte Horoskope. Roberto Assagioli, der Begründer der humanitären Psychosynthese, sagte, dass jedes Horoskop und dessen Mensch eine Einzigartigkeit darstellt, so dass ein jeder ganz spezifischen Zugang zum Leben schlechthin hat.

    Alles liebe!

    Arnold
     
  4. Simi

    Simi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    31. Oktober 2005
    Beiträge:
    5.768
    Nein, im Gegenteil- sie haben einen grösseren Ansporn, es zu meistern. Mit einem Horoskop, in dem sich viele Trigone und Sextile befinden, da ist man eher versucht, das Leben so dahinplätschern zu lassen- mit einem sehr gegensätzlichen Horoskop gelingt das nicht.
     
  5. Iakchus

    Iakchus Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    8. August 2005
    Beiträge:
    4.208
    Ort:
    Deutschland
    Hallo,

    bei Sextilen /Trigonen finde ich es, kann man durch Umstände leicht verführt werden zu irgendwelchen Verhaltensweisen, man flutscht ohne das man es merkt in diese hinein, und muss dann eigene Kraft aufwenden, eventuelle Dinge in günstiger Weise zu bewegen. Man hat aber auch etwas mehr Glück, dass keine grossen Reibungen entstehen.
    Es ist dann nicht oft so, dass die Lage immer sehr ausweglos erscheint, oder dass man sehr viel verändern müsste, weil irgendwo immer ein Fluß ist, auf den man sich beziehen kann, und das ist dann auch der Grund für Bequemlichkeit.

    Bei Quadraten/Oppositionen entstehen einfach schon Situationen oder Verhaltensweisen, Reibung ist schon da und das bewegt einen. Dann helfen Trigone oder Sextile bald glückliche Wendungen zu finden.

    Gibt es jedoch mehr Quadrate und Oppositionen, dann sind die Lern-Erfahrungen etwas komplexer, man muss dann die Wege selbst finden, sie liegen nicht schon bereit wie bei gleichzeitigen Sextilen oder Trigonen. Und das führt oft über Fehler und Irrtum. Wenn man flexibel bleibt, kann man sehr viel Stärke daraus gewinnen, weil man ja in gewisser Weise "mehr tun musste" und komplexere Erfahrungen machen konnte. Wenn man zur Starrheit neigt, verfestigen sich bestimmte Persönlichkeitsstrukturen leichter, es fehlt dann nur die eigene Bereitschaft, etwas in sich zu harmonisieren. Das ist aber genau dasselbe im Prinzip, als wenn sich jemand auf Trigonen und Sextilen ausruht, dem fehlt es an der Bereitschaft eine Schüppe drauf zu legen.

    Viele Grüße
    Stefan
     
  6. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Das Bild der Yin-Yang-"Fischblase": Gegensätze, die eine Ganzheit bilden. Auch das Horoskop ist das Bild einer Ganzheit.

    Alles Liebe,
    Jake
     
  7. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    3. Mai 2007
    Beiträge:
    11.043
    Hallo wolkenbruch,

    ich finde, dass ist eine interessante Frage.
    Grundsätzlich sehe ich jede Konstellation im Horoskop erstmal als das Potential an, mit dem wir ins Leben geschickt wurden. Selbst wenn die Konstellation vermeintlich widersprüchlich erscheint, gibt es doch immer verschiedene Möglichkeiten damit umzugehen.
    In meinem Horoskop gibt es z.B. so einen Gegensatz, da steht der AC-Herrscher Mond im Steinbock in Opposition zu Uranus im 1. Haus. Ein ewiges Thema zwischen dem Wunsch sich zu befreien und dem Wunsch nach Familie und Partnerschaft. Irgendwie hab ichs geschafft beides unter einen Hut zu bringen, indem ich innerhalb meiner Familie einen großen Freiraum habe um meinen eigenen Interessen nachgehen zu können. Ich empfinde es inzwischen sogar als eine Bereicherung beides leben zu können. Trotzdem ist es immer ein Hintergrundthema für mich.
    Ich glaube allerdings nicht, dass es häufig vorkommt, dass ein Horoskop nur aus Gegensätzen besteht, meist gibt es immer auch ausgleichende Faktoren.

    lg
    Gabi
     
  8. Mariella12

    Mariella12 Mitglied

    Registriert seit:
    17. April 2007
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    476
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    Wien
    Hallo wolkenbruch,

    also es gibt sicherlich Konstellationen, deren Träger im Leben schlechter wegkommen als andere. Aber das ist ein Aspekt der Astrologie dieses zu verstehen und dann daran zu arbeiten. Selbstverständlich kann man das auch mit psychologischem Hintergrundwissen in den Griff bekommen. Aber man hat es eben nicht so leicht wie manche andere. Wie sagt Göthe so schön: Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.

    Liebe Grüße
    mariella12
     
  9. Hallo, Wolkenbruch!

    Ich habe zwar nicht viel Ahnung von Astrologie, ABER vielleicht magst du dir ja mal das angehangene Radix anschauen...

    Etliche Planeten stehen in Opposition mit Chiron und es gibt fast ausschließlich Konjunktionen, Quadrate und Oppositionen.

    Die Person, zu der dieses Radix gehört, hat es sehr, sehr schwer, aber nicht, weil ihm die Umwelt Steine in den Weg legt, sondern, weil er sich selber im Weg steht. Es ist soooo viel Potenzial vorhanden, aber der nötige Schritt zur Verwirklichung kann einfach nicht gegangen werden.
    Er kann nur durch bzw. mit anderen existieren und ist völlig aufgeschmissen, sobald er auf sich selbst gestellt ist. Als Laie schätze ich mal, dass dies an der übermäßigen Besetzung des 11. Hauses liegt und dem Chiron im 5. ?!

    Susanna
     

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  10. pontus

    pontus Mitglied

    Registriert seit:
    1. Oktober 2007
    Beiträge:
    265
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    Ich wollte letztens schon folgendes hier einfügen aber hatte es auf meinem Rechner nicht wiedergefunden und wollte es originalgetreu mit den namen dazu wiedergeben:

    "Viele Astrologen wie z.B. auch der berühmte Franzose Choisnard haben versucht, das Geheimnis von besonders erfolgreichen und berühmten Menschen zu entschlüsseln. Choisnard stellte fest, dass diese sehr oft günstige Aspekte zwischen Sonne und Jupiter oder auch Sonne und MC in ihrem Horoskop haben. Wie der deutsche Astrologe Baumgartner darüber hinaus aber auch beobachten konnte, braucht ein Mensch, der etwas bewegen will, auch Quadrate und vor allem Oppositionen im Horoskop, also in sich widerstreitende Kräfte, die Reibungen und Energien erzeugen, die unaufhaltsam antreiben und kreativ, oft genial machen."

    Ich gehöre selber auch zu der sorte voller Gegensätze (aber in meinem fall hat baumgartner weniger recht :--)
     
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