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Werten oder überlegen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Diskussionen" wurde erstellt von ChrisTina, 12. April 2006.

  1. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
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    Ich hab mal wieder eine Frage - und zwar - wie definiert ihr für euch den Unterschied, ob man

    etwas bewertet und/oder verurteilt

    bzw.

    über etwas nachdenkt und zB hier zur Diskussion stellt?

    Ich bin durch einige Postings der letzten Zeit am Überlegen, ob viele als Verurteilungen bewertete Aussagen nicht auch einfach echte Diskussionsbeiträge sein könnten ohne provokativen Background.

    Diese Frage natürlcih auch wieder mal im Hinblick auf meine Überzeugung, dass jeder Mensch sein eigenes WeltBild hat - und die Erstreaktion auf Thematiken vorrangig durch dieses gefiltert wird. Sprich, mit ist bewusst, dass Jeder, der dies hier liest diese Grenze etwas anders zieht - ich würde aber trotzdem gerne eure persönlichen Meinungen dazu kennen lernen.
     
  2. Lucille

    Lucille Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2006
    Beiträge:
    734
    Erst verurteilen
    dann bewerten
    dann nachdenken

    ;)
    (Sorry - Nachholbedarf vom 1. April)

    LG
    Daisy:daisy:
     
  3. ChrisTina

    ChrisTina Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juli 2003
    Beiträge:
    4.988
    Ort:
    Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
    Danke für deinen Beitrag.

    Ich frage mich allerdings, ob du jetzt nur die Überschrift gelesen hast - und (durch deinen Hinweis auf den 1.4.) einfach mal Müll abladen wolltest - oder vielleicht doch noch was zu meiner Frage beitragen möchtest / könntest?
     
  4. Salaya Ayjanda Rii

    Salaya Ayjanda Rii Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Januar 2003
    Beiträge:
    11.448
    Ort:
    Zwischen Melk und St.Pölten
    ich lese zuerst, denke darüber nach und dann schreibe ich. Meistens lasse ich das darüber "nachdenken" aus und schreibe gleich. Auch wenn ich nicht vorhabe, zu bewerten, schüttle ich manchmal den Kopf und frage mich, ob die Beitragschreiber zum Austausch oder zum "Stören" da sind = leider "werten".
    Wenn ich merke, dass kein Ernst dahinter ist, oder keine Absicht für einen Austausch, ziehe ich mich aus einem Thema zurück.
    So richtig "wertfrei" habe ich bis jetzt noch nie ein Thema betrachten können. Aber ich übe.....

    Viele liebe Grüße
    Ingrid
     
  5. Elli

    Elli Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2006
    Beiträge:
    6.014
    Ort:
    im Wald
    Hm, ich glaub das ist eigentlich dasselbe Grenzproblem, wie ich es im Blasphemie-Thread angesprochen habe. (http://www.esoterikforum.at/threads/36127)

    Was der eine als Urteil sieht, war nur eine andere Sicht auf die Sache. Manche Menschen reden einfach aus sich heraus ohne gross darüber nachzudenken, wie das auf andere wirkt. Man vergisst oft, dass man zwar der Mittelpunkt seines eigenen Universums ist, aber alle anderen ebenso Mittelpunkt IHRER eigenen Universen sind. Und so schliessen viele automatisch von sich auf andere. Wer's kapiert ist Freund, wer's nicht kapiert ist Feind oder zu dumm :D

    Eins der Hauptprobleme denk ich, ist dass man Gefühle nicht so mitteilen kann oder es selten tut. Man mag ja nicht bei jedem Satz noch einen ganzen Abschnitt anhängen, wie das nun gemeint und motiviert und gefühlt war.

    Ein weiteres grosses Problem seh ich in der Verhaftung an die Dualität. Dieses allgegenwärtige Entweder-Oder mag im Alltag passend sein (Entweder Tee oder Cafe; entweder Schwarz oder weiss; entweder Bad oder Dusche; etc.), im esoterischen/spirituellen/religiösen Sinn verhält das jedoch nicht. Denn das Göttliche - oder was auch immer - zeigt sich nun mal nicht so eindeutig wie "entweder dieser Schlüssel oder jener Schlüssel", den man in die Hand nehmen, fotografieren und anderen eindeutig beweisen kann.

    Dies zeigt sich v.a. in den Religionen, die von sich behaupten, die einzig Richtigen zu sein und alle anderen als falsch verurteilen oder bemitleiden. Bei der Anzahl verschiedener Religionen find ich diese Behauptung nahezu lächerlich. Und so lang sich das nicht ändert, wirds wohl auf diesem Planeten nicht ohne Krieg gehen. Die Keifereien hier im Forum sind gewissermassen eine Vorstufe davon.

    Gäbs Telepathie gekoppelt mit Empathie, könnten wir wenigstens das kommunikative Problem lösen. Bis dahin müssen wir an unserer Wortwahl und Satzbildung noch feilen :)
     
  6. Pelisa

    Pelisa Guest

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    Hi,

    man liest ja nicht alle Threads, nur die, die einen interessieren. Manchmal nur neugierig, manchmal mit vorgefasster Meinung.

    Aber was ich sehr schade finde: wenn ich aus Nachdenken heraus Fragen stelle, wird das oft provokativ aufgefasst. Ich bin durchaus bereit, mich eines Besseren belehren zu lassen, aber bitte mit Argumenten.

    In Threads, wo ich von vornherein weiss, dass ich dem Ganzen sehr ablehnend gegenüberstehe, wie zB Seelenverwandtschaft, schreibe ich generell nicht mit. Es geht mir nicht darum, Menschen mit mir fremden Weltbildern zu verletzen oder niederzumachen.

    Diskussion lebt von verschiedenen Betrachtungsweisen.
     
  7. Alana Morgenwind

    Alana Morgenwind Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. Februar 2005
    Beiträge:
    6.744
    Ort:
    Bayern
    ja, das Bewerten und Verurteilen, das liegt einem halt schon recht im Blut!

    Und es ist etwas vom schwersten (für mich jedenfalls), damit aufzuhören und alles und jeden so sein zu lassen, wie er ist. Ich bin dabei, zur Zeit, aufzupassen, auf das, wie ich bewerte. Denn es macht unfrei und zornig und wohin dann mit der ganzen Wut? Und eben, jeder hat sein Bild von Recht und Unrecht.

    Elli hat schon recht, das Betonen der Gegensätze bringt einen immer weiter von der Wahrheit weg. Im Grunde heißt es ständig aufpassen.

    lg

    morgenwind
     
  8. Der_Narr

    Der_Narr Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. September 2005
    Beiträge:
    2.392
    Ort:
    Bergisches-Land
    Zwischen dem bewerten und dem verurteilen liegt ein sehr grosser Unterschied.
    Bevor wir etwas bewerten,müssen wir ersteinmal den Wert der in einer Aussage steckt finden.
    Dann bilden wir unser Urteil,und wenn wir dies gebildet haben können wir es verurteilen.

    Also vor der Verurteilung steht erstmal die Bewertung.

    Grüsse vom Narren
     
  9. Suria

    Suria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2005
    Beiträge:
    1.532
    Hier mein 3 Stufen-Modell:

    Wahrnehmung
    ist für mich das Einordnen bzw. das Verarbeiten von Informationen(z.b. hier geschriebenen postings).Dieses ist ein relativer neutraler Prozess.
    Z.b. lese ich ein posting und nehme unterschwellige Aggression wahr.

    Bewertung
    ist wenn ich dem eine persönliche Färbung gebe.
    Z.b. Ups der ist aber heute schräg drauf.

    Verurteilen tue ich dann wenn ich das Wahrgenommene ganz und gar nicht ertragen kann.Ein Prozess der negiert.
    Z.b. Aggressionen sollte es nicht geben,weil...


    lg Suria
     
  10. Suria

    Suria Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    13. August 2005
    Beiträge:
    1.532
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    Ich denke je mehr Subjektivität und Absolutheitsanspruch in einem posting mitschwingen, umso provokanter kann er aufgefaßt werden.

    Ich kann mir gut vorstellen, das so manch einer hier sich gar nicht bewußt ist, wie sehr er mit seinen postings provoziert.

    Ich beobachte immer wieder wie sehr gerade in sich abgeschlossene Gedankenformen Aggression und Provokation hervorrufen, einfach weil sie nicht der Wirklichkeit entsprechen...und das von anderen gefühlt wird.

    lg Suria
     
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