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Identifikation

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von Mipa, 21. Januar 2014.

  1. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Lieber Condemn,
    ich hoffe, es ist ok, wenn ich unseren kurzen austausch aus dem emotionsthread auslagere. Es wird mir im ursprungsthread zu unübersichtlich und vielleicht ist es auch etwas am thema vorbei....

     
  2. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Ich kopiere gleich weiter rein...
     
  3. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Teil 3 folgt auch noch
     
  4. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    An dieser stelle nochmals danke, Condemn, es ist sehr schlüssig, dich zu lesen und ich tue das sehr gerne. :)

    Gedanken zu deinen texten werde ich hier plazieren.
     
  5. Venja

    Venja Guest

    Möchtest Du nur mit Condemn kommunizieren, oder sind andere auch willkommen?
     
  6. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Alle sind willkommen, sonst hätte ich eine pn geschrieben oder allenfalls in 'unter uns' eröffnet.:)
     
  7. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Schön gesagt.
    Mir gings nicht darum identifikation zu festigen oder abzuschaffen, sondern eher festzustellen, ob es eben eine instanz/einen bereich im innern gibt, der nicht getroffen werden kann, der in keinster weise als zielscheibe dienen kann. Aber erfahren kann man das wohl, wie du schriebst, über das kennen lernen der rollen, die man 'spielt'. Dann kann man vielleicht aufdecken, weshalb eine davon immer unbedingt die erste geige spielen will oder so besonders wichtig ist, dass sie die andern in den schatten stellt.
    In eigener sache bin ich da bis heute allerdings noch nicht weitergekommen, mal sehen.

    Ja, das ist richtig. Ich kann das an mir selbst bestens feststellen. Auch hier benutze ich mich selbst als versuchskaninchen und beobachte, wo, bzw. wann ich eine antwort keinesfalls unterlassen kann und will und warum. Ich habe dann auch begonnen, das nicht-antworten zu üben und zu sehen, was es in mir auslöst. Wenn ich nicht getrieben bin ist es einfach und ich kann wählen, was ich tue. Wenn ich mich getrieben fühle, ist es spannend, bei welchen themen oder menschen das der fall ist und auf welche weise.

    So ist es. In vielen bereichen gelingt mir das nun viel besser als früher, was mich freut. Das 'üben' und lernen hier hat wesentlich dazu beigetragen.:)
     
  8. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Eine ganz wunderbare erklärung.:)
    Und erinnert mich sehr an diskussionen im muf.

    Stell dir einen boxer vor, der eigentlich immer zu den gewinnern gehört, der gelobt und gefeiert wird. Boxen ist seine leidenschaft. Nun ist da ein spiel, das er zwar auch gewinnt, wo man aber im nachhinein einzelne seiner schläge kritisiert. Das bringt ihn ins grübeln, sein selbstbewusstsein erhält auf diese wenigen, unbedeutenden worte hin, einen schweren schlag. Er beherrscht den boxring, es fällt ihm leicht. Warum sind wenige worte u.u. so folgenschwer? Warum können sie an seiner identifikation rütteln?

    Das ist in der tat eine sehr gute frage. Ich nehme an, es liegt daran, wie wichtig uns eine bestimmte thematik ist. Vielleicht erhofft man sich rettung vor etwas, Vielleicht hat man sich auch einfach in ein thema verliebt.

    Konditionierungen, die einem zunächst vollständig unbewusst sind, die aber genau deshalb das potenzial haben, eine vormachtsstellung zu bekommen?

    Ich frage mich einfach, wie man zu einer solch felsenfesten überzeugung gelangen kann, dass man nur unter bestimmten bedingungen liebenswert sei, zumal das ja nur in den eigenen augen so scheint...drum wieder: Weshalb ist identifikation nicht unabhängig, wieso gibt es da nicht einen bereich, über den nicht 'gerichtet' werden kann.
    Wenn ich mich so selbst lese, staune ich gerade ob meiner eigenen wortwahl.:rolleyes: Es gibt keine richtende instanz, nichts in der richtung, alles nur rollen, je fester sitzend, desto strenger, je lockerer sitzend, umso weniger angreifbar.

    Gute nacht:)
     
  9. Mipa

    Mipa Sehr aktives Mitglied

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    Natürlich nehme ich einerseits die trennung zwischen mir und dem andern wahr, vor allem, wenn sehr konträre meinungen aufeinanderprallen, die allenfalls auch nicht irgendwie begründet sind oder wenn mir dinge unterstellt werden, die ich so nicht meinte.
    Mir ist aber im grunde immer bewusst, dass es darum geht, den andern verstehen zu wollen, zumindest so minimal, dass ich für mich etwas aus einem gespräch ziehen kann. Da stellt sich eben immer sofort die frage: "Warum agiert der so?" Sehr oft finde ich sofort verbindende elemente, die im wettstreit mit trennenden stehen. Das ist ein spannender vorgang, denn mein inneres fühlt sich sofort zu der 'verbindung' hingezogen und möchte mit diesem anteil des andern verschmelzen....
    Drum löst ein 'angriff' - wennn ich nicht damit umgehen kann - i.d.r. nicht wut aus, sondern schmerz aus, da die trennung zementiert wird.

    Ich glaube auch nicht, dass es um ein harmoniebedürfnis o.ä. geht, sondern tätsächlich darum, dass hinter allem die einheit steht und man sie auch sehen kann.

    Das:
    meinte ich im grunde mit dem:
    1. Darauf, was für mich wert-voll ist, was ich leben, bzw. aus mir heraus in die welt ausdrücken will. Es geht mir übrigens nicht darum, was 'bleibendes' zu hinterlassen. Mir gehts darum, meine liebe auszudrücken, was allenfalls mit etwas bleibendem einhergehen kann.

    2. Anerzogen, geprägt, erfahren? Erscheint mir beides nicht befriedigend, weil die identifikation dann im grunde nicht aus mir heraus entsteht, sondern schon fast was zufälliges, schicksalshaftes hat.

    3. Hier schwingen wohl moralische punkte mit, die bei mir allerdings heute eine viel kleinere rolle spielen als früher.

    4. Weil es eben scheinbar 'identität' und damit daseinsberechtigung (?) entziehen würde.

    Ja. Den strich durch die rechnung macht man sich selbst. Den fokus auf weit zu stellen, würde aber gleichzeitig den abschied von idealen, etc. bedeuten. Ist wohl manchmal ein grösserer schritt.

    Ich habe darum bewusst begonnen, in solchen situationen/momenten, meine aufmerksamkeit anderweitig zu binden. Nicht, um auszuweichen oder zu verdrängen, sondern um über eine andere ebene, entspannter auf das ungleichgewicht zuzugehen.

    Es macht grossen spass über deine texte zu reflektieren.:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Januar 2014
  10. Condemn

    Condemn Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    19.310
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    Hey...

    Gute Idee mit dem neuen Thread! Dachte gestern selbst schon dass das Thema eigentlich nen eigenen gebrauchen könnte.

    Kann sein, das ich erst heute Abend antworte.
     

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