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Was bringt Astrologie

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von ChiaDharma, 15. August 2010.

  1. ChiaDharma

    ChiaDharma Neues Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juni 2008
    Beiträge:
    2.354
    Ort:
    Hier im haus
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    diese frage stelle ich mir gerade..
    ich merke dass ich jeden teil meiner person den ich in mir finde sofort einer konstellation meines horoskops zuordnen zu versuche, bei manchen hab ich noch kein plan, bei den meisten meiner teile habe ich die konstellation schon gefunden. Aber was bringt es eigentlich, die person, die das horoskop ja abbildet im ganzen, im horoskop zu identifizieren???
    Ok es bringt erstmal die erkenntnis, dass die person, jede person, festgelegt ist, wie ein computerprogramm. das bringt aufjedenfall erstmal ruhe rein, bei mir jedenfalls, also was meinen saturn in 12 betrifft. die erkenntnis, dass das nicht ich bin, gar nicht sein kann, wenn es ein festgelegtes programm ist. Ich mein ich kann doch nicht ein programm sein!
    Aber ich komme nicht weiter! ich will befreit sein von diesem programm, nicht nur dem scheiss kram, sondern allem. ich komm mir so verdammt determiniert vor, aber eben auch nicht, als würde ich das von aussen betrachten, und auch andere personen. ich kann einfach nur lachen wenn ich sehe wie tief die meisten in ihrer person feststecken und es nichteinmal merken! Ich bin aber auch noch in diesem programm drin, aber ich will da raus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Aber was kommt dann???????? Was ist danach, nach diesem programm, wo komme ich hin wenn ich meinen individuellen film hinter mir lasse???????????????????????????????????
    Ich hab auch angst wegen dieser ungewissheit! :rolleyes:
    < ------VERWIRRT!
     
  2. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.707
    Hallo Chia,

    dein Horoskop bzw dein radix zeigt NUR deine Person zu dem Zeitpunkt deiner Geburt.

    Dieses Radix ist das Ergebnis deiner Vorleben, deines karma, deiner ererbten Anteile usw. kurz, du hast dir dieses Radix selber geschaffen .
    Mit der Inkarnation auf dieser Erde entsteht ein Radix mit Aczendenten, was dir deine Lebensbestimmung anzeigt. Du bist auf die Welt gekommen um eine Aufgabe zu erfüllen.

    Nun kannst du ab Geburt auch deine Anlagen oder eben deine Vorgaben (teils von dir selbst erarbeitet) entwickeln. Diese Entwicklung kann in der Astrologie zB. anhand von Transiten und Progressionen angesehen werden . ( progressive Wanderung des Mondes, der Sonne , AC, MC usw.)

    Am Besten eignet sich Astrologie zur Selbsterkenntnis, ebenso könnte man mögliche blinde Flecken und andere Zusammenhänge für sich entschlüsseln und somit vielleicht aufarbeiten und lösen.
    Ebenso mag man bestimmte Themen im Leben erkennen und kann so an ihnen gezielter arbeiten.

    die ganze Gegenwart und Zukunft beruht einzig auf deiner Vergangenheit,
    das heißt wenn du es abspaltest hast du weder Gegenwart noch Zukunft, du wärst nicht mehr da,
    was allerdings garnicht geht, beim Tode zB nimmst du alles wieder mit und als Last hast du noch mehr aufgeladen , womit dann in Neuem Leben gelebt werden muss oder es (das Karma) wieder aufgelöst werden muss.
    Das würde zusätzliche Arbeit und zusätzliche Erschwerniss bedeuten.

    Wie sagt dein Astrologen-Freund so schön:
    Die zodikalen Menschen werden als Erdenarbeiter geboren :D


    LG
    flimm
     
  3. hi2u

    hi2u Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Februar 2007
    Beiträge:
    2.372
    Ort:
    hart an der Grenze
    Hi 2 u, ChiaDharma!

    Was Astrologie bringt, was irgendeine Beschäftigung mit irgendwas bringt, entscheidet jeder für sich. Die meisten Menschen haben den Wunsch herauszufinden, wieso sie überhaupt existieren, also in Raum und Zeit sind. Und noch mehr Menschen haben den Wunsch nach Sicherheit, Planbarkeit und Vorhersagbarkeit. Also sucht mensch nach einem Strickmuster, das ihm diese Wünsche erfüllt.

    Als Kleinkinder haben wir alle gelernt, das jedes Ergebnis auf einer Ursache beruht. Kind legt Hand auf heiße Herdplatte -> Schmerz. Kind passt nicht auf -> blauer Fleck. Etc. Dieses Strickmuster haben wir verinnerlicht und warten ständig darauf, dass es sich erfüllt. Und es erfüllt sich in unserer Wahrnehmung täglich. Für jedes Ergebnis gibt es einen Grund. Das Prinzip wird dann in späteren Jahren umgedreht, die &#8222;Vorhersagbarkeit&#8221; kommt ins Spiel; die Absicht, der Plan, die Begründung dafür.

    Aus unserer Kleinkind-Erfahrung nehmen wir das Konzept der &#8222;trivialen Maschine&#8221; in das Erwachsenenalter mit. Da es sich gut bewährt hat (Finger->Herdplatte->heiß->au!), wird alles, was uns passiert, durch diese Brille wahrgenommen. Triviale Maschinen sind dadurch gekennzeichnet, dass ein Zustand x durch eine Funktion f zu einem Ergebnis y gewandelt wird. Kennt man aus der Schule, schreibt sich y = f(x).

    Nach dem Muster ist ein Ergebnis aus der Voraussetzung und der angewandten Funktion zu erwarten: Mittagessen = erhitztes(Huhn). Totalschaden = zu spät gebremstes (Auto). Und so weiter. Weil das Konzept so gut funktioniert (sic!), wird es auf alles angewandt. Und es erlaubt dieses Konzept der trivialen Maschine auch, die Zukunft vorherzusagen. Dazu muss man nur die Funktion in der Zukunft anwenden&#8230;

    Nach diesem Verfahren wird auch &#8222;Astrologie&#8221; gemacht.
    Output = Funktion von Objekt.
    Unfall = Begegnung (Mars / Uranus)

    So wird das ganze Leben überschaubar, gut geordnet und erklärbar. Sogar wenn etwas &#8222;daneben geht&#8221;, findet sich dafür eine ganz einfache Erklärung bei den Planeten: &#8222;Klar, wenn Saturn auf Pluto kommt, muss mir ja so ein Sch* passieren&#8221;.

    Es bleibt die Frage:
    Warum existiere ich?
    Und diese Frage lässt sich mit der trivialen Maschine nicht mit irdischen Mitteln erklären. Zuerst fragt man seinen Freund, diskutiert Nächte durch, und jedes Mal gibt es ein anderes Ergebnis mit dickem Kopf am nächsten Tag. Die Maschine wird &#8222;nicht trivial&#8221;, das Ergebnis ist immer ein anderes. Das schreibt man:
    {y1, y2, y3, y4 ... yn} = f(x)

    Das ist unbrauchbar, so kommt man zu keiner Orientierung im Leben. Schlimmer noch: jeder Rührmixer, jeder Plastikeimer hat eine einfacher zu verstehende Funktion als ich. Eine sehr praktische und früh erlernte Methode der Lösung ist die Annahme einer höheren Instanz, die schon wissen wird, was sie tut. Gott. Dem legen wir die gesamte Komplexität dieser nicht-trivialen Maschine &#8222;mein Leben&#8221; in die Hand und vertrauen, dass er schon weiß, wo's lang geht.

    Nun, da wir unser Leben mit Hilfe von &#8222;Gott&#8221; wieder zu einer überschaubaren Sache geformt haben, liegt es nahe, aus Gott eine triviale Maschine zu machen, denn wir wollen ja immer sicher sein, dass wir uns seines Wohlwollens erfreuen. Also wird Gott geopfert, wird zu ihm gebetet, wird alles unternommen, dass er keinen Grund hat, uns böse zu sein. Und wenn dann doch etwas passiert, war das halt nicht genug und es wird einfach noch mehr gebetet und noch mehr geopfert.
    Freundlicher Gott = schenken (Zeit und Werte)

    Irgendwann beschleicht einen dann natürlich die Frage, warum man diesem Gott in schöner Regelmäßigkeit Wohlwollen abkauft? Wir wissen, dass wir sterben müssen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, und das schafft uns ein neues Problem: Der ganze Aufwand mit Gott wäre sinnlos, gäbe es nicht sowas wie ein Konto, auf dem gebucht wird, wie sehr wir uns Ihm aufgeopfert haben, wie lange wir vor Ihm auf Knien gelegen haben. Also muss es ein Leben nach dem Tod geben. Weil das nicht leicht vorstellbar ist, weil körperloses Schweben in alle Ewigkeit doch sehr dem Warten am Flughafen beim letzten Lotsenstreik ähnelt, wird die Reinkarnation eingeführt. Alles ist gut: wenn ich hier und jetzt brav bin, werde ich besser reinkarnieren und noch mehr Spaß, Geld, Weiber und Essen kriegen als in dieser Runde. Hosianna!

    Das alles erklärt aber nur, wie ich existiere, aber noch immer nicht, warum. Also braucht auch das eine &#8222;vernünftige&#8221; Erklärung: weil Gott es so wollte. Ah! Er hat mich geschaffen. Dann kann ich ja schon Mal kein Fehler sein.

    Und weil wir nun wissen, dass wir von Ihm kommen und zu Ihm zurückkehren -- wieso sollte da je eine Trennung passiert sein? Wir sind doch alle Er, alle sind wir Eins, Gott ist nicht nur in uns, wir sind Gott. Dann brauchen wir uns auch nicht mehr zu fragen, wieso Er sich den Schmarren mit Milliarden von selbstsüchtigen, auf den eigenen Vorteil bedachten und bei jeder Gelegenheit die anderen übervorteilenden Figuren &#8222;nach seinem Bilde&#8221; überhaupt angetan hat -- wir sind Er, auch wenn wir das nicht wissen, und deshalb sind wir für Gott quasi natürlich und wenn einer der Parasit des anderen ist, so sind wir doch alle Teil von Ihm. Wie Furunkel am allerhöchsten Hinterteil, aber trotzdem Teil des Herrn. Hosianna!

    Leider lässt sich damit noch nicht ganz erklären, was der Sinn unseres Furunkel Seins wäre, aber da kommt uns nach langem Überlegen der Gedanke, dass Er sich das gut überlegt haben muss. Denn er ist allmächtig und allwissend, und wenn er ein Furunkel am Allerwertesten haben möchte, so sind wir es gerne. Und wenn er entscheidet, uns auszudrücken, nehmen wir das gelassen hin, da wir sein Versprechen auf eine neue, bessere Zukunft als Klangwolke über unserer Existenz verspüren. Hosianna!

    Wie gesagt, das ist die eine Möglichkeit&#8230;

    Die andere ist kürzer und weniger romantisch: Ich bin, weil vor längerer Zeit zwei Menschen kopulierten. Der Sinn meiner Existenz ist es, mit anderen Menschen zu kopulieren, um weiteren Menschen genau diese Frage zu ermöglichen. Während der lange dauernden Aufzucht meiner Nachkommen bis zu deren Fähigkeit zu kopulieren und weiteres Leben zu produzieren trage ich die Verantwortung, so gut wie möglich für deren Entwicklung zu sorgen. Am Ende meiner Lebensspanne werde ich dem Tod begegnen und damit mein Wirken in dieser Welt beenden. Was mir bis dahin nicht gelungen ist, werden andere nach mir vielleicht erbringen, wenn es jener Generation noch von Wichtigkeit oder Notwendigkeit scheint.

    So, und jetzt frag' dich, welche der beiden Varianten die &#8222;angenehmere&#8221; ist&#8230;
     
  4. diva

    diva Guest

    hi.ich glaub chia meint was anderes.die radix ist das programm das man lebt.klar,man kann es teils auflösen ,erkennen,besser machen,verändern,heilen.aber ich glaub chia will alles kippen,das im jetzt nichts mehr von der gegebenen persönlichkeit über bleibt,nicht im jenseits sondern im jetzt.als quasi neugeburt und das macht angst weil man ja damit das gewohnte terrain verlässt.wer ist man dann?
    hab ich das richtig verstanden?
    lgd.
     
  5. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.707
    hallo diva,

    genau das ist ein Misverständniss, das Radix ist kein Programm.

    und es ist auch nicht das was man lebt, sondern das was man als Grundlage , Talente, Anlagen zur Verfügung hat, man kann davon nichts auflösen, aber man kann sich entwickeln.
    wenn man das alles wegnimmst hast du kein Leben mehr, dann ist man nicht mehr da, auch nicht im Schwirr-Zustand (der Name fiel mir gerade ein:zauberer1)

    Die Grundlage kannst du niemals verändern oder wegnehmen, denn sie ist Vergangenheit, du kannst nur auf Grund der Grundlage dich weiterentwickeln.

    Jeden Tag entwickeln wir uns, jeden Moment haben wir eine neue Grundlage, die sofort wieder vergangenheit ist, unsere Vergangenheit.
    Wir sind darauf aufgebaut.

    Ein Baum kann auch nicht einfach sagen, hoppla, meine Anlagen gefallen mir nicht ich werde jetzt ein Frosch?

    Es geht nicht!

    LG
    flimm
     
  6. diva

    diva Guest

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    ja,ich glaub auch das das viele meinen,vor allem diejenigen die unzufriedenheit in sich verspüren.so nach dem motto,ich verbrenne das was da ist und erschaffe in meiner phantasie das optimum wie ich es gern hätte und versuche es in die wirklichkeit zu übertragen.anlagen sind anlagen aber das leben ist eine chance und ich kann immer entscheiden.so mach ich mir die schubladen geschmeidiger,spiele mit ihnen und bin trotzdem immer bei mir selbst.wenn du mal das was du bisher erlebt hast zurückverfolgst,alles erlebte,reaktionen darauf,alles verändert sich,nichts bleibt gleich.jonglieren und balance,immer wieder aufs neue.einfach nicht kleben bleiben,sich ausprobieren,auch mal inne halten.so erlebt man sich immer in einem anderen licht ohne vor sich selbst und seinen wurzeln flüchten zu müssen.so seh ich es in diesem moment .lgd.
     
  7. Azura

    Azura Guest

    Chia in der Sinnkrise. Willkommen im Club :umarmen:
    Ich kann dir zwar nicht viel zur Astrologie sagen, aber ich weiß, dass die Dinge nicht so festgelegt und festgefahren sind, wie sie scheinen. Man kann ja schließlich aus einem stück Holz auch die verschiedensten Dinge machen, obwohl der Ausgangszustand "nur" Holz war.

    Grüße
    Diana
     
  8. diva

    diva Guest

    ich weiss nicht ob es immer eine sinnkrise ist.die astrologie verleitet einen ja auch ein wenig rumzuphantasieren.was wäre wenn?????
    die frage ist nur ob man nach der imaginären verschiebung der planeten und konstallationen,den aspekten wirklich glücklicher,zufriedener,perfekter,was auch immer wäre.alles relativiert sich doch am ende von selbst.
     
  9. Jonas

    Jonas Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    17. März 2005
    Beiträge:
    3.199
    Ort:
    Köln
    Hallo Forum.

    Muss Astrologie etwas bringen? Ich finde einfach nur interessant die Feinheiten der Konstellationen zu betrachten. Und wenn es auch die falschen Konstellationen sein können, ist es doch ein schönes Abbild für die Buntheit der Welt.


    Viele Grüße

    Jonas
     
  10. flimm

    flimm Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2008
    Beiträge:
    12.707
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    Hallo Jonas,

    interessanter Ansatz, es stimmt, alles was Spass macht muss nichts bringen, aber genau dann aber bringt es einem doch am meißten oder?

    Was sind falsche Konstellationen?

    LG
    flimm
     
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