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Der Mond

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Arnold, 22. August 2012.

  1. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Der Mond.


    Astrologisch gesehen symbolisiert der Mond unsere Gefühlswelt, unser Verlangen nach Liebe
    und Zuneigung. Saturn gibt Aufschluss über unsere Vergangenheit, die Sonne über unsere
    Zukunft, der Mond über die Gegenwart im Hier und Jetzt! Alice Baily schrieb in ihren Buch
    über esoterische Astrologie, dass der Mond tot sei. Dieser Satz wurde leider schon oft in der
    Vergangenheit fehlinterpretiert. Sie brachte lediglich symbolisch zum Ausdruck, dass der
    Mensch ohne Gefühl tot wäre! Unser Mond wird ja von der Sonne angestrahlt und bekommt
    durch seine Eigenbewegung gleich eines Dynamos um die Erde sein launisches Gesicht.

    Dune Rudhyar hat in seinem Buch „Der Sonne – Mond Zyklus“ eindrucksvoll die Reise des
    Mondes in einem ganzen Zyklus beschrieben. Betrachten wir im Horoskop zunächst nur die
    Sonne und den Mond, so erkennen wir rasch, in welcher Phase sich der Mond zu Zeiten der
    Geburt genau befunden hat. Wir erkennen also, ob sich der Mond gerade von der Sonne weg
    entfernt, also im aufsteigenden Zyklus ist, oder ob er in Opposition zur Sonne steht, was
    dem Vollmond entspricht.

    Jedenfalls will der Mensch im aufsteigenden Zyklus die Saat erweitern, aufbauend handeln
    und zur Vollkommenheit bringen. Nach Vollmond folgt eine Phase der Verwertung und
    Bewahrung dieser Früchte. Im letzten Mond - Viertel beginnt man den Boden für neue Dinge
    und Projekte aufzubereiten.

    Sonne und Mond stehen ja für Verstand und Gefühl eines Menschen. Der mentale Wesenskern ergibt mit den gefühlsmäßigen Empfindungen die erforderliche Mischung, dazu
    kommt Saturn in seiner Körperlichkeit. Da der Mond das schnellste „Element“ im Horoskop
    ist, kann man leicht den Wandel der Gefühle und Launen im alltäglichen Leben nachvollziehen. Wir reagieren auf unsere Umgebung mit Gefühlen und Empfindungen aller
    Art. Wir suchen nach Liebe und Bestätigung, nach Freunden, mit welchen wir unsere
    Gefühle teilen können. Die Liebe ist ein wesentliches Element des Mondes! Sie erfordert
    Kontakte, damit man sich sieht und sich mitteilen kann. Man verbreitet gewissermaßen seine
    Gefühle und wartet auf Antwort.

    Jeder Mond im Horoskop will natürlich den Zustand der Hochphase einer Liebe immer wieder erleben. Daher ist es in einer Beziehung oder Ehe sehr wichtig, dass sich die Partner
    immer wieder Gelegenheit geben, sich gegenseitig aufs Neue zu verlieben. Das ist nicht
    einfach, da der Alltag Gewohnheiten und Routine mit sich bringt. Ein Mond lebt aber von
    der Abwechslung, daher ist es wichtig diesen Gefühlen genug Raum zu lassen. Ansonsten
    kommt Saturn zu sehr zum Zuge, die Beziehung wird starr und musterhaft, verliert ihre
    Lebendigkeit.

    Der Mond sehnt sich seiner Natur nach immer nach Liebe und Kontakt, daher wird er auch
    der neutralen Planetenreihe mit Merkur, Jupiter und Neptun zugeordnet. „Der Mann im Mond
    oder der Mond im Mann“, so brachte es Bruno Huber auf den Punkt! Auch Männer haben
    Gefühle, sind in der Regel aber nicht so wie das weibliche Geschlecht in der Lage diese
    auszudrücken. Aber es gibt Männer, welche sich um das Kribbeln in der Magengrube ebenso
    ihre Gedanken machen und diesen Gefühlen Aufmerksamkeit schenken.

    Der Mond beherrscht zwar astrologisch das Zeichen Krebs und somit das vierte Haus im Horoskop, aber der astrologischen Psychosynthese nach wird er dem Veränderlichen Prinzip
    zugeordnet. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, damit man zu einer entsprechend richtigen
    Aussage im Horoskop kommen kann! Ebenso wichtig ist die Tatsache, dass der Mond im
    Horoskop für das Kind steht, also für unsere Kindheit, sowie für unser inneres Kind! In vielen
    astrologischen Schulen und Büchern wird immer noch im Mond die Mutter erkannt, was nach
    Auffassung des API schlicht falsch ist. Für die Mutter kommt nur Saturn in Frage, sobald man
    sich seiner pflegenden und behütenden, schützenden Eigenschaften im Klaren ist. Für den
    Vater eignet sich die Sonne am besten. Damit haben wir die drei Hauptplaneten im Horoskop
    festgelegt, man kann sich darin als Kind innerhalb der Strukturen der Familie wieder erkennen, dazu die Rollen der Eltern entsprechend Zeichen und Häusern.

    Die drei Kreuze im Horoskop symbolisieren die drei Pfeiler dieser Welt. Das kardinale, fixe und veränderliche Prinzip schlägt sich in jeden der vier Quadranten nieder. Darin sind vier
    mal drei Tierkreiszeichen enthalten, welche dem Mond eine entsprechende Färbung verleihen.
    Der Mond erfährt ebenso Zeiten von persönlichen Siegen und Niederlagen, gemäß einer natürlich vorhandenen Polarität. Täglich reflektieren wir unsere gefühlsmäßigen Eindrücke
    und formen so im Lauf der Zeit unsere Persönlichkeit.

    Dabei können wir nie sicher sein, dass wir „richtig“ liegen, da alles im Fluss der Ereignisse
    und der Zeit gebettet liegt. Bilder und Eindrücke von Begegnungen aller Art lassen uns mehr
    oder weniger empfindsam reagieren. Sympathie und Antipathie prägen die Mechanismen von
    unseren Mond. Im Horoskop finden wir die Grundbedingungen für den Mond vor und können
    so feinere und detaillierte Informationen in Bezug auf einen Menschen erhalten.

    Dazu ist es notwendig, den Mond in seinem entsprechenden Zeichen zu betrachten. Darin erkennen wir seine grundsätzliche Art und Färbung. Das Haus dagegen zeigt uns immer die
    jeweilige Forderung an den Mond an. Durch die bereits beschriebenen Zonen der Häuser und
    die Gradstellung im Zeichen, bekommen wir weitere Informationen über das Eigenleben eines
    Mondes. Hinzu kommen die Aspekte zum Mond und ein etwaiger Aspekt zum aufsteigenden
    Mondknoten.

    Wir brauchen uns die kardinalen Häuser nur mit roter Farbe vorzustellen, die fixen Häuser mit
    blau und die veränderlichen Häuser mit grüner Farbe. Ebenso verhält es sich immer mit den
    Aspekten. Rote Aspekte, also Opposition und Quadrat haben kardinalen Charakter. Sie werden ebenso der männlichen Planetenreihe von Sonne, Mars und Pluto zugeordnet, wie den
    kardinalen Häusern mit ihrer starken Energieumsetzung.

    Der Mond wird der astrologischen Psychosynthese nach dem veränderlichen Kreuz zugeordnet, ebenso Merkur, Jupiter und Neptun. Daher schätzt er grüne Aspekte wie das
    Halbsextil und den Quincunx. Blaue Aspekte können eine gewisse Starre in sich tragen, sie
    machen den Mond eher anpassungsgeneigt, entsprechend dem fixen Kreuz mit Uranus,
    Saturn und Venus.

    Rote Aspekte fordern vom Mond eher Leistungsbereitschaft, sie können innere Konflikte
    und Unruhe mit sich bringen. Daher ist eine Gesamtschau des Horoskops nötig, um den
    Mond in die notwendige Synthese zu bringen. Zu beachten ist auch die Tatsache, dass der Mond esoterisch von Neptun in den Fischen beherrscht wird! Dahinter steckt ein sehr tiefer
    und wesentlicher Sinn, da beide Planeten in ihrer Wirkung sich sehr stark ähneln können!
    Während der Mond immer Ichbezogen reagiert und agiert, steht Neptun für die übermenschliche, selbstlose Liebe. Neptun liebt der Liebe wegen, ohne persönliche Motivation, da er die Quelle des Mondes in tiefenpsychologischer Hinsicht darstellt! Alice
    Baily schrieb vom Mond, dass er einen silbernen Faden zu seiner Seele in sich trägt. Dieser
    Faden führt wie eine Spur zu Neptun.

    Neptun regiert mit Jupiter exoterisch und Pluto esoterisch das zwölfe Haus und das Zeichen der mit dem Band verbundenen Fische. Somit steht der Mond als esoterischer Herrscher des
    sechsten Hauses und der Jungfrau in Polarität mit seinem esoterischen Herrscher Neptun!
    Damit wird die Existenz des Menschen dieser Achse gemäß der Häuser zwölf und sechs
    zu einer emotionalen Daseinsfrage. Das sechste Haus fordert Dienen, Unterordnung und
    Pflichten. Aber es steht in Polarität zum zwölften Haus. Damit ist man aufgefordert allen
    zwei Prinzipien gerecht zu werden. Chaos und Ordnung, Sein und Schein sind auf dieser
    Achse zu Hause.

    Da der Mond ebenso das vierte Haus beherrscht, sehen wir, wie er auf der horizontalen
    und vertikalen Achse eine sehr große Rolle im Horoskop und somit im Leben eines Menschen
    spielt. Das vierte Haus steht für unser emotionales Nest, für unsere Herkunft und für Heimat
    und kollektiver Tradition. Die Individuumsachse fordert uns auf, unsere Berufung im zehnten
    Haus zu finden. Das sechste Haus fordert dafür den persönlichen Austausch, da es dem
    Deszendenten nahe steht.

    Eine kleine Reise durch den Tierkreis gibt weiter Aufschluss über den Mond und zeigt uns
    seine entsprechenden Färbungen, welche er durch das jeweilige Tierkreiszeichen erhält.
     
  2. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Der Mond im Widder

    Hier kommt kardinales Feuer und marsische Energie zum Vorschein. Der Mond ist hier
    Ich – betont, er kann sein Gegenüber begeistern, aber auch förmlich überfahren. Leistung
    wird mit Sympathie und Liebe belohnt, da die kardinalen Zeichen immer in sich auf diese
    Art von Energieumsetzung gerichtet sind. Der Mond muss lernen, dass seine Mitmenschen
    ebenso Gefühle haben. Durch die persönliche Niederlage lernt der Mond besser auf die
    anderen Menschen einzugehen, da er sonst isoliert und gemieden wird. Emotionen mit
    gefärbten Marseinschlag sind allerdings nicht immer unter Kontrolle zu halten, man reagiert
    oft zu spontan und überhitzt. Eine Sonne im Widder bekommt man mental schneller in den
    Griff, aber Gefühlskern und Wesenskern sind zwei paar Stiefel. Sobald man über die
    persönlichen Niederlagen beim Du auf sich selbst gestellt ist, fängt der Prozess der Transformation an. Man leidet und hört in sich hinein. Dadurch geht man nicht mehr so
    unvermittelt und direkt auf das Du zu, sondern wartet eine entsprechende Situation ab.
    So kann ein Mond im Widder ein echter Freund sein, welcher mit seiner Intuition oft zur
    rechten Zeit am richtigen Ort auftauchen kann. Dieser Mond muss besonders lernen, dass
    man die Liebe nicht zwingen kann, da sie sonst im Keime des Ego erstickt.

    Der Mond im Stier

    Das sinnliche, fixe Zeichen Stier wird von der Venus beherrscht. Somit bekommt der Mond
    in diesem Zeichen eine besondere selektive Art. Ein Mond im Stier will besitzen und festhalten. In diesem Zeichen wird der Mond zu einer Art Schlingpflanze! Man will seinen
    geliebten Partner festhalten, klammert sich an diesen. In der Polarität steht der Stier dem
    Skorpion gegenüber, was einer gewissen Verlustangst gleichkommt. Auch hemmt das fixe
    Zeichen des Stiers die natürliche Beweglichkeit des Mondes, da man vorgegebene und
    dauerhafte Stabilität schätzt. Der Mond will aber frei und beweglich sein, da er sonst seine
    Gefühlswelt eingeschränkt sieht. Das fixe Kreuz will ja Anpassung und zeigt im Stier
    entsprechende Vorgaben. In diesem Kreuz folgt die Wandlung immer durch Verluste und
    Loslassen! Sobald man sich dieses Mechanismus bewusst wird, setzt die Wandlung auf
    natürliche Art und Weise beim Menschen ein. Indem man loslässt, bekommt man mehr
    zurück. Man entwickelt in diesem Zeichen das Verständnis für die Wandelbarkeit der Gefühle
    und steckt die persönlichen Ansprüche zurück. Dadurch erhält man eine innere Freiheit, welche die Liebe nicht mehr persönlich klammert, sondern sie wie einen Schmetterling kommen und gehen lässt. Eifersucht und Ichbezogenheit weichen einer inneren Heiterkeit.
    Um Gefühlsmuster spüren zu können, braucht es im fixen Stier seine Zeit. Man selektiert
    und nimmt die Erfahrungen langsam in sich auf. Wie die Kuh mit ihren sieben Mägen verdaut
    man seine emotionalen Eindrücke und Erlebnisse. Man hat mit der Zeit in Erfahrung gebracht,
    dass eine Haltung von „Alles oder Nichts“ nicht unbedingt richtig ist. Was man von seinem
    Partner fordert, muss man auch bereit sein selbst zu geben.

    Der Mond in den Zwillingen

    Hier bekommt der Mond einen gewissen intellektuellen Untergrund, eine verstandesmäßige
    Kühle. Kontakte sind oft mehr verbal und oberflächlich. Dafür ist dieses Tierkreiszeichen am
    meisten „On the Road“. Man ist sehr viel unterwegs, auch im kollektiven Rahmen. Öffentliche
    Veranstaltungen, Kommunikation in Gruppen, Vereinen usw. sind Orte, an welchen sich der
    Mond in den Zwillingen gerne und bevorzugt aufhält. Man kann zunächst in diesem Zeichen
    eine Art von scheinbarer Gefühlskälte entwickeln. Ein Liebeserlebnis wird gerne als ein persönliches Lernerlebnis gesehen, ohne dabei die Gefühle wirklich erlebt zu haben. Kontakte
    werden leicht zu oberflächlich von der Denkebene abgehandelt, so dass auch hier nur durch
    die Wechselspiele der Gefühle mit der Zeit ein Sinn für persönliche Gefühle entwickelt wird.
    Menschen mit Mond in den Zwillingen haben oft eine sehr hohe Telefonrechnung! Zudem
    richtet man sich gerne nach den kollektiven Vorgaben in Bezug auf Meinungen, Mode und
    andere Trends. Wie eine Biene sammelt man mit dem Mond in den Zwillingen Kontakte
    und Freundschaften. Dadurch entsteht immer wieder ein wichtiger und notwendiger Lerneffekt. Im veränderlichen Kreuz fühlt sich der Mond entsprechend seiner Natur besonders wohl, da hier mehr oder weniger uneingeschränkte Bewegungsfreiheit herrscht.


    Der Mond im Krebs

    Hier herrscht der Mond in seinem eigenen Zeichen Krebs analog des vierten Hauses! Dieses
    Zeichen ist kardinal, also sucht der Mond nach Ich- Bestätigung und gefühlsmäßiger Durchsetzung. Mütter mit Krebskindern wissen was hier gemeint ist. Sobald ein junger Krebs
    Mond sich nicht durchsetzt, fängt er zum toben und zum heulen an. Am besten ist es, ihn dabei in Ruhe zu lassen. Nach einiger Zeit kommt er mit einem strahlenden Lächeln zurück, als sei nichts geschehen gewesen! Ein Mond im Krebs geht immer seitwärts, nicht direkt mit
    seinen Anliegen auf seine Mitmenschen zu. Ist von jemanden die Rede, so meint der Krebs Mond: „Habt ihr mich gemeint“? Er bezieht leicht die Gefühle anderer Menschen auf sich und kann dadurch Lachen oder Verwirrung stiften. Auch hier entwickelt sich der Mond im
    Horoskop weiter, indem er durch persönliche Niederlagen auf der Gefühlsebene hinzu lernt.
    Im Krebs sitzt man gewissermaßen an der Quelle der Emotionen. Einerseits spiegelt sich
    darin die kollektive Herkunft aller Menschenrassen, andererseits baut man darauf sein
    erleuchtetes Haus um darin zu wohnen. Auch ein junger Mond wird später zu einem erfahrenen Saturn, gemäß der Polarität zum zehnten Haus! Man muss irgendwann sich auf
    den Weg zum Gipfel machen und das vierte Haus verlassen. Wichtig ist dabei immer, dass
    man seine Herkunft nicht vergisst, auch seine Gefühle und Emotionen. Im Wasserzeichen
    Krebs finden sich oft die typischen Berufe für den Mond. Alle haben mit dem Dienst auf
    sozialer, kollektiver Ebene zu tun. Darunter finden sich Erzieher und Psychologen, sowie
    Schauspieler und kinderspezifische Tätigkeiten.

    Der Mond im Löwen

    Hier bekommt der gute Mond eine Sonnenbrille verpasst! Ein kleiner Mond will hier zunächst
    imponieren, man gibt sich ganz gemäß dem fünften, fixen Haus, welches von der mentalen Sonne beherrscht wird. Der Mond reflektiert sich ja von der Sonne. Nur deswegen wird er
    am Himmel erleuchtet. Also versucht der Mond hier Sonne zu sein, was jedoch anstrengend
    für die Gemütsebene werden kann. Man ist feurig und beigeisternd, aber mehr um den anderen zu zeigen was man für ein toller Hecht ist. Trotz mancher Niederlage ist man immer wieder zu neuen Abenteuern und Risiken bereit. Mutig und entschlossen ist man sich seines
    Sieges sicher, ein gewisses gefühlsmäßiges Selbstvertrauen macht sehr widerstandsfähig und
    zäh im Einstecken von Niederlagen. Man ist zuweilen offenherzig, großzügig und sehr herzlich. Eitelkeit und Rachegefühle lassen eine angeborene Neigung zu Rivalität und Wettstreit durchschimmern. Feuerzeichen an sich sind ja im besonderen Ich – betont. Also
    muss ein Mond im Löwen ebenso seine Krone des Ichs ablegen und einsehen, dass er auf
    Grund seiner Stärke und Würde der erste Diener des Volkes ist. Im fünften Haus herrscht immer die gegenwärtige Moral vor, im elften Haus die Ethik! Kopf und Bauch ergeben einen
    Menschen. Daher wirkt der Mond im Löwen eher reflektierend und richtet sich nach den
    Leitbildern seiner Prägungsphasen. Man lässt sich gerne als tapferer Held feiern, bei einer
    Niederlage hält man es so wie der Fuchs dem die Trauben zu hoch hingen. In diesem fixen
    Zeichen neigt man dazu, alte Verhaltensmuster ständig zu wiederholen, das Zeichen ist ja
    starr und nicht beweglich. Das Leben ist jedoch ein dynamischer Lernprozess, daher kann man durch Erfahrung und Bewusstwerdung auch im fixen Kreuz die Bedingungen erkennen
    und somit auflösen. Sobald man die Polarität der Tierkreiszeichen, sowie das jeweilige Kreuz
    als etwas Ganzes sieht, kommen auch die Energien des Mondes wieder in ihren urnatürlichen
    Fluss zurück.

    Der Mond in der Jungfrau

    In diesem veränderlichen Zeichen wird der Mond geerdet. Ordnung ist das halbe Leben, aber
    nicht für einen Mond. Er sucht immer die Liebe, Erfüllung und alles was Freude bereitet. Im
    sechsten Haus soll man aber seine Pflichten erfüllen, lernen und dienen. Solange ein Mond in
    seinen Gefühlen dabei nicht eingeschränkt wird, kann er hier der beste Freund und Kollege sein. Er teilt mit den anderen sein Brot, sowie Freud und Leid. Ein Mond in der Jungfrau trägt
    in sich den Archetypen eines arbeitenden Kindes auf dem Lande. Das Prinzip der persönlichen Liebe beruht ja auf Subjekt und Objekt. Daher trägt jemand mit Mond in der
    Jungfrau eine real bezogene Erkenntnis über die Dienstleistungen unter den Menschen mit sich. Durch das Annehmen und die Unterordnung im Kollektiv entsteht ein tiefes Wissen über
    die Bedürfnisse des Einzelnen. So versucht man Ordnung in die eigene Gefühlswelt zu bekommen, was letztlich nur über die Polarität zu den Fischen möglich wird. Das eigene, zweckdienliche weicht einem großen Ganzen. Besonders in der persönlichen Beziehung lernt
    der Mond in der Jungfrau, dass dadurch ein Wechselspiel von emotionaler Ordnung und Unordnung entwickelt wird. Gefühle lassen sich nicht immer nur analysieren, sondern sie
    sollen gelebt werden. So erkennt der Mond in der Jungfrau seinen esoterischen Herrscher Neptun auf der anderen Seite der Polarität in den Fischen. Durch die selbstlose Einbringung
    in das sechste Haus wird eine innere Freiheit erlangt. Die Jungfrau ist ein passives Zeichen.
    Man reflektiert das Erlebte und erkennt darin seine eigenen Gefühle. Ein Mond in diesem
    Zeichen ist immer hilfsbereit und Du – bezogen, aber er will informiert sein, damit er aus
    seiner Bauchmitte heraus Verständnis entwickeln kann.
     
  3. Arnold

    Arnold Sehr aktives Mitglied

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    Der Mond in der Waage

    Dies ist ein kardinales Luftzeichen, ohne Mensch und Tier! Als einziges Zeichen im ganzen
    Tierkreis findet sich das Symbol einer Waage, welche von der Venus beherrscht wird. Am
    besten ist es einen Sonnenuntergang zu beschreiben, um die Facetten dieses Zeichens aufzuzeigen. Ein Regenbogen mag ebenso eine treffende Beschreibung dieses luftigen Archetyps darstellen. In diesem Tierkreiszeichen kommt die gespiegelte Menschheit zum
    Ausdruck. Jede Begegnung entsteht aus dem Gesetz von Ursache und Wirkung. Aus diesen
    Wechselspielen von Subjekt und Objekt haben sich entsprechenden Werte der Waage gebildet. Ein Mond in der Waage will Ausgleich und Harmonie, aber in geschickt kardinaler
    Tarnung! Man lässt die Menschen an sich herantreten, gibt sich gefühlsmäßig verbunden und
    offen. Dadurch bekommt man Vertrauen geschenkt, aber man erhält oft sehr persönliche Informationen. Geschickt und diplomatisch ziert man sich, weicht emotionalen Streitigkeiten
    aus, nur um das innere Gleichgewicht zu bewahren. Oft werden Entscheidungen nur aus der
    Not heraus getroffen. Mit dem Mond in der Waage ist man sehr vom emotionalen Applaus
    seiner Mitmenschen abhängig. Daher ist es für solche Menschen sehr wichtig, im Einklang
    mit ihren eigenen Gefühlen zu sein, damit einer gewissen Selbstentfremdung Einhalt geboten
    werden kann. Im Laufe des Lebens entwickeln sich immer mehr die positiven Eigenschaften
    dieses Zeichens wie Diplomatie, Rechtsempfinden und Menschenkenntnis. Dazu kommt der
    Mut, die eigenen Wünsche zu erkennen und dem Du mitzuteilen. Durch die Polarität mit dem
    Widder lassen sich auch die notwendigen Energien des Mars integrieren, welche man im
    Leben ebenso für eine gesunde Ich – Behauptung benötigt. Der Versuch einen Jeden es Recht
    zu machen führt bekanntlich zum Misserfolg.

    Der Mond im Skorpion

    Dieses fixe Wasserzeichen setzt dem Mond Mantel, hoch gestülpten Kragen und dunkle
    Sonnenbrille auf. Man fühlt in sich die Vergänglichkeit aller Dinge und findet gerade darin
    die notwendige gefühlsmäßige Stabilität! Ein Mond im Skorpion trägt in sich das geheime
    Wissen um das Stirb und Werde aller Erscheinungen in sich. Nach Außen teilnahmslos und kühl gibt er sich wie ein Poker – Face – nicht die eigenen Absichten verratend. Man verharrt
    passiv und regungslos, so lange, bis jemand die Gefühle aktiviert. Sobald dies geschehen ist,
    wacht der Skorpion Mond auf und fängt zu erglühen an! Er kann ein begeisternder Freund
    sein, zuverlässig und treu in allen Lebenslagen. Der Skorpion gräbt tiefe Löcher, auch in den
    verborgenen Winkeln des menschlichen Bewusstseins. Offenheit und Ehrlichkeit sind für ihn
    sehr wichtig. Kommt er sich betrogen oder ausgenommen vor, kann er furchtbar reagieren und auf Rache schwören. Abhängigkeiten, Eifersucht und Leidenschaft bergen die Lernprozesse für den Mond im Skorpion. Er muss wissen, dass nach jedem Ende ein neuer
    Anfang folgt, nach jedem Winter ein sonniger Frühling kommt. Kein anderes Zeichen hat
    soviel Kraft zur Regeneration und Reinigung, aber auch zur Transformation. Ein geläuteter
    Mond im Skorpion kommt einen weisen Drachen gleich, welcher durch seine vergangenen
    Taten Erkenntnis erlangt hat, Selbsterkenntnis! Dieser Mond muss in die abgrundtiefen
    Schichten seiner Gefühle vordringen um sich selbst erkennen zu können. Das erfordert den
    Mut eines tapferen Kriegers, da Mars und Pluto dieses Wasserzeichen beherrschen! Der
    Mut besteht darin, den eigenen Ängste und Befürchtungen ins Auge zu schauen Sobald
    Licht auf die Schatten kommt, verlieren sie ihre Schrecken.

    Der Mond im Schützen

    Dieses veränderliche Zeichen wird von Jupiter beherrscht. Der Mond redet hier manchmal etwas gescheit daher, da er mehr gefühlsmäßig reagiert und nicht verstandesmäßig. So glaubt
    man oft bereits alles zu wissen. Man kann sehr belehrend wirken, was natürlich bei der Umwelt auf Widerstand stößt, will im Mittelpunkt stehen. Allerdings versprüht man immer
    wieder einen gesunden Optimismus, ist großzügig und hilfsbereit. Man besitzt ein großes Maß an Gerechtigkeitsempfinden und ist leicht zu begeistern. Wichtig ist, dass ein Mond im Schützen sich immer wieder durch Kontakte erdet, seine Visionen und Erkenntnisse mit den
    anderen teilt und diskutiert. Dadurch bekommen die Pfeile des Schützen zunehmend mehr
    Treffsicherheit in Bezug auf Sympathie und Antipathie. Als Kontaktplanet schätzt ein Mond
    im Schützen ebenso weite Reisen. Oft besitzt man ein unergründliches Fernweh und hat den
    Wunsch eine neue Heimat zu suchen. Dieses Tierkreiszeichen vermittelt den Mond eine gewisse Leichtigkeit, ganz im Sinne Jupiters. Diese Mond muss deshalb lernen, dass nicht
    überall Freude und Optimismus angesagt ist. Er wunder sich deswegen, sobald er nicht immer
    mit offenen Armen empfangen wird. Allerdings hält sein Selbstwertgefühl einiges aus, nur gut, dass die Lebensfreude im Schützen immer wieder neuen Optimismus hervorbringen kann. Man hat das Gefühl einer Vision, dass sich letztlich alle Dinge zum Guten hin wenden
    werden.

    Der Mond im Steinbock

    Das erdige, kardinale Tierkreiszeichen Steinbock steht am Zenit der astrologischen Häuser.
    Saturn schwingt hier esoterisch und exoterisch sein Zepter! Für den Mond bedeutet dieses
    Zeichen eine Art von Gefühlskorsett. Man hat oft Probleme Zugang zu seinen Gefühlen zu
    finden oder diese seinen Mitmenschen zeigen zu können. Dafür ist man eine uralte und sehr
    erfahrene Seele. Auch hier will der Mond die Bestätigung seines Ichs finden. Dadurch ist es
    besonders für ihn wichtig, die gefühlsmäßige Bindung zu seiner Herkunft nicht zu verlieren.
    Sonst isoliert er sich von seiner Quelle und fängt an zu versteinern – wie der Mann ohne Herz! Er muss mit seiner Erfahrung den anderen ein Wegschild sein, damit sie ebenso den
    Gipfel der persönlichen Reife erklimmen können. Berufung und Individualität sind erstrebenswert, aber sie bergen in sich die Gefahr der emotionalen Vereinsamung. Persönliche
    Wahrnehmung im Austausch mit den Mitmenschen ist für den Mond im Steinbock eine
    ausgleichende Notwendigkeit. Die Individuumsachse verläuft senkrecht, aber das vierte
    Haus liegt im kollektiven, unbewussten Du – Raum, während das zehnte Haus das erste
    Haus der bewussten Ich – Seite im Horoskop verkörpert. Aus dieser Sicht wird für den Mond
    im Steinbock die Polarität besser ersichtlich! Mit dem Mond in diesem Zeichen ist man
    manchmal als Kind die Mutter der Familie, erledigt Pflichten eines Erwachsenen. Oft konnte
    man seiner Entwicklung gemäß dem sozialen Umfeld gar nicht so richtig Kind sein. Vielleicht
    hatte man jüngere Geschwister und trug für diese Verantwortung in den kleinen Pflichten des
    Alltags.

    Der Mond im Wassermann

    Luftig hoch thront dieses fixe von Uranus und Saturn beherrschte Zeichen im elften Haus. Saturn steht für Tradition, Uranus für Neuerung und Freiheit! Das elfte Haus gilt als das
    Haus der Ethik, der Wahlverwandten, der spezifischen Gruppen, welche ihre jeweilige
    Interessen vertreten. Auch findet man hier die elitären und höheren Schichten der Gesellschaft, welche humanitär orientiert sind. Politik, Wirtschaft und Mafia geben sich
    hier zwar nicht immer die Hand, jedoch sind solche Gruppierungen ebenso anzutreffen.
    Beziehungen aller Art finden hier statt. Mit dem Mond im Wassermann erhält man das
    Gemisch von Ethik und hohen persönlichen Ansprüchen, von Einzigartigkeit und
    Freiheit. Aber das elfte Haus hat fixe Qualität, also herrschen dort auch Bedingungen vor,
    an welche man sich anpassen und richten muss. Lebt ein Mond im Wassermann nicht in
    der Polarität der Beziehungsachse, so hat er schnell den Ruf von Rücksichtslosigkeit und
    Eigenliebe im Gepäck seiner Emotionen! Spätestens jetzt muss man sich eingestehen, dass
    der Partner die gleichen Rechte hat und für sich beanspruchen darf wie man selbst! Liebe
    ist veränderlich und beweglich ihrer Natur nach. Ein Wassermann Mond ist aufgefordert sich
    im gegenüberliegenden Löwen durch die Tat zu erproben. Das luftige Zeichen entfernt sich sonst in seinen abstrakten Gedanken zu sehr von der Praxis der durch Taten gemachten Erfahrungen. Der Mond im Wassermann neigt dazu, nur Freunde seiner Anlagen aufzusuchen. Theorie und Praxis stellen die Eckpfeiler seines Lernpotenzials dar, ebenso auf
    der Ebene menschlicher Beziehungen, weltlich wie persönlich. Man neigt dazu, seine Ansichten geradlinig auf seine Mitmenschen zu übertragen. Seine Mitmenschen können dies
    jedoch mehr oder weniger als Einmischung in ihre Angelegenheiten betrachten und entsprechend reagieren. So entwickelt der Mond im Wassermann im Lauf der Zeit das Gefühl für die richtige Situation. Er wartet ab bis er gefragt ist und kann sich dann meist als Retter oder Erfinder feiern lassen. Man scheint schon die Antwort in der entsprechenden Frage mit
    zu bringen. Uranus und Saturn sorgen für einen permanenten Prozess der Erneuerung, beim
    Mond auf emotionaler Ebene.

    Der Mond in den Fischen

    Das veränderliche Wasserzeichen Fische wird von Jupiter und Neptun exoterisch, sowie von
    Pluto esoterisch beherrscht, analog des zwölften Hauses im astrologischen Tierkreis. Wasser
    an sich hat schon viel mit Gefühl zu tun. Diese Gefühle scheinen wie aus einem tiefen Ozean
    in uns aufzusteigen. Träume, Visionen, Gedanken – alles sind Inhalte unseres Bewusstseins,
    welches in der Gegenwart durch den Mond symbolisiert wird. Mit dem Mond in den Fischen
    kann man sich wie eine kleine Nussschale auf dem Ozean der Emotionen treiben lassen. Dabei kann man sich ein ungeborenes Kind im mütterlichen Fötus vorstellen! Ohne ein Gefühl für die Zeit kann ein Tag im Spiel wie im Minutentakt vorbeiziehen. Man besitzt eine
    enorme Fantasie und ein tiefes Wissen um die Heimat der eigenen Seele. Solche Menschen
    lassen sich gefühlsmäßig nur schwer fassen. Sobald man auf einen Fische Mond Druck in
    irgendeiner Form ausübt, geht er auf Tauchstation und ist einfach weg oder teilnahmslos!
    Wie ein kleiner Delphin taucht er spielend wieder auf, sobald ihm danach zu Mute ist. Kinder
    mit Mond im Fisch brauchen ein besonderes Gefühl von Freiheit. Sobald diese „Bande“ analog dieses Zeichens hergestellt ist, kommt der Fische Mond auch immer wieder an das
    Ufer geschwommen und sucht spielerische, romantische Kontakte. Kindern mit Mond in
    den Fischen soll man durchaus Gelegenheit zu schöpferischer Kreativität bieten, anstatt
    Kinder TV, was einem Aspekt Neptuns gleichkommt. Neptun kann täuschen und enttäuschen,
    im Fernsehen werden oft realitätsfremde Filme gezeigt, welche besonders einen jungen Mond
    in den Fischen schädigen können. Im Umgang mit Kontakten zu den Menschen ist man eher
    passiv und abwartend, aber man hat von Natur aus ein sehr starke Gespür für die Absichten eines anderen Menschen. Mit Mond in den Fischen kann es vorkommen, dass man gelegentlich Wahrträume hat. Ähnlich wie bei den anderen Wasserzeichen. Der esoterische
    Saatgedanken für die Fische lautet: „Ich verlasse meines Vaters Haus, und indem ich erlöse
    kehre ich zurück“. Dieser Hinweis gilt umso mehr für Menschen mit Mond in den Fischen.

    Alles liebe!:)

    Arnold
     
  4. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Arnold, ich habe den Mond westlich bei 0 Grad Stier. Im indischen Horoskop liegt er damit bei 7 Grad Widder. Schaue ich jedoch astronomisch steht er in Wirklichkeit mitten im Sternbild Fische. Solche Betrachtungen haben bei mir dazu geführt, daß ich die Astrologie mal ein bißchen hinterfragt habe.

    Und die Deutungen passen bei mir alle Drei ganz gut.
     
  5. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Das liegt daran, dass du ausser Betracht lässt, dass du immer von einer bestimmten Perspektive auf die Dinge schaust. Die Welt ist nicht einfach da draussen vorliegend, schon gegeben, sondern in gewisser Weise kreiert der erkennende Blick sie erst mit. (Aber bitte kein Voodoo oder "The Secret"-Schwachsinn hier reininterpretieren.)

    Wer hat denn nun recht, die Inder? Die Chinesen? Oder sonst jemand?
     
  6. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Für mich hat die Astronomie recht.
     
  7. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Und welche Astronomie sprichst du an? Die von Kepler? Von Newton? Von Einstein?

    Ich sage gerne noch einmal, dass es notwendig ist, die Perspektive zu berücksichtigen, die jemand einnimmt. Die Welt ist nicht einfach "da draussen".
     
  8. Pfeil

    Pfeil Sehr aktives Mitglied

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    Ich spreche von dem, was man wirklich am Sternenhimmel sehen kann (oder sehen könnte, wenn die Sicht schlecht ist). Und das ist für alle gleich. Das ist nachprüfbar "da draussen".
     
  9. fckw

    fckw Sehr aktives Mitglied

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    Ich habe mich schon oft gefragt, warum ausgerechnet der Mond die Mutter darstellen soll. Wenn ich mein eigenes Radix anschaue, dann scheint mir das nämlich nicht sehr gut zu passen. Dass der Mond für oft unbewusste, gewohnheitsmässige Gefühlsmuster steht, daran habe ich keinen Zweifel. Gerade der Mond benötigt nach meiner Erfahrung ganz besondere Bewusstseinsarbeit, weil viele dieser genannten Gefühlsmuster recht unbewusst und somit eher negativ belegt sind. Das will alles transformiert werden.

    Die Zuordnung von Saturn zur Mutter scheint mir aus dieser Hinsicht stimmig zu sein. Gleichzeitig aber würde ich den Mond nicht ohne weiteres von der Mutter entkoppeln. Der Mond scheint letztlich doch sehr prägend zu sein, wenn es darum geht, welches unbewusste Frauenbild ein Mensch hat. Und das ist zweifelsohne durch die kindliche Mutterbindung auf die eine oder andere Weise mitgeprägt.
     
  10. Christel

    Christel Aktives Mitglied

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    Hallo Arnold,

    ich kann mich beim besten Willen mit der Auffassung des API nicht anfreunden.

    Warum sollte sich nur die Mutter ihrer pflegenden, behütenden und schützenden Eigenschaften im Klaren sein?
    Hat der Vater keine Verantwortung - Saturn - zu übernehmen?


    Damit die Beziehung nicht erstarrt (Saturn), muss Muttchen also wieder Mond (Kind) werden.
    Das hat sich die Männerwelt mal wieder fein ausgedacht. :wut1:

    LG, Christel
     
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