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Umkehrtheorie

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Angel66, 20. Juli 2003.

  1. Angel66

    Angel66 Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2003
    Beiträge:
    447
    Ort:
    Wien
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    Was ist eigentlich, wenn die Lebensphilosophie darin bestünde, nicht solange wie möglich zu leben, sondern so kurz und intensiv wie möglich?

    Wir versuchen alle mit allen uns zu Verfügung stehenden Mitteln unser Leben zu verlängern ja sogar zu verjüngen....es ist ja fast schon unwürdig alt zu werden (Kosmetikindustrie und Schönheitschirurgie)!....vieleicht ist das ja genau falsch herum?

    Würde es uns nicht leichter fallen mit dem Tod umzugehen, wenn wir wüßten, dass es eine "Ehre" ist zu sterben? Könnten wir dann vieleicht sogar "Säuglingssterben" oder überhaupt den Tod junger Mitmnschen leichter verkraften?

    Woher kommt überhaupt der unbändige Wille lange Leben zu wollen? Wurde er uns "angezüchtet"? Im Mittelalter vieleicht? Großes Volk viel Macht ...kleines Volk weniger Macht?

    Wenn wir von der Theorie der Buddhisten ausgehen, machen wir ja mehrere Leben mit, um geistig und seelisch geschult zu sein.

    Bremsen wir uns dann nicht selbst in unserer Entwicklung, wenn wir immer länger an einem Leben brauchen?

    Ich für mich hoffe, dass ich den richtigen Zeitpunkt zum Sterben erkennen werde und nicht auf Teufelkommraus längr leben will als notwendig ist....und vieleicht wird es ja auch mal modern ALT zu sein und auch so auszusehen....es gibt so schöne alte Gesichter voller Lebenserinnerungen und so reich an Erfahrungen.

    liebe Grüße, euer "Engerl" Angel66:angel2:
     
  2. Rita

    Rita Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2002
    Beiträge:
    58
    Ort:
    Köln
    Unsere Lebensaufgabe ist nicht in unserem Bewußtsein, folglich wissen wir nicht, wann sie erfüllt ist. Ich frage mich sowieso, warum sich alle Gedanken machen, wann sie sterben. Abwarten heißt die Devise, wie so oft im Leben. Dinge so annehmen, wie sie sind!

    Liebe Grüße, Rita
     
  3. amgosiyasu

    amgosiyasu Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2003
    Beiträge:
    79
    wisst ihr was mir angst am sterben macht:
    ein kleines beispiel dass man auf alles beziehen kann.

    ich baue ein kleines modellschiff.ich habe es schon zum grossen teil fertig und es steht auf meinem schreibtisch.jeden tag mache ich es weiter und habe eine grosse freude auf das ergebnis.és entwickelt sich immer weiter und wird schöner und schöner reicher bereicherter mit neuen perspektiven neuen einzelheiten die neue einzelheiten hervorbringen.dann sterbe ich und das schiff bleibt so wie es ist...und die geschichte des fertigwerden wollenden schiffes endet...
     
  4. amgosiyasu

    amgosiyasu Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2003
    Beiträge:
    79
    und das schlimmste:ich werde in meinem nächsten leben,wenn es eins gibt,wieder versuchen ein schiff zu machen....oder ist ich jetzt ein anderer???
     
  5. Lady Nada

    Lady Nada Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2002
    Beiträge:
    352
    Manche Menschen haben die seltsamsten (unnötigsten) Ängste und Sorgen.

    amgosiyasu - "Was wäre wenn" Du das Schiff fertigbaust, und in dem Moment Du stirbst, explodiert auch Dein Schifferl....

    "Was wäre wenn" das Schiff fertig wird und nach Deinem Tode das Schifferl jemand in die Hände bekommt der mit solchen Dingen so gar nichts am Hut hat, und einfach achtlos wegwirft?

    "Was wäre wenn" ....etc...etc...mit viel Phantasie kann man sich sicher noch haarsträubendere Geschichten ausdenken.

    Ich will damit sagen, daß man sich nicht zuviele Gedanken machen sollte, über das was alles geschehen könnte.
    Aber ich weiß es gibt Menschen die brauchen ihre Ängste und Sorgen, denn sonst hätten sie nicht mehr viel zu sagen und zu tun.
    Also amgosiyasu, bau das Schifferl wenn Dein Herz das begehrt!
     
  6. amgosiyasu

    amgosiyasu Mitglied

    Registriert seit:
    20. Juli 2003
    Beiträge:
    79
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    ich glaube das was ich eigentlich sagen will ist nicht rübrgekommen...
    ich forme mich ein ganzes leben lang.ich entstehe stück für stück...und baue mich immer weiter auf...mit jedem schritt mit jeder erfahrung werde ich neu...ich amgosiyasu...dann sterbe ich und ich ist tot...wenn ein teil von mir weitergeht ist es nur ein teil aber der mensch der seine eigene geschichte ein leben lang aufbaut ist nicht mehr da...und das ist das meiner meinung nach schlimme...ich liebe meine geschichte und ich will deshalb nicht dass sie zu ende geht...es ist keine frage von sorgen oder ängsten oder sonstwas...es ist das ende der geschichte das mir zu schaffen macht und das ich sie nicht mehr weiterschreiben kann/darf...
     
  7. Angel66

    Angel66 Mitglied

    Registriert seit:
    27. April 2003
    Beiträge:
    447
    Ort:
    Wien
    ...du hast geschrieben
    ich forme mich ein ganzes leben lang.ich entstehe stück für stück...und baue mich immer weiter auf...mit jedem schritt mit jeder erfahrung werde ich neu...ich amgosiyasu.


    Ich weiß ja nicht was du mit "formen" meinst...aber ich nehme mal an du meinst deinen Charakter und deine Wesenszüge...und nicht deinen Body....denn dann passiert ja genau das nicht:
    und ich ist tot...wenn ein teil von mir weitergeht ist es nur ein teil aber der mensch der seine eigene geschichte ein leben lang aufbaut ist nicht mehr da.

    Denn sterben wird ja aller Wahrscheinlichkeit nach nur der Körper (die Hülle)...Aber schön, dass du so zufrieden bist mit deinem Leben...gggg :banane:
     
  8. sam°

    sam° Mitglied

    Registriert seit:
    9. Mai 2003
    Beiträge:
    500
    Hallo Amgosiyasu,

    Du bist bereits ein Fertigprodukt. Ein Formen ist nicht notwendig, es ist nur eine Ablenkung vom "Fertigprodukt" - Deinem Sein. Dein Verstand möchte eine Beschäftigung und macht Dich glauben, dass ein Formen notwendig ist.

    Das, was Du noch dazu und darüber formst, wird bei Deinem Tod "verloren" gehen, weil es bloß hinzugefügte Teile sind. Sie sind nicht notwendig für Dein Sein. Der Teil von Dir, der weiterbestehen wird, ist Dein nacktes Sein.

    Dein nächstes Leben beginnst Du wieder als Fertigprodukt, und dann wirst Du vermutlich erneut beginnen, Deine Geschichte zu schreiben, die dann wieder bei Deinem Tod verschwinden wird ... ein unendlicher Kreislauf ...

    Kannst Du Dir vorstellen, genau umgekehrt vorzugehen? Deine Geschichte immer mehr zu löschen, um wieder zu Deinem reinen Kern zu kommen?

    Alles Liebe Dir
    sam
     
  9. Alia

    Alia Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2003
    Beiträge:
    4.583
    Ort:
    WestfALIA
    wenn das Schifflein erbaut wäre, und dann (nach Deinem Tod) kämest du zurück an den Ort, wo Du es erbaut hast, nähmest Dein Schiff, gingest zum Wasser (wo Du (wieder einmal) stirbst) , setzest das Schiffchen in die Fluten und ließest es Treiben im Winde, um dann,- am anderen Ufer (und wiederum neuen Leben) das Schiffchen in Empfang zu nehmen. Und während Du Dein Schiffchen von Ort zu Ort treiben lässt, und immer wieder neu geboren wirst, erbaust Du Dir ein Größeres Schiff, auf dem auch Du bald Platz hast. Dann reist Du auf Deinem "Schiff" von Leben zu Leben, von Ort zu Ort. Und wenn auch Dieses Schiff zu klein wird, dann baust Du noch ein GRÖßERES.
    Mit Diesem reist es sich weitaus besser, und es erfreut Dich, aber dann merkst Du, das Du alleine bist, auf Deinem Schiff. Und Du erbaust ein NOCH GRÖßERES Schiff, auf dem auch Deine Familie Platz hat. Und mit jedem Schiff wird Dein Herz Größer,- Dein Verstand, Dein Wissen, Deine Erkenntnis. Dein Schiff/ Dein Sein wird immer Größer, wird zu einem SIZE=3]Luxusdampfer[/SIZE] . Aber noch immer hast Du nicht das Gefühl, am Ende Deiner Reise angekommen zu sein. Irgendwie hast Du noch das Gefühl, das Du nicht "Dort" bist, und dann...... dann kommt Die Wahrheit und die LIEBE,- Ja!!!!! Und DU erbaust die Arche

    Alles LIEBE
    Alia
     
  10. Kvatar

    Kvatar Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    6. Mai 2002
    Beiträge:
    1.682
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    Sorry, aber da stimmt was nicht:

    1) Der Buddhismus befasst sich nicht mit Reinkarnation oder Wiedergeburt.

    2) Entsprechend lehrt der Buddhismus auch nicht, dass wir mehrere Leben absolvieren.

    3) Der Begriff "Seele" wird im Buddhismus verneint, ebenso wie "Gott" etc. Diese Vorstellungen sind im Buddhismus nicht existent.

    4) Die Lehre des Buddhimus kann durch ein Zitat am besten dargestellt werden: "Wisset, oh Mönche, jetzt
    genau so wie einst, lehre ich nur von Dukkha (Leid, Unbefriedigtheit) und dem Erlöschen von
    Dukkha".
    (Buddha)



    Grüße,
    KTG
     

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