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Traum oder Realität?

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Taro, 15. Mai 2004.

  1. Taro

    Taro Guest

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    Hallo zusammen,
    auch ich bin neu hier im Forum und habe mit Interesse einige der Beiträge gelesen. Ich selbst habe auch einen Traum/Erlebnis (?), der mich seit Jahren verfolgt.
    Zum ersten Mal habe ich ihn vor ca. 13 Jahren erlebt:
    Mein Enkel - damals 6 Jahre alt - war bei mir zu Besuch und schlief bei mir im Schlafzimmer. Plötzlich erwachte ich und spürte Jenanden/Etwas neben mir. Ich dachte, es sei mein Enkel, der zu mir ins Bett gekommen wäre. Da es eine mondhelle Nacht war, konnte ich erkennen, dass er in seinem Bett lag. Zunächst bekam ich Angst. Ich versuchte nach hinten zugreifen, um zu erkunden, was sich da an meinen Rücken lehnte. Zwar konnte ich meinen Arm heben, jedoch nicht nach hinten bewegen. Dann überkam mich ein Glücksgefühl, wie ich es noch nie erlebt hatte. Ich kann nicht sagen, wie lange ich so gelegen haben. Irgendwann löste sich die 'Gestalt' von mir und ich lag wach in meinem Bett. Einige Jahre waren vergangen, da passierte genau das gleiche, allerdings ohne dieses unbeschreibliche Glücksgefühl. eher spürte ich eine starke Beklemmung. Und seitdem häufen sich diese Erlebnisse, in diesem Jahr hatte ich es schon 2 Mal.
    Habt ihr eine Ahnung, was das bedeuten kann? Ich jedenfalls kann mir keinen Reim darauf machen.
    Ich grüße euch,
    Taro
     
  2. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
    Hallo Taro,

    ich habe gerade Dein Erlebnis mit Anteilnahme gelesen. Ich kann dir etwas berichten aus meinem Umfeld, was dir vielleicht weiterhilft. Leider ist das "drumherum", also was alles dazu geführt hat, so umfangreich, daß es ein ganzes Buch füllen würde. Dennoch versuche ich, so gut es geht dieses eine Ereignis für dich darzustellen:
    Ich war mit meinem Sohn in Hannover gewesen, im Konzert, und hatte dort eine sehr, sehr innige Zwiesprache mit meinem lieben Schutzengel, Bahi. Auf der Rückfahrt (wir wohnten damals in Bielefeld), hörte ich plötzlich Stimmen. Ich schaute mich um, ich fuhr auf der A2, die vertraute Strecke. Die Stimmen wurden lauter, und ich sah mich von vielen, vielen Leuten umgeben. Und dann sah ich, hinter einem großen Tisch aus Stein, Bahá'u'lláh, ehrwürdig, und Er eröffnete das Ridvan-Fest. (Das Fest Seiner Erklärung im Garten Ridvan bei Baghdad, 21. April 1863). Das Erlebte war so real, und das Auto fuhr von selbst. Wir kamen zuhause an, und das Fest ging weiter. Es dauerte 12 Tage, und die ganze Zeit über war ich dabei. Es war das Ridvan-Fest des Himmels.
    Meine liebe Freundin Martina war es gewesen, die vor über einem Jahr mein Anliegen mitgenommen hatte ins Heilige Land, und es an meiner Statt Ihm vorgetragen hatte, an Seinem Schrein. Ich wollte meine Seele meinem lieben Schwesterlein schenken. Und Gott hatte dem dann zugestimmt, und so ist etwas neues entstanden´. Am nächsten Tag rief ich Martina an, um ihr vom Ridvan-Fest im Himmel zu berichten.
    "Jürgen", sagte sie, weißt du, du kannst dir nicht vorstellen, was ich erlebt habe! Ich hatte Besuch! Es war mitten in der Nacht, da wurde ich wach, weil ich Stimmen hörte, die laut lachten. Und da lagen doch Bahá'u'lláh, Ábdu'l-Bahá und zwei Frauen zusammen mit uns im Bett. Wolfgang (Martinas Mann) ratzte und bekam gar nichts mit, und ich bin ganz auf die Seite gerückt damit die in der Mitte Platz hatten und die waren alle so lustig!
    Und auf einmal war Bahá'u'lláh weg. Da bin ich aufgestanden, und hab ihn gesucht. Ich hab ihn gesucht bis morgens um vier! Und da sah ich ihn in deinem Garten, bei der Schaukel, und er lächelte so !!!!
    Taro, ich war da völlig aus dem Häuschen, denn dies bedeutete für mich die Bestätigung von "unabhängiger Seite" für mein Erlebnis des Ridvan-Festes. Es war keine Einbildung, es war ein echtes geistiges Erlebnis.
    Eines bin ich mir sicher, lieber Taro. Nur ganz heilige Seelen haben eine solche Kraft, daß sie sich auf dieser Erde auf eine solche Art sicht- und fühlbar machen können. Wer immer da bei dir im Bett liegt, ist einer, der dieses "unbeschreibliche Glücksgefühl" auslösen sollte. Und du selbst mußt sehr empfänglich sein.
    Dennoch denke ich, wisse du auf jeden Fall um die unmittelbare Nähe Gottes, näher als unsere Vorstellungskraft. Fühle sie, halte innige Zwiesprache mit seinem Geist. Es ist auf jeden Fall ein Geschenk für dich. Die Nähe zu Gott, die Nähe zu Jesus oder einem Heiligen kann auch Beklommenheit verursachen. Wir wissen es aus der Bibel. Die Menschen waren voller Furcht beim Anblick eines Engels, in der Regel. "Fürchtet euch nicht", sagte der Engel, "denn ich komme und verkünde euch große Freude".
    Laß dieses Freude und dieses Glücksgefühl in dein Herz, Taro, dann spürst du die Liebe; Denn Angst und Liebe können nicht gemeinsam zur selben Zeit im Herzen sein. Es ist auf jeden Fall etwas positives, denn nur ganz große Seelen sind in der Lage uns so etwas fühlen zu lassen!

    Auf jeden Fall möchte ich daß du glücklich bist, und das kannst du auch.

    Jürgen
     
  3. Taro

    Taro Guest


    Hallo Yojo,
    ich danke Dir für Deine Antwort. Ich war mir eigentlich auch ziemlich sicher, dass meine Traum-Erlebnisse sehr 'real' waren. Du hast mich darin unterstützt. Nur verstehe ich nicht, warum es mir passiert. Weder kann ich mich mit der Kirche und ihrer Geschichte identifizieren, noch glaube ich an Gott (jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinne). Soll es eventuell eine Aufforderung sein, umzudenken? Wenn es mir wieder passiert, werde ich mir Mühe geben, mich nicht dagegen zu sperren. Vielleicht bekomme ich dann eine Antwort.
    Nochmals danke und liebe Grüße Taro
     
  4. Yojo

    Yojo Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    327
    Ort:
    Nähe Nienburg/Weser
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    Hallo Taro,

    warum Du? Wird schon seinen Grund haben.
    Jemand kam in die Gegenwart von Ábdu'l-Bahá und behauptete, nicht an Gott zu glauben. Ábdu'l-Bahá sah ihn prüfend an, und sagte dann:

    "An den Gott, an den du nicht glaubst, an den glaube ich auch nicht!".

    Gott sieht uns ins Herz, lieber Taro, das ist ihm das einzig Wichtige.
    Hier ein kleines Beispiel zur Erläuterung was ich sagen möchte:
    Zwei Männer, jeder von ihnen hat ein Schaf. Beide hegen und pflegen es, füttern es damit es dem Schäfchen nichts mangelt. Eines ist besser aufgehoben als das andere.
    Aber, der eine möchte es irgendwann schlachten und essen, und möchte daß es bestmöglichst schmeckt, drum kümmert er sich bestens darum; der andere möchte einfach sein Schäfchen glücklich sehen.
    Dem Betrachter sind beide gleich, Gott sieht den Unterschied: Er schaut sich das Herz an.


    Liebe Grüße von Yojo.
     
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