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staatlich gefördertes Zigarettenrauchen

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von Donnerdrachen, 1. Januar 2006.

  1. Werbung:
    Was ist Eure Meinung zum staatlich geförderten Zigarettenrauchen?

    DAMIT MEINE ICH NICHT, OB IHR RAUCHER ODER NICHTRAUCHER SEID, SONDERN WAS EURE MEINUNG DAZU (siehe Link zur Umfrage) ist:

    http://www.esoterikforum.at/threads/30406&referrerid=13123
     
    Vivana gefällt das.
  2. Der blaue Dunst

    Raucher sind gemütliche Leute.
    Und so solidarisch untereinander.
    Haben immer ein Zigaretterl für einen Kumpan oder auch jemand Wildfremden.
    Feuer wird so wie so verschenkt, und das scheint fast symbolischen Charakter zu haben.
    Alles in Allem hängt den Rauchern der Nymbus an, einfach gesellig, tolerant und liebenswürdig zu sein, cool und lebensbejahend einfach, eine Spezies halt unter den Mitmenschen, an die ein normaler, grantiger Nichtraucher wie ich im wirklichen Leben was Liebenswürdigkeit und Menschlichkeit betrifft, nicht herankommen kann…

    Das war wohl jetzt ein bissl viel vom triefenden Hohn, den ich ausgeteilt habe.
    Ich gebe es zu.
    Aber das hat auch seinen Grund.
    Heute Morgen lacht mir ein Artikel in einer Tageszeitung ins Gesicht: Ein junger Mann, der sich nach einem Besuch in der Nachtschicht von einem Taxi heim kutschieren ließ, fragte den Fahrer, ob er im Auto rauchen dürfe.
    Der verneinte, und der Bursch, der einen ziemlich volltrunkenen Eindruck machte, schien auch keinen Einwand dagegen zu erheben.
    Aber eben nur scheinbar.
    In Wirklichkeit giftete sich der junge, berauschte Mann so sehr, dass er unbemerkt den Sitz anzündete.

    Erst eine Weile nach dem der Neo-Pyromane ausgestiegen war, bemerkte der Taxler, dass der Sitz in Flammen stand.
    Welch ein Malheur mitten in der Nacht!
    Ausgelöst durch einen ach so angenehmen Zeitgenossen, einen Raucher, der seine Sucht nicht einmal eine kurze Taxifahrt lang bezähmen konnte.

    Einzelfall, möchte man vielleicht sagen, aber ich kann mit noch mehr aufwarten.
    Unlängst erfuhr ich durch einen Bekannten, der immer wieder ehrenamtlich bei einem Sozialverein tätig ist, dass auch Taxifahrten mit Senioren kein Zuckerlecken sein müssen.
    Ganz im Gegenteil.
    Ein Kollege meines Bekannten musste sich von einem 80jährigen (!) Insassen eines Altersheims beflegeln lassen, weil er diesen aufgefordert hatte, das Rauchen im Auto einzustellen.
    Es gibt sicher viele Pensionisten, die sich in einem Taxi korrekt benehmen können, aber in diesem Fall geht es wohl eher darum, was die Sucht aus einem Menschen machen kann.

    Mir selber fällt in dem Zusammenhang noch ein Bericht ein, den ich einmal im Fernsehen verfolgte.
    Es ging um einen Sozialfall, ein Familienvater, der arbeitslos geworden war, weil er an TBC litt.
    Er führte das Fernsehteam durch die kleine Wohnung, die ärmlichst eingerichtet war.
    Unvermeidbar dabei die brennende Zigarette, die er die ganze Zeit rauchte.
    Trotz seiner schweren Lungenerkrankung, trotz der kleinen Kinder.
    Diesem Mann war nicht nur egal, dass er seine eigene Gesundheit noch mehr ruinierte, es schien ihn auch nicht zu berühren, dass er seinen eigenen Nachwuchs einem großen Risiko aussetze.
    Und das tragische an dem ganzen Bericht; niemand fragte den Mann, was er sich überhaupt denkt dabei…




    Man müsste eigentlich mit diesem Märchen aufräumen.
    Raucher sind nicht durchwegs gemütliche, nette und umgängliche Menschen. Raucher sind auch Süchtige, nicht mehr und nicht weniger.

    Süchtige, die gut drauf sind, wenn sie ungehindert ihrer Sucht frönen können und die nervös bis unausstehlich werden, wenn sie sich mal keine Zigarette anzünden dürfen.




    :foto: Dass sie dabei nicht mit einem Fuß im Kriminal stehen, verdanken sie der Tatsache, dass Rauchen eine staatlich geförderte Sucht ist, an der sich der Staat dumm und dämlich verdient. :foto:




    Aus dem Grund können Raucher ein sehr angenehmes Leben führen, vorausgesetzt sie verfügen über das nötige Kleingeld um diese Sucht zu finanzieren.

    Besser gesagt, das war so mit dem angenehmen Leben.
    Mittlerweile bläst Rauchern ein scharfer Wind entgegen.

    Rauchverbote werden immer öfter ausgesprochen und so mancher Zug führt, das kann ich nur bestätigen, keine Raucherabteile mehr.

    Rauchen kann schwere Krankheiten verursachen: Asthma, Bronchitis bis hin zu tödlichen Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Lungen- und Bronchialkrebs.

    Man hat bei uns und weltweit begriffen, dass der Glimmstängel durch Arzt- und Spitalbesuche mehr Kosten verursacht, als er durch den Verkauf der Zigaretten einbringt.

    Rauchen ist eine Einbahnstraße, eine Sucht, die durchaus auch den Menschen und seine Psyche negativ verändert – wie am Beispiel des jugendlichen Brandstifters weiter oben ersichtlich – wie jede andere Sucht auch.

    Wenn man bedenkt, wie viele Jugendliche mittlerweile schon rauchen, wird es wohl Generationen dauern, um die Gier nach dem blauen Dunst nachhaltig einzudämmen und ein Umdenken zu erreichen.

    Für manchen Raucher mag meine Sichtweise sehr militant klingen und natürlich intolerant, aber ich sehe halt auch nicht ein, dass ich aller Orts Zigarettenrauch zwangsweise inhalieren soll, obwohl ich ihn furchtbar finde. :nudelwalk

    Obwohl er mich zum Husten reizt und meine Nasenschleimhäute beleidigt. Vielleicht findet so mancher Raucher auch, dass diese meine Einstellung sehr engstirnig ist, aber ich denke, die Generation unserer Kinder sollte da wichtige Impulse für ein Umdenken geben.

    Es ist grauenhaft, an Bronchialkrebs zu sterben, und zur Zeit wird diese Krankheit dem Nachwuchs schon fast mit kranker Konsequenz in die Wiege gelegt…

    GEFUNDEN und KOPIERT in:
    http://www.bohnenzeitung.com/red2004/vivienne/0410/a_derblauedunst.htm

    LG Donnerdrachen:escape:
     
  3. EIN TIPP ZUR RAUCHERENTWÖHNUNG:


    GELESEN und kopiert bei: http://www.viva-innovationen.de

    Zur Unterstützung der Raucherentwöhnung

    Das Problem
    Rauchen ist in der Regel nicht gesundheitsförderlich.
    Wer sich aus diesem Grund das Rauchen abgewöhnen möchte, scheitert oft an den Entzugsphänomenen.
    Zigaretten und Zigarren können nicht ohne weiteres abgesetzt werden, da Rauchen auch immer mit Kompensation zu tun hat.
    Vermag bei der Entwöhnung der Ersatz die hinterlassene Lücke nicht zu schließen, ist der Rückfall in der Regel vorprogrammiert und der Rauchkonsum steigt häufig über das vor dem Absetzen erreichte Niveau.
    Damit wachsen die Hürden bei einem erneuten Versuch.


    Die Lösung
    Mit dem Raucher-Elixier erhalten Sie die Möglichkeit, sich das Rauchen entweder ohne Entzugsprobleme abzugewöhnen oder das Rauchen unschädlicher zu gestalten.

    Das Raucher-Elixier enthält ein komplexes Destillat aus über 200 Zigarettenmarken (siehe Inhaltsstoffe), die dem Organismus über informiertes Wasser helfen, mit Nikotin und Kondensat besser fertig zu werden.

    Weiterhin werden die Suchtmuster schrittweise ersetzt und dadurch die Entzugsproblematik entschärft.

    Ihr Konsum wird sich verringern und das Geschmacksempfinden ändern.

    Inhaltstoffe
    Hinweis: Das Mittel enthält keinerlei Substanzen, sondern informiertes Wasser (Destillat)
    Destillat aus Zigarettentabak, Zigarettenrauch, verbranntes Filterpapier, Zigarettenfilter

    Anwendung
    Jeweils vor und nach dem Rauchen einen Sprühstoß unter die Zunge nehmen.

    Preis
    50ml kosten € 17,00
    100ml kosten € 27,00

    Erhältlich bei: http://www.viva-innovationen.de

    LG DD:banane: :escape:
     
  4. binebianka

    binebianka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2006
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Ba-Wü
    Hallo Donnerdrachen

    Also ich rauche und ich stimme dir aber trotzdem in manchen Dingen zu.
    Wobei ich finde das man das nicht Verallgemeinern sollte. :nono:


    Das ist genau so wie der Spruch "alle Frauen sind doch gleich"

    Es gibt immer solche und solche, und ich weiß mich zu benehmen ganz gewiß

    Grüßle Binebianka
     
  5. Gibts hier Verallgemeinerungen?

    Wenn alle Frauen gleich wären, könnte mich keine mehr reizen. Aber soooo:stickout2

    LG DD:clown:
     
  6. binebianka

    binebianka Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. Januar 2006
    Beiträge:
    29
    Ort:
    Ba-Wü
    Werbung:
    Ich dachte eben du meinst alle Raucher. Sorry
    :escape:
     
  7. Aber nein, ich meine nur diee Raucher, die sich um ihre nichtrauchenden "Kollegen" nichts scheren, frei nach dem Motto: "Ich bin ich und ich mach was ich will, wie ich will, wo ich will und wie oft ich will".

    Wenn Raucher unter sich sind, können sie rauchen soviel sie wollen, ist ja ihre Krankheit.

    LG Donnerdrachen:)
     
  8. WeAreEternal

    WeAreEternal Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2003
    Beiträge:
    605
    Ich kann Donnerdrachen und dem kopierten Text nur zustimmen! Es ist an der Zeit umzudenken!

    Laut Zeitung könnte das Rauchen bald wieder billiger werden, siehe:

    http://www.kleine.at/nachrichten/wirtschaft/artikel/_752661/index.jsp
     
  9. Mindestpreis.
    Das Rauchen könnte im Neuen Jahr billiger werden - dem Finanzministerium liegen Anträge der British American Tobacco (BAT) auf Preissenkungen bei einigen ihrer Marken vor.
    Dies berichtet die Tageszeitung "Kurier" in ihrer Freitagausgabe. Paradoxerweise könnte dies aber indirekt zur Festlegung eines Mindestpreises und damit zu Preiserhöhungen für günstigere Marken führen.

    Preiskrieg.
    Laut "Kurier" will die BAT etwa für die Marken Pall Mall und Lucky Strike den Preis auf 3 Euro pro Packung senken - sollte das genehmigt werden, würden andere Anbieter sofort nachziehen. Es sei der Ausbruch eines Preiskrieges, wie es ihn in anderen europäischen Ländern schon gebe, zu befürchten.

    Unerfreulich.
    Stefan Fitz, Geschäftsführer der zur britischen Gallaher-Gruppe gehörenden Austria Tabak, ist über den Plan nicht erfreut.
    Eine solche Senkung würde in Österreich eine "Preisspirale nach unten" in Gang setzen, die für alle Beteiligten unerfreulich sei.

    Insbesondere für den Finanzminister, der durch sinkende Zigarettenpreise auf Steuereinnahmen verzichten müsste. Fitz nennt in diesem Zusammenhang eine mögliche Größenordnung von 30 bis 40 Mio. Euro. "

    Die Preisspirale beginnt am 2. Jänner", meint er.

    Mindestpreis?
    Der Finanzminister könnte aber als Reaktion auf den Preiskampf darauf aber einen Mindestpreis von beispielsweise 3,30 Euro festsetzen - wenn auch ungern, schreibt die Zeitung.

    Arbeitsplätze sichern. ***
    Die zum Gallaher-Konzern gehörende, ehemals staatliche Austria Tabak würde solche Mindestpreise jedenfalls nicht ungern sehen.

    "Austria Tabak verweist zu Recht darauf, dass 1.500 Mitarbeiter in der Zigarettenproduktion tätig sind, die durch einen solchen Preiskampf bedroht werden", wird ein Sprecher des Finanzministeriums zitiert. Ein Mindestpreis von 3,30 Euro würde die beiden Fabriken in Linz und Hainburg absichern.
    Eine Preisbindung könnte gesundheitspolitisch** begründet werden, meint der "Kurier".
    _________________________________________________________________________________________________
    *** Arbeitsplätze sichern! so ein Argument habe ich in Zusammenhang mit ökologisch sinnvollen Projekten noch nie gehört!?

    **Gesundheispolitisch in Zusammenhang mit Zigaretten klingt nach Mega Verarsche, gesünder wäre es Zigaretten gegen gratis Gutscheine für Prostituierte zu ersetzen, für Frauen gibts eine Kiste Cola gratis stattdessen. SSSSSSSSSSSCHEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEERZ !!!!!!!!!:stickout2
     
  10. Werbung:
    Betreff
    Schutz vor Tabakrauch erfordert Nachhaltigkeit und keine Gut-Will-Aktion!

    Sehr geehrte Frau Bundesministerin!

    Rauchen in Gegenwart anderer Menschen wird zum Delikt der Körperverletzung.
    In vielen anderen Bereichen wie z.B. im Straßenverkehr, der weniger als ein zehntel des Gefährdungspotentials gegenüber dem Tabakrauchkonsum aufweist, werden strenge Gesetzesregelungen gemacht (Rund 900 Verkehrstote stehen 14000 Rauchertoten gegenüber).

    Davon werden lt. einer neuen Studie der 'University of Brisbane' v. Februar 2005, rund 1% - 10% (!) (korr. 17.11.) - das sind 1400 Tote durch Passivrauchen verursacht.

    Uhl, 2002 v. Ludwig Bolzmann Inst. f. Suchtgiftforschung, Wien, ging noch von rd. 0.1% 1% (korr. 17.11.) aus. Lt. dieser neuen Studie der University of Brisbane sind in Großbritannien von 106000 Toten 11000 durch passives Rauchen ums Leben gekommen.).

    Enge Grenzen bis zum Alkoholverbot im Zusammenhang mit dem Lenken eines Kraftfahrzeuges sind heute Standard.
    Entsprechend muss der Tabakrauchkonsum im Zusammenhang mit Nichtrauchern gesetzlich geregelt werden.


    Eine der dümmsten Sachen der Welt - ein Genussmittel zu konsumieren, indem man x-fach andere gefährliche Schadstoffe mit einnimmt und damit lebensnotwendige Organe schädigt, ein Krebsrisiko potenziert, höchstwahrscheinlich von Nikotin abhängig wird und zudem andere Menschen mitgefährdet - darf nicht mehr vonseiten des Staates als privates Kavaliersdelikt mit lediglich Gut-Will-Aktionen und sanktionslosen Gesetzen behandelt werden.

    Gegenüber harten Drogen ist man hypersensible streng.

    Deren Todesfälle, im Vergleich zum Tabakkonsum ist aber vergleichsweise

    gering und zudem betrifft es keine unbeteiligte Menschen (z.B. gibt es lt.

    Drogenstatistik Deutschland 3/2001 - www.drogen-aufklaerung.de , s.

    Politik - in Deutschland beim Tabak 15 Millionen Abhängige mit 111000 Tote

    davon mindestens 1000 Tote bzw. lt neuer Studie 10000 Tote an

    Passivrauch, beim Alkohol 1.6 Millionen Abhängige mit 42000 Tote und bei

    Heroin/Kokain 0.3 Millionen Abhängige mit 1812 Tote;

    In Österreich lauten die Vergleichzahlen lt. Uhl 2002 u. ÖBIG 2003: 14000 Tote durch Tabakrauch,

    8000 Tote durch Alkohol und 179 Tote durch illegale Drogen - lt. vergleichbarer Methode wie bei Tabakrauch nach Uhl würden an die 800 Tote den illegalen Drogen zuzurechnen sein).

    An diesen dargelegten Verhältnissen zeigt sich, dass die Politik nun zum Handeln gezwungen ist.

    Verzerrte Darstellungen und Emotionen in der Bevölkerung müssen diskutiert und berichtigt werden, wie dies auch in der Nichtraucher-Zeitung geschieht und dürfen nicht zum wahlpolitischen Kalkül werden.

    Es muss hier unbedingt eine neue Differenzierung zwischen persönlichen Freiheiten und der Gefährdung dieser durch Abhängigkeiten und direkter Gefährdung anderer erfolgen.

    Die Erzeugung von Abhängigkeiten von Nikotin ist ein wesentliches Faktum eines vorliegenden schon mehrjährigen Tabakkonsumverhaltens.

    Neunzig Prozent der Jugendlichen kommen lange nicht mehr vom Rauchen los, wenn sie mit 14-15 Jahren bereits damit beginnen.

    Dealer von harten Drogen werden zurecht hart bestraft, da sie ihr Geschäft damit begründen.

    Mittlerweile ist die Gefährdung und der Suchtverfall auch von Tabak bewiesen.

    Der Tabakkonsum Jugendlicher bleibt, ungeachtet von Kampagnen, unvermindert hoch.

    Die Auslöser dazu sind sowohl pubertäre Verhaltensmuster, als auch Vorgaben und Verlockungen einer monetaristischen und immer stärker sinnentleerenden Wirtschaft.

    Diese wesentlich zukunftsfähiger neu zu gestalten wird mittelfristiges Ziel sein müssen.
    Ihre bisherigen Maßnahmen, Frau Bundesministerin, sind gut gemeint, aber greifen, wenn überhaupt, viel zu langsam.


    Erfolgsmeldungen eines starken Tabakverkaufrückgangs wirken sich noch lange nicht dort aus wo sie sollen, nämlich beim Passivraucherschutz in der Öffentlichkeit.

    Stattdessen sorgt man sich um das nächste Problem, den Schwarzhandel.

    Wann werden den Trafikanten endlich eine Ausweitung ihres Verkaufsangebots auf gesunde Artikel ans Herz gelegt, dafür öffentlich Vorschläge unterbreitet, um deren Verdienstentgänge, die sich auch auf andere Gebiete erstreckten, zu kompensieren?

    Markteingriffe, wie die Produktzurückdrängung von Tabak, sind langfristig anzustreben.
    Zugleich muss aber sofort bei der direkten Einwirkung des Gefahrenpotentials angesetzt werden, nämlich wo und wann zukünftig geraucht werden darf.

    Aus Ländern, die bereits entsprechende Maßnahmen ergriffen haben, kann man beweisen, dass ein Rückgang des Tabakkonsums in allen Lebensbereichen (auch privat zu Hause) besteht.
    Er verlagert sich nicht.
    Jugendlichen muss eine klare Vorgabe gemacht werden.
    Nichtrauchzonen in der Gastronomie sind zuwenig.

    Mit Aufklärungskampagnen muss das Rauchen "un-cool" gemacht werden.

    Die Konsequenzen bei Sofortmaßnahmen, die in etlichen Ländern schon gezogen werden, liegen damit wohl auf der Hand.
    Sie werden nun nochmals als Appell an Sie, Frau Bundesministerin Rauch-Kallat, gerichtet:


    ** Als Kernmaßnahme muss ein weitgehender Nichtraucherschutz, nämlich ein umfassendes Rauchverbot am Arbeitsplatz und in allen öffentlich zugänglichen Orten einschließlich der Gastronomie gewährleistet werden.
    All Ihre sonstigen Maßnahmen wie Aufklärungskampagnen und Rauchentwöhnungshilfen können nur unabdingbare Beleitmaßnahmen sein und nicht eine Kernmaßnahme.


    ** Die Einrichtung einer Nichtraucherschutz-Anwaltschaft, wie sie Herr Rockenbauer von der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher schon länger fordert, wäre dazu eine wichtige Anlaufstelle für Probleme zur Einhaltung der Rauchverbote.

    ** Ein Genussmittel zu konsumieren, indem man x-fach andere gefährliche Schadstoffe mit einnimmt und damit lebensnotwendige Organe schädigt, ein Krebsrisiko potenziert, höchstwahrscheinlich von Nikotin abhängig wird und zudem andere Menschen mitgefährdet, ist wohl eine der dümmsten Sachen der Welt.
    Unter diesen Gesichtspunkten ist nicht einmal die Einrichtung von öffentlichen Raucherzimmern in Gastwirtschaften und am Arbeitsplatz vertretbar und sinnvoll, da sie indirekt dieses Verhalten weiterhin fördert.


    Rauchen kann daher nur selbstverantwortliche Privatsache an Örtlichkeiten sein, wo kein Nichtraucher ungewollt damit konfrontiert wird.
    Dabei sind die Konsequenzen einer angehenden verstärkten medizinischen Betreuung selbst zu tragen, wenn kein wirkungsvolles Entwöhnungshilfeprogramm in Anspruch genommen wird.

    ** Wie lange wollen Sie noch zusehen, wie die Tabakrauchlobby Sie hinhaltet und hinters Licht führt (das Übereinkommen mit der Gastronomie und Wirtschaftskammer ist jetzt schon unter dem Strich weit unter den Erwartungen zurückgeblieben) und zusehen wie die Kampagnen der Tabakrauchlobby in die "Hose" gehen (z.B. die verfehlte Protestaktion der Trafikanten mit 350000 Unterschriften - s. NRZ 4/2004. S.8 - von über 1 Million prognostizierten - s. 'der Standard' v. 11.11.2004, Seite 10).

    ** Zeigen Sie endlich Profil und setzen Sie eine Zeitvorgabe zum eindeutigen Nichtraucherschutz, wie er nun schon von mehreren Ländern eingeführt wurde.
    Österreich muss nicht zu den letzten Ländern gehören, die dies schaffen.
    Damit könnten Sie sich mit Ihrer Regierungstätigkeit diese wesentliche Maßnahme gutschreiben und mit Ihrem Namen leicht merkbar einen diesbezüglich geschichtspolitischen Eintrag sichern.
    Gesundheitspolitik setzt damit zugleich auf den so nötigen und viel wichtigeren Vorsorgeaspekt als auf Heilung und fügt sich in die Strategie der Nachhaltigen Entwicklung, zu der sich die Regierung im April 2002 so engagiert bekannte, ein.
    Die im Vergleich zu anderen Gefahrenmomenten (z.B. Verkehr) zahlenmäßig sogar gut um eine Größenordnung darüber liegenden verursachten Todesopfer, die auf das Tabakrauchproblem zurückzuführen sind, fordern zweifellos eine Kernmaßnahme.


    ** Unterstützen Sie ein totales Werbeverbot, eine Zurückdrängung des Tabakanbaus und den Entzug von allen gewerblichen Begünstigungen für die Tabakindustrie.

    ** Lassen Sie sich nicht durch andere Minister und vermeintliche Wahlstimmenverluste vonseiten Rauchern und Raucherinnen von Kernmaßnahmen abhalten und stellen Sie die Verhinderer in die Öffentlichkeit. An vernünftigen Rechtfertigungen wird es nun nicht mangeln und Sie sind es einer zukunftsfähigen Gesundheitspolitik schuldig.

    Mit herzlichen Grüßen,
    Kennwort: Gesundheitsvorsorge
    Quelle: www.alpha2000.at/nichtraucher
     

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