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Sinnfrage/Sterben eines Kindes

Dieses Thema im Forum "Sterben, Tod, Leben nach dem Tod" wurde erstellt von Zimtgeflüster, 4. August 2014.

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    Hallo,

    mich beschäftigt die Frage, was es für einen Sinn hat, dass in Afrika täglich Tausende von Kindern sterben.....

    Also ich kann den Sinn von Krisen und Krankheiten bei uns Erwachsenen verstehen, als Aufforderung zu Veränderung, zum Innehalten, zum Überprüfen der eigenen Werte, etc.

    Aber ein Kind ist ja ohnehin noch so in seiner inneren Ganzheit..... - was soll ein 1jähriges Kind denn aktiv gestalten können an seinem Leben, wo hätte es auf einen falschen Weg kommen können in diesem Alter?

    Die einzige Lernerfahrung, die mir einfällt, wäre Ohnmacht und Opfersein zu erfahren.....aber auch diese Lernaufgabe würde nur dann Sinn ergeben, wenn ich von dem Modell der Wiedergeburt ausgehe und mir einen tieferen Sinn zurecht legen kann, der auf lebensübergreifenden Zusammenhängen beruht.

    Was aber, wenn es keine Wiedergeburt gibt? Was, wenn ich mich in dem Modell eines christlichen Gottes bewege. Warum suchen sich tausende Seelen aus, schon kurz nach ihrer Geburt zu sterben?

    Hat jemand einen Gedanken dazu?
    Welchen Grund könnte es aus Sicht einer Seele geben, ein qualvolles kurzes Leben zu wählen - ohne davor und ohne danach (ohne einer Wiedergeburt) ?
     
  2. dongya

    dongya Mitglied

    Registriert seit:
    30. Juni 2014
    Beiträge:
    400
    die "sinnfrage" ist ein logischer fehler. -- menschen unterstellen jeder situation "sinn". aber die welt hat keinen sinn. das leben und sterben hat keinen sinn. es ist die vergänglichkeit, weiter nichts. kinder sind nichts anderes als alle menschen -- nichts anderes als alle lebewesen. das samsara ist voll leid.
     
    Aludia und maiila gefällt das.
  3. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. August 2007
    Beiträge:
    16.223
    Ort:
    Saarland
    Es hat keinen Sinn. Einen objektiven Sinn, der unserer Existenz von außen gegeben wurde existiert nicht. Den Sinn im Leben sucht man sich selber, und dabei kann es passieren, dass etwas dazwischen kommt.

    LG PsiSnake
     
  4. Aember

    Aember Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24. Januar 2011
    Beiträge:
    1.164
    Selbst ein Ungeborenes kann schon "auf den falschen Weg gekommen" sein, so wie du es nennst. Jedoch ist "falscher Weg" der falsche Ausdruck.

    Deine Frage kann man eigentlich nur mit vorhergehenden Existenzen beantworten. Und mit z.B. Entscheidungen, die man da getroffen hat.

    Auch wenn es nicht nachvollziehber klingen mag, es gibt auch Seelen, die nur die Erfahrung der Schwangerschaft machen wollen. Oder nur die der ersten paar Lebensmonate / Jahre.
     
    Amaly82 gefällt das.
  5. Stefan000

    Stefan000 Mitglied

    Registriert seit:
    21. Februar 2008
    Beiträge:
    231
    Diese Antwort habe ich auch mal gesucht.
    Bis ich die antwort gefunden habe.
    Eigentlich ist die Antwort einfach, aber auch nicht befriedigend.:D
     
  6. sage

    sage Guest

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    Die "vorhergehenden Existenzen" sind wohl die Eltern...die schon nicht in der Lage sind, die anderen 6 oder 8 Kinder großzuziehen, weil´s an Nahrung fehlt...aber immer noch weiter produzieren und dann sterben eben die Kinder an Unterernährung...klingt brutal...ist aber Fakt.

    Sage
     
  7. Ssirona

    Ssirona Mitglied

    Registriert seit:
    16. Oktober 2013
    Beiträge:
    432
    Ort:
    Wien
    Wenn ein Mensch stirbt, ganz gleich, wie alt er/sie ist, ist das Leben erfüllt. Denn das Leben ist immer ein Kreis, mal größer, mal kleiner.
    Was für einen Sinn das Sterben eines kleinen Kindes hat, kann man aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
    Die Natur will immer ein Gleichgewicht halten. Wenn eine Spezies überhand nimmt, gibt es Katastrophen, Seuchen, Kriege, Hungersnöte. Wenn Eltern, die bereits viele Kinder haben, noch eins und noch eins und noch eins bekommen. lösen sie die Automatik der Natur selbst aus.
    Esoterische betrachtet hat auch das Leben eines einjährigen Kindes Sinn. Man darf nicht immer nur von dem Menschen ausgehen, der stirbt. Das Kind hat ja Angehörige, die sich mit ihm auseinander setzen müssen und ihrem/seinem Tod. Dadurch können sich die Eltern und Geschwister weiter entwickeln. Der Sinn des Lebens ist manchmal für andere eine Lernaufgabe zu sein.
     
    kalie gefällt das.
  8. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    Grüß Dich Zimtgeflüster,

    was, wenn du drauf kämst (in fünf Jahren, in zehn Jahren oder gleich heute), dass die Frage nicht beantwortbar ist. (so wie jede andere Frage auch. probier mal.
    du kriegst immer nur temporäre Antworten, die du dann akzeptierst
    und die sich morgen schon wieder als falsch erwiesen haben, oder schon heute, oder im selben Moment.

    Wenn wir zufrieden sind, wenn wir zufrieden sind mit einer Antwort - dann deshalb weil wir nicht nachgefragt haben, nicht weiterfragen.

    Somit ist gerade DIESE Frage nur eine weitere. Es gibt nur diese Art Fragen.
    Unbeantwortbar
    jetzt
    und für alle Zeit.​





    da das aber :->) unbefriedigend ist...
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2014
  9. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
    und das ist alles ganz logischerweise unbeantwortbar: weil wir in einem Traum sind. (Drum nennt man das Aufwachen Aufwachen.)
    Weil du an diese (traum)Dualität felsenfest glaubst, glaubst du an dein eigenständiges Existieren (‚Ich!‘ hier) - und glaubst auch an die Kinder in Äthiopien NUR ALS EIN 'DORT'.

    Und das ist keine abgehobene Antwort. Das ist die Realität. (wenn man an das Erwachtsein, zb eines Ramana oder Buddha oder Jesus, glaubt.
    und das vielleicht selbst auch für interessant findet :->)
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. August 2014
  10. terramarter

    terramarter Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    5. Januar 2012
    Beiträge:
    2.512
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    …und auf einer geistigeren, klareren Ebene ist man gelassener; und je weiter man vom Verstehen weg kommt, desto unzufriedener wird man mit der Lage.
    Das heißt aber nicht, dass einem die vielzählig leidenden Kinder in Afrika egal sind - man spürt den Schmerz (denn man umschifft seine Gefühle nicht, auch nicht mit Gedanken) und dadurch beginnt man eher zu Handeln.

     
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